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Jg/053

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Management des Stadtumbaus unter Berücksichtigung der städtebaurechtlichen Rahmenbedingungen

von Jürgen Goldschmidt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jg/Fragment 053 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:27:05 Kybot
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tagesspiegel 2005-11-20, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 15-35
Quelle: Tagesspiegel 2005-11-20
Seite(n): 1, Zeilen:
Immer mehr Menschen lassen sich anonym in Urnengemeinschaftsgräbern beerdigen. Bei allseits knappen Kassen und in einer Gesellschaft, die Mobilität und Flexibilität forderte, sind anonyme Grabstellen offenbar die bessere Variante. Zumindest sind sie in vieler Hinsicht günstiger. Zwar wurde z. B. die Berliner Bestattungsordnung vor einem Jahr so geändert, dass die Gebühren mit 520 Euro pro Bestattungsfall und nicht mehr nach Bestattungsart berechnet werden. Aber eine Erdbestattung ist mit durchschnittlich 2500 Euro teurer als ein Urnenbegräbnis mit knapp 1500 Euro. Vor allem kostet die Pflege des Grabes mehr als bei einem Urnengrab, zumal anonym, nämlich zwischen vier und vierzig Euro im Monat. Letztes Jahr gaben die Deutschen zwar rund elf Mrd. Euro für Bestattungen und Grabpflege aus. 2004 wurden in Berlin 31.034 Menschen bestattet, etwa 24.000 und damit etwa drei Viertel in Urnen, 12.620 davon wiederum in Urnengemeinschaftsgräbern. Der Anteil der Einäscherungen und anonymen Beerdigungen ist in den vergangenen zehn Jahren gestiegen, letzterer um 15 Prozent. Dadurch ging der Bedarf an Grabfläche zurück. Zu Berlin gehören 225 Friedhöfe mit einer Gesamtfläche von 1.470 Hektar, das sind mehr als vier m2 Grabfläche pro Einwohner. Durchschnittlich liegt der Bedarf jedoch bei weniger als zwei m2 pro Grab. Es wird langfristig von einem Überschuss von rund 730 Hektar Friedhofsfläche ausgegangen. Laut Friedhofsentwicklungsplan werden 163 Friedhöfe weiterhin für Begräbnisse genutzt, 27 haben eine historische Bedeutung und bleiben dauerhaft „Friedhofsparks“. Die übrigen 35 Friedhöfe sollen stillgelegt und nach Ablauf der gesetzlich festgelegten 30-jährigen Ruhezeit zu Grünanlagen umgestaltet, in Einzelfällen als Baugrund genutzt werden. Immer mehr Menschen lassen sich anonym in Urnengemeinschaftsgräbern beerdigen.

[...] Bei allseits knappen Kassen und in einer Gesellschaft, die Mobilität und Flexibilität forderte, seien anonyme Grabstellen offenbar die bessere Variante. Zumindest sind sie in vieler Hinsicht günstiger. Zwar wurde die Berliner Bestattungsordnung vor einem Jahr so geändert, dass die Gebühren mit 520 Euro pro Bestattungsfall und nicht mehr nach Bestattungsart berechnet werden. Aber eine Erdbestattung ist mit durchschnittlich 2500 Euro teurer als ein Urnenbegräbnis mit knapp 1500 Euro. Vor allem kostet die Pflege des Grabes mehr als bei einem Urnengrab, zumal einem anonymen. „Zwischen vier und vierzig Euro im Monat“, sagt Dick.

Letztes Jahr gaben die Deutschen zwar rund elf Milliarden Euro für Bestattungen und Grabpflege aus. [...]

2004 wurden in Berlin 31034 Menschen bestattet, etwa 24000 – und damit etwa drei Viertel – in Urnen, 12620 davon wiederum in Urnengemeinschaftsgräbern. Der Anteil der Einäscherungen und anonymen Beerdigungen ist in den vergangenen zehn Jahren gestiegen, Letzterer um 15 Prozent. Dadurch ging der Bedarf an Grabfläche zurück. Zu Berlin gehören 225 Friedhöfe mit einer Gesamtfläche von 1470 Hektar – das sind theoretisch mehr als vier Quadratmeter Grabfläche pro Einwohner. Durchschnittlich liegt der Bedarf jedoch bei weniger als zwei Quadratmetern pro Grab. Die Stadtentwicklungsverwaltung geht langfristig von einem Überschuss von rund 730 Hektar Friedhofsfläche aus.

Von den Berliner Friedhöfen werden laut Entwicklungsplan des Senats 163 weiterhin für Begräbnisse genutzt, 27 haben eine historische Bedeutung und bleiben dauerhaft „Friedhofsparks“. Die übrigen 35 Friedhöfe sollen stillgelegt und nach Ablauf der gesetzlich festgelegten 30-jährigen Ruhezeit zu Grünanlagen umgestaltet, in Einzelfällen als Baugrund genutztwerden, bestätigt Hans-Georg Büchner von der Stadtentwicklungsverwaltung.

Anmerkungen

Ein Hinweis auf die Quelle gibt erst die Fussnote am Ende des Folgeabsatzes auf der folgenden Seite. Eine Kennzeichnung der woertlichen Uebernahmen fehlt.

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20110729213329

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