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Management des Stadtumbaus unter Berücksichtigung der städtebaurechtlichen Rahmenbedingungen

von Jürgen Goldschmidt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jg/Fragment 228 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:30:13 Kybot
Fragment, Gesichtet, Jg, Raab 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 228, Zeilen: 03-28
Quelle: Raab 2006
Seite(n): 548; 561; 551f., Zeilen: 10-21; 24-31; 36f.-01ff.
Die Schrumpfungsprozesse führen dazu, dass die städtebaulichen Strategien neu ausgerichtet und den veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden müssen. Dahingehend stößt die rein quantitative, angebotsorientierte und teilweise von Einzelinteressen geleitete Bereitstellung von Bauland immer mehr an ihre Grenzen. Für eine bedarfsorientierte räumliche Steuerung der Nutzungen ist deshalb eine aktive Stadtumbaustrategie mit einem darin eingebundenen Bestands- und Flächenmanagement eine wichtige Voraussetzung. Dieses greift auf Grundlage von Planungen mittel- bis langfristige Entwicklungen und Zusammenhänge auf, ermöglicht einen Überblick über die Ausgangs- und Nachfragesituation und bezieht die Mobilisierung einer Immobiliennachfrage im Bestand ein. Das Bestands- und Flächenmanagement kann deshalb als Handlungsfeld verstanden werden, für die vielfältigen und sich ständig ändernden Nutzungsansprüche an den Grund und Boden und die passenden Flächen zur richtigen Zeit, in angemessener Qualität und Quantität sowie zum angemessenen Preis zur Verfügung zu stellen. Dies setzt eine klare Ziel- und Rahmensetzung für eine bodenbezogene Steuerung sowie die Initiierung entsprechender Maßnahmen voraus. Insofern ist Flächenmanagement als operatives, ergebnisorientiertes Handlungsfeld zur effizienten Steuerung und Koordination aller Maßnahmen zur Entwicklung und Bereitstellung von Flächen für bauliche oder sonstige Zwecke zu verstehen [Fn 346].

Gemeindliche Bodenpolitik muss sich verstärkt an der Nachfrage orientieren, nachdem es aufgrund der Bevölkerungsentwicklung zukünftig immer weniger einen Automatismus zwischen Angebot und Nachfrage geben wird. Eine ungebremste Ausweitung von Bauland hat insbesondere im Rahmen von Schrumpfungsprozessen neben ökologischen und sozialen auch erhebliche ökonomische Folgewirkungen. Neben der Problematik der infrastrukturellen Fehlauslastung werden in vielen Gebieten bereits vorhandene oder zu erwartende Angebotsüberhänge auf den Immobilienmärkten zwangsläufig zu einem deutlichen Wertverlust von Immobilen führen.

[Fn 346] Kötter, Integriertes Flächenmanagement in: Statuskonferenz Flächen- und Managementpools, TU Berlin, 2003

[S.548 10-21]

Die in vielen ländlichen Gebieten und Gemeinden bereits eingetretenen oder sich abzeichnenden Stagnations- und Schrumpfungsprozesse führen dazu, dass die Kommunen ihre Bodennutzungsstrategien neu ausrichten und den veränderten Rahmenbedingungen anpassen müssen. Dahingehend stößt eine rein quantitative, angebotsorientierte und teilweise von Einzelinteressen geleitete Bereitstellung von Bauland immer mehr an ihre Grenzen. Für eine aktive und bedarfsorientierte räumliche Steuerung der Bodennutzung ist deshalb ein Flächenmanagement eine wichtige Voraussetzung. Dieses greift auf Grundlage von Planungen mittel- bis langfristige Entwicklungen und Zusammenhänge auf, ermöglicht einen Überblick über die Ausgangs- und Nachfragesituation und bezieht die Mobilisierung einer Immobiliennachfrage im Bestand ein.

[S.561 24-31] Flächenmanagement kann als Handlungsfeld verstanden werden, für die vielfältigen und sich ständig ändernden Nutzungsansprüche an den Grund und Boden die passenden Flächen zur richtigen Zeit, in angemessener Qualität und Quantität sowie zum angemessenen Preis zur Verfügung zu stellen. Dies setzt eine klare Ziel- und Rahmensetzung für eine bodenbezogene Steuerung sowie die Initiierung entsprechender Maßnahmen voraus. Insofern ist Flächenmanagement als operatives, ergebnisorientiertes Handlungsfeld zur effizienten Steuerung und Koordination aller Maßnahmen zur Entwicklung und Bereitstellung von Flächen für bauliche oder sonstige Zwecke zu verstehen (KÖTTER 2003).

[S.551 36f.] Kommunale Bodenpolitik muss sich verstärkt an der Nachfrage orientieren, nachdem es aufgrund der Bevölkerungsentwicklung zukünftig immer weniger

[S.552 01ff.] einen Automatismus zwischen Angebot und Nachfrage geben wird. [...] Eine ungebremste Ausweitung von Bauland hat insbesondere im Rahmen von Schrumpfungsprozessen neben ökologischen und sozialen auch erhebliche ökonomische Folgewirkungen. Diese kumulieren sich in einer negativen Entwicklungsspirale, in der mit geringeren Einnahmen weiterhin Infrastrukturanlagen finanziert werden müssen, die nicht im gleichen Maße rückgebaut werden können, wie Bevölkerungsverluste eintreten.[...] Ebenso werden in vielen ländlichen Gebieten bereits vorhandene oder zu erwartende Angebotsüberhänge auf den Immobilienmärkten zwangsläufig zu einem deutlichen Wertverlust von Immobilen führen.

KÖTTER, T. (2003): Integriertes Flächenmanagement (Eingangsstatement); in: BÖHME, C. BUNZEL, A.; DEIWICK, B. et al (Hrsg.) (2003): Statuskonferenz Flächen- und Managementpools, TU Berlin.

Anmerkungen

Größtenteils wortwörtliche Übernahme auf 3/4 der Seite ohne Quellenangabe.

Sichter
Schuju


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schuju, Zeitstempel: 20110731115119

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