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Jg/Fragment 006 16

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 006, Zeilen: 16-36
Quelle: Karsten Wilmes 2004
Seite(n): 3, Zeilen: 05-33
Die Schrumpfungsprozesse in westdeutschen Gemeinden beruhten in erster Linie auf einer veränderten ökonomischen Basis, die u. a. mit dem Abbau von Arbeitsplätzen und höheren Belastungen der kommunalen Haushalte einherging. Der Zusammenbruch wichtiger Wirtschaftszweige, wie Bergbau und Stahlproduktion im Ruhrgebiet oder Saarland, aber auch Krisen an Hafenstandorten, verdeutlichten die Abhängigkeit der Gemeinden von einzelnen Branchen und Wirtschaftszweigen. Die Wirtschaftskrise wurde damit auch zu einer städtischen Krise [Fn 7]. Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt gehörten zu den wenigen Aspekten der Schrumpfung, die sich auch in der Öffentlichkeit in einer regen Diskussion niederschlugen. Da nicht alle Gemeinden gleich stark vom Strukturwandel von Altindustrie zu neuen Technologien und Dienstleistungen betroffen waren, entwickelte sich großräumig die viel diskutierte Polarisierung zwischen Gemeinden bzw. ein wirtschaftliches Süd-Nord-Gefälle im alten Bundesgebiet. Ab Anfang der 70-er Jahre waren fast alle westdeutschen Gemeinden von einem Bevölkerungsrückgang betroffen. Dieser Bevölkerungsrückgang war zum einen Folge sinkender Geburtenzahlen, zum anderen beruhte er auf siedlungsräumlich spezifischen Wanderungsverlusten. Eine Zuwanderung aus dem Ausland hielt die Einwohnerzahl im alten Bundesgebiet insgesamt relativ konstant bzw. sorgte für einen weiteren Zuwachs. Die räumlich begrenzten Wanderungsverluste der Gemeinden waren daher zunächst arbeitsmarktbedingte Abwanderungen. Der massive Abbau von Arbeitsplätzen führte zu groß- und kleinräumigen Wanderungen in Regionen und Gemeinden, in denen ein besseres Arbeitsplatzangebot vorlag. Später überlagerte die Stadt-Umland-Wanderung die [arbeitsmarktbedingte Wanderung zusätzlich.]

[Fn 7]: Häußermann/Siebel, Neue Urbanität, Frankfurt am Main, 1987, S. 56

Die Schrumpfungsprozesse in westdeutschen Städten beruhten in erster Linie auf einer veränderten ökonomischen Basis, die u.a. mit dem Abbau von Arbeitsplätzen und höheren Belastungen der kommunalen Haushalte einherging. Der Zusammenbruch wichtiger Wirtschaftszweige wie Bergbau und Stahlproduktion im Ruhrgebiet oder Saarland aber auch Krisen an Hafenstandorten verdeutlichten die Abhängigkeit der Städte von einzelnen Branchen und Wirtschaftszweigen. Die Wirtschaftskrise wurde

damit auch zu einer städtischen Krise. [Fn 1]

Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt gehörten zu den wenigen Aspekten der Schrumpfung, die sich auch in der Öffentlichkeit in einer regen Diskussion niederschlugen. Da nicht alle Städte gleich stark vom Strukturwandel von Altindustrie zu neuen Technologien und Dienstleistungen betroffen waren, entwickelte sich großräumig die viel diskutierte Polarisierung zwischen Städten bzw. ein wirtschaftliches Süd-Nordgefälle im alten Bundesgebiet.

[...]

Ab Anfang der 1970er Jahre waren fast alle westdeutschen Städte von einem Bevölkerungsrückgang betroffen. Dieser Bevölkerungsrückgang war zum einen Folge sinkender Geburtenzahlen, zum anderen beruhte er auf siedlungsräumlich spezifische Wanderungsverlusten.

Eine Zuwanderung aus dem Ausland hielt die Einwohnerzahl im alten Bundesgebiet insgesamt relativ konstant bzw. sorgte für einen weiteren Zuwachs.

Die räumlich begrenzten Wanderungsverluste der Städte waren daher zunächst arbeitsmarktbedingte Abwanderungen. Der massive Abbau von Arbeitsplätzen führte zu groß- und kleinräumigen Wanderungen in Regionen und Städte, in denen ein besseres Arbeitsplatzangebot vorlag.

Später überlagerte die Stadt-Umland-Wanderung die arbeitsmarktbedingte Wanderung zusätzlich.

[Fn 1]: Vgl. Häußermann/Siebel, 1987, S. 58

Anmerkungen

Nur die Fußnotenangabe unterscheidet sich vom Originaltext: andere Seitenzahl, kein "Vgl.". Fortsetzung auf Folgeseite, siehe Jg/Fragment 007 01. Karsten Wilmes 2004 ist die Primärquelle. Wie sich im Kontext leicht erkennen lässt, ist die Übernahme aus einer eigenen Arbeit erfolgt: "Diskussionspapier: Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaftunter Schrumpfungsbedingungen", Goldschmidt, 2007. Der gesamte Text der S. 6 ist dort auf S. 9 zu finden (ebenfalls nicht als Zitat ausgewiesen).

Sichter
Hindemith

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