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VroniPlag Wiki

Jg/Fragment 200 11

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 200, Zeilen: 11-28
Quelle: BBR 2006
Seite(n): 10, Zeilen:
Die unterschiedlichen Akteure sind bei der Erarbeitung des kommunalen Wohnraumversorgungskonzeptes ein Netz von Arbeits- und Leitungsebenen, in formellen Gremien integriert, in dem Problemsichten vermittelt, Konflikte gelöst, Entscheidungen getroffen und Umsetzungen begleitet werden. Ein derartiges prozessuales Konzept gelingt jedoch nur wenn Zwischenergebnisse und terminliche Fixpunkte verbindlich abgestimmt werden, da sonst die Prozesse ergebnislos verebben. Damit kommt der Gemeinde im Erstellungsprozess eine zentrale Steuerungsfunktion (Prozesssteuerung) zu. Eine wichtige Funktion nimmt hier bei auch das Monitoring ein. Es kann nicht nur die Marktbeobachtung zur Schaffung von Markttransparenz und als Informationsbasis umfassen, sondern auch als Motor des Prozesses dienen, nicht nur um die Zielerreichung zu überprüfen, sondern auch der Dynamik des Marktes eine Dynamisierung der Konzepte gegenüberzustellen [Fn 322]. Ziele und Maßnahmen lassen sich sehr oft nur im Konsens der beteiligten Akteure festlegen und umsetzen. Hierbei bietet sich das Instrument des wohnungswirtschaftlichen Kooperationsvertrages an. Die Kooperationsbereitschaft wird auch dann erhöht, wenn es zur Koppelung mit weiteren Problemfeldern, wie dem Stadtumbau kommt oder bei den Wohnungsunternehmen ein erhöhter Handlungsdruck, z. B. aufgrund hoher Leerstände oder der Sanierung der Bestände aus den 50-er Jahren, besteht.

[Fn 322] BBR, Kommunale Wohnraumversorgungskonzepte, ExWoSt-Informationen 30/1, 2006, S. 10

[S. 10 mittlere Spalte]

Die unterschiedlichen Akteure sind dabei in ein Netz von Arbeits- und Leitungsebenen, formellen und informellen Gremien integriert, in dem Problemsichten vermittelt, Konflikte gelöst, Entscheidungen getroffen und Umsetzungen begleitet werden. Ein derartiges prozessuales Konzept gelingt jedoch nur, wenn Zwischenergebnisse und terminliehe Fixpunkte verbindlich abgestimmt werden, da sonst die Prozesse ergebnislos verebben. Damit kommt der Stadtverwaltung im Erstellungsprozess eine zentrale Steuerungsfunktion zu. Eine wichtige Funktion nimmt hierbei auch das Monitoring ein. Es kann nicht nur die Marktbeobachtung zur

[S. 10 rechte Spalte]

Schaffung von Markttransparenz und als Informationsbasis umfassen, sondern auch als Motor des Prozesses dienen, nicht nur um die Zielerreichung zu überprüfen, sondern auch der Dynamik des Marktes eine Dynamisierung der Konzepte gegenüberzustellen.

Kooperation, Konsens und Interessenausgleich

Ziele und Maßnahmen lassen sich ohne Konsens oder eine gemeinsame Philosophie der beteiligten Akteure nicht festlegen und umsetzen.

Die Chancen der Umsetzung steigen, wenn es vor Abschluss des Konzeptes einen Abgleich der Interessen zwischen den planerisch-administrativen, den politischen und den wohnungswirtschaftlichen Akteuren gibt.

[…]

Die Kooperationsbereitschaft wird auch dann erhöht, wenn es zur Koppelung mit weiteren Themen, wie z. B. Stadtumbau, kommt oder bei den Wohnungsunternehmen ein erhöhter Handlungsdruck, z. B. aufgrund hoher Leerstände oder der Sanierung der Bestände aus den 50er Jahren, besteht.

Anmerkungen

Fußnote mitten im Text. Keine Anführungszeichen, Umfang der Übernahme nicht ausgewiesen.

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