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Jg/Fragment 201 08

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Marcusb, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 201, Zeilen: 8-27
Quelle: Stadtumbau West 2003
Seite(n): 3, Zeilen:
Die Funktion von kommunalen Wohnraumversorgungskonzepten nach § 3 Abs. 3 WoFG in Stadtumbauprozessen als Bestandteil des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes nach § 171 b Abs. 2 BauGB oder als selbständiges Konzept ist [323]:

- Die stadtweite Wohnungsmarktanalyse als Aushandlungsinstrument zwischen Wohnungsunternehmen: In einer Stadt mit flächenhafter Leerstandsproblematik müssen Aushandlungsprozesse i. S. eines Lastenausgleichs zwischen den örtlichen Wohnungsunternehmen initiiert werden. Eine erarbeitete Analyse in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft erarbeiteten Analyse kann dem Einstieg in diese Aushandlungsprozesse dienen.

- Akzeptanzinstrument bei Politik und Bevölkerung: Erfahrungsgemäß werden in Stadtpolitik und Stadtbevölkerung notwendige Rückbaubedarfe lange verdrängt. Um diese Rückbaubedarfe diskutierbar zu machen, erscheint eine Wohnungsmarktanalyse als ein geeignetes Instrument.

- Grundlage für ein Stadtumbau-Leitbild: Städte mit flächenhafter Stadtumbauproblematik müssen neue Leitbilder für die Zukunft entwickeln. Eine Wohnungsmarktanalyse ist eine notwendige Voraussetzung für die Erarbeitung eines neuen Leitbildes.

- Steuerungsinstrument des Stadtumbaus: Ein auf der Basis einer Wohnungsmarktanalyse erstelltes Handlungskonzept kann die Basis für die Steuerung der Stadtumbauprozesse im Funktionsbereich Wohnen sein.

- Zielgruppenpotenzialstudie als Beratungsinstrument für Kleineigentümer: In Altbauquartieren mit heterogener Kleineigentümerstruktur stehen die Kommunen vor großen Schwierigkeiten, die Eigentümer zu Investitionen zu bewegen.

[323] ExWoSt Forschungsvorhaben Stadtumbau West, Projektwerkstatt Selb am 13./14.11.2003, Arbeitsgruppenbericht

3. Die Funktion von Wohnungsmarktanalysen in Stadtumbauprozessen

In der Arbeitsgruppe wurde neben der Erörterung der konkreten Methoden und der inhaltlichen Rückschlüsse auch vertieft die Funktion beleuchtet, die eine Wohnungsmarktanalyse im Stadtumbauprozess übernehmen kann. Folgende Funktionen wurden herausgearbeitet:

- Die stadtweite Wohnungsmarktanalyse als Aushandlungsinstrument zwischen Wohnungsunternehmen: In einer Stadt mit flächenhafter Leerstandsproblematik müssen Aushandlungsprozesse im Sinne eines Lastenausgleichs zwischen den örtlichen Wohnungsunternehmen initiiert werden. Eine in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft erarbeitete Analyse kann dem Einstieg in diese Aushandlungsprozesse dienen.

- Akzeptanzinstrument bei Politik und Bevölkerung: Erfahrungsgemäß werden in Stadtpolitik und Stadtbevölkerung notwendige Rückbaubedarfe lange verdrängt. Um diese Rückbaubedarfe diskutierbar zu machen, erscheint eine Wohnungsmarktanalyse ein geeignetes Instrument.

- Grundlage für ein Stadtumbau-Leitbild: Städte mit flächenhafter Stadtumbauproblematik müssen neue Leitbilder für die Zukunft entwickeln. Eine Wohnungsmarktanalyse ist eine notwendige Voraussetzung für die Erarbeitung eine neuen Leitbildes.

- Steuerungsinstrument des Stadtumbaus: Ein auf der Basis einer Wohnungsmarktanalyse erstelltes Handlungskonzept kann die Basis für die Steuerung der Stadtumbauprozesse im Funktionsbereich Wohnen sein.

- Zielgruppenpotenzialstudie als Beratungsinstrument für Kleineigentümer: In Altbauquartieren mit heterogener Kleineigentümerstruktur stehen die Kommunen vor großen Schwierigkeiten, die Eigentümer zu Investitionen zu bewegen.

Anmerkungen

Die woertlichen Uebernahmen sind nicht gekennzeichnet

Sichter
Hindemith

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