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Jg/Fragment 226 21

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 226, Zeilen: 21-37
Quelle: BMVBS 2006
Seite(n): 13, Zeilen:
ee) Nicht genutzte oder untergenutzte Gebäude(teile) und Flächen

Im Mittelpunkt des Stadtumbaus steht die Bestandsaufnahme aktueller Brachflächen und Gebäudeleerstände im Wohn- und Gewerbesektor sowie eine Abschätzung der diesbezüglichen zukünftigen Entwicklung. Vor diesem Hintergrund sind Kartierungen nicht genutzter oder untergenutzter Gebäude(teile) und Flächen vielfach Bestandteile der städtebaulichen Entwicklungskonzepte. Aus dieser kartographischen Übersicht lassen sich städtebauliche Problemräume herauskristallisieren und hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken für die gesamtstädtische Entwicklung bewerten.

ff) Soziale Segregation

Die nachlassende Wohnungsnachfrage beschleunigt in den Gemeinden i. d. R. die sozialräumliche Polarisierung. Diese Entwicklung kann einerseits im Verhältnis von Kernstadt zu ihren Umlandgemeinden beobachtet werden, weil sozial selektive Suburbanisierungsprozesse auch in schrumpfenden Regionen stattfinden. Genauso bedeutsam sind aber innerstädtische Segregationstendenzen. Das Überangebot an Wohnungen scheint zu zunehmender Wohnstandortmobilität zu führen, die die verstärkte sozialräumliche Polarisierung nach sich zieht. Vor diesem Hintergrund sind eine sozialstrukturelle Analyse (z. B. Anteil der Empfänger von Transfereinkommen, Anteil der [Einwohner mit Migrationshintergrund, Bildungsabschluss) auf der Ebene von Wohnquartieren und eine Auswertung der Wanderungen zwischen Stadt- und Ortsteilen als wichtig einzustufen, um die Stärken und Schwächen eines Quartiers einschätzen und seine zukünftige Rolle in der Gesamtstadt bestimmen zu können.]

- Nicht genutzte oder untergenutzte Gebäude(teile) und Flächen

[...] Mittelpunkt der Stadtumbau-Konzepte der Pilotstädte im Stadtumbau West ist die Bestandsaufnahme aktueller Brachflächen, Gebäudeleerstände im Wohn- und Gewerbesektor, brachgefallener Infrastrukturbereiche sowie eine Abschätzung der diesbezüglichen zukünftigen Entwicklung. Vor diesem Hintergrund sind Kartierungen bzw. Kataster nicht genutzter oder untergenutzter Gebäude(teile) und Flächen vielfach Bestandteile der städtebaulichen Entwicklungskonzepte. Aus dieser kartographischen Übersicht lassen sich städtebauliche Problemräume herauskristallisieren und hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken für die gesamtstädtische Entwicklung bewerten.

[gleiche Seite zuvor]

- Sozialstruktur

Die auf demographische Veränderungen zurückgehende nachlassende Wohnungsnachfrage beschleunigt in den Pilotstädten bzw. -stadtteilen in der Regel die sozialräumliche Polarisierung. Diese Entwicklung kann einerseits im Verhältnis von Kernstadt zu ihren Umlandgemeinden beobachtet werden, weil sozial selektive Suburbanisierungsprozesse auch in schrumpfenden Regionen stattfinden. Genauso bedeutsam sind aber innerstädtische Segregationstendenzen: Das Überangebot an Wohnungen scheint hier zu zunehmender Wohnstandortmobilität zu führen, die eine verstärkte sozialräumliche Polarisierung nach sich zieht. Vor diesem Hintergrund sind eine sozialstrukturelle Analyse (z.B. hinsichtlich Anteil der Empfänger von Transfereinkommen, Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund sowie z.B. hinsichtlich des Bildungsabschlusses der Bewohner) auf der Ebene von Wohnquartieren und eine Auswertung der Wanderungen zwischen Stadt- und Ortsteilen als wichtig einzustufen, um die Stärken und Schwächen eines Quartiers einschätzen und seine zukünftige Rolle in der Gesamtstadt bestimmen zu können.

Anmerkungen
Sichter
Hindemith

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