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Jg/Fragment 230 12

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Marcusb, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 230, Zeilen: 12-36
Quelle: Stadtumbau West 2006b
Seite(n): 1, Zeilen: -
Die nutzungsorientierten Stadtumbaustrategien können auch eine wichtige Rolle spielen. Nutzungsorientierte Stadtumbaustrategien sind [348]:

- Weiternutzung durch Anpassung (Schwerpunkt: Modernisierung). Die vorhandene Nutzung wird gestärkt bzw. wiederbelebt. Die vorhandene Bausubstanz bleibt erhalten und wird ggf. an neuzeitliche Standards angepasst. So können schwer vermietbare Bestandswohnungen durch Modernisierung oder Mietkostensenkung weiter genutzt werden. Technische Aufrüstung von Gewerbebauten erschließen andere Nachfragegruppen. Infrastruktureinrichtungen können durch neue Trägerschaften weitergeführt werden.

- Wiedernutzung durch Neubau (Schwerpunkt: Nutzungswandel). Die bisherige Nutzung bleibt auf dem Grundstück erhalten, wenn auch nicht in derselben Gebäudehülle. So könnten vielgeschossige Mietwohnungsbauten einer verdichteten Eigenheimbebauung weichen. Technologisch hochwertige Produktionsstätten werden anstelle alter Fabrikkomplexe errichtet. Unzeitgemäße Altenheime werden durch Seniorenwohnungen zur Förderung selbständiger Lebensführung ersetzt.

- Umnutzung (Schwerpunkt: Nutzungsänderung). Die bisherige Nutzung wird durch eine andere ersetzt, wobei die Bausubstanz weitgehend erhalten bleiben kann und den neuen Ansprüchen angepasst wird. Unvermietbare Wohnungen werden zu Büroräumen gezielt „zweckentfremdet“. Kasernenareale und deren Gebäude werden zu Wohnquartieren umgebaut und durch umfeldverbessernde Maßnahmen aufgewertet. Geschlossene Schwimmbäder werden zu gewerblichen Produktionsstätten.

- Konservieren (Schwerpunkt: offene Nutzungsoptionen). Brach gefallene Grundstücke und leer stehende Objekte werden zunächst keiner neuen Nutzung zugeführt. Sie werden für spätere Verwendungen vorgehalten und auf 'Reserve' gelegt.

[348] Forschungsagentur Stadtumbau West, Konzeption Stadtumbau, 2006

Grundsätzlich lassen sich folgende Strategien unterscheiden, die örtlich sehr differenzierte Mischformen bilden können:

A. Weiternutzung durch Anpassung (Schwerpunkt: Modernisierung)

Die vorhandene Nutzung wird gestärkt bzw. wiederbelebt. Die vorhandene Bausubstanz bleibt erhalten und wird gegebenenfalls an neuzeitliche Standards angepasst. So können schwervermietbare Bestandswohnungen durch Modernisierung oder Mietkostensenkung weiter genutzt werden. Technische Aufrüstung von Gewerbebauten erschließen andere Nachfragegruppen. Infrastruktureinrichtungen können durch neue Trägerschaften weitergeführt werden.

B. Wiedernutzung durch Neubau (Schwerpunkt: Nutzungswandel)

Die bisherige Nutzung bleibt auf dem Grundstück erhalten, wenn auch nicht in derselben Gebäudehülle. So könnten vielgeschossige Mietwohnungsbauten einer verdichteten Eigenheimbebauung weichen. Technologisch hochwertige Produktionsstätten werden anstelle alter Fabrikkomplexe errichtet. Unzeitgemäße Altenheime werden durch Seniorenwohnungen zur Förderung selbständiger Lebensführung ersetzt.

C. Umnutzung (Schwerpunkt: Nutzungsänderung)

Die bisherige Nutzung wird durch eine andere ersetzt, wobei die Bausubstanz weitgehend erhalten bleiben kann und den neuen Ansprüchen angepasst wird. Unvermietbare Wohnungen werden zu Büroräumen gezielt 'zweckentfremdet'. Kasernenareale und deren Gebäude werden zu Wohnquartieren umgebaut und durch umfeldverbessernde Maßnahmen aufgewertet. Geschlossene Schwimmbäder werden zu gewerblichen Produktionsstätten.

D. 'Konservieren' (Schwerpunkt: offene Nutzungsoptionen)

Brachgefallene Grundstücke und leerstehende Objekte werden zunächst keiner neuen Nutzung zugeführt. Sie werden für spätere Verwendungen vorgehalten und auf 'Reserve' gelegt.

Anmerkungen

Quellenverweis vorhanden, aber woertliche Uebernahme nicht gekennzeichnet.

Sichter
Hindemith

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