Wikia

VroniPlag Wiki

Jg/Fragmente/Verwaist

< Jg | Fragmente

31.152Seiten in
diesem Wiki
Diskussion0

244 verwaiste Fragmente

[1.] Jg/Fragment 320 19 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 17:16 (Plagin Hood)
Erstellt: 20. January 2013, 17:16 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Jg, Rechtsinstrumente.de, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 320, Zeilen: 19-29
Quelle: rechtsinstrumente.de
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Die Beseitigung des Abfalls von (ehemaligen) Mietern gehört nicht zum Umzug von Bewohnern, der Ordnungsmaßnahme der Gemeinde im Sinne von § 147 Satz 1 Nr. 2 BauGB ist. Der Begriff Umzug erfasst den Transport und die Lagerung von Umzugsgut, nicht jedoch die Beseitigung von - im Übrigen vorliegend auch umzugsunabhängig entstandenem - Abfall. Die Entrümpelung von Gebäuden ist auch keine Freilegung von Grundstücken im Sinne des § 147 Satz 1 Nr. 3 BauGB, sondern Abfallentsorgung im Sinne des § 3 Abs. 7 KrW/-AbfG. Eine Maßnahme ist im Hinblick darauf, dass die Durchführung der Ordnungsmaßnahme gemeindliche Aufgabe ist, jedenfalls dann nicht notwendig, wenn ein Dritter gesetzlich zu deren Erfüllung verpflichtet und fähig ist. Die Beseitigung von Abfällen obliegt nach § 10 Abs. 1 KrW/-AbfG deren Erzeugern und Besitzern 467.

467 Otto, Vorlesungsbegleitende Materialien, TU Berlin, 2007

Die Beseitigung des Abfalls von (ehemaligen) Mietern gehört nicht zum Umzug von Bewohnern, der Ordnungsmaßnahme der Gemeinde im Sinne von § 147 Satz 1 Nr. 2 BauGB ist. Der Begriff Umzug erfasst den Transport und die Lagerung von Umzugsgut, nicht jedoch die Beseitigung von - im übrigen vorliegend auch umzugsunabhängig entstandenem - Abfall. Die Entrümpelung von Gebäuden ist keine Freilegung von Grundstücken im Sinne des § 147 Satz 1 Nr. 3 BauGB, sondern Abfallentsorgung im Sinne des § 3 Abs. 7 KrW/-AbfG. Eine Maßnahme ist im Hinblick darauf, dass die Durchführung der Ordnungsmaßnahme gemeindliche Aufgabe ist, jedenfalls dann nicht notwendig, wenn ein Dritter gesetzlich zu deren Erfüllung verpflichtet und fähig ist. Die Beseitigung von Abfällen obliegt nach § 10 Abs. 1 KrW/-AbfG deren Erzeugern und Besitzern.
Anmerkungen

Das Datum muss noch ermittelt werden. Lt Websiteinformation handelt es sich um Vorlesungsmaterialen dr TU Berlin vom Wintersemester 2008/2009 [1]. (In der Dissertation wird die Jahreszahl 2007 genannt)

Der Inhalt findet sich unter dem weiterführenden Link (Sanierungsmaßnahmen): http://rechtsinstrumente.de/rechtsinstrumente/san.html

Sichter

[2.] Jg/Fragment 125 30 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 14:17 (Plagin Hood)
Erstellt: 20. January 2013, 14:16 Plagin Hood
Fragment, Heimbrock 2000, Jg, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 30-34
Quelle: Heimbrock 2000
Seite(n): 418, Zeilen: 13-23
Der Begriff des Netzwerkes wird in der Literatur häufig eingesetzt, jedoch verbergen sich hinter dem gleichen Begriff unterschiedliche Denkmodelle. Im Rahmen des Stadtumbaus sind wohl Netzwerke als dritte Steuerungsform zwischen Markt und Hierarchie als Verhandlungssysteme oder als Partnerschaft verschiedener Kompetenzen [einzuordnen]. Der Begriff des Netzwerkes wird in der Literatur häufig eingesetzt, jedoch verbergen sich hinter dem gleichen Begriff unterschiedliche Denkmodelle:381

• Netzwerke als Steuerungskategorie:

- als dritte Steuerungsform zwischen Markt und Hierarchie

- als kollektive Akteure höherer Ordnung

• Netzwerke als Verhandlungssysteme • Netzwerke als analytische Kategorie bzw. als Methode

• Netzwerke als Mikrostruktur von Organisationen

In dieser Arbeit wird als Netzwerk die Partnerschaft verschiedener Kompetenzen verstanden, insb. die Kompetenzpartnerschaft zwischen Hersteller und Lieferanten, wobei die jeweilige Seite in sich nochmals verschiedene Kompetenzen darstellen kann.


381 Vgl. im einzelnen z.B. vgl. u.a. Jordan/Schubert (Policy); Schubert (Netzwerke); Marin/Mayntz (Policy); Siebert (Analyse); Belzer (Unternehmenskooperation); Grabher (Firm); Sydow (Netzwerke) sowie Wilkesmann (Innovationslernen), S. 38 ff. und Hakansson/Johanson (Network)

Anmerkungen

Fortsetzung auf der Folgeseite.

Zum Download des betreffenden Teils der Quelle: http://www.zhb-flensburg.de/dissert/heimb/Teil%206-Prozessgestaltung.PDF

Sichter
Demnächst korrekt zitiert

[3.] Jg/Fragment 126 01 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 14:10 (Plagin Hood)
Erstellt: 20. January 2013, 14:02 Plagin Hood
Fragment, Heimbrock 2000, Jg, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 1-9
Quelle: Heimbrock 2000
Seite(n): 419, Zeilen: 1-10
Die Eigenschaften des Netzwerkes, durch die es sich von anderen Steuerungsformen abgrenzt sind184:

- in Netzwerken finden kein direkter Austausch oder keine administrativen Vorgaben statt, sondern die Beziehung zeichnet sich durch (langfristige) Reziprozität aus,

- die Beziehung zwischen den Netzwerkakteuren ist weder vollkommen unabhängig noch einseitig abhängig, sondern durch eine wechselseitige Abhängigkeit geprägt,

- des Weiteren zeichnen sich Netzwerke durch lose Kopplung der Akteure und durch asymmetrische Machtbeziehungen aus.


184 BMBF, Aus der Praxis des Netzwerksmanagements, 2002, S. 10

Dabei nennt er [Grabber] vier Basis-Eigenschaften des Netzwerkes, durch die es sich von anderen Steuerungsformen abgrenzt.

• In Netzwerken findet kein direkter Austausch (Markt) oder keine administrativen Vorgaben (Hierarchie) statt, sondern die Beziehung zeichnet sich durch (langfristige) Reziprozität aus.

• Darüber hinaus ist die Beziehung zwischen den Netzwerkakteuren weder vollkommen unabhängig (Markt) noch einseitig abhängig (Hierarchie), sondern durch eine wechselseitige Abhängigkeit geprägt.

• Des weiteren zeichnen sich Netzwerke durch lose Kopplung der Akteure und durch asymmetrische Machtbeziehungen aus.

Anmerkungen

Fortgesetzt von vorheriger Seite.

Der Text findet sich nicht in der angegebenen Quelle des BMBF (http://web.archive.org/web/20060504235540/http://lrtl.de/pdf/gGmbH/netzwerk_definition.pdf).

Zum Download des betreffenden Teils der Quelle: http://www.zhb-flensburg.de/dissert/heimb/Teil%206-Prozessgestaltung.PDF

Sichter

[4.] Jg/Fragment 184 07 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 03:52 (Plagin Hood)
Erstellt: 20. January 2013, 03:51 Plagin Hood
Fragment, Jg, KomplettPlagiat, Rechtsinstrumente.de 2008, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 184, Zeilen: 7-24
Quelle: rechtsinstrumente.de 2008
Seite(n): internet, Zeilen: 0
Das Planungsermessen der Gemeinde verdichtet sich im unbeplanten Innenbereich zur strikten Planungspflicht, wenn qualifizierte städtebauliche Gründe von besonderem Gewicht vorliegen277. Ein qualifizierter (gesteigerter) Planungsbedarf besteht, wenn die Genehmigungspraxis auf der Grundlage von § 34 Abs. 1 und 2 BauGB städtebauliche Konflikte auslöst oder auszulösen droht, die eine Gesamtkoordination der widerstreitenden öffentlichen und privaten Belange in einem förmlichen Planungsverfahren dringend erfordern278. Die Gemeinde muss planerisch einschreiten, wenn ihre Einschätzung, die planersetzende Vorschrift des § 34 BauGB reiche zur Steuerung der städtebaulichen Ordnung und Entwicklung aus, eindeutig nicht mehr vertretbar ist279. Dieser Zustand ist jedenfalls dann erreicht, wenn städtebauliche Missstände oder Fehlentwicklungen bereits eingetreten sind oder in naher Zukunft einzutreten drohen. Die Planungspflicht entsteht nicht schon dann, wenn ein planerisches Einschreiten einer geordneten städtebaulichen Entwicklung dienen würde und deshalb "vernünftigerweise geboten" wäre. Sie setzt besonders gewichtige Gründe voraus und besitzt Ausnahmecharakter. Anhaltspunkte für das Vorliegen eines qualifizierten planerischen Handlungsbedarfs lassen sich etwa aus der für Sanierungsmaßnahmen geltenden Definition der städtebaulichen Missstände in § 136 Abs. 2 und 3 BauGB gewinnen280.

277 ebenso Gierke in: Brügelmann, BauGB, § 1 Rn. 193 a

278 Gaentzsch in: Schlichter, BauGB, § 1 Rn. 19, 20

279 Reidt in: Gelzer/Bracher/Reidt, Bauplanungsrecht, Rn. 49

280 BVerwG, Urt. v. 17.09.2003 - 4 C 14.01 - BauR 2004, S. 375 = DVBl. 2004, S. 239 = NVwZ 2004, S. 220 = UPR 2004, S. 137 = ZfBR 2004, S. 171

Das Planungsermessen der Gemeinde verdichtet sich im unbeplanten Innenbereich zur strikten Planungspflicht, wenn qualifizierte städtebauliche Gründe von besonderem Gewicht vorliegen. Ein qualifizierter (gesteigerter) Planungsbedarf besteht, wenn die Genehmigungspraxis auf der Grundlage von § 34 Abs. 1 und 2 BauGB städtebauliche Konflikte auslöst oder auszulösen droht, die eine Gesamtkoordination der widerstreitenden öffentlichen und privaten Belange in einem förmlichen Planungsverfahren dringend erfordern. Die Gemeinde muss planerisch einschreiten, wenn ihre Einschätzung, die planersetzende Vorschrift des § 34 BauGB reiche zur Steuerung der städtebaulichen Ordnung und Entwicklung aus, eindeutig nicht mehr vertretbar ist. Dieser Zustand ist jedenfalls dann erreicht, wenn städtebauliche Missstände oder Fehlentwicklungen bereits eingetreten sind oder in naher Zukunft einzutreten drohen. Die Planungspflicht entsteht nicht schon dann, wenn ein planerisches Einschreiten einer geordneten städtebaulichen Entwicklung dienen würde und deshalb "vernünftigerweise geboten" wäre. Sie setzt besonders gewichtige Gründe voraus und besitzt Ausnahmecharakter. Anhaltspunkte für das Vorliegen eines qualifizierten planerischen Handlungsbedarfs lassen sich etwa aus der für Sanierungsmaßnahmen geltenden Definition der städtebaulichen Missstände in § 136 Abs. 2 und 3 BauGB gewinnen.
Anmerkungen

Die Quellenangaben in den Fußnoten der Dissertation sind nicht nachgeprüft worden. Möglicherweise finden sich die Textanteile dort ebenfalls.

Sichter

[5.] Jg/Fragment 351 01 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 23:16 (Plagin Hood)
Erstellt: 20. January 2013, 02:33 Plagin Hood
BBR 2005, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 351, Zeilen: 1-2, 101-104
Quelle: BBR 2005
Seite(n): 115, Zeilen: 39-48
[Die Umlegung der Kosten kann durch Erstattungsbescheid (§ 135 a Abs. 3 BauGB) oder durch einen städtebaulichen Vertrag (§ 1 a Abs. 3 Satz 4 BauGB) erfolgen.

Zu beachten ist, dass naturschutzrechtlich ein Nachweis der fachlichen Eignung der] Maßnahmen erforderlich ist. Dieser Nachweis kann z. B. im Rahmen einer Kompensationsflächenkonzeption geführt werden.512


512 vgl. Bunzel, Flächen- und Maßnahmepools - Chance für die integrierte Freiraumentwicklung, Beitrag zur Fachtagung „Integrierte Freiraumentwicklung - Aktuelle Konzepte und Strategien“ des Deutschen Instituts für Urbanistik am 31. März 2004 in Hannover

Die Umlegung der Kosten kann durch Erstattungsbescheid oder durch einen städtebaulichen Vertrag erfolgen. Zu beachten ist, dass naturschutzrechtlich ein Nachweis der fachlichen Eignung der Maßnahmen erforderlich ist. Dieser Nachweis kann z.B. im Rahmen einer Kompensationsflächenkonzeption geführt werden. (vgl. auch: Arno Bunzel: „Flächen- und Maßnahmepools - Chance für die integrierte Freiraumentwicklung“; Beitrag zur Fachtagung „Integrierte Freiraumentwicklung - Aktuelle Konzepte und Strategien“ des Deutschen Instituts für Urbanistik am 31. März 2004 in Hannover sowie Christa Böhme, Arno Bunzel u.a.: „Statuskonferenz Flächen- und Maßnahmepools“ (Statusbericht Teil A), Technische Universität Berlin / Deutsches Institut für Urbaninstik , Berlin 2003)
Anmerkungen

Fortgesetzt von vorheriger Seite.

Sichter
Singulus

[6.] Jg/Fragment 350 34 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 23:13 (Plagin Hood)
Erstellt: 20. January 2013, 02:31 Plagin Hood
BBR 2005, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 350, Zeilen: 34-36
Quelle: BBR 2005
Seite(n): 115, Zeilen: 39-48
Die Umlegung der Kosten kann durch Erstattungsbescheid (§ 135 a Abs. 3 BauGB) oder durch einen städtebaulichen Vertrag (§ 1 a Abs. 3 Satz 4 BauGB) erfolgen. Zu beachten ist, dass naturschutzrechtlich ein Nachweis der fachlichen Eignung der [Maßnahmen erforderlich ist. Dieser Nachweis kann z. B. im Rahmen einer Kompensationsflächenkonzeption geführt werden.512]

[512 vgl. Bunzel, Flächen- und Maßnahmepools - Chance für die integrierte Freiraumentwicklung, Beitrag zur Fachtagung „Integrierte Freiraumentwicklung - Aktuelle Konzepte und Strategien“ des Deutschen Instituts für Urbanistik am 31. März 2004 in Hannover]

Die Umlegung der Kosten kann durch Erstattungsbescheid oder durch einen städtebaulichen Vertrag erfolgen.

Zu beachten ist, dass naturschutzrechtlich ein Nachweis der fachlichen Eignung der Maßnahmen erforderlich ist. Dieser Nachweis kann z.B. im Rahmen einer Kompensationsflächenkonzeption geführt werden. (vgl. auch: Arno Bunzel: „Flächen- und Maßnahmepools - Chance für die integrierte Freiraumentwicklung“; Beitrag zur Fachtagung „Integrierte Freiraumentwicklung - Aktuelle Konzepte und Strategien“ des Deutschen Instituts für Urbanistik am 31. März 2004 in Hannover sowie Christa Böhme, Arno Bunzel u.a.: „Statuskonferenz Flächen- und Maßnahmepools“ (Statusbericht Teil A), Technische Universität Berlin / Deutsches Institut für Urbaninstik , Berlin 2003)

Anmerkungen

Der in der Quelle direkt voranstehende Satz findet sich in der Dissertation (leicht modifiziert) an anderer Stelle auf der gleichen Seite, siehe Jg/Fragment 351 17.

Fortsetzung auf der Folgeseite.

Sichter
Singulus

[7.] Jg/Fragment 236 25 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 23:10 (Plagin Hood)
Erstellt: 20. January 2013, 02:27 Plagin Hood
BBR 2005, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 236, Zeilen: 25-31
Quelle: BBR 2005
Seite(n): 108, Zeilen: 1-7
Deshalb ist die dauerhafte Umwidmung von Wohn- und Gewerbebauland sowie von Flächen der sozialen und technischen Infrastruktur in unbebaute Flächen eine neue städtebauliche Strategie, die umfassend vorbereitet werden muss. Stadtumbaustrategien, die in ihrer Grundkonzeption auf eine dauerhafte Umwandlung von Bauland zu unbebauten Grün- und Freiflächen angelegt sind, können unter dem Begriff Renaturierung zusammengefasst werden. Die dauerhafte Umwidmung von Wohn- und Gewerbebauland sowie von Flächen der sozialen und technischen Infrastruktur in Grün- und Freiflächen ist ein neue städtebauliche Aufgabe, die mit dem Bevölkerungsrückgang und der damit einhergehenden nachlassenden Flächennachfrage in städtischen Räumen verbunden ist. Stadtumbauprojekte, die in ihrer Grundkonzeption auf eine dauerhafte Umwandlung von Bauland zu Grün- und Freiflächen angelegt sind, werden im folgenden unter dem Oberbegriff „Renaturierung“ zusammengefasst.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Singulus

[8.] Jg/Fragment 184 02 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 23:07 (Plagin Hood)
Erstellt: 20. January 2013, 02:24 Plagin Hood
BBR 2005, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 184, Zeilen: 2-5
Quelle: BBR 2005
Seite(n): 111, Zeilen: 18-21
Die Dynamik der Stadtumbauprozesse, die ein flexibles und prozessorientiertes Handeln erfordern und offene Fragen bezüglich der Bodenneuordnung, wie vor allem die Neubewertung der Grundstückswerte, erzeugen eine in der Praxis zu beobachtende Zurückhaltung gegenüber der verbindlichen Bauleitplanung. Die Dynamik der Stadtumbauprozesse, die ein flexibles und prozessorientiertes Handeln erfordern, und offene Fragen bezüglich der Bodenneuordnung – wie vor allem die Neubewertung der Grundstückswerte - erzeugen eine verständliche Zurückhaltung gegenüber der verbindlichen Bauleitplanung.
Anmerkungen

Der Text findet sich ebenfalls auf S. 374 (Jg/Fragment 374 04).

Sichter
Singulus

[9.] Jg/Fragment 351 17 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 02:42 (Plagin Hood)
Erstellt: 20. January 2013, 02:11 Plagin Hood
BBR 2005, Fragment, Jg, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 351, Zeilen: 17-19
Quelle: BBR 2005
Seite(n): 115, Zeilen: 0
Die Ausgleichsmaßnahmen können sowohl über den Grunderwerb, als auch auf anderem Wege, wie über den Eintrag einer Grunddienstbarkeit, gesichert werden Die Ausgleichsmaßnahmen bzw. der Flächenpool können sowohl über den Grunderwerb, als auch auf anderem Wege, wie über den Eintrag einer Grunddienstbarkeit, gesichert werden.
Anmerkungen

Der in der Quelle direkt anschließende Text findet sich ebenfalls in der Dissertation wieder, jedoch an anderer Stelle (S. 350/351, siehe Jg/Fragment 350 34).

Sichter

[10.] Jg/Fragment 237 15 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 02:36 (Plagin Hood)
Erstellt: 20. January 2013, 02:02 Plagin Hood
BBR 2005, Fragment, Jg, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 237, Zeilen: 15-18
Quelle: BBR 2005
Seite(n): 115, Zeilen: 0
Renaturierungsmaßnahmen im Zuge des Stadtumbaus können zur Kompensation von Eingriffen andernorts genutzt und auf ein „Ökokonto“ (§ 135 Abs. 2 Satz 2 BauGB) eingebucht oder unmittelbar einem Eingriff zugeordnet werden. Renaturierungsmaßnahmen im Zuge des Stadtumbaus können zur Kompensation von naturschutzrechtlichen Eingriffen andernorts genutzt und auf ein „Ökokonto“ eingebucht oder unmittelbar einem Eingriff zugeordnet werden.
Anmerkungen

Der gleiche Satz findet sich auch auf S. 350 in der Dissertation.

Sichter

[11.] Jg/Fragment 350 16 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 02:36 (Plagin Hood)
Erstellt: 20. January 2013, 01:59 Plagin Hood
BBR 2005, Fragment, Jg, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 350, Zeilen: 16-19
Quelle: BBR 2005
Seite(n): 115, Zeilen: 0
Rückbau- bzw. Renaturierungsmaßnahmen im Zuge des Stadtumbaus können zur Kompensation von Eingriffen andernorts genutzt und auf ein „Ökokonto“ (§ 135 Abs. 2 Satz 2 BauGB) eingebucht oder unmittelbar einem Eingriff zugeordnet werden. Renaturierungsmaßnahmen im Zuge des Stadtumbaus können zur Kompensation von naturschutzrechtlichen Eingriffen andernorts genutzt und auf ein „Ökokonto“ eingebucht oder unmittelbar einem Eingriff zugeordnet werden.
Anmerkungen

Der gleiche Satz findet sich auch auf S. 237 in der Dissertation.

Sichter

[12.] Jg/Fragment 350 19 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 02:56 (Plagin Hood)
Erstellt: 19. January 2013, 12:57 WiseWoman
Fragment, Jg, LUBW 2006, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman, Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 350, Zeilen: 19-29
Quelle: LUBW 2006
Seite(n): Internet, Zeilen: -
Als Ökokonto wird die gezielte Bevorratung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen bezeichnet, die bei späteren Eingriffen in Natur und Landschaft als Kompensationsmaßnahmen angerechnet werden können. Mit Hilfe des Ökokontos können vorgezogen durchgeführte Maßnahmen dokumentiert und verwaltet werden, bis sie einem Eingriff zugeordnet werden können. Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen können gemäß §§ 1 a und 135 a BauGB bereits vor den Baumaßnahmen und der Zuordnung zu den Eingriffen durchgeführt werden („zeitliche Flexibilisierung“). Gleichzeitig wurde die Verpflichtung, den unmittelbaren räumlichen Zusammenhang zwischen Eingriff und Ausgleich zu wahren, gelockert. Die Durchführung von Ersatzmaßnahmen ist nun auch an anderer Stelle als am Ort des Eingriffs möglich („räumliche Flexibilisierung“, § 200 a BauGB). Ökokonto

Was ist ein Ökokonto?

Als Ökokonto wird die gezielte Bevorratung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen bezeichnet, die bei späteren Eingriffen in Natur und Landschaft als Kompensationsmaßnahmen angerechnet werden können. Mit Hilfe des Ökokontos können vorgezogen durchgeführte Maßnahmen dokumentiert und verwaltet werden, bis sie einem Eingriff zugeordnet werden können.

Die rechtlichen Grundlagen

Durch die Aufnahme der Eingriffsregelung in das Baugesetzbuch (BauGB) 1998 wurde eine flexiblere Abarbeitung der Ausgleichs- und Ersatzverpflichtungen bei Eingriffen in Natur und Landschaft in der Bauleitplanung geschaffen. Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen können gemäß §§ 1a und 135a BauGB nun bereits vor den Baumaßnahmen und der Zuordnung zu den Eingriffen durchgeführt werden („zeitliche Flexibilisierung“). Gleichzeitig wurde die Verpflichtung, den unmittelbaren räumlichen Zusammenhang zwischen Eingriff und Ausgleich zu wahren, gelockert. Die Durchführung von Ersatzmaßnahmen ist nun auch an anderer Stelle als am Ort des Eingriffs möglich („räumliche Flexibilisierung“, § 200a BauGB).

Anmerkungen

Der Text findet sich in Teilen an mehreren Stellen im Netz.

Sichter
(WiseWoman)

[13.] Jg/Fragment 352 01 - Diskussion
Bearbeitet: 19. January 2013, 12:52 (WiseWoman)
Erstellt: 19. January 2013, 12:47 WiseWoman
BauernOpfer, Fragment, Jg, LUBW 2005, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 352, Zeilen: 1-5
Quelle: LUBW 2005
Seite(n): Internet, Zeilen: -
- Maßnahmenbewertung: schutzgut- und funktionsbezogene Bewertung der Maßnahmenfläche vor und nach Umsetzung der Maßnahme,

- Eingriffszuordnung,

- Dokumentenverwaltung: Verknüpfung von Bildern, Texten oder anderen Dokumenten mit der Maßnahme.

[...]
  • Maßnahmenbewertung: Schutzgut- und funktionsbezogene Bewertung der Maßnahmenfläche vor und nach Umsetzung der Maßnahme
  • Eingriffszuordnung
  • Dokumentenverwaltung: Verknüpfung von Bildern, Texten oder anderen Dokumenten mit der Maßnahme
Anmerkungen

Quelle auf S. 351 angegeben

Sichter
(WiseWoman)

[14.] Jg/Fragment 314 13 - Diskussion
Bearbeitet: 31. December 2012, 15:00 (Klicken)
Erstellt: 31. December 2012, 14:18 Plagin Hood
Bayrisches Staatsministerium Arbeitsblatt 6 2007, Fragment, Jg, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 314, Zeilen: 13-23
Quelle: Bayrisches Staatsministerium Arbeitsblatt 6 2007
Seite(n): 13, Zeilen: 0
Es empfiehlt sich, zu Planungsbeginn einen Beschluss zur Aufstellung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes zu fassen, auch wenn im Stadtumbaurecht ein förmlicher Einleitungsbeschluss nicht erforderlich ist. Wenn nach ersten Überlegungen sanierungsbedingte Bodenwertsteigerungen zu erwarten sind, sollte geprüft werden, ob ein Beschluss über die Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen für ein Sanierungsgebiet (Einleitungsbeschluss nach § 141 Abs. 3 BauGB) oder ggf. für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (Einleitungsbeschluss nach § 165 Abs. 4 BauGB) zu fassen ist. Das Datum des Einleitungsbeschlusses kann als spätester Stichtag für die Bestimmung des Anfangswerts bei der Ermittlung entwicklungsbedingter Werterhöhungen Bedeutung haben. Es empfiehlt sich zu Planungsbeginn, insbesondere bei Brachflächen, einen Beschluss zur Durchführung eines SEK zu fassen, auch wenn im Stadtumbaurecht ein förmlicher Einleitungsbeschluss nicht erforderlich ist. Wenn nach ersten Überlegungen z.B. bei einer Konversionsmaßnahme sanierungsbedingte Bodenwertsteigerungen zu erwarten sind, sollte geprüft werden, ob ein Beschluss über die Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen für ein Sanierungsgebiet (Einleitungsbeschluss nach § 141 Abs. 3 BauGB) oder für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (Einleitungsbeschluss nach§ 165 Abs. 4 BauGB) zu fassen ist. Das Datum des Einleitungsbeschlusses kann als spätester Stichtag für die Bestimmung des Anfangswerts bei der Ermittlung entwicklungsbedingter Werterhöhungen Bedeutung haben.
Anmerkungen

Unausgewiesene wörtliche Übernahme

Sichter

[15.] Jg/Fragment 237 03 - Diskussion
Bearbeitet: 31. December 2012, 15:18 (Klicken)
Erstellt: 31. December 2012, 14:06 Plagin Hood
Difu Berichte 2 2006, Fragment, Jg, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 237, Zeilen: 3-6
Quelle: Difu Berichte 2 2006
Seite(n): 25, Zeilen: 0
Die Chancen der Renaturierungsstrategien bestehen darin, auf nicht verwertbaren Flächen Fehler der Vergangenheit, wie die Zerstückelung oder die Versiegelung von Flächen, zu beseitigen und die Aufwertung des Wohnumfeldes zu betreiben. Die Chancen in der Stadt bestehen darin, auf nicht verwertbaren Flächen Fehler der Vergangenheit wie die Zerstückelung oder die Versiegelung von Flächen zu beseitigen und die Aufwertung des Wohnumfeldes zu betreiben.
Anmerkungen

Der direkt voranstehende Satz ist auf einer anderen Seite ebenfalls übernommen, siehe Jg/Fragment 236 34.

Sichter

[16.] Jg/Fragment 236 34 - Diskussion
Bearbeitet: 31. December 2012, 15:17 (Klicken)
Erstellt: 31. December 2012, 14:04 Plagin Hood
Difu Berichte 2 2006, Fragment, Jg, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 236, Zeilen: 34-37
Quelle: Difu Berichte 2 2006
Seite(n): 25, Zeilen: 0
Allerdings ist ein fortschreitender Qualitäts- und Substanzverlust bei bereits bestehenden Freiräumen auf Grund der kommunalen Finanzkrise zu beobachten, während gleichzeitig durch den demografischen und wirtschaftlichen Wandel neue Freiräume entstehen („unfreiwillige Freiflächen“). Die kommunale Finanzkrise führt zu einem fortschreitenden Qualitäts- und Substanzverlust der bestehenden Freiräume, während gleichzeitig durch den demografischen und wirtschaftlichen Wandel neue Freiräume entstehen.
Anmerkungen

Der direkt im Anschluss stehende Satz ist auf einer anderen Seite übernommen, siehe Jg/Fragment_237_03.

Sichter

[17.] Jg/Fragment 235 23 - Diskussion
Bearbeitet: 31. December 2012, 15:06 (Klicken)
Erstellt: 31. December 2012, 13:58 Plagin Hood
Difu Berichte 2 2006, Fragment, Jg, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 235, Zeilen: 23-39
Quelle: Difu Berichte 2 2006
Seite(n): 14, Zeilen: 0
- Herausbildung eines identitätsbildenden Zentrums,

- Bewahrung historischer Bauwerke,

- Gebäudewiedernutzung, -umnutzung, -zwischennutzung,

- Modernisierung/Sanierung, - Baulückenschließung (einschließlich der Nachnutzung von Brachflächen),

- Ersatzbebauung bei abgängiger Bausubstanz,

- Rückbau von baulichen Anlagen,

- Gestaltung von Freiflächen, ggf. Zwischennutzungen,

- Aufwertung der öffentlichen Räume,

- Wohnumfeldverbesserung im privaten Bereich,

- Wohneigentumsbildung,

- Umgang mit Leerständen (Leerstandsmanagement).

Von Bedeutung sind darüber hinaus die Stärkung des innerstädtischen Einzelhandels, der Ausbau neuer Funktionen für die Innenstädte im Zusammenhang mit Bildung, Freizeit und Kultur, der Erhalt/Umbau der Infrastruktur sowie eine stadtverträgliche Verkehrsentwicklung. Als zentrale Aufgaben stellen sich schließlich der Erhalt der Stadtgesellschaft in all ihren Ausprägungen und die Verhinderung der sozialen [Segregation.]

Als Aufgabenfelder für die Innenstadtentwicklung sind vorrangig in den Blick zu nehmen: Herausbildung eines identitätsbildenden Zentrums, Bewahrung historischer Bauwerke, Stärkung der Innenstädte als Wohnstandort durch Modernisierung, Wohnumfeldverbesserung und Wohnungsneubau, aber auch der Umgang mit Leerständen. Von Bedeutung sind darüber hinaus die Stärkung des innerstädtischen Einzelhandels, der Ausbau neuer Funktionen für die Innenstädte im Zusammenhang mit Bildung, Freizeit und Kultur, der Erhalt/Umbau der Infrastruktur sowie eine stadtverträgliche Verkehrsentwicklung.

Als zentrale Aufgaben stellen sich schließlich der Erhalt der Stadtgesellschaft in all ihren Ausprägungen und die Verhinderung der sozialen Segregation in den Stadtteilen.

Anmerkungen

Unausgewiesene wörtliche Übernahme

Sichter
Klicken (PlagKat)

[18.] Jg/Fragment 234 20 - Diskussion
Bearbeitet: 31. December 2012, 15:12 (Klicken)
Erstellt: 31. December 2012, 13:51 Plagin Hood
Difu Berichte 2 2006, Fragment, Jg, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 234, Zeilen: 20-23
Quelle: Difu Berichte 2 2006
Seite(n): 14, Zeilen: 0
Es stellen sich damit nicht nur Fragen nach Überprüfung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen, sondern ebenso nach geeigneten Einzelhandels- und Zentrenkonzepten, Stadtgestaltungsregelungen, städtebaulichen und finanziellen Instrumenten sowie nach einer integrativen Stadt-Gesellschaftspolitik. Es stellen sich damit nicht nur Fragen nach Überprüfung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen, sondern ebenso nach geeigneten Zentrenkonzepten, Stadtgestaltung, städtebaulichen und finanziellen Instrumenten sowie nach einer integrativen Stadt-Gesellschaftspolitik.
Anmerkungen

Der vorangehende Satz aus der Quelle findet sich auf einer anderen Seite, siehe Jg/Fragment_233_26.

Sichter

[19.] Jg/Fragment 233 26 - Diskussion
Bearbeitet: 31. December 2012, 15:14 (Klicken)
Erstellt: 31. December 2012, 13:48 Plagin Hood
Difu Berichte 2 2006, Fragment, Jg, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 233, Zeilen: 26-28
Quelle: Difu Berichte 2 2006
Seite(n): 14, Zeilen: 0
Die Erwartungen sind dabei gleichermaßen hoch, mit der Bewältigung dieser Aufgaben Bevölkerung zu halten, neue Einwohner zu gewinnen sowie Infrastrukturen besser auszulasten. Die Erwartungen sind dabei gleichermaßen hoch, mit der Bewältigung dieser Aufgaben Bevölkerung zu halten, neue Einwohner zu gewinnen sowie Infrastrukturen besser auszulasten.
Anmerkungen

Der direkt anschließende Satz ist auf einer anderen Seite übernommen, siehe Jg/Fragment_234_20.

Sichter

[20.] Jg/Fragment 315 01 - Diskussion
Bearbeitet: 31. December 2012, 11:40 (Plagin Hood)
Erstellt: 31. December 2012, 11:40 Plagin Hood
Bayrisches Staatsministerium Arbeitsblatt 6 2007, Fragment, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 315, Zeilen: 1-3
Quelle: Bayrisches Staatsministerium Arbeitsblatt 6 2007
Seite(n): 13, Zeilen: 0
[Das Sanierungs- und Entwicklungsrecht sieht eine Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen als Grundlage für einen Satzungsbeschluss zwingend] vor. In Einzelfällen kann eine vorbereitende Untersuchung im Stadtumbau entbehrlich sein, wenn ein städtebauliches Entwicklungskonzept nach § 141 Abs. 2 BauGB als hinreichende Beurteilungsgrundlage ausreicht. Das Sanierungs- und Entwicklungsrecht sieht eine Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen als Grundlage für einen Satzungsbeschluss zwingend vor. In Einzelfällen kann eine vorbereitende Untersuchung im Stadtumbau entbehrlich sein, wenn ein SEK nach § 141 Abs. 2 BauGB als hinreichende Beurteilungsgrundlage ausreicht.
Anmerkungen

Fortgesetzt von S. 314.

Sichter

[21.] Jg/Fragment 312 07 - Diskussion
Bearbeitet: 31. December 2012, 11:37 (Plagin Hood)
Erstellt: 31. December 2012, 11:37 Plagin Hood
Bayrisches Staatsministerium Arbeitsblatt 6 2007, Fragment, Jg, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 312, Zeilen: 7-12
Quelle: Bayrisches Staatsministerium Arbeitsblatt 6 2007
Seite(n): 13, Zeilen: 0
Nach § 7 h EStG können bestimmte Aufwendungen an Gebäuden als Sonderabgabe abgezogen werden, wenn das Gebäude in einem förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet oder Entwicklungsgebiet liegt. Gebäude in einem Stadtumbaugebiet sind davon nicht erfasst. Wegen dieser unterschiedlichen steuerrechtlichen Behandlung wird der Einsatz von Sanierungssatzungen empfohlen, wenn eine steuerliche Abschreibung förderlich erscheint (beispielsweise bei großen Modernisierungsprojekten). Nach § 10 f EStG können bestimmte Aufwendungen an Gebäuden als Sonderabgabe abgezogen werden, wenn das Gebäude in einem förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet oder Entwicklungsgebiet liegt. Gebäude in einem Stadtumbaugebiet sind davon nicht erfasst. Wegen dieser unterschiedlichen steuerrechtlichen Behandlung wird der Einsatz von Sanierungssatzungen empfohlen, wenn eine steuerliche Abschreibung förderlich erscheint (beispielsweise bei großen Modernisierungsprojekten).
Anmerkungen

...

Sichter

[22.] Jg/Fragment 057 02 - Diskussion
Bearbeitet: 15. June 2012, 15:11 (Sotho Tal Ker)
Erstellt: 25. April 2012, 20:12 Plagin Hood
BAG 2004, Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 02-03
Quelle: BAG 2004
Seite(n): 1, Zeilen: -
Leerstände im Bürobereich, in der Gastronomie, im Wohnungsbereich, im Handwerk und bei Kinos nehmen zu. Leerstände im Bürobereich, in der Gastronomie, im Wohnungsbereich, im Handwerk und bei Kinos nehmen zu.
Anmerkungen

Es handelt sich hier zwar nur um einen Satz, die Übernahme wird jedoch 2 Zeilen weiter unten in der Dissertation fortgesetzt, sieheJg/Fragment 057 06.

Sichter
(Plagin Hood), Qadosh

[23.] Jg/Fragment 185 10 - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2012, 13:26 (Plagin Hood)
Erstellt: 19. April 2012, 12:26 Simone100
BverfG 1999, Fragment, Jg, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Simone100, Plagin Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 185, Zeilen: 10-31
Quelle: BverfG_1999
Seite(n): 1 (Internetversion), Zeilen: -
„Die Gemeinde unterliegt als Satzungsgeber ebenso wie der Gesetzgeber besonderen verfassungsrechtlichen Schranken, wenn im Zuge der generellen Neugestaltung eines Rechtsgebiets bestehende Rechte ganz oder teilweise abgeschafft werden. Insbesondere muss der Eingriff in die nach früherem Recht entstandenen Rechte durch Gründe des öffentlichen Interesses unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit gerechtfertigt sein.Die Gründe des öffentlichen Interesses, die für einen solchen Eingriff sprechen, müssen so überwiegend sein, dass sie Vorrang haben vor dem Vertrauen des Bürgers auf den Fortbestand seines Rechts, das durch die Bestandsgarantie des Art. 14 Abs. 1 GG gesichert wird. Auch das Ausmaß des zulässigen Eingriffs hängt vom Gewicht des dahinterstehenden öffentlichen Interesses ab. Selbst wenn Art. 14 Abs. 3 GG nicht unmittelbar eingreift, ist das darin zum Ausdruck kommende Gewicht des Eigentumsschutzes bei der vorzunehmenden Abwägung zu beachten.Auch beim Erlass eines Bebauungsplans muss daher im Rahmen der planerischen Abwägung das private Interesse am Erhalt bestehender baulicher Nutzungsrechte mit dem öffentlichen Interesse an einer städtebaulichen Neuordnung des Planungsgebiets abgewogen werden. Dabei ist in die Abwägung einzustellen, dass sich der Entzug der baulichen Nutzungsmöglichkeiten für den Betroffenen wie eine Teilenteignung auswirken kann und dass der Bestandsschutz daher ein den von Art. 14 Abs. 3 GG erfassten Fällen vergleichbares Gewicht zukommt. Eine darüber hinausgehende Prüfung aller Enteignungsvoraussetzungen ist hingegen nicht erforderlich, weil keine Enteignung vorliegt.“ Zwar unterliegt die Gemeinde als Satzungsgeber ebenso wie der Gesetzgeber besonderen verfassungsrechtlichen Schranken, wenn im Zuge der generellen Neugestaltung eines Rechtsgebiets bestehende Rechte ganz oder teilweise abgeschafft werden. Insbesondere muß der Eingriff in die nach früherem Recht entstandenen Rechte durch Gründe des öffentlichen Interesses unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit gerechtfertigt sein.Die Gründe des öffentlichen Interesses, die für einen solchen Eingriff sprechen, müssen so schwerwiegend sein, daß sie Vorrang haben vor dem Vertrauen des Bürgers auf den Fortbestand seines Rechts, das durch die Bestandsgarantie des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG gesichert wird. Auch das Ausmaß des zulässigen Eingriffs hängt vom Gewicht des dahinterstehenden öffentlichen Interesses ab. Selbst wenn Art. 14 Abs. 3 GG nicht unmittelbar eingreift, ist das darin zum Ausdruck kommende Gewicht des Eigentumsschutzes bei der vorzunehmenden Abwägung zu beachten (BVerfGE 83, 201 [212 f.]).Auch beim Erlaß eines Bebauungsplans muß daher im Rahmen der planerischen Abwägung das private Interesse am Erhalt bestehender baulicher Nutzungsrechte mit dem öffentlichen Interesse an einer städtebaulichen Neuordnung des Planungsgebiets abgewogen werden. Dabei ist in die Abwägung einzustellen, daß sich der Entzug der baulichen Nutzungsmöglichkeiten für den Betroffenen wie eine Teilenteignung auswirken kann und daß der Bestandsschutz daher ein den von Art. 14 Abs. 3 GG erfaßten Fällen vergleichbares Gewicht zukommt. Eine darüber hinausgehende Prüfung aller Enteignungsvoraussetzungen ist hingegen nicht erforderlich, weil keine Enteignung vorliegt.
Anmerkungen

Der gesamte Text ist in Anführungszeichen gesetzt, auf den Ursprung wird im voranstehenden Satz bzw. durch Fußnote [Fn 284] verwiesen. Somit ein korrekt ausgewiesenes Zitat.

Der Text ist unter folgendem Link als Zitat zu finden: http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk19990222_1bvr056591.html

Sichter

[24.] Jg/Fragment 335 01 - Diskussion
Bearbeitet: 15. June 2012, 12:47 (Qadosh)
Erstellt: 19. April 2012, 12:17 Simone100
BauGB 1997, Fragment, Gesichtet, Jg, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Simone100, Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 335, Zeilen: 01-06
Quelle: BauGB_1997
Seite(n): 1 (Internetversion), Zeilen: -
[Dies sind gemäß der Bezugnahme auf § 127 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 BauGB die im Sanierungsgebiet gelegenen:]

1. öffentlichen, zum Anbau bestimmten Straßen, Wege und Plätze,
2. öffentlichen, aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen mit Kraftfahrzeugen nicht befahrbaren Verkehrsanlagen innerhalb der Baugebiete (z. B. Fußwege, Wohnwege),
3. Sammelstraßen innerhalb der Baugebiete; Sammelstraßen sind öffentliche Straßen, Wege und Plätze, die selbst nicht zum Anbau bestimmt, aber zur Erschließung der Baugebiete notwendig sind.
§ 127 Erhebung des Erschließungsbeitrags
(1) [...]
(2) Erschließungsanlagen im Sinne dieses Abschnitts sind
1. die öffentlichen zum Anbau bestimmten Straßen, Wege und Plätze;
2. die öffentlichen aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen mit Kraftfahrzeugen nicht befahrbaren Verkehrsanlagen innerhalb der Baugebiete (z. B. Fußwege, Wohnwege);
3. Sammelstraßen innerhalb der Baugebiete; Sammelstraßen sind öffentliche Straßen, Wege und Plätze, die selbst nicht zum Anbau bestimmt, aber zur Erschließung der Baugebiete notwendig sind;
Anmerkungen

Im letzten Satz auf der vorangehenden Seite (oben in eckige Klammern gesetzt) wird auf die Textherkunft verwiesen. Anführungszeichen fehlen. Aufgrund der übernommen Nummerierung ist für den Leser jedoch klar, dass es sich, wie zuvor angegeben, um die Nr. 1 bis 3 des Abs. 2 aus § 127 BauGB handeln muss.
Daher Einstufung als "KeinPlagiat".

Sichter
(Simone100, Plagin Hood), Qadosh

[25.] Jg/Fragment 274 24 - Diskussion
Bearbeitet: 15. June 2012, 15:16 (Sotho Tal Ker)
Erstellt: 19. April 2012, 11:26 Simone100
Arbeitshilfe BauGB 2002, Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Simone100
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 274, Zeilen: 24-27
Quelle: Arbeitshilfe BauGB 2002
Seite(n): 18, Zeilen: 29-32
Die Betroffenen sind nach § 138 BauGB gegenüber der Gemeinde oder ihrem Beauftragten zur Auskunft verpflichtet. Die Erteilung der Auskunft kann nach § 138 Abs. 4 BauGB durch Androhung und Festsetzung eines Zwangsgeldes (vgl. § 208 BauGB) erzwungen werden. Die Betroffenen sind nach S 138 gegenüber der Gemeinde oder ihrem Beauftragten zur Auskunft verpflichtet. Die Erteilung der Auskunft kann nach § 138 Abs. 4 durch Androhung und Festsetzung eines Zwangsgeldes erzwungen werden.
Anmerkungen

Ohne Quellenangabe

Sichter
(Simone100), Qadosh

[26.] Jg/Fragment 286 25 - Diskussion
Bearbeitet: 23. January 2013, 17:03 (Plagin Hood)
Erstellt: 19. April 2012, 10:59 Simone100
BauGB 1997, Fragment, Jg, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Simone100
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 286, Zeilen: 25-37
Quelle: BauGB_1997
Seite(n): 1 (Intenetversion), Zeilen: -
Eigentümer, Mieter, Pächter und sonstige zum Besitz oder zur Nutzung eines Grundstücks, Gebäudes oder Gebäudeteils Berechtigte sowie ihre Beauftragten sind verpflichtet, der Gemeinde oder ihren Beauftragten Auskunft über die Tatsachen zu erteilen, deren Kenntnis zur Durchführung des Stadtumbaus erforderlich ist. [Zu beachten ist, dass der § 138 BauGB nicht vor Inkrafttreten der Satzung, z. B. zur Vorbereitung der Maßnahme, Anwendung findet.] An personenbezogenen Daten können insbesondere Angaben der Betroffenen über ihre persönlichen Lebensumstände im wirtschaftlichen und sozialen Bereich, namentlich über die Berufs-, Erwerbs- und Familienverhältnisse, das Lebensalter, die Wohnbedürfnisse, die sozialen Verflechtungen sowie über die örtlichen Bindungen, erhoben werden (§ 138 Abs. 1 BauGB). Die erhobenen personenbezogenen Daten dürfen nur zu Zwecken des Stadtumbaus verwendet werden.

Die mit der Erhebung der Daten Beauftragten sind bei Aufnahme ihrer Tätigkeit schriftlich zu verpflichten (§ 138 Abs. 3 BauGB). Ihre Pflichten [bestehen nach Beendigung ihrer Tätigkeit fort.]

§ 138 Auskunftspflicht

(1) Eigentümer, Mieter, Pächter und sonstige zum Besitz oder zur Nutzung eines Grundstücks, Gebäudes oder Gebäudeteils Berechtigte sowie ihre Beauftragten sind verpflichtet, der Gemeinde oder ihren Beauftragten Auskunft über die Tatsachen zu erteilen, deren Kenntnis zur Beurteilung der Sanierungsbedürftigkeit eines Gebiets oder zur Vorbereitung oder Durchführung der Sanierung erforderlich ist. An personenbezogenen Daten können insbesondere Angaben der Betroffenen über ihre persönlichen Lebensumstände im wirtschaftlichen und sozialen Bereich, namentlich über die Berufs-, Erwerbs- und Familienverhältnisse, das Lebensalter, die Wohnbedürfnisse, die sozialen Verflechtungen sowie über die örtlichen Bindungen, erhoben werden.

(2) Die nach Absatz 1 erhobenen personenbezogenen Daten dürfen nur zu Zwecken der Sanierung verwendet werden.

[...]

(3) Die mit der Erhebung der Daten Beauftragten sind bei Aufnahme ihrer Tätigkeit nach Maßgabe des Absatzes 2 zu verpflichten. Ihre Pflichten bestehen nach Beendigung ihrer Tätigkeit fort.

Anmerkungen

Vorangehend und mehrfach auch im Text wird auf § 138 BauGB als Ursprung verwiesen. Aufgrund der fehlenden Anführungszeichen und lückenhaften Verweise stellen sich die Inhalte teilweise als Interpretationen des Verfassers dar, obwohl es sich um wortwörtlichen Gesetzestext handelt. Eigene Worte und Gesetzesformulierungen sind für den Leser kaum zu trennen. Der oben kursiv in eckigen Klammern stehende Satz (Klammern und Kursivsetzung nicht im Original) ist nicht Teil der Übernahme.

Sichter
(Simone100), Qadosh

[27.] Jg/Fragment 270 23 - Diskussion
Bearbeitet: 15. June 2012, 12:53 (Qadosh)
Erstellt: 19. April 2012, 10:53 Simone100
BauGB 1997, Fragment, Gesichtet, Jg, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Simone100, Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 270, Zeilen: 23-27
Quelle: BauGB_1997
Seite(n): 1 (Internetversion), Zeilen: -
Die Baugenehmigungsbehörde hat in diesem Falle auf Antrag der Gemeinde die Entscheidung über die Zulässigkeit von Vorhaben und Maßnahmen im Einzelfall für einen Zeitraum bis zu 12 Monaten auszusetzen, wenn zu befürchten ist, dass die Durchführung der Stadtumbaumaßnahme durch das Vorhaben unmöglich gemacht oder wesentlich erschwert werden würde. ...hat die Baugenehmigungsbehörde auf Antrag der Gemeinde die Entscheidung über die Zulässigkeit von Vorhaben im Einzelfall für einen Zeitraum bis zu zwölf Monaten auszusetzen, wenn zu befürchten ist, dass die Durchführung der Planung durch das Vorhaben unmöglich gemacht oder wesentlich erschwert werden würde.
Anmerkungen

Auf die Textherkunft (§ 15 Abs. 1 BauGB) wir im voranstehenden Satz verwiesen. Der übernommene Text ist nicht korrekt paraphrasiert oder in Anführungszeichen gesetzt. Für den Leser ist aber dennoch klar, dass der Verfasser hier Gesetzesinhalte wiedergibt.

Sichter
(Simone100, Plagin Hood), Qadosh

[28.] Jg/Fragment 168 01 - Diskussion
Bearbeitet: 15. June 2012, 12:52 (Qadosh)
Erstellt: 19. April 2012, 10:40 Simone100
Fragment, Gesichtet, Http://dejure.org/gesetze/BauGB/245.htm, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Simone100
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 168, Zeilen: 01
Quelle: [[Quelle:{{{Kuerzel}}}/http://dejure.org/gesetze/BauGB/245.htm%7Chttp://dejure.org/gesetze/BauGB/245.htm]]
Seite(n): -, Zeilen: -
§ 245 Abs. 1 BauGB - ein von einer Gemeinde bis zum 20.07.2004 im Hinblick auf die Verwaltungsvereinbarungen über die Gewährung von Finanzhilfen des Bundes an die Länder nach Art. 104 a Abs. 4 des Grundgesetzes zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen beschlossenes Gebiet für Stadtumbaumaßnahmen sowie ein hierfür aufgestelltes städtebauliches Entwicklungskonzept der Gemeinde gilt als Stadtumbaugebiet und städtebauliches Entwicklungskonzept i. S. des § 171 b BauGB. (1) Ein von einer Gemeinde bis zum 20. Juli 2004 im Hinblick auf die Verwaltungsvereinbarungen über die Gewährung von Finanzhilfen des Bundes an die Länder nach Artikel 104a Abs. 4 des Grundgesetzes in seiner bis zum 20. Juli 2004 geltenden Fassung zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen beschlossenes Gebiet für Stadtumbaumaßnahmen sowie ein hierfür aufgestelltes städtebauliches Entwicklungskonzept der Gemeinde gilt als Stadtumbaugebiet und städtebauliches Entwicklungskonzept im Sinne des § 171b
Anmerkungen
Sichter
(Simone100), Qadosh

[29.] Jg/Fragment 351 20 - Diskussion
Bearbeitet: 24. January 2014, 23:05 (Schumann)
Erstellt: 19. April 2012, 10:28 Simone100
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, LUBW 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Simone100
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 351, Zeilen: 20-32
Quelle: LUBW 2005
Seite(n): Internet, Zeilen: -
Folgende Daten können erfasst und ausgewertet werden514:

- Lage- und Eigentümerinformationen der Maßnahmenfläche: Flurstücksliste mit Angaben zu Flächengröße, Eigentümer- und Sicherungsverhältnissen,

- Ausgangszustand der Maßnahmenfläche: Nutzung, Biotoptyp, etc.,

- rechtliche Bestimmungen: z. B. Festsetzung im Flächennutzungs- oder Landschaftsplan,

- Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde,

- Maßnahmenstatus: Geplant, Umgesetzt, zur Abbuchung vorgesehen, abgebucht,

- Maßnahmenkosten: Erwartete und tatsächliche Kosten zur späteren Refinanzierung in verschiedenen Kostenkategorien,

- Maßnahmentermine: Anzeige erledigter und nicht erledigter Termine, bspw. zur Durchführungskontrolle,


514vgl. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Arbeitshilfen für die Praxis, Das EDV-Programm Ökokonto-Kataster, 2005

Folgende Daten können erfasst und ausgewertet werden:
  • Lage- und Eigentümerinformationen der Maßnahmenfläche: Flurstücksliste mit Angaben zu Flächengröße, Eigentümer- und Sicherungsverhältnissen
  • Ausgangszustand der Maßnahmenfläche: Nutzung, Biotoptyp, etc.
  • Rechtliche Bestimmungen: z.B. Festsetzung im Flächennutzungs- oder Landschaftsplan
  • Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde
  • Maßnahmenstatus: Geplant, Umgesetzt, zur Abbuchung vorgesehen, Abgebucht
  • Maßnahmenkosten: Erwartete und tatsächliche Kosten zur späteren Refinanzierung in verschiedenen Kostenkategorien
  • Maßnahmentermine: Anzeige erledigter und nicht erledigter Termine, bspw. zur Durchführungskontrolle
Anmerkungen

Leicht umformatiert

Sichter
(Simone100), WiseWoman

[30.] Jg/Fragment 304 16 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:30 (Kybot)
Erstellt: 29. October 2011, 14:39 Plagin Hood
Bayrisches Staatsministerium Arbeitsblatt 6 2007, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 304, Zeilen: 16-23
Quelle: Bayrisches Staatsministerium Arbeitsblatt 6 2007
Seite(n): 13, Zeilen: rechte Spalte, Abs. 1
Die Entscheidung für die Wahl des Verfahrens ergibt sich aus den Ergebnissen der vorbereitenden Maßnahmen, insbesondere den vorbereitenden Planungen (Aufstellung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes nach § 171 b Abs. 2 BauGB bzw. Beginn der vorbereitende Untersuchungen nach § 141 BauGB oder § 165 Abs. 4 BauGB) und liegt im pflichtgemäßen Ermessen der Gemeinde. Die Gemeinde hat unter Berücksichtigung des Erforderlichkeitsgebotes ein gewisses Auswahlermessen [Fn 448]. Die Gemeinde entscheidet dann, ob eine städtebauliche Sanierungs-, Entwicklungs- oder Stadtumbaumaßnahme bzw. eine Kombination aus diesen Instrumenten möglich oder sinnvoll ist.

[Fn 448] Fieseler in Krautzberger, Städtebauförderungsrecht, § 171 a Rn. 2

Die Entscheidung für die Wahl des Verfahrens ergibt sich aus den Ergebnissen der vorbereitenden Maßnahmen, insbesondere den vorbereitenden Planungen (SEK nach § 171 b Abs. 2 BauGB bzw. vorbereitende Untersuchungen nach § 141 BauGB oder § 165 Abs.4 BauGB) und liegt im pflichtgemäßen Ermessen der Gemeinde. Auf dieser Grundlage erfolgt die Abwägung, welche städtebaulichen Instrumente und Verfahren Erfolg versprechend sind. Die Gemeinde entscheidet dann, ob eine städtebauliche Sanierungs-, Entwicklungs- oder Stadtumbaumaßnahme bzw. eine Kombination aus diesen Instrumenten möglich oder sinnvoll ist.
Anmerkungen

Der Text ist ebenfalls Teil von Seite 316 der Dissertation, siehe Jg/Fragment 316 14.

Sichter
Hindemith

[31.] Jg/Fragment 130 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 29. October 2011, 12:35 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, HMWVL 2006, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 130, Zeilen: 01-28
Quelle: HMWVL 2006
Seite(n): 12, 13, Zeilen: S. 12: 01-27, S. 12: 26-28
[Hinzu kommt, dass die gegenwärtigen strukturellen Probleme häufig nicht durch] Kirchturmpolitik gelöst werden können. Vielfach bedarf es interkommunal getragener beziehungsweise abgestimmter Lösungsansätze. Die Vorteile interkommunaler Zusammenarbeit lassen sich wie folgt zusammenfassen [Fn 191]:

- Vermeidung ruinöser Konkurrenz/Entwicklung im Konsens: Ein unbeschränkter Wettbewerb um eine schrumpfende Zahl an Bürgern und Betrieben führt zu Gewinnern und Verlierern unter den Kommunen. Im ungünstigsten Fall entsteht eine Situation, die letzten Endes ausschließlich Verlierer generiert. Notwendig ist stattdessen eine Entwicklung im regionalen Konsens. Hierzu bedarf es der Abstimmung überörtlich bedeutsamer Vorhaben und der Entwicklung gemeinsamer Entwicklungsleitlinien. Eine solche Vorgehensweise bietet Planungssicherheit und Schutz vor Fehlentwicklungen.

- Synergien durch Bündelung von Potenzialen: Benachbarte Städte und Gemeinden haben vielfach sehr unterschiedliche spezifische Stärken, die sich i. S. differenzierter Funktionsschwerpunkte und einer optimierten arbeitsteiligen Nutzung des Raums wechselseitig ergänzen können. Durch gemeinsames und planvolles Handeln können diese Stärken wirksam weiterentwickelt und vorhandene Schwächen ausgeglichen werden.

- Gemeinsame Profilierung und Positionierung: Für einzelne, insbesondere kleinere Kommunen ist es schwer, sich zu profilieren. Gemeinsam mit Nachbarn fällt es im Standortwettbewerb leichter, den eigenen Standort und seine Stärken, Vorzüge und Möglichkeiten öffentlichkeitswirksam zu kommunizieren.

- Finanzierung von Infrastruktur und Verwaltungseinrichtungen: Der Rückgang kommunaler Einnahmen führt vielerorts dazu, dass Verwaltungs- und Infrastruktureinrichtungen zunehmend schwerer zu finanzieren sind. Hinzu kommt, dass aufgrund des demografischen Wandels die Auslastungsgrade bestimmter Infrastruktureinrichtungen sinken. Gemeinsame Organisations- und Trägermodelle können die Wirtschaftlichkeit und somit die langfristige Finanzierbarkeit öffentlicher Infrastruktur- und Verwaltungseinrichtungen sichern.

[Fn 191] Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Gemeinschaftsinitiative Stadtumbau in Hessen – Interkommunale Kooperation, 2006, S. 13

[S. 12 die letzten beiden Sätze]

Hinzu kommt, dass die gegenwärtigen strukturellen Probleme häufig nicht durch Kirchturmpolitik gelöst werden können. Vielfach bedarf es interkommunal getragener beziehungsweise abgestimmter Lösungsansätze.

[S. 13 01-27]

Die Vorteile interkommunaler Zusammenarbeit lassen sich wie folgt zusammenfassen: [2]

➔ Vermeidung ruinöser Konkurrenz/Entwicklung im Konsens: Ein unbeschränkter Wettbewerb um eine schrumpfende Zahl an Bürgern und Betrieben führt zu Gewinnern und Verlierern unter den Kommunen. Im ungünstigsten Fall entsteht eine Situation, die letzten Endes ausschließlich Verlierer generiert. Notwendig ist stattdessen eine Entwicklung im regionalen Konsens. Hierzu bedarf es der Abstimmung überörtlich bedeutsamer Vorhaben und der Entwicklung gemeinsamer Entwicklungsleitlinien. Eine solche Vorgehensweise bietet Planungssicherheit und Schutz vor Fehlentwicklungen.

➔ Synergien durch Bündelung von Potenzialen: Benachbarte Städte und Gemeinden haben vielfach sehr unterschiedliche spezifische Stärken, die sich im Sinne differenzierter Funktionsschwerpunkte und einer optimierten arbeitsteiligen Nutzung des Raums wechselseitig ergänzen können. Durch gemeinsames und planvolles Handeln können diese Stärken wirksam weiterentwickelt und vorhandene Schwächen ausgeglichen werden.

➔ Gemeinsame Profilierung und Positionierung: Für einzelne, insbesondere kleinere Kommunen ist es schwer, sich zu profilieren. Gemeinsam mit Nachbarn fällt es im Standortwettbewerb leichter den eigenen Standort und seine Stärken, Vorzüge und Möglichkeiten öffentlichkeitswirksam zu kommunizieren.

➔ Finanzierung von Infrastruktur und Verwaltungseinrichtungen: Der Rückgang kommunaler Einnahmen führt vielerorts dazu, dass Verwaltungs- und Infrastruktureinrichtungen zunehmend schwerer zu finanzieren sind. Hinzu kommt, dass aufgrund des demographischen Wandels die Auslastungsgrade bestimmter Infrastruktureinrichtungen sinken. Gemeinsame Organisations- und Trägermodelle können die Wirtschaftlichkeit und somit die langfristige Finanzierbarkeit öffentlicher Infrastruktur- und Verwaltungseinrichtungen sichern.

[2] Ausführlich: Flug; Schwarting; Wackerl (2003)

Anmerkungen

Art und Umfang der Textübernahme nicht ausgewiesen.

Sichter
Hindemith

[32.] Jg/Fragment 129 32 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 29. October 2011, 12:07 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, HMWVL 2006, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 32-35
Quelle: HMWVL 2006
Seite(n): 12, Zeilen: [letzter Absatz]
Vor dem Hintergrund der immer enger werdenden Spielräume sieht eine wachsende Zahl von Gemeinden in interkommunaler Zusammenarbeit eine wichtige Strategie, den strukturellen Herausforderungen zu begegnen und die kommunale Handlungsfähigkeit zu wahren. Hinzu kommt, dass die gegenwärtigen strukturellen Probleme häufig nicht durch [Kirchturmpolitik gelöst werden können.] Vor diesem Hintergrund sieht eine wachsende Zahl von Städten und Gemeinden in interkommunaler Zusammenarbeit eine wichtige Strategie, den strukturellen Herausforderungen zu begegnen und die kommunale Handlungsfähigkeit zu wahren. Hinzu kommt, dass die gegenwärtigen strukturellen Probleme häufig nicht durch Kirchturmpolitik gelöst werden können.
Anmerkungen

Anführungszeichen, Einrückung, etc.. fehlen. Nicht als Zitat ausgewiesen. Erst auf der Folgeseite wird auf die Quelle verwiesen, allerings nur auf Seite 13 der Quelle, nicht aber, wie hier verwendet, auf Inhalte der Seite 12. Die Textübernahme wird auf der Folgeseite der Dissertation fortgeführt. Dabei sind weitere Inhalte von S. 13 der Quelle entnommen.

Sichter
Bummelchen

[33.] Jg/Fragment 316 14 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:30 (Kybot)
Erstellt: 28. October 2011, 14:43 Plagin Hood
Bayrisches Staatsministerium Arbeitsblatt 6 2007, Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 316, Zeilen: 14-38
Quelle: Bayrisches Staatsministerium Arbeitsblatt 6 2007
Seite(n): 13, Zeilen: rechte Spalte
gg) Wahl des Verfahrens

Die Entscheidung für die Wahl des Verfahrens ergibt sich aus den Ergebnissen der vorbereitenden Maßnahmen, insbesondere den vorbereitenden Planungen (städtebauliches Entwicklungskonzept nach § 171 b Abs. 2 BauGB bzw. vorbereitende Untersuchungen nach § 141 BauGB oder § 165 Abs. 4 BauGB) und liegt im pflichtgemäßen Ermessen der Gemeinde. In den vorbereitenden Planungen werden im Sinne einer Machbarkeitsprüfung alle notwendigen fachlichen und ökonomischen Grundlagen ermittelt. Auf dieser Grundlage erfolgt die Abwägung, welche städtebaulichen Instrumente und Verfahren Erfolg versprechend sind. Die Gemeinde entscheidet dann, ob eine städtebauliche Sanierungs-, Entwicklungs- oder Stadtumbaumaßnahme bzw. eine Maßnahmenkombination dieser Instrumente möglich oder sinnvoll ist. Die zur Verfügung stehenden Verfahrensinstrumente besitzen unterschiedliche Eingriffs- und Wirkungsintensität und sind daher entsprechend den Erfordernissen und Zielsetzungen des Stadtumbaugebiets nach dem Verhältnismäßigkeitsprinzip zu wählen. Die Gemeinde hat bei der Wahl des Verfahrens zunächst die konkrete städtebauliche Situation im Maßnahmengebiet in Betracht zu ziehen. Darüber hinaus sind aber auch die angestrebten Ziele der Stadtumbaumaßnahme, voraussichtliche Einzelmaßnahmen und deren (konsensuale) Durchführbarkeit sowie die erwarteten Auswirkungen auf die Entwicklung der Bodenpreise zu berücksichtigen. Ausgehend von den Problemstellungen vor Ort ist unter den möglichen Instrumenten zunächst dasjenige zu wählen, das einen angemessenen Eingriff erlaubt. Die Festlegung eines Stadtumbaugebiets durch Beschluss ist sinnvoll, wenn die darauf bezogenen Maßnahmen auf dem Konsensualprinzip (Stadtumbauverträge) beruhen. Ist dies nicht ausreichend um die im städtebaulichen Entwicklungskonzept festgelegten Ziele und Maßnahmen zu erreichen, ist ein anderes Verfahrensinstrument (Festlegung eines Stadtumbaugebiets als Satzung und/oder [Sanierungs- bzw. Entwicklungssatzung), gegebenenfalls auch zusätzlich, zu wählen [Fn 462].]

[Fn 462] Bayrisches Staatsministerium des Inneren, Stadtumbau West, Arbeitsblatt 6, 2007, S. 13

[S. 13 rechte Spalte]

Verfahrenswahl

Die Entscheidung für die Wahl des Verfahrens ergibt sich aus den Ergebnissen der vorbereitenden Maßnahmen, insbesondere den vorbereitenden Planungen (SEK nach § 171 b Abs. 2 BauGB bzw. vorbereitende Untersuchungen nach § 141 BauGB oder § 165 Abs.4 BauGB) und liegt im pflichtgemäßen Ermessen der Gemeinde. In den vorbereitenden Planungen werden im Sinne einer Machbarkeitsprüfung alle notwendigen fachlichen und ökonomischen Grundlagen ermittelt. Auf dieser Grundlage erfolgt die Abwägung, welche städtebaulichen Instrumente und Verfahren Erfolg versprechend sind. Die Gemeinde entscheidet dann, ob eine städtebauliche Sanierungs-, Entwicklungs- oder Stadtumbaumaßnahme bzw. eine Kombination aus diesen Instrumenten möglich oder sinnvoll ist.

Die zur Verfügung stehenden Verfahrensinstrumente besitzen unterschiedliche Eingriffs- und Wirkungsintensität und sind daher entsprechend den Erfordernissen und Zielsetzungen des Erneuerungsgebiets nach dem Verhältnismäßigkeitsprinzip zu wählen. Die Gemeinde hat bei der Wahl des Verfahrens zunächst die konkrete städtebauliche Situation im Maßnahmengebiet in Betracht zu ziehen. Darüber hinaus sind aber auch die angestrebten Ziele der Erneuerung, voraussichtliche Einzelmaßnahmen und deren Durchführbarkeit sowie die erwarteten Auswirkungen auf die Entwicklung der Bodenpreise zu berücksichtigen.

Ausgehend von den Problemstellungen vor Ort ist unter den möglichen Instrumenten zunächst dasjenige zu wählen, das einen angemessenen Eingriff erlaubt. Die Festlegung eines Stadtumbaugebiets durch Beschluss ist sinnvoll, wenn die darauf bezogenen Maßnahmen auf dem Konsensualprinzip (Stadtumbauverträge) beruhen.

Ist dies nicht ausreichend um die im SEK festgelegten Ziele zu erreichen, ist ein anderes Verfahrensinstrument (Festlegung eines Stadtumbaugebiets als Satzung und/oder Sanierungs- bzw. Entwicklungssatzung) – gegebenenfalls auch zusätzlich – zu wählen.

Anmerkungen

Erst auf der Folgeseite wird durch eine Fußnote auf die Quelle hingewiesen. Eine Diskussion oder tiefere Auseinandersetzung mit dem übernommenen Text findet nicht statt.

Sichter
Bummelchen

[34.] Jg/Fragment 204 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 28. October 2011, 12:45 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Städteverband Schleswig-Holstein 2003, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 204, Zeilen: 01-04
Quelle: Städteverband Schleswig-Holstein 2003
Seite(n): 30, Zeilen: recht Spalte, Abs. 1
- soziale Maßnahmen (soziale Einrichtungen sowie soziale Betreuungs- und

Integrationsleistungen durch z. B. Quartiersmanagement, Sprachunterricht, Schülerhilfe, Schuldnerberatung, Sozialarbeit mit Jugendlichen, Betreuungsservice, Wohnraumversorgung für bestimmte Zielgruppen).

- Soziale Maßnahmen:

Hierzu zählen soziale Einrichtungen sowie soziale Betreuungs- und Integrationsleistungen durch z B Quartiersmanagement, Sprachunterricht, Schülerhilfe, Schuldnerberatung, Sozialarbeit mit Jugendlichen, Betreuungsservice für Alte etc.

Anmerkungen

Möglicherweise liegt der Textübernahme auch eine andere quelle zu Grunde. Die Textänlichkeiten belgen jedoch zweifelsfrei eine Übernahme.

Sichter

[35.] Jg/Fragment 203 20 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 10:50 (Plagin Hood)
Erstellt: 28. October 2011, 12:41 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Städteverband Schleswig-Holstein 2003, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 203, Zeilen: 20-38
Quelle: Städteverband Schleswig-Holstein 2003
Seite(n): 30, Zeilen: linke Spalte, Abs. 6
- wohnungswirtschaftliche Maßnahmen (die Begründung und Verlängerung von

Belegungs- und Mietbindungen, Ankauf von Wohnungsbeständen, die Freistellung von Belegungsbindungen und Übertragung von Belegungs- und Mietbindungen, die Übernahme von Bewirtschaftungsrisiken, die Übernahme von Bürgschaften für die Erbringung einmaliger oder sonstiger Nebenleistungen der Mieter, Übernahme von Versorgungsverpflichtungen, das Umzugsmanagement, mieternahe Privatisierung, Förderung der Aus- und Neugründung von Genossenschaften, Wohneigentumsbildungsmaßnahmen, Beteiligung und Mitwirkung einschließlich Kooperation mit Wohnungsunternehmen und Grundstückseigentümern, Fördermittelberatung, räumliche Entflechtung des Sozialwohnungsbestandes bzw. Bestandes mit Belegungsrechten auch durch Privatisierung),

- bauliche Anpassungsmaßnahmen (Rückbau- oder Teilrückbau, Neubau in ergänzenden Marktsegmenten, die Instandsetzung und Modernisierung einschließlich der Zusammenlegung von Wohnungen, die Umnutzung von Wohnraum z. B. zu Gunsten gewerblicher Flächen, die Überlassung von Grundstücken und Räumen für soziale Dienstleistungen, die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen und Pförtnerlogen, die Wohnumfeldverbesserung durch Gestaltung und Nutzung von Freiflächen, die Verbesserung der Sicherheit und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum),

- wohnungswirtschaftliche Maßnahmen:

Hierzu zählen die Begründung und Verlängerung von Belegungs- und Mietbindungen, die Freistellung von Belegungsbindungen und Übertragung von Belegungs- und Mietbindungen (§§ 30 und 31 WoFG), die Übernahme von Bewirtschaftungsrisiken sowie die Übernahme von Bürgschaften für die Erbringung einmaliger oder sonstiger Nebenleistungen der Mieter, Übernahme von Versorgungsverpflichtungen, das Umzugsmanagement, mieternahe Privatisierung, Förderung der Aus- und Neugründung von Genossenschaften, Mietermitbestimmung

- bauliche und Wohnumfeldmaßnahmen:

Hierzu zählen der Abriss bzw. Rückbau, die Instandsetzung und Modernisierung einschließlich der vertikalen und horizontalen Zusammenlegung von Wohnungen, die Umnutzung von Wohnraum z. B. zu Gunsten gewerblicher Flächen, die Überlassung von Grundstücken und Räumen die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen und Pförtnerlogen sowie die Wohnumfeldverbesserung durch Gestaltung und Nutzung von Freiflächen, die Verbesserung der Sicherheit und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum etc.

Anmerkungen

Möglicherweise liegt der Textübernahme auch eine andere Quelle zu Grunde. Die Textänlichkeiten belegen jedoch zweifelsfrei eine Übernahme. Fortsetzung auf Folgeseite.

Sichter
Bummelchen

[36.] Jg/Fragment 445 03 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 27. October 2011, 22:06 Plagin Hood
BMVBW 2002, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 445, Zeilen: 1-13
Quelle: BMVBW 2002
Seite(n): 79, 82, Zeilen:
Als abrundendes Element eines so genannten „Baurechts auf Zeit“ kann die Gemeinde den Vorhabenträger vertraglich (§ 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB) auch zum Rückbau einer baulichen Anlage nach Nutzungsaufgabe sowie zur Rekultivierung verpflichten. Eine solche Rückbauverpflichtung kommt insbesondere bei Spezialimmobilien in Betracht, bei denen aufgrund kurzer Nutzungszyklen und fehlender Drittverwendungsfähigkeit absehbar ist, dass die Nutzung nach einer bestimmten Dauer aufgegeben wird (z. B. Musical Halls, Multiplex-Kinos). Ähnliches gilt für Zweckbauten mit kurzen Abschreibungs- und Amortisationszeiten (z. B. großflächige Einzelhandelseinrichtungen)

[Fn 712]. Allerdings können Rückbauverpflichtungen nur schwer gegen die Insolvenz des Vorhabenträgers gesichert werden. Die Gewährung einer Bankbürgschaft ist regelmäßig aus wirtschaftlichen Gründen nicht durchsetzbar, dingliche Sicherheiten, wie Hypothek oder Grundschuld, engen den Vorhabenträger oftmals übermäßig ein bei der Finanzierung des Vorhabens.

[Fn 712] Bericht der Unabhängigen Expertenkommission, Novellierung des Baugesetzbuchs, 2002, Rdn. 184

[S. 79 Rdn. 184]

Bei manchen Nutzungsarten werden die Nutzungszyklen immer kürzer. Es entstehen Spezialbauten, die für eine Umnutzung nicht oder nur schwer geeignet sind und bei denen absehbar ist, dass die Nutzung nach einer bestimmten Dauer aufgegeben wird (z.B. Musical Halls, Multiplex-Kinos). Dies gilt auch für bestimmte Zweck- und Amortisationszeiten. Hier ist für den Fall der Nutzungsaufgabe zu regeln, dass die Gemeinde umplanen kann, ohne Entschädigungsansprüche nach § 42 BauGB befürchten zu müssen. Außerdem geht es um Pflichten des Vorhabenträgers zum Rückbau und zur Rekultivierung.

[S. 82 Rdn. 190] […] Ein derartiger Vertrag kann allerdings im Falle der Insolvenz oder der Rechtsnachfolge keine hinreichende Sicherheit bieten. Die Eintragung einer beschränkten persönlichen Dienstbarkeit oder einer Baulast als Sicherungsinstrumente für diese Fälle wird ebenso wie die Gewährung einer Bankbürgschaft vielfach aus wirtschaftlichen Gründen nicht durchsetzbar sein.

Anmerkungen

In der Fußnote wird nur auf die Rdn. 184 verwiesen. In Wirklichkeit werden die Textinhalte zweier Randnummern vermischt und modifiziert, teils wörtlich übernommen. Dabei ist überhaupt nicht klar, wo der Autor und wo die Quelle spricht. Inhalte des BMVBW-Berichts bzw. Gesetzesinhalte stellen sich dar wie eigene Schlussfolgerungen/Wertungen des Autors. Es stellt sich die Frage, wie der Leser so zu objektiven Erkenntnissen gelangen soll und welchen wissenschaftlichen Wert der Leser so entnehmen kann.

Sichter
Bummelchen

[37.] Jg/Fragment 269 13 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:30 (Kybot)
Erstellt: 27. October 2011, 21:04 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Krautzberger 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 269, Zeilen: 7-19
Quelle: Krautzberger 2004
Seite(n): 9,10, Zeilen:
Der § 171 d BauGB soll der Gemeinde die Möglichkeit an die Hand geben, innerhalb des festgelegten Stadtumbaugebiets durch Satzung eine Genehmigungspflicht für die Durchführung von Vorhaben und Maßnahmen i. S. des § 14 Abs. 1 BauGB zu begründen (Stadtumbausatzung).

Dies betrifft Vorhaben i. S. des § 29 BauGB, wie die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen sowie die Beseitigung baulicher Anlagen bzw. sonstige erhebliche oder wertsteigernde Veränderungen.

Die Satzungsermächtigung ist insbesondere für den Fall vorgesehen, dass einvernehmliche Regelungen mit den Beteiligten im Wege von Stadtumbauverträgen nicht in ausreichendem Umfang getroffen werden können und nach Einschätzung der Gemeinde die Gefahr besteht, dass Maßnahmen, wie z. B. ein Rückbau an falscher Stelle, durchgeführt werden könnten, die die Verwirklichung des städtebaulichen Entwicklungskonzepts nach § 171 b Abs. 2 BauGB oder auch eines Sozialplans nach § 171 d Abs. 3 Satz 1 i. V. m. § 180 BauGB in Frage stellen.

[Aus S. 9 Rn 1 Satz 3]

Es soll der Gemeinde die Möglichkeit geben, innerhalb des (auf Grund eines einfachen Beschlusses) festgelegten Stadtumbaugebiets durch Satzung eine Genehmigungspflicht für die Durchführung von Vorhaben und Maßnahmen im Sinne des § 14 Abs. 1 zu begründen.

[Aus S. 10 Rn 3 Satz 2]

Dies betrifft Vorhaben i. S. des § 29 BauGB, wie die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen sowie die Beseitigung baulicher Anlagen bzw. sonstige erhebliche oder wertsteigernde Veränderungen.

[Aus S. 9 Rn 1 Satz 4]

Die Satzungsermächtigung ist insbesondere für den Fall gedacht, dass einvernehmliche Regelungen mit den Beteiligten im Wege von Stadtumbauverträgen nicht in ausreichendem Umfang getroffen werden können und nach Einschätzung der [Gemeinde die Gefahr besteht, dass Maßnahmen – wie z. B. ein Rückbau an falscher Stelle - durchgeführt werden könnten, die die Verwirklichung des Stadtentwicklungskonzepts oder auch eines Sozialplans in Frage stellen.]

Anmerkungen

Seitenangaben der Fundstelle betreffen den Textauszug, der unter folgender URL zu erreichen ist: http://www.deutscher-verband.org/cms/fileadmin/medias/Stichworte/PDFs/Novellierung_Stadtumbau_Krautzberger.pdf

Sichter
Bummelchen

[38.] Jg/Fragment 442 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 27. October 2011, 06:30 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, Leitfaden Stadtumbau West 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 442, Zeilen: 01-07
Quelle: Leitfaden Stadtumbau West 2005
Seite(n): 16, Zeilen: 10-16
- nach intensiver Prüfung alternative Nach- oder Umnutzungsmöglichkeiten

mittelfristig nicht realisierbar sind,

- die für Nach- oder Umnutzung anzusetzenden Kosten die Kosten eines Neubaus einschließlich der Rückbaukosten überschreiten,

- das Gebäude keine baukulturelle, das Stadtbild prägende Bedeutung hat,

- der Zustand des abzureißenden Gebäudes die städtebauliche Situation der Umgebung wesentlich beeinträchtigt.

*nach intensiver Prüfung alternative Nach- oder Umnutzungsmöglichkeiten mittelfristig nicht realisierbar sind,
  • die für Nach- oder Umnutzung anzusetzenden Kosten die Kosten eines Neubaus einschließlich der Rückbaukosten überschreiten,
  • das Gebäude keine baukulturelle, das Stadtbild prägende Bedeutung hat,
  • der Zustand des abzureißenden Gebäudes die städtebauliche Situation der Umgebung wesentlich beeinträchtigt.
Anmerkungen

Fortgesetzte Textübernahme von vorheriger Seite in der Dissertation.

Sichter
Bummelchen

[39.] Jg/Fragment 441 37 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 27. October 2011, 06:26 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Leitfaden Stadtumbau West 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 441, Zeilen: 37-38
Quelle: Leitfaden Stadtumbau West 2005
Seite(n): 16, Zeilen: 9
Ein Rückbau von Gebäuden oder Gebäudeteilen kommt danach in Betracht, wenn: Die Förderung des Rückbaus von Gebäuden oder Gebäudeteilen kommt in Betracht, wenn
Anmerkungen

Dies ist nur der Auftakt einer längeren Textübernahme auf der Folgeseite: Jg/Fragment_442_01

Sichter
Bummelchen

[40.] Jg/Fragment 441 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 27. October 2011, 05:54 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Ringel 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 441, Zeilen: 01-18
Quelle: Ringel 2004
Seite(n): 47,49, Zeilen:
- geringe Kapitalbindung bei Erwerb von zu revitalisierenden Bestandsobjekten in der aktuellen Marktsituation, d. h. es besteht eine hohe Flexibilität bzgl. der Investitionsstrategie (Zeitpunkt und Höhe der Modernisierungsinvestitionen im Verdrängungsmarkt),

- Bestandsobjekte erzeugen i. d. R. bereits Cash-flow.

Risikopotenziale der Bestandsentwicklung sind:

- Bausubstanzrisiken aufgrund von Schadstoffbelastungen oder konstruktiven Schäden,

- Denkmalschutz,

- Konzeptionsrisiko,

- Raumaufteilungsmöglichkeiten sind begrenzt,

- Erschließung der Einheiten ist i. d. R. vorgegeben,

- technisches Risiko – verkürzte wirtschaftliche Lebensdauer von vorhandenen Bauteilen und Anlagen,

- erhöhte Planungsrestriktionen gegenüber einem unbebauten Grundstück (z. B. Gestaltungssatzungen),

- unzureichende Belichtung,

- unzureichende Belüftung,

- Imageprobleme.

[S. 47, Abb. 3]
  • geringe Kapitalbindung bei Erwerb von zu revitalisierenden Bestandsobjekten in der aktuellen Marktsituation, das heißt, es besteht eine hohe Flexibilität bzg1. der Investitionsstrategie (Zeitpunkt und Höhe der Modernisierungsinvestitionen im Verdrängungsmarkt)
  • vorhandenes Image, soweit es mit der angestrebten Nutzung / Marktposition positiv korreliert
  • Bestandsobjekte erzeugen i. d. R. bereits Cash-f1ow


[S. 49, Abb. 4]


Risikopotenziale der Bestandsentwicklung - für den Investor

  • Bausubstanzrisiken aufgrund von:
-Schadstoffbelastungen
-konstruktiven Schäden
  • Denkmalschutz
  • Konzeptionsrisiko
-Raumaufteilung
-Erschließung der Einheiten
  • technisches Risiko -verkürzte wirtschaftliche Lebensdauer von vorhandenen Bauteilen und Anlagen
  • erhöhte Planungsrestriktionen gegenüber einem unbebauten Grundstück
  • soziale Risiken:
- unzureichende Belichtung
- unzureichende Belüftung
- schlechtes Erscheinungsbild
  • vorhandenes Image, soweit es mir der angestrebten Nutzung und Marktposition negativ korreliert
Anmerkungen

Fortgesetzt von S. 440 der Dissertation.

Sichter
Bummelchen

[41.] Jg/Fragment 440 26 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 27. October 2011, 05:47 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Ringel 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 440, Zeilen: 26-38
Quelle: Ringel 2004
Seite(n): 47, Zeilen: Abbildung 3
Chancenpotenziale der Bestandsentwicklung im Stadtumbau sind:

- Ausnutzung einer bekannten Lage,

- höhere Umgebungssicherheit,

- Image des Objektes ist bekannt,

- Stellplatzsituation ist bekannt,

- planungsrechtlicher und bauordnungsrechtlicher Bestandschutz bei Beibehaltung der Nutzungsart,

- Baukostenzuschüsse und Beiträge für das Grundstück fallen i.d.R. nicht mehr an,

- erhöhte Prognosesicherheit bzgl. des Marktpotenzials gegenüber Neubauprojekten auf der „grünen Wiese“,

- Erleichterung für Genehmigungen bei Umnutzungen,

- kurze Umbauzeiten möglich,

Chancenpotenziale der Bestandsentwicklung für den Investor
  • Ausnutzung einer oft exzellenten innerstädtischen Lage
  • Bestandsschutz sichert:
- vorhandene Stellplatzkontingente,
- Vermietungsflächen über bestehende Planungskennzahlen hinaus,
- vorhandene Nutzungsart
  • vorhandene Erschließung spart Infrastrukturkosten
  • erhöhte Prognosesicherheit bzgl. des Marktpotenzials gegenüber Neubauprojekten auf der "grünen Wiese"
  • Erleichterung für Genehmigungen
  • großzügiges Baukonzept sichert Nutzungsflexibilität
  • kurze Bauzeiten möglich

[...]

  • vorhandenes Image, soweit es mit der angestrebten Nutzung / Marktposition positiv korreliert
Anmerkungen

Fortsetzung der übernommen Inhalte auf Folgeseite.

Sichter
Bummelchen

[42.] Jg/Fragment 439 05 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 27. October 2011, 04:19 Plagin Hood
BauernOpfer, Dransfeld 2004, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 439, Zeilen: 05-36
Quelle: Dransfeld 2004
Seite(n): 70, 71, Zeilen:
13. Bestandsentwicklung und Aufwertung

Bestandsentwicklung, d. h. eine Umstrukturierung der Bestände entsprechend den Bedürfnissen der heutigen Wohnungsnachfrager, spielt bei nicht mehr marktfähigen Wohnsiedlungen eine wichtige Rolle, um die Marktfähigkeit wieder herzustellen. Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen zur Aufwertung solcher Wohnungsbestände betreffen u. a. die Verbesserung des Ausstattungsstandards, die Zusammenlegung von Wohnungen und Maßnahmen der Energieeinsparung. Im Zuge von Sanierungs- und Umbaumaßnahmen können auch die Mieterstrukturen erneuert werden, d. h. durch die Schaffung eines neuen, an den spezifischen Bedürfnissen (bspw. von Familien oder Senioren) orientierten Wohnungsangebotes ändert sich auch die Bewohnerstruktur. Sanierungs- und Umbaumaßnahmen können so zur sozialen Durchmischung von monostrukturierten Wohnquartieren beitragen. Insgesamt kann so eine „Belebung“ dieser Wohnquartiere erfolgen und eine – auch in langfristiger Hinsicht - bessere Auslastung der vorhandenen Infrastruktur erreicht werden. Für die Entscheidung, welche Maßnahmen im Einzelnen im Rahmen des Umbaus/der Sanierung durchgeführt werden, sind nicht nur technische und ausstattungsbezogene Defizite entscheidend, sondern auch die Perspektive einer langfristigen Vermietbarkeit und der Aspekt der Finanzierung. Ist eine langfristige Vermietbarkeit auch nach dem Umbau/ der Sanierung nicht sichergestellt, so ist aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ein Rückbau bzw. Teilrückbau von Wohnungen nicht auszuschließen. Im Hinblick auf die Finanzierung müssen die begrenzten Mittel so eingesetzt werden, dass die Wohngebäude bedarfsgerecht erneuert werden können. Umfangreiche Vollmodernisierungen kommen daher häufig nur in Ausnahmefällen in Frage, bspw. bei sehr hohem Instandhaltungsrückstand. Für die Eigentümer der erneuerungsbedürftigen Wohnungsbestände (bei größeren Wohnungsbeständen i.d.R. Wohnungsunternehmen) gibt es grundsätzlich zwei Vorgehensweisen bei der Durchführung von Erneuerungsmaßnahmen [Fn 709]:

– Erneuerung „in einem Zug“: Unverzügliche und abschließende Fertigstellung der Erneuerungsmaßnahme (Vollmodernisierung oder auch Teilmodernisierung, wenn keine darauf folgenden Maßnahmen geplant sind).

– Erneuerung in Stufen: Aufteilung der Voll- oder Teilmodernisierung in einzelne, abgegrenzte Maßnahmenbündel; nach jeder Stufe ist das Gebäude wieder uneingeschränkt funktionsfähig.

Welche Vorgehensweise im Einzelfall sinnvoll ist, [hängt von der individuellen Einschätzung und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Wohnungsunternehmen ab.]

[Fn 709] Dransfeld, Baulandmanagement auf neuen Wegen, Forum Baulandmanagement NRW 2004, S. 71

[S. 70]

2.2.2.1 Bestandsentwicklung

2.2.2.1.1 Erforderlichkeit der Bestandsentwicklung

Bestandsentwicklung, d.h. eine Umstrukturierung der Bestände entsprechend den Bedürfnissen der heutigen Wohnungsnachfrager, spielt bei nicht mehr marktfähigen Wohnsiedlungen eine wichtige Rolle, um die Marktfähigkeit wiederherzustellen. Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen zur Aufwertung solcher Wohnungsbestände betreffen v.a. die Verbesserung des Ausstattungsstandards, die Zusammenlegung von Wohnungen und Maßnahmen der Energieeinsparung.

Im Zuge von Sanierungs- und Umbaumaßnahmen können auch die Mieterstrukturen erneuert werden, d.h. durch die Schaffung eines neuen, an den spezifischen Bedürfnissen (beispielsweise von Familien oder Senioren) orientierten Wohnungsangebotes ändert sich auch die Bewohnerstruktur. Sanierungs- und Umbaumaßnahmen können so zur sozialen Durchmischung von monostrukturierten Wohnquartieren beitragen. Insgesamt kann so eine „Belebung“ dieser Wohnquartiere erfolgen und eine – auch in langfristiger Hinsicht - bessere Auslastung der vorhandenen Infrastruktur erreicht werden.

2.2.2.1.2 Vorgehensweise bei der Bestandsentwicklung

Für die Entscheidung, welche Maßnahmen im Einzelnen im Rahmen des Umbaus/ der Sanierung durchgeführt werden, sind nicht nur technische und ausstattungsbezogene Defizite entscheidend, sondern auch die Perspektive einer langfristigen Vermietbarkeit und der Aspekt der Finanzierung.

Ist eine langfristige Vermietbarkeit auch nach dem Umbau/ der Sanierung nicht sichergestellt, so ist aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ein Rückbau bzw. Teilrückbau von Wohnungen nicht auszuschließen (s. hierzu Kapitel V.2.2.2.2, S. 73 ff.).

Im Hinblick auf die Finanzierung müssen die begrenzten Mittel so eingesetzt werden, dass die Wohngebäude bedarfsgerecht erneuert werden können. Umfangreiche Voll-

[S. 71]

modernisierungen kommen daher häufig nur in Ausnahmefällen in Frage, beispielsweise bei sehr hohem Instandhaltungsrückstand. [Fn 44]

Für die Eigentümer der erneuerungsbedürftigen Wohnungsbestände (bei größeren Wohnungsbeständen i.d.R. Wohnungsunternehmen) gibt es grundsätzlich zwei Vorgehensweisen bei der Durchführung von Erneuerungsmaßnahmen:

• Erneuerung „in einem Zug“: Unverzügliche und abschließende Fertigstellung der Erneuerungsmaßnahme (Vollmodernisierung oder auch Teilmodernisierung, wenn keine darauf folgenden Maßnahmen geplant sind).

• Erneuerung in Stufen: Aufteilung der Voll- oder Teilmodernisierung in einzelne, abgegrenzte Maßnahmenbündel; nach jeder Stufe ist das Gebäude wieder uneingeschränkt funktionsfähig.

Welche Vorgehensweise im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der individuellen Einschätzung und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Wohnungsunternehmen ab.

Anmerkungen

In der Quellenangabe der Fußnote [Fn 709] wird nur S. 71 aufgeführt, nicht aber S. 70. Nur der übergeordnete Titel des Sammelwerks wird genannt. Anführungszeichen fehlen. Die Fußnote mit der Quellenangabe steht zudem mitten im Text vor den eingerückten Stichpunkten, so dass der Leser niemals erahnen kann, wie umfangreich die Textübernahme tatsächlich ist und dass es sich um eine wortwörtliche Übernahme handelt. Die Textübernahme wird auf der Folgeseite (S. 440) fortgeführt.

Sichter
Bummelchen

[43.] Jg/Fragment 440 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 27. October 2011, 03:50 Plagin Hood
Dransfeld 2004, Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 440, Zeilen: 01-11
Quelle: Dransfeld 2004
Seite(n): 71, Zeilen: 14ff.
[Welche Vorgehensweise im Einzelfall sinnvoll ist,] hängt von der individuellen Einschätzung und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Wohnungsunternehmen ab.

Für eine Erneuerung „in einem Zug“ sprechen im Wesentlichen Kostengesichtspunkte (Kosten für einzelne Bauleistungen, z. B. Gerüste und Baustelleneinrichtung, fallen nur einmal an, geringerer Verwaltungsaufwand und geringere Baunebenkosten). Aber auch die Rücksichtnahme auf die Interessen der Mieter spielt hierbei eine Rolle: die Belastungen, die mit Erneuerungsmaßnahmen verbunden sind, treten gebündelt auf. Auch für eine Erneuerung in Stufen können finanzielle Gesichtspunkte von Bedeutung sein (Kapitalmangel (geringere Bindung von Finanzmitteln in einem bestimmten Zeitraum), Verteilung von Investitionen auf mehrere Jahre aus steuerlichen Gründen, Begrenzung von Fördermitteln).

Welche Vorgehensweise im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der individuellen Einschätzung und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Wohnungsunternehmen ab.

Für eine Erneuerung „in einem Zug“ sprechen im Wesentlichen Kostengesichtspunkte (Kosten für einzelne Bauleistungen, z.B. Gerüste und Baustelleneinrichtung, fallen nur einmal an, geringerer Verwaltungsaufwand und geringere Baunebenkosten). Aber auch die Rücksichtnahme auf die Interessen der Mieter spielt hierbei eine Rolle: die Belastungen, die mit Erneuerungsmaßnahmen verbunden sind, treten gebündelt auf.

Auch für eine Erneuerung in Stufen können finanzielle Gesichtspunkte von Bedeutung sein (Kapitalmangel (geringere Bindung von Finanzmitteln in einem bestimmten Zeitraum), Verteilung von Investitionen auf mehrere Jahre aus steuerlichen Gründen, Begrenzung von Fördermitteln).

Anmerkungen

Textübernahme fortgesetzt von S. 439 der Dissertation. Auch die merkwürdige Klammersetzung im letzten Satz wird übernommen.

Sichter
Bummelchen

[44.] Jg/Fragment 285 11 - Diskussion
Bearbeitet: 23. January 2013, 17:03 (Plagin Hood)
Erstellt: 27. October 2011, 03:15 Plagin Hood
Arbeitshilfe BauGB 2002, Fragment, Jg, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 285, Zeilen: 11-17
Quelle: Arbeitshilfe BauGB 2002
Seite(n): 62,63, Zeilen: -
Die Stadtumbausatzung wird durch Satzung der Gemeinde aufgehoben (vgl. § 162 Abs. 1 BauGB). Die Aufhebungssatzung ist ortsüblich bekannt zu machen. Mit der Bekanntmachung wird die Satzung rechtsverbindlich. […] Mit der Aufhebung der Stadtumbausatzung sind die Vorschriften des § 171 d BauGB sowie der §§ 24 Abs. 1 Nr. 4, 85 Abs. 1 Nr. 7, 138 und 213 Abs. 1 Nr. 4 BauGB nicht mehr anwendbar. [S. 62]

13.2.5 Form der Aufhebung a) Aufhebungssatzung

Die Sanierungssatzung wird durch Satzung der Gemeinde aufgehoben (§ 162 Abs. 2).

[...]

[S. 63 Zeilen 1-3]

Die Aufhebungssatzung ist ortsüblich bekannt zumachen (§ 162 Abs. 2 Satz 2). Mit der Bekanntmachung wird die Satzung rechtsverbindlich (§ 162 Abs. 2 i.V.m. § 10 Abs. 3).

13.2.6 Rechtswirkungen der Aufhebung a) Nicht mehr anwendbare Vorschriften

Mit der Aufhebung der Sanierungssatzung sind die in Nr. 5.2 genannten Vorschriften nicht mehr anwendbar, [...].

Anmerkungen

Der Text wird vom Verfasser offenbar modifiziert und ergänzt. Möglicherweise ist auch eine andere Quelle verwendet worden. Definitiv jedoch keine eigenständige Formulierung und nicht als Zitat ausgewiesen.

Sichter
Bummelchen

[45.] Jg/Fragment 285 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:30 (Kybot)
Erstellt: 27. October 2011, 02:57 Plagin Hood
Arbeitshilfe BauGB 2002, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 285, Zeilen: 01-08
Quelle: Arbeitshilfe BauGB 2002
Seite(n): 62, Zeilen: 4ff.
[Es kann ausreichen, wenn die städtebaulichen Probleme wesentlich gemindert sind oder wenn durch die Maßnahmen der Gemeinde private Investitionen so angestoßen sind, dass sich der notwendige] Umstrukturierungs- oder Erneuerungsprozess aus eigener Kraft weiter vollziehen kann. Die Aufhebung hat auch bei Undurchführbarkeit des Stadtumbaus zu erfolgen. Ob ein Stadtumbau undurchführbar ist, ist nach verschiedenen Gesichtspunkten zu beurteilen, wie z. B. die Nichtmitwirkungsbereitschaft der Grundstückseigentümer. Auf den Willen der Gemeinde kommt es insoweit nicht an. Die Aufgabe der Stadtumbausabsicht steht nicht im freien Ermessen der Gemeinde. Will die Gemeinde den Stadtumbau aufgeben, müssen hierfür sachliche, nachprüfbare und mit dem Vertrauensschutz der Betroffenen vereinbarte Gründe von erheblichem Gewicht vorliegen. Es kann ausreichen, wenn die städtebaulichen Missstände wesentlich gemindert sind oder wenn durch die Maßnahmen der Gemeinde private Investitionen so angestoßen sind, dass sich der notwendige Umstrukturierungs- oder Erneuerungsprozess aus eigener Kraft weiter vollziehen kann.


13.2.2 Undurchführbarkeit der Sanierung

Ob eine Sanierung undurchführbar ist, ist nach objektiven Gesichtspunkten zu beurteilen. Auf den Willen der Gemeinde kommt es insoweit nicht an.

13.2.3 Aufgabe der Sanierungsabsicht

Die Aufgabe der Sanierungsabsicht steht nicht im freien Ermessen der Gemeinde. Will die Gemeinde die Sanierung aufgeben, müssen hierfür sachliche, nachprüfbare und mit dem Vertrauensschutz der Betroffenen vereinbare Gründe von erheblichem Gewicht vorliegen.

Anmerkungen

Die Reihenfolge der offensichtlich übernommenen Inhalte ist teilweise verändert.

Sichter
Bummelchen

[46.] Jg/Fragment 284 30 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:30 (Kybot)
Erstellt: 27. October 2011, 02:39 Plagin Hood
Arbeitshilfe BauGB 2002, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 284, Zeilen: 30-36
Quelle: Arbeitshilfe BauGB 2002
Seite(n): 61,62, Zeilen:
Durch Zeitablauf oder unzureichende Finanzierung tritt eine Stadtumbaussatzung nicht von selbst außer Kraft. Der Stadtumbau ist durchgeführt, wenn die Grundstücke im förmlich festgelegten Stadtumbausatzungsgebiet entsprechend den festgelegten Zielen des Stadtumbaus einer Nutzung zugeführt wurden. Eine vollständige Behebung der städtebaulichen Probleme ist nicht erforderlich. Es kann ausreichen, wenn die städtebaulichen Probleme wesentlich gemindert sind oder wenn durch die Maßnahmen der Gemeinde private Investitionen so angestoßen sind, dass sich der notwendige [Umstrukturierungs- oder Erneuerungsprozess aus eigener Kraft weiter vollziehen kann.] [S. 61, Kapitel "13.1 Formeller Abschluss der Sanierung",letzter Satz]

Durch Zeitablauf oder unzureichende Finanzierung tritt eine Sanierungssatzung nicht von selbst außer Kraft.

13.2 Aufhebung der Sanierungssatzung

13.2.1 Durchführung der Sanierung

Die Sanierung ist im Sinne von § 162 Abs. 1 Satz 1 durchgeführt, wenn die Grundstücke im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet entspre-

[S. 62, Z. 1-8]

chend den festgelegten Zielen und Zwecken der Sanierung bebaut oder die Nutzung entsprechend diesen Zielen und Zwecken aufgenommen ist.

Eine vollständige Behebung der städtebaulichen Missstände ist nicht erforderlich. Es kann ausreichen, wenn die städtebaulichen Missstände wesentlich gemindert sind oder wenn durch die Maßnahmen der Gemeinde private Investitionen so angestoßen sind, dass sich der notwendige Umstrukturierungs- oder Erneuerungsprozess aus eigener Kraft weiter vollziehen kann.

Anmerkungen
Sichter
Bummelchen

[47.] Jg/Fragment 421 24 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 27. October 2011, 01:45 Plagin Hood
Abschlussbericht Dannenberg 2005, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 421, Zeilen: 24-32
Quelle: Abschlussbericht Dannenberg 2005
Seite(n): 53, Zeilen: 1-10
Der Eigentümer hat demnach für ein im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet (§ 142 Abs. 3 BauGB) gelegenes Grundstück zur Finanzierung der Sanierung an die Gemeinde einen Ausgleichsbetrag in Geld zu entrichten, der der durch die Sanierung bedingten Erhöhung des Bodenwertes seines Grundstückes entspricht. Die sanierungsbedingte Werterhöhung besteht nach § 154 Abs. 2 BauGB aus dem Unterschied zwischen dem Bodenwert, der sich für das Grundstück ergeben würde, wenn eine Sanierung weder beabsichtigt noch durchgeführt worden wäre (Anfangswert) und dem Bodenwert, der sich für das Grundstück durch die rechtliche und tatsächliche Neuordnung des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes ergibt (Endwert). Nach §154 Abs.1 BauGB hat der Eigentümer eines im förmlich festgelegten Sanierungsgebietes gelegenen Grundstückes zur Finanzierung der Sanierung an die Gemeinde einen Ausgleichsbetrag in Geld zu entrichten, der der durch die Sanierung bedingten Erhöhung des Bodenwertes seines Grundstückes entspricht. Die sanierungsbedingte Werterhöhung besteht nach §154 Abs.2 BauGB aus dem Unterschied zwischen dem Bodenwert, der sich für das Grundstück ergeben würde, wenn eine Sanierung weder beabsichtigt noch durchgeführt worden wäre (Anfangswert), und dem Bodenwert, der sich für das Grundstück durch die rechtliche und tatsächliche Neuordnung des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes (Endwert) ergibt.
Anmerkungen

Ein Teil des Textes befindet sich mit sehr ähnlicher Formulierung auch in Reuter 2006, S. 53, rechte Spalte. Dieser Text wird außerdem bereits auf S. 416 in der Dissertation verwendet, siehe Jg/Fragment 416 17. Es ist nicht auszuschließen, dass der Text auch aus einer anderen Quelle übernommen worden ist, definitiv jedoch keine eigenständige Formulierung.

Sichter
Bummelchen

[48.] Jg/Fragment 417 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 26. October 2011, 13:23 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, Reuter 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 417, Zeilen: 01-24
Quelle: Reuter 2006
Seite(n): 53,54,55,56, Zeilen:
[Startwert und Zielwert sind bezüglich der allgemeinen Wertverhältnisse auf] einen einheitlichen Zeitpunkt zu beziehen. Dieser ist zweckmäßigerweise anlassbezogen festzulegen (Beginn und Ende der Stadtumbaumaßnahme. Gem. Arbeitshilfe Brandenburg bietet sich als Qualitätsstichtag für den Startwert der Beginn der Erarbeitung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes an, da ab diesem Zeitpunkt für einzelne Gebiete mit der Durchführung besonderer städtebaulicher Maßnahmen gerechnet werden könne. Die Ermittlung des Bodenwerts geschieht im Vergleichswertverfahren durch Vergleich mit Kaufpreisen für unbebaute Vergleichsgrundstücke und mit geeigneten Bodenrichtwerten i. S. des § 13 Abs. 2 WertV. Ergebnis des Preisvergleichs ist ein Vergleichswert für den Bodenwert. Der Preisvergleich wird entweder unmittelbar oder mittelbar vollzogen, je nachdem, ob die Vergleichsgrundstücke mit dem Wertermittlungsobjekt und die allgemeinen Wertverhältnisse zurzeit der Preisvereinbarung bzw. zum Stichtag des Bodenrichtwerts mit der Konjunktur zum Wertermittlungsstichtag hinreichend übereinstimmen oder nicht. Beim unmittelbaren Preisvergleich können die originalen Vergleichspreise und Bodenrichtwerte unverändert verwendet werden. Er kommt in der Praxis nicht so oft vor. Beim mittelbaren Preisvergleich sind die Vergleichspreise und Bodenrichtwerte an die Qualität des Wertermittlungsobjekts und die Konjunktur des Wertermittlungsstichtags anzupassen. In kaufpreisarmen Lagen und bei gestörten Marktverhältnissen stellen freie Schätzungen nicht selten die einzige Möglichkeit dar, Vergleichspreise und Bodenrichtwerte an die Qualität des Wertermittlungsobjekts und die allgemeinen Wertverhältnisse des Wertermittlungsstichtags anzugleichen. Indes sind freie Schätzungen dann vermeidbar, wenn sie auf mangelnder Kreativität, Zeitmangel und unzureichender Auswertung der Kaufpreissammlung des Gutachterausschusses oder des Bewertungssachverständigen beruhen. [S. 53 rechte Spalte Abs. 4 Satz 3 und 4]

Startwert und Zielwert sind bezüglich der allgemeinen Wertverhältnisse auf einen einheitlichen Zeitpunkt zu beziehen. Dieser ist zweckmäßigerweise anlassbezogen festzulegen. [...]


[S. 54 Fußnote [Fn 5]]

[Fn 5] Gemäß Arbeitshilfe Brandenburg, S. 14, bietet sich als Qualitätsstichtag für den Startwert der Beginn der Erarbeitung des InSEK an, da ab diesem Zeitpunkt für einzelne Gebiete mit der Durchführung besonderer städtebaulicher Maßnahmen gerechnet werden könne.

[S. 55 linke Spalte]

[4 Zur Methodik des Preisvergleichs für den Bodenwert]

Die Ermittlung des Bodenwerts geschieht im Vergleichswertverfahren durch Vergleich mit Kaufpreisen für unbebaute Vergleichsgrundstücke und mit geeigneten Bodenrichtwerten im Sinne des § 13 II Wertermittlungsverordnung (WertV). Ergebnis des Preisvergleichs ist ein Vergleichswert für den Bodenwert. Der Preisvergleich wird entweder unmittelbar oder mittelbar vollzogen, je nachdem, ob die Vergleichsgrundstücke mit dem Wertermittlungsobjekt und die allgemeinen Wertverhältnisse zur Zeit der Preisvereinbarung bzw. zum Stichtag des Bodenrichtwerts mit der Konjunktur zum Wertermittlungsstichtag hinreichend übereinstimmen oder nicht.Beim unmittelbaren Preisvergleich können die originalen Vergleichspreise und Bodenrichtwerte unverändert verwendet werden. Er kommt in der Praxis nicht so oft vor. Beim mittelbaren Preisvergleich sind die Vergleichspreise und Bodenrichtwerte an die Qualität des Wertermittlungsobjekts und die Konjunktur des Wertermittlungsstichtags anzupassen. [...]

[S. 56 linke Spalte die letzten beiden Sätze]

In kaufpreisarmen Lagen und bei gestörten Marktverhältnissen stellen freie Schätzungen nicht selten die einzige Möglichkeit dar, Vergleichspreise und Bodenrichtwerte an die Qualität des Wertermittlungsobjekts und die allgemeinen Wertverhältnisse des Wertermittlungsstichtags anzugleichen. Indes sind freie Schätzungen dann vermeidbar, wenn sie auf mangelnder Kreativität, Zeitmangel und unzureichender Auswertung der Kaufpreissammlung des Gutachterausschusses oder des Bewertungssachverständigen beruhen.

Anmerkungen
Sichter
Bummelchen

[49.] Jg/Fragment 416 17 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 26. October 2011, 12:45 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Reuter 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 416, Zeilen: 17-34
Quelle: Reuter 2006
Seite(n): 53, Zeilen: rechte Spalte
Als Bodenwert wird der Anteil des Grund und Bodens am Verkehrswert eines Grundstücks bezeichnet. Weist das Grundstück außer dem Grund und Boden noch andere wesentliche Bestandteile, wie bauliche Anlagen und dingliche Rechte oder wertbedeutsame obligatorische Nutzungsrechte auf, ist der Bodenwert (definitionsgemäß) so zu ermitteln, als ob solche Bestandteile und Rechte nicht vorhanden wären. Es ist also auch bei unbebauten Grundstücken begrifflich zwischen dem Bodenwert schlechthin und dem Verkehrswert zu unterscheiden [Fn 683]. Im Stadtumbaurecht nach §§ 171 a ff. BauGB sind keine bodenrechtlichen Regelungen enthalten. Es ist es empfehlenswert, entsprechend dem Anfangswert und dem Endwert der Sanierung (§ 154 Abs. 2 BauGB) „spezielle“ Bodenwerte einzuführen, die analog zur sanierungsbedingten Bodenwerterhöhung die stadtumbaubedingte Änderung des Bodenwerts eines Grundstücks definieren [Fn 684]. Danach besteht die durch Stadtumbau bedingte Änderung des Bodenwerts eines Grundstücks aus dem Unterschied zwischen dem Bodenwert, der sich für das Grundstück ergeben würde, wenn Stadtumbaumaßnahmen weder beabsichtigt noch durchgeführt worden wären (Startwert) und dem Bodenwert, der sich für das Grundstück durch die rechtliche und tatsächliche Neuordnung des (förmlich beschlossenen) Stadtumbaugebiets ergibt (Zielwert). Startwert und Zielwert sind bezüglich der allgemeinen Wertverhältnisse auf [einen einheitlichen Zeitpunkt zu beziehen.]

[Fn 683] Seele, Bodenwertermittlung durch deduktiven Preisvergleich, VR 1998, S. 393

[Fn 684] MdI Brandenburg und MIR Brandenburg, Arbeitshilfe zur Bodenwertermittlung in Stadtumbaugebieten- Ergebnisse eines Planspiels, 2005, S. 14

3 Maßgebliche Bodenwerte beim Stadtumbau

Als Bodenwert wird der Anteil des Grund und Bodens am Verkehrswert eines Grundstücks bezeichnet. Weist das Grundstück außer dem Grund und Boden noch andere wesentliche Bestandteile wie bauliche Anlagen und dingliche Rechte oder wertbedeutsame obligatorische Nutzungsrechte auf, ist der Bodenwert (definitionsgemäß) so zu ermitteln, als ob solche Bestandteile und Rechte nicht vorhanden wären. Es ist also auch bei unbebauten Grundstücken begrifflich zwischen dem Bodenwert schlechthin und dem Verkehrswert zu unterscheiden. [Fn 6]

Das Besondere Städtebaurecht zum Stadtumbau regelt keine speziellen Maßgaben für den Bodenwert. Gleichwohl ist es aus sachlichen Gründen empfehlenswert, entsprechend dem Anfangswert und dem Endwert der Städtebaulichen Sanierung (§ 154 II BauGB), spezielle Bodenwerte einzuführen, die analog zur sanierungsbedingten Bodenwerterhöhung die stadtumbaubedingte Änderung des Bodenwerts eines Grundstücks definieren.[Fn 7]

Danach besteht die durch Stadtumbau bedingte Änderung des Bodenwerts eines Grundstücks aus dem Unterschied zwischen dem Bodenwert, der sich für das Grundstück ergeben würde, wenn Stadtumbaumaßnahmen weder beabsichtigt noch durchgeführt worden wären (Startwert) und dem Bodenwert, der sich für das Grundstück durch die rechtliche und tatsächliche Neuordnung des (förmlich beschlossenen) Stadtumbaugebiets ergibt (Zielwert).

[Abs. 4 Satz 3]

Startwert und Zielwert sind bezüglich der allgemeinen Wertverhältnisse auf einen einheitlichen Zeitpunkt zu beziehen.

[Fn 6] Seele, VR 1998,393(394).

[Fn 7] In diesem Sinne nach Kenntnis des Autors erstmals: Arbeitshilfe Brandenburg, 14 f.

Anmerkungen

Auch die Quellenangaben werden übernommen.

Sichter
Bummelchen

[50.] Jg/Fragment 416 15 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 26. October 2011, 12:15 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Reuter 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 416, Zeilen: 15
Quelle: Reuter 2006
Seite(n): 52, Zeilen: linke Spalte
Vorhandene Bodenrichtwerte spiegeln nicht immer die aktuelle Marktsituation wider [Fn 682].

[Fn 682] vgl. dazu Reuter, Bodenordnung beim Stadtumbau, FuB 2005, S. 97

[Abs. 2 Satz 3]

Eventuell (noch) vorhandene Bodenrichtwerte spiegeln nicht immer die aktuelle Marktsituation wider. [Fn 1]

[Fn 1] Diesbezüglich wurden Gutachterausschüsse für Grundstückswerte schon recht früh deswegen kritisiert, mit unrealistisch hohen Bodenrichtwerten den Stadtumbau zu erschweren. Siehe hierzu mit Quellenverweisen: Reuter, Franz: Bodenordnung beim Stadtumbau, FuB 2005,97(101).

Anmerkungen

Für sich genommen wäre die Übernahme eventuell zweifelhaft, die Textübernahme ist aber im Kontext mit weiteren Übernahmen aus Reuter 2006 zu sehen und daher offensichtlich. Auch die Quellenangabe in der Fußnote [Fn 682] ist offenbar übernommen worden. Dabei handelt es sich um eine weitere Quelle von Reuter aus dem Jahr 2005.

Sichter
Bummelchen

[51.] Jg/Fragment 416 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 26. October 2011, 11:49 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, Reuter 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 416, Zeilen: 01-03
Quelle: Reuter 2006
Seite(n): 53, Zeilen:
Bei unsicherer Abschätzung der künftigen Entwicklung sind ggf. mehrere für das

Grundstück in Frage kommende Nutzungsszenarien abzuwägen [Fn 681]. Je nach Sachverhalt kommen hierfür sowohl private als auch öffentliche Nachfolgenutzungen in Betracht.

[Fn 681] vgl. WertR 2006, Abschnitt 3.1.4.1 - Grundstücke mit Entwicklungspotenzial

[linke Spalte Abs. 3 die letzten beiden Sätze]

Bei unsicherer Abschätzung der künftigen Entwicklung sind gegebenenfalls mehrere für das Grundstück in Frage kommende Nutzungsszenarien abzuwägen.[Fn 5] Je nach Sachverhalt kommen hierfür sowohl private als auch öffentliche Nachfolgenutzungen (nebeneinander) in Betracht.

[Fn 5] Siehe Richtlinien für die Ermittlung der Verkehrswerte (Marktwerte) von Grundstücken (Wertermittlungsrichtlinien - WertR 2006), Abschnitt 3.1.4.1 - Grundstücke mit Entwicklungspotential.

Anmerkungen

Auch die Quellenangabe (Fußnote) ist übernommen.

Sichter
Bummelchen

[52.] Jg/Fragment 415 13 - Diskussion
Bearbeitet: 21. April 2012, 14:09 (Plagin Hood)
Erstellt: 26. October 2011, 11:36 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Reuter 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 415, Zeilen: 13-35
Quelle: Reuter 2006
Seite(n): 52, 53, Zeilen: -
Für die Wertermittlung sind die Planungen der Gemeinde grundsätzlich zu hinterfragen [Fn 679]. Für die Vorbereitung und Durchführung von Stadtumbaumaßnahmen werden in erster Linie Gebäude- und Bodenwerte i. S. der Definition des Verkehrswerts (§ 194 BauGB) benötigt. Der Verkehrswert wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstückes oder des sonstigen Gegenstandes der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre. Die Ermittlung des Verkehrswerts zielt darauf ab, den Grundstückspreis zu bestimmen, der auf dem örtlichen lage- und artenspezifischen Grundstücksmarkt bei freihändigem Angebot und zwangloser Nachfrage in einer den Marktgepflogenheiten angemessenen Verhandlungsdauer für das Grundstück am wahrscheinlichsten erzielbar ist. Die Wertermittlung von Grundstücken in den von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten betroffenen Stadt- und Ortsteilen ist regelmäßig unsicher. Hauptprobleme bereiten die Bestimmung der Nutzbarkeit der baulichen Anlage oder des Bodens, insbesondere wegen unsicherer Entwicklung, und der Preisvergleich auf Grund fehlender und unzureichender Wertermittlungsgrundlagen. Für den Gebäude- bzw. Bodenwert ist prinzipiell von der wahrscheinlichsten (wirtschaftlich sinnvollen) Nachfolgenutzung des Grundstücks (im nächsten Verkaufsfall) auszugehen. Diese ist einfacher zu bestimmen, wenn die voraussichtliche städtebauliche Entwicklung erkennbar und planungsrechtlich oder vertraglich fixiert ist [Fn 680]. Unsicherheiten übertragen sich auf das Marktgeschehen und sind wertmindernd zu berücksichtigen.

[Fn 679] zustimmend Reuter, Zur Ermittlung von Bodenwerten beim Stadtumbau, Wertermittlungsforum aktuell 2006, S. 51


[Fn 680] Dransfeld, Stadtökonomische, bodenpolitische und bodenrechtliche Fragen schrumpfender Städte, vhw Forum Wohneigentum 2005, S. 72

[S. 52 linke Spalte] Für die Wertermittlung sind sie grundsätzlich zu hinterfragen.

[S. 52 rechte Spalte] [2 Grundlegende Anforderungen an die Wertermittlung]

Für die Vorbereitung und Durchführung von Stadtumbaumaßnahmen werden in erster Linie Bodenwerte im Sinne der Definition des Verkehrswerts (§ 194 BauBG) benötigt. Die Ermittlung des Verkehrswerts (Wertermittlung) zielt darauf ab, den Kaufpreis (Grundstückspreis) zu bestimmen, der auf dem örtlichen lage- und artenspezifischen Grundstücksmarkt bei freihändigem Angebot und zwangloser Nachfrage in einer den Marktgepflogenheiten angemessenen Verhandlungsdauer für das Grundstück am wahrscheinlichsten erzielbar ist. [Fn 4] [...] Für den gewöhnlichen Geschäftsverkehr mit Grundstücken (Grundstücksverkehr) ist ein Preisverhalten, das nur vereinzelt oder verhältnismäßig kurzfristig auftritt, als ungewöhnliche oder persönliche Besonderheit des Grundstücksverkehrs nicht maßgebend (Preis mit Besonderheit).

[S. 53 linke Spalte]

Die Wertermittlung von Grundstücken in den von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten betroffenen Stadt- und Ortsteilen ist regelmäßig unsicher. Hauptprobleme bereiten die Bestimmung der Nutzbarkeit des Grund und Bodens, insbesondere wegen unsicherer Abschätzung der künftigen Entwicklung, und der Preisvergleich auf Grund fehlender und unzureichender Wertermittlungsgrundlagen. Für den Bodenwert ist prinzipiell von der wahrscheinlichsten (wirtschaftlich sinnvollen) Nachfolgenutzung des Grundstücks (im nächsten Verkaufsfall) auszugehen. Diese ist um so besser zu greifen, je klarer die voraussichtliche städtebauliche Entwicklung erkennbar und planungsrechtlich oder vertraglich fixiert ist.[Fn 4] Diesbezügliche Unsicherheiten übertragen sich auf das Marktgeschehen und sind wertmindernd zu berücksichtigen.


[Fn 4] auf S. 52 Seele, Walter: Bodenwertermittlung durch deduktiven Preisvergleich. VR 1998, 393(394).


[Fn 4] auf S. 53: In diesem Sinne auch: Dransfeld, Egbert: Stadtökonomische, bodenpolitische und bodenrechtliche Fragen schrumpfender Städte, vhw Forum Wohneigentum 2005, 72 (79).

Anmerkungen

Einige Umformulierungen und Vertauschung der Reihenfolge übernommener Inhalte, teils wortwörtliche Übereinstimmungen. Auch die Quellenangabe „Dransfeld“ ([Fn 680] in der Dissertation) ist bei Reuter zu finden ([Fn 4] auf S. 53).
Auf Reuter wird nur durch eine einzelne Fußnote (nach dem ersten Satz) verwiesen. Anführungszeichen fehlen, der Umfang der Übernahmen ist nicht ausgewiesen, und dem Leser kann nicht klar sein, wo der Autor und wo die Quelle auf der Seite spricht. Zudem heißt es in der Fußnote [Fn 679] nur vage: „zustimmend Reuter“. Daher Einstufung als „Verschärftes Bauernopfer“.

Sichter
Bummelchen

[53.] Jg/Fragment 415 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 26. October 2011, 11:32 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Reuter 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 415, Zeilen: 01-08
Quelle: Reuter 2006
Seite(n): 52, Zeilen: linke Spalte
Erschwerend kommt hinzu, dass die künftigen Entwicklungspotenziale von Grundstücken nicht selten unklar bleiben. Die Klärung der wahrscheinlichsten Nachfolgenutzung eines von Leerstand und Stadtumbau betroffenen Grundstücks wird dann zur Spekulation. Die als Voraussetzung für die Ausweisung von förmlich festgelegten Stadtumbaugebieten aufzustellenden städtebaulichen Entwicklungskonzepte (§ 171 b Abs. 2 BauGB) helfen nicht immer weiter, obwohl die Gemeinden mit ihren Planungen und den Umsetzungsvorstellungen den Immobilienmarkt und damit den Verkehrswert erheblich beeinflussen können. [S. 52 linke Spalte]

Erschwerend kommt hinzu, dass die künftige städtebauliche Entwicklung brachgefallener und erheblich gestörter Quartiere mancherorts unklar bleibt. […]; die Klärung der wahrscheinlichsten Nachfolgenutzung eines von Leerstand und Stadtumbau betroffenen Grundstücks wird dann zur Spekulation. [Fn 2] Die als Voraussetzung für die Gewährung von Fördermitteln und für förmliche Stadtumbaugebiete aufzustellenden Stadtentwicklungskonzepte helfen da auch nicht immer weiter.[Fn 3]

[Fn 2] Diesbezügliche Aussage für eine von einer Großsiedlung freigelegten Fläche: "Für die Nachnutzung gibt es mehrere Varianten, die aber erst bei tatsächlicher Nachfrage greifen. Bis dahin verbleibt der Bereich als renaturierte Fläche...". Informationen zur Raumentwicklung, Heft 10/11,2003, S. 652.

[Fn 3] So bestätigten Kommunen dem sächsischen Rechnungshof, „ihr InSEK lediglich wegen der Fördervoraussetzung zum Erhalt von Fördermitteln und nicht als Instrument aktiver Steuerung der Stadtentwicklung erstellt zu haben und zu nutzen." Rechnungshof des Freistaats Sachsen: Jahresbericht 2005, Stadtumbauprogramm Ost 170 (174).

Anmerkungen

Fortsetzung der Textübernahme aus Reuter 2006 von S. 414 der Dissertation. Die Fußnoten und deren Inhalte werden nicht übernommen.

Sichter

[54.] Jg/Fragment 414 28 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 26. October 2011, 10:21 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, Reuter 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 414, Zeilen: 28-35
Quelle: Reuter 2006
Seite(n): 52, Zeilen: linke Spalte
Indes gestaltet sich die Wertermittlung in Stadtumbaugebieten schwierig, da den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte (§ 197 BauGB) oder den Bewertungssachverständigen kaum einschlägige Wertermittlungsgrundlagen, insbesondere Vergleichspreise, zur Verfügung stehen und die Qualitätsbestimmung der von Leerstand und Stadtumbau betroffenen Grundstücke schwer fällt. In Gebieten mit erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten sind Grundstücks- bzw. Bodenpreise als Vergleichsgrundlage regelmäßig rar. Es handelt sich um typische kaufpreisarme oder gar kaufpreislose Lagen. Indes gestaltet sich die Wertermittlung in Stadtumbaugebieten schwierig, da den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte (§ 197 BauGB) oder den Bewertungssachverständigen kaum einschlägige Wertermittlungsgrundlagen, insbesondere Vergleichspreise, zur Verfügung stehen und die Qualitätsbestimmung der von Leerstand und Stadtumbau betroffenen Grundstücke schwer fällt. In Gebieten mit erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten sind Grundstücks- bzw. Bodenpreise als Vergleichsgrundlage regelmäßig rar. Es handelt sich um typische kaufpreisarme oder gar kaufpreislose Lagen.
Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme auf der Folgeseite.

Sichter

[55.] Jg/Fragment 414 20 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 26. October 2011, 10:18 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Reuter 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 414, Zeilen: 20-26
Quelle: Reuter 2006
Seite(n): 51, Zeilen:
Die Stadtumbaumaßnahmen nach §§ 171 a ff. BauGB stehen in enger Beziehung mit der Wertentwicklung betroffener Immobilien. Die Bewältigung des gesellschaftlichen und demografischen Strukturwandels soll auch dem Verfall von Grundstückswerten in den von Wohnungsleerstand und Gewerbebrachen heimgesuchten Stadt- und Ortsteilen entgegenwirken und z. B. durch Abriss überflüssiger Wohnungsbestände zumindest zu einer Marktkonsolidierung beitragen. [S. 51 rechte Spalte]

Stadtumbaumaßnahmen stehen in enger Beziehung mit der Wertentwicklung betroffener Immobilien. Die Bewältigung des städtischen Strukturwandels soll auch dem Verfall von Grundstückswerten in den von Wohnungsleerstand und Gewerbebrachen heimgesuchten Stadt- und Ortsteilen entgegenwirken und z. B. durch Abriss überflüssiger Wohnungsbestände zumindest zu einer Marktkonsolidierung beitragen (Marktbereinigung).

Anmerkungen

Umfangreiche Inhalte auf S. 414 der Dissertation stammen offenbar aus der genannten Quelle (Reuter 2006). Dazwischen befinden sich immer wieder kurze Sätze, welche nicht dieser Quelle zuzuordnen sind.

Sichter

[56.] Jg/Fragment 414 14 - Diskussion
Bearbeitet: 24. January 2014, 23:18 (Schumann)
Erstellt: 26. October 2011, 10:12 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Reuter 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 414, Zeilen: 14-17
Quelle: Reuter 2006
Seite(n): 51, Zeilen: -
Bei der Ermittlung von Marktwerten (Verkehrswerten) muss in Stadtumbaugebieten, und nicht nur dort, mit gestörten Marktverhältnissen, unsicheren Nutzungsperspektiven betroffener Grundstücke und Kaufpreisarmut gerechnet werden.

Erhebliche Wertverluste betroffener Immobilien sind oft zu verzeichnen.

[Zusammenfassung/Einleitung]

Die Ermittlung von Bodenwerten muss in Stadtumbaugebieten mit gestörten Marktverhältnissen, unsicheren Nutzungsperspektiven betroffener Grundstücke und Kaufpreisarmut zurecht kommen.

[…]

[linke Spalte, Einführung]

Damit einher gehen erhebliche Wertverluste betroffener Immobilien.

Anmerkungen

Die Formulierung ist teilweise sehr speziell, so dass eine Übernahme trotz einiger Umformulierungen wahrscheinlich erscheint. Ferner folgen wenige Zeilen weiter unten weitere offensichtliche Übernahmen aus derselben Quelle.

Sichter

[57.] Jg/Fragment 399 30 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 26. October 2011, 08:11 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, MSWV Brandenburg 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 399, Zeilen: 30-35
Quelle: MSWV Brandenburg 2002
Seite(n): 60, Zeilen: linke Spalte
Diese Arbeiten können sich auf diejenigen Gebiete konzentrieren, in denen die Gemeinden die Aufhebung oder die Reduzierung bisheriger Nutzungsmöglichkeiten sowie den Abriss vorhandener Bestände vorsehen. Das Planungsschadenskataster soll den Gemeinden systematische Informationsgrundlagen zur Abschätzung der Risiken und Größenordnungen von Planungsschäden liefern. Diese Arbeiten können sich auf diejenigen Gebiete konzentrieren, in denen die

Gemeinden die Aufhebung oder die Reduzierung bisheriger Nutzungsmöglichkeiten sowie den Abriss vorhandener Bestände vorsehen. Das Planungsschadenskataster soll den Gemeinden systematische Informationsgrundlagen zur Abschätzung der Risiken und Größenordnungen von Planungsschäden liefern.

Anmerkungen

Der Textabschnitt wird in der Arbeit mehrfach verwendet, siehe Jg/Fragment 352 29 und Jg/Fragment 353 01. Alternative Quelle: Schäfer 2003

Sichter

[58.] Jg/Fragment 111 05 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 04:18 (Plagin Hood)
Erstellt: 26. October 2011, 06:18 Plagin Hood
Fragment, Jg, SMWFragment, Schutzlevel, Stadtentwicklungsamt Erfurt 2005, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 05-23
Quelle: Stadtentwicklungsamt Erfurt 2005
Seite(n): -, Zeilen: -
- […] Zeitliche Abhängigkeiten und Synergien, z. B. zwischen Nutzungen oder unterschiedlich betroffenen Nutzerinnen und Nutzern sowie zwischen konkreten Projekten oder Realisierungsstufen sind zu berücksichtigen und strategisch zu nutzen,

- prozess- und umsetzungsorientiert sein: Ziel ist nicht die Erstellung eines schnell überholten Planwerks mit konkreten einzelnen Maßnahmen, sondern die Formulierung von Entwicklungsstrategien, mit denen flexibel auf nicht absehbare Veränderungen reagiert werden kann. Knappe Ressourcen (Raum, Zeit, öffentliche und private Finanzmittel) sollen in Handlungsprogrammen integriert und so möglichst effizient eingesetzt werden. Strategische Planungen sind damit ein verlässlicher Rahmen sowohl für öffentliche Förderprogramme als auch für private Investitionen,

- prozessoptimierend wirken: Prozessbeobachtung und Prozessoptimierung sind entscheidende Elemente des Managements. Sie dienen dazu, allen Akteuren die Veränderungen aufzuzeigen und ihr Handeln anzupassen,

- Netzwerke und neue Kooperationsformen anregend nutzen: Externe (Wirtschaft, Verbände, Vereine und Bürger) und interne (Stadtrat, Verwaltung) Akteure sind in geeignete Kooperationsformen einzubinden. Dies kann sowohl projekt- oder stadtteilbezogen, als auch übergreifend und längerfristig organisiert werden.

[…] Zeitliche Abhängigkeiten und Synergien z. B. zwischen Nutzungen bzw. unterschiedlich betroffenen Nutzerinnen/Nutzern und zwischen konkreten Projekten bzw. Realisierungsstufen sind dabei zu berücksichtigen und strategisch zu nutzen.


...prozess- und umsetzungsorientiert sein... Ziel ist nicht die Erstellung eines schnell überholten Planwerks mit konkreten einzelnen Maßnahmen, sondern die Formulierung von Entwicklungsstrategien, mit denen flexibel auf nicht absehbare Veränderungen reagiert werden kann. Knappe Ressourcen (Raum, Zeit, öffentliche und private Finanzmittel) sollen in Handlungsprogrammen integriert und so möglichst effizient eingesetzt werden. Integrierte Stadtentwicklungskonzepte sind damit ein verlässlicher Rahmen sowohl für öffentliche Förderprogramme als auch für private Investitionen.

...Netzwerke anregen und nutzen. Externe (Wirtschaft, Verbände, Vereine, Bürgerinnen und Bürger...) und interne (Stadtrat, Verwaltung) Akteure sind in geeignete Kooperationsformen einzubinden. Dies kann sowohl projekt- oder stadtteilbezogen, als auch übergreifend und längerfristig organisiert werden, z.B. in Form von Stadtentwicklungsbeiräten.

Anmerkungen

Anmerkungen: Fortsetzung von Jg/Fragment 110 12 Vermutliche Originalquelle (auf vorheriger Seite in [Fn 164] aufgeführt): Reiß-Schmidt, Stadtentwicklung als Qualitätsmanagement, Deutsche Zeitschrift für Kommunalwissenschaften, 1/2006, S. 80. Bis zur Klärung der Quelle zunächst als „verdächtig“ eingestuft.

Sichter
(Plagin Hood), Qadosh

[59.] Jg/Fragment 110 12 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 09:54 (Klicken)
Erstellt: 26. October 2011, 06:10 Plagin Hood
Fragment, Jg, SMWFragment, Schutzlevel, Stadtentwicklungsamt Erfurt 2005, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 12-36
Quelle: Stadtentwicklungsamt Erfurt 2005
Seite(n): -, Zeilen: -
Das Stadtumbaumanagement einschließlich der strategischen Planung muss [Fn 164]:

[…]

- multisektoral und querschnittsorientiert sein: Die vielfältig miteinander verflochtenen ökonomischen, ökologischen, demografischen, sozialen und politischen Determinanten städtischer Entwicklung finden damit auf strategischer Ebene eine adäquate Entsprechung als „Management von Interdependenzen“,

- integrierend wirken: Die verschiedenen Leitungsebenen zusammenbindend, koordinierend und ordnend, die Gesamtwirkung beachtend. Dies betrifft nicht allein die Integration verschiedener Fachressorts und ihrer durch vielfältige Wechselbeziehungen gekennzeichneten Arbeitsfelder, sondern alle stadtentwicklungspolitisch relevanten Akteure. Das Management ist offen für unterschiedliche Formen der Beteiligung und fördert damit einen fairen Interessenausgleich zwischen verschiedenen Sozial- und Altersgruppen sowie zwischen Frauen und Männern,

- räumliche Verflechtungen, städtebauliche Wechselwirkungen und Problemverschiebungen und Zeitstrukturen berücksichtigen: Teilräumliche Konzepte müssen stets in ihrem Bezug zur Gesamtstadt, gesamtstädtische Konzepte im stadtregionalen Kontext gesehen werden.

[Fn 164] modifiziert nach Reiß-Schmidt, Stadtentwicklung als Qualitätsmanagement, Deutsche Zeitschrift für Kommunalwissenschaften, 1/2006, S. 80

Eine zukunftsfähige Stadtentwicklungsplanung sollte insbesondere...

...multisektoral und querschnittsorientiert sein... Die vielfältig miteinander verflochtenen ökonomischen, ökologischen, demografischen, sozialen und politischen Determinanten städtischer Entwicklung finden damit auf strategischer Ebene eine adäquate Entsprechung als "Management von Interdependenzen".

...integrativ sein... Dies betrifft nicht allein die Integration verschiedener Fachressorts und ihrer durch vielfältige Wechselbeziehungen gekennzeichneten Arbeitsfelder, sondern alle stadtentwicklungspolitisch relevanten Akteure – Stadtentwicklungsplanung ist offen für unterschiedliche Formen der Beteiligung und fördert damit einen fairen Interessenausgleich zwischen unterschiedlichen Sozial- bzw. Altersgruppen sowie zwischen Frauen und Männern.

...räumliche Verflechtungen und Zeitstrukturen berücksichtigen... Teilräumliche Entwicklungskonzepte müssen stets in ihrem Bezug zur Gesamtstadt, gesamtstädtische Konzepte im stadtregionalen Kontext gesehen werden.

Anmerkungen

s. auch Diskussion

Sichter
(Plagin Hood), Qadosh

[60.] Jg/Fragment 369 29 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 26. October 2011, 06:02 Plagin Hood
Fragment, Jg, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 369, Zeilen: 29-39
Quelle: [[Quelle:Jg/|]]
Seite(n): , Zeilen:
Die Aufgaben in der operativen Prozessdurchführung sind:

- kommunikative Steuerung,

- Ablaufsicherung,

- Lastenausgleich,

- Fortschreibung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes,

- Aufstellung und Fortschreibung weiterer Pläne

- vertiefende Untersuchungen im Stadtumbaugebiet,

- Wertermittlung,

- Durchführung des Quartiersmanagements,

- Brachflächenmanagement,

- Maßnahmen der Zwischennutzung,

[Fortsetzung S. 170]

- Bestandsentwicklung und Aufwertung,

- Rückbaumaßnahmen,

- Sicherungsmaßnahme an Gebäuden,

- Durchführung der Bodenordnungsmaßnahmen,

- Abschluss.

Operative Umsetzung des Stadtumbau-Konzepts:

Allgemeine Zielsetzung

Kommunikative Steuerung

Ablaufsicherung

Fortschreibung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes

Aufstellung von Bebauungsplänen

Aufstellung und Fortschreibung weiterer Pläne

Lastenausgleich

Wertermittlung

Brachflächenmanagement

Zwischennutzungen

Bestandsentwicklung und Aufwertung

Rückbaumaßnahmen

Sicherungsmaßnahmen an Gebäuden

Bodenmanagement

Abschluss

Anmerkungen

Gefunden auf http://www.beck-shop.de/Goldschmidt-Taubenek-Stadtumbau/productview.aspx?product=29277 Evtl. Selbstplagiat aus: Goldschmidt / Taubenek, „Stadtumbau / Rechtsfragen, Management, Finanzierung“, 2010, C. H. Beck ISBN 978-3-406-59633-9 Fortsetzung auf Folgeseite.

Sichter

[61.] Jg/Fragment 374 04 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 09:35 (Klicken)
Erstellt: 26. October 2011, 05:57 Plagin Hood
BBR 2005, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 374, Zeilen: 04-07
Quelle: BBR 2005
Seite(n): 111, Zeilen: 18-21
Die Dynamik der Stadtumbauprozesse, die ein flexibles und prozessorientiertes Handeln erfordern, und offene Fragen bezüglich der Bodenneuordnung, wie vor allem die Neubewertung der Grundstückswerte, erzeugt eine in der Praxis zu beobachtende Zurückhaltung gegenüber der verbindlichen Bauleitplanung. Die Dynamik der Stadtumbauprozesse, die ein flexibles und prozessorientiertes Handeln erfordern, und offene Fragen bezüglich der Bodenneuordnung – wie vor allem die Neubewertung der Grundstückswerte - erzeugen eine verständliche Zurückhaltung gegenüber der verbindlichen Bauleitplanung.
Anmerkungen

Nicht ausgewiesene wörtliche und inhaltliche Übernahme. Verschleiert: aus "verständliche" wird in der untersuchten Arbeit "in der Praxis zu beobachtende" wodurch die Anmaßung der Autorschaft, der Ausdruck von Sachkenntnis bzw. eigener Beobachtung und Beurteilung seitens des Verfassers bestärkt wird.

Der Text findet sich ebenfalls auf S. 184.

Sichter
Klicken

[62.] Jg/Fragment 368 03 - Diskussion
Bearbeitet: 24. January 2014, 23:12 (Schumann)
Erstellt: 26. October 2011, 05:49 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Perspektive Marler Mitte 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 368, Zeilen: 03-08
Quelle: Perspektive Marler Mitte 2006
Seite(n): 20, Zeilen: 12-16
Bei der Prozessdurchführung als vorrangig operativer Teil des Stadtumbauprozesses müssen Rückbaumaßnahmen und Aufwertungsmaßnahmen konzeptionell und systematisch miteinander verbunden werden. Neben dem Umbau bzw. geordneten Rückbau von Infrastrukturen, Wohnungen und Gewerbeflächen zur Beseitigung von Überkapazitäten, müssen Aufwertungsangebote in Innenstädten die „Rückgewinnung“ ehemals mindergenutzter Flächen sowie ggf. imagetragende Leitprojekte treten. Im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau-West“ werden Strategien gefördert, in denen „Rückbau und Aufwertung“ konzeptionell und systematisch miteinander verbunden werden. Neben den Umbau bzw. geordneten Rückbau von Infrastrukturen, Wohnungen und Gewerbeflächen müssen Aufwertungsangebote in Innenstädten die „Rückgewinnung“ ehemals mindergenutzter Flächen

sowie ggf. imagetragender Leitprojekte treten.

Anmerkungen

Der Anfang der Textpassage ist umformuliert und angepasst. Der zweite Satz wird wörtlich übernommen, inklusive der Anführungsstriche („Rückgewinnung“). Links zu alternativen Quellen mit ähnlichen Formulierungen: http://www.saarland.de/5099.htm http://www.stadtumbauwest.de/pilotstaedte/dokumente/Voelklingen_Stadtentwicklungskonzept.pdf

Sichter

[63.] Jg/Fragment 194 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 10:48 (Plagin Hood)
Erstellt: 25. October 2011, 08:51 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schröer 2005, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 194, Zeilen: 01-33
Quelle: Schröer 2005
Seite(n): -, Zeilen: -
dd) Aufschiebend bedingtes Baurecht

Auch bei aufschiebend bedingten Baurechten stellt sich die Problematik, dass die Gemeinde in den textlichen Festsetzungen gehalten ist, die aufschiebende Bedingung hinreichend bestimmt, d.h. für jedermann objektiv erkennbar zu benennen. Ein wesentliches Anwendungsgebiet von aufschiebend bedingten Festsetzungen ergibt sich im Zusammenhang mit dem Gebot der planerischen Konfliktbewältigung. Zum einen geht es um Fälle, in denen z.B. eine schutzbedürftige Wohnbebauung erst dann zulässig ist, wenn zuvor eine Lärmschutzanlage oder eine diese Wirkungen hervorrufende Riegelbebauung tatsächlich errichtet worden ist. Zum anderen kann es sein, dass die vollständige Ausnutzung eines neuen Baugebiets erst dann zulässig wird, wenn zuvor bauliche Verbesserungen im Bereich der äußeren Verkehrserschließung durchgeführt worden sind. In diesen Konstellationen wird das aufschiebend bedingte Baurecht zu einem wertvollen Instrumentarium, um nach Bedingungseintritt (Errichtung der Lärmschutzanlage bzw. Erweiterung bestehender Straßen) eine gestufte Realisierung der festgesetzten Bebauung durchführen zu können [Fn 310]. Die Anforderungen an die Bestimmtheit des die „zweite Baustufe“ auslösenden Umstandes dürfen deswegen nicht überspannt werden. Es muss ausreichen, wenn im Bebauungsplan hierfür die Errichtung einer Lärmschutzanlage bzw. die bauliche Herstellung und Inbetriebnahme einer Straßenerweiterung als Bedingungseintritt genannt wird. In diesem Zusammenhang wird die Forderung gestellt, aufschiebend bedingte Festsetzungen seien dann unzulässig, wenn der Eintritt der Bedingung nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in einem überschaubaren Zeitraum zu erwarten sei. Dahinter steht die Befürchtung, die Umsetzung des Plans, auch seiner zweiten Stufe, dürfe letztlich nicht für unbestimmte Zeit offen bleiben, weil es dann an der städtebaulichen Erforderlichkeit im Sinne von § 1 Abs. 3 Satz 1 BauGB fehle [Fn 311].

Bei der praktischen Anwendung dieses Grundsatzes darf aber nicht verkannt werden, dass die Anforderungen insoweit nicht überspannt werden dürfen, wenn man das Ziel des Gesetzgebers, das Baurecht zu flexibilisieren, ernst nimmt. Dies bedeutet, dass ein aufschiebend bedingtes Baurecht nur in den seltenen Ausnahmefällen unzulässig ist, in denen schon bei Aufstellung des Bebauungsplans mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass die Bedingung auch über einen längeren Zeitraum nicht eintreten wird. Eine absolute zeitliche Grenze für den Bedingungseintritt gibt es nicht.


[Fn 310] Schröer, a.a.O.

[Fn 311] Berkemann/Halama, a.a.O., Rn. 72

3. Aufschiebend bedingtes Baurecht

Auch bei aufschiebend bedingten Bau- und Nutzungsrechten stellt sich die Problematik, dass der Plangeber in den textlichen Festsetzungen gehalten ist, die aufschiebende Bedingung hinreichend bestimmt, das heißt für jedermann objektiv erkennbar zu benennen.

[...]

Ein wesentliches Anwendungsgebiet von aufschiebend bedingten Festsetzungen ergibt sich im Zusammenhang mit dem Gebot der planerischen Konfliktbewältigung. Zum einen geht es um Fälle, in denen eine schutzbedürftige Wohnbebauung erst dann zulässig ist, wenn zuvor eine Lärmschutzanlage oder eine diese Wirkungen hervorrufende Riegelbebauung tatsächlich errichtet worden ist. Zum anderen kann es sein, dass die vollständige Ausnutzung eines neuen Baugebiets erst dann zulässig wird, wenn zuvor bauliche Verbesserungen im Bereich der äußeren Verkehrserschließung durchgeführt worden sind. In diesen Konstellationen wird das aufschiebend bedingte Baurecht zu einem wertvollen Instrumentarium, um nach Bedingungseintritt (Errichtung der Lärmschutzanlage bzw. Erweiterung bestehender Straßen) eine gestufte Realisierung der festgesetzten Bebauung durchführen zu können.

Die Anforderungen an die Bestimmtheit des die „zweite Baustufe“ auslösenden Umstandes dürfen deswegen nicht überspannt werden. Es muss ausreichen, wenn im Bebauungsplan hierfür die Errichtung einer Lärmschutzanlage bzw. die bauliche Herstellung und Inbetriebnahme einer Straßenerweiterung als Bedingungseintritt genannt wird. In diesem Zusammenhang wird die Forderung gestellt, aufschiebend bedingte Festsetzungen seien dann unzulässig, wenn der Eintritt der Bedingung nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in einem überschaubaren Zeitraum zu erwarten sei. Dahinter steht die Befürchtung, die Umsetzung des Plans – auch seiner zweiten Stufe – dürfe letztlich nicht für unbestimmte Zeit offen bleiben, weil es dann an der städtebaulichen Erforderlichkeit im Sinne von § 1 III 1 BauGB fehle (Berkemann/Halama, Rdnr. 72). Bei der praktischen Anwendung dieses Grundsatzes darf aber nicht verkannt werden, dass die Anforderungen insoweit nicht überspannt werden dürfen, wenn man das Ziel des Gesetzgebers, das Baurecht zu flexibilisieren, ernst nimmt. Dies bedeutet, dass ein aufschiebend bedingtes Baurecht nur in den seltenen Ausnahmefällen unzulässig ist, in denen schon bei Aufstellung des Bebauungsplans mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass die Bedingung auch über einen längeren Zeitraum nicht eintreten wird. Eine absolute zeitliche Grenze für den Bedingungseintritt – etwa die in § 5 I 3 BauGB für die Überprüfung von Flächennutzungsplänen enthaltene Frist von 15 Jahren – gibt es hierbei nicht.

Anmerkungen

Der Quellenverweis in [Fn 311] ist offenbar übernommen worden. Der übernommene Textumfang und der Charakter der wörtlichen Übernahme erschließt sich dem Leser nicht. Die Einstufung als „Bauernopfer“ ist zurückhaltend, wenn man bedenkt, dass nur eine einzelne Fußnote mit vagen Angaben auf die wahre Textherkunft verweist. Man würde auf den ersten Blick kaum vermuten, dass der gesamte Seiteninhalt aus nur einer Quelle entlehnt ist und abgesehen von sehr wenigen Modifikationen keine eigenen Gedanken enthält.

Sichter

[64.] Jg/Fragment 193 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 10:39 (Plagin Hood)
Erstellt: 25. October 2011, 08:46 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schröer 2005, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 193, Zeilen: 01-31
Quelle: Schröer 2005
Seite(n): 86,87, Zeilen: -
[Dies kann einerseits durch Verwendung eines bestimmten Datums geschehen, andererseits kann aber auch auf einen bestimmten Zeitraum ab In-Kraft-Treten des Bebauungsplans] abgestellt werden [Fn 303]. Nach wie vor unzulässig und insbesondere nicht durch § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BauGB gedeckt wären demgegenüber Festsetzungen bestimmter Nutzungszeiten; beispielsweise etwa bestimmter Betriebs- oder Jahreszeiten [Fn 304]. Insbesondere im Falle der Befristung wird das in § 9 Abs. 2 Satz 2 BauGB als „Soll- Vorschrift“ ausgestaltete Gebot, eine Folgenutzung festzusetzen, zu einem „Muss“. Wenn die „Erstnutzung“ von vornherein mit einem „Verfallsdatum“ versehen ist, wird der Plangeber kaum an der Festsetzung einer Folgenutzung vorbeikommen, soll der

Bebauungsplan insgesamt dem Abwägungsgebot genügen. Dem Grunde nach handelt es sich hierbei um zwei Bebauungspläne in einem [Fn 305]. Mit Ende der Befristung wird der „erste“ Bebauungsplan überflüssig und sodann durch den „zweiten“ ersetzt [Fn 306] Wenn der Plangeber hierbei in Bezug auf die „Erstfestsetzung“ der Auffassung ist, die Aufstellung eines Bebauungsplans sei für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung im Sinne von § 1 Abs. 3 Satz 1 BauGB erforderlich, wird dies für die zeitlich nachfolgende „Zweitfestsetzung“ auch gelten.

cc) Auflösend bedingtes Baurecht

Die Grundsätze zum befristeten Baurecht gelten dem Grunde nach auch für das in § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BauGB geregelte auflösend bedingte Baurecht. Insbesondere dürfte auch hier im Regelfall die Festsetzung einer Folgenutzung im Bebauungsplan zwingend notwendig sein. Bei der Festsetzung einer auflösenden Bedingung im Bebauungsplan stellt sich zusätzlich die besondere Problematik, dass der Umstand, der zum Bedingungseintritt führt, in einer dem rechtsstaatlichen Bestimmtheitsgebot genügenden Art und Weise festgelegt sein muss. Dieser Vorgabe kann wohl nur dann rechtssicher entsprochen werden, wenn auf den Eintritt objektiv feststellbarer Tatsachen, nicht aber auf subjektive Gegebenheiten oder gar auf persönliche Eigenschaften abgestellt wird [Fn 307] Der Eintritt der auflösenden Bedingung muss sowohl für den betroffenen Grundstückseigentümer als auch für die zur Entscheidung über einen Bauantrag befugte Bauaufsichtsbehörde objektiv erkennbar sein. Dies ist sicherlich dann der Fall, wenn auf das In-Kraft-Treten von Rechtsakten anderer Behörden abgestellt wird [Fn 308]. In der Literatur umstritten ist demgegenüber, ob es ausreicht, wenn der „bestimmte Umstand“ in einem vor Ort ablesbaren Zustand liegen soll, wie etwa im Abriss oder der Nutzungsaufgabe baulicher Anlagen. [Fn 309]


[Fn 303] Kuschnerus, a.a.O.

[Fn 304] Berkemann/Halama, a.a.O., Rn. 53

[Fn 305] Schröer, a.a.O.

[Fn 306] Löhr in: B/K/L, BauGB, § 9 Rdnr. 98g

[Fn 307] Kuschnerus, a.a.O.

[Fn 308] Schröer, a.a.O.

[Fn 309] verneinend: Berkemann/Halama, a.a.O., Rn. 67; bejahend: Kuschnerus, a.a.O.

Dies kann einerseits durch Verwendung eines bestimmten Datums geschehen, andererseits kann aber auch

auf einen bestimmten Zeitraum ab In-Kraft-Treten des Bebauungsplans abgestellt werden (Kuschnerus, ZfBR 2005, 125 [127]). Nach wie vor unzulässig und insbesondere nicht durch § 9 II 1 Nr. 1 BauGB gedeckt wären demgegenüber Festsetzungen bestimmter Nutzungszeiten; beispielsweise etwa bestimmter Betriebs- oder Jahreszeiten (Berkemann/Halama, Rdnr. 53).

Insbesondere im Falle der Befristung wird das in § 9 II 2 BauGB als „Soll-Vorschrift“ ausgestaltete Gebot, eine Folgenutzung festzusetzen, zu einem „Muss“. Wenn die „Erstnutzung“ von vornherein mit einem „Verfallsdatum“ versehen ist, wird der Plangeber kaum an der Festsetzung einer Folgenutzung vorbeikommen, soll der Bebauungsplan insgesamt dem Abwägungsgebot genügen. Dem Grunde nach handelt es sich hierbei um zwei Bebauungspläne in einem. Mit Ende der Befristung wird der „erste“ Bebauungsplan überflüssig und sodann durch den „zweiten“ ersetzt (Löhr, in: Battis/Krautzberger/ Löhr, BauGB, 9. Aufl., § 9 Rdnr. 98g). Wenn der Plangeber hierbei in Bezug auf die „Erstfestsetzung“ der Auffassung ist, die Aufstellung eines Bebauungsplans sei für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung im Sinne von § 1 III 1 BauGB erforderlich, wird dies für die zeitlich nachfolgende „Zweitfestsetzung“ kaum zu verneinen sein.

[...]

2. Auflösend bedingtes Baurecht

Die vorstehenden Ausführungen zum befristeten Baurecht gelten dem Grunde nach auch für das in § 9 II 1 Nr. 2 BauGB geregelte auflösend bedingte Baurecht. Insbesondere dürfte auch hier im Regelfall die Festsetzung einer Folgenutzung im Bebauungsplan zwingend notwendig sein. Bei der Festsetzung einer auflösenden Bedingung im Bebauungsplan stellt sich zusätzlich die besondere Problematik, dass der Umstand, der zum Bedingungseintritt führt, in einer dem rechtsstaatlichen Bestimmtheitsgebot genügenden Art und Weise festgelegt sein muss. Dieser Vorgabe kann wohl nur dann rechtssicher entsprochen werden, wenn auf den Eintritt objektiv feststellbarer Tatsachen, nicht aber auf subjektive Gegebenheiten oder gar auf persönliche Eigenschaften abgestellt wird (Kuschnerus, ZfBR 2005, 125 [131]). Der Eintritt der auflösenden Bedingung muss sowohl für den betroffenen Grundstückseigentümer als auch für die zur Entscheidung über einen Bauantrag befugte Bauaufsichtsbehörde objektiv erkennbar sein. Dies ist sicherlich dann der Fall, wenn auf das In-Kraft-Treten von Rechtsakten anderer Behörden abgestellt wird. In der Literatur umstritten ist demgegenüber, ob es ausreicht, wenn der „bestimmte Umstand“ in einem vor Ort ablesbaren Zustand liegen soll, wie etwa im Abriss oder der Nutzungsaufgabe baulicher Anlagen (verneinend: Berkemann/Halama, Rdnr. 67; bejahend: Kuschnerus, ZfBR 2005, 125 [131]).

Anmerkungen

Die Quelle Schröer 2005 wird zweimal aufgeführt (mit fehlenden Angaben, „a.a.O.“). Man würde aber niemals vermuten, dass der gesamte Textinhalt aus dieser Quelle stammt. Die übrigen Quellenverweise in den Fußnoten sind offensichtlich alle aus Schröer 2005 übernommen worden. Die verkürzenden Angaben („a.a.O.“), die gleiche Reihenfolge und der gleiche Wortlaut bei Schröer legen nahe, dass diese Quellen nicht nachrecherchiert worden sind. Auch im Text der Fußnote [Fn 309] finden sich ähnliche Vermerke wie bei Schröer ("verneinend: ... bejahend:"). Anführungszeichen fehlen, der übernommene Textumfang ist nicht ausgewiesen.

Sichter

[65.] Jg/Fragment 192 28 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 10:25 (Plagin Hood)
Erstellt: 25. October 2011, 08:37 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schröer 2005, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 28-34
Quelle: Schröer 2005
Seite(n): 86, Zeilen: rechte Spalte
bb) Befristetes Baurecht

Das in § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BauGB geregelte befristete Bau- und Nutzungsrecht dürfte in der praktischen Anwendung die wenigsten Probleme verursachen. Auf Grund des Bestimmtheitsgebots ist lediglich wichtig, dass durch eine textliche Festsetzung klar bestimmt wird, bis zu welchem Zeitpunkt das befristete Nutzungsrecht gilt. Dies kann einerseits durch Verwendung eines bestimmten Datums geschehen, andererseits kann aber auch auf einen bestimmten Zeitraum ab In-Kraft-Treten des Bebauungsplans [abgestellt werden [Fn 303].]


[Fn 303] Kuschnerus, a.a.O.

1. Befristetes Baurecht

Das in § 9 II 1 Nr. 1 BauGB geregelte befristete Bau- und Nutzungsrecht dürfte in der praktischen Anwendung die geringsten Probleme verursachen. Wegen des Bestimmtheitsgebots ist lediglich wichtig, dass durch eine textliche Festsetzung klar bestimmt wird, bis zu welchem Zeitpunkt das befristete Nutzungsrecht gilt. Dies kann einerseits durch Verwendung eines bestimmten Datums geschehen, andererseits kann aber auch auf einen bestimmten Zeitraum ab In-Kraft-Treten des Bebauungsplans abgestellt werden (Kuschnerus, ZfBR 2005, 125 [127]).

Anmerkungen

Minimale Unterschiede: „Auf Grund“ statt „Wegen“, kleinere Umstellungen (evtl. auch als „Komplettplagiat“ einzustufen). Der Textumfang und die ungenaue Quellenangabe ohne Seitenzahl ("a.a.O.") legen nahe, dass die Quellenangabe anscheinend aus Schröer 2005 übernommen und nicht nachrecherchiert ist. Dies ergibt sich auch aus dem Zusammenhang mit weiteren Textübernahmen aus Schröer 2005 auf der gleichen Seite und umliegenden Seiten. Anführungszeichen felen, der übernommene Textumfang erschließt sich dem Leser nicht. Die Textübernahme wird auf der Folgeseite fortgesetzt.

Sichter

[66.] Jg/Fragment 192 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 10:19 (Plagin Hood)
Erstellt: 25. October 2011, 08:31 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schröer 2005, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 191, Zeilen: 01-02
Quelle: Schröer 2005
Seite(n): 86, Zeilen: rechte Spalte
[Die etwa mit einer künftigen Folgenutzung zusätzlich verbundenen Eingriffe in] Natur und Landschaft müssen mithin erst dann ausgeglichen werden, wenn diese Folgenutzung zum Tragen kommt [Fn 300].

[Fn 300] Schröer, a.a.O.

Die etwa mit einer künftigen Folgenutzung zusätzlich verbundenen Eingriffe in Natur und Landschaft müssen mithin erst dann ausgeglichen werden, wenn diese Folgenutzung zum Tragen kommt.
Anmerkungen

Fortgesetzte Textübernahme von S. 191, siehe Jg/Fragment 191 08.
Die Originalquelle wird nur verkürzt mit „a.a.O.“ angegeben. Dem Leser kann so nicht klar sein, welche Textanteile von welchen Seiten aus Schröer 2005 referenziert werden. Im Literaturverzeichnis ist die Quelle nur mit der ersten Seitenzahl angegeben. Anführungszeichen fehlen gänzlich, der Umfang der Textübernahmen ist nicht ausgewiesen.

Sichter

[67.] Jg/Fragment 191 08 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 10:05 (Plagin Hood)
Erstellt: 25. October 2011, 08:25 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schröer 2005, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 191, Zeilen: 08-34
Quelle: Schröer 2005
Seite(n): 86, Zeilen: -
Nach § 9 Abs. 2 Satz 1 BauGB ist der Einsatz des Instruments von zeitlich befristeten oder unter eine Bedingung gestellten baulichen und sonstigen Nutzungen nur in „besonderen Fällen“ zulässig. Der Nachweis der besonderen städtebaulichen Gründe stellt eher eine Anforderung an die Begründung des Bebauungsplans dar, denn eine echte Hürde, die der Anwendung von § 9 Abs. 2 BauGB entgegen stehen könnte. Lediglich wenn dasselbe Planungsziel ohne weiteres mit dem herkömmlichen Instrumentarium der Festsetzungsmöglichkeiten des § 9 BauGB in gleicher Weise erreicht werden kann, stellt sich in der Praxis die Frage, ob tatsächlich ein besonderer Fall im Sinne von § 9 Abs. 2 Satz 1 BauGB vorliegt [Fn 298]. Für die praktische Anwendung bedeutsamer ist, dass auch bei Anwendung von § 9 Abs. 2 BauGB die allgemeinen strengen Anforderungen an die Bestimmtheit bauplanungsrechtlicher Festsetzungen zu beachten sind. Das Bestimmtheitsgebot kann insbesondere bei aufschiebend bedingten Baurechten Probleme aufwerfen, in geringerem Umfang auch bei den auflösend bedingten Baurechten, während es im Falle der Befristung eines Baurechts nicht zu Konflikten mit dem Bestimmtheitsgebot kommen sollte. Auf Grund des Abwägungsgebotes des § 1 Abs. 7 BauGB müssen gestaffelte, d.h. befristete oder bedingte Bau- und Nutzungsrechte auf jeder Stufe abwägungsgerecht sein [Fn 299]. In der Begründung zum Bebauungsplan hat die Gemeinde nachvollziehbar darzulegen, dass sie schon bei Planaufstellung sämtliche Stufen solcher Festsetzungen im Sinne von § 9 Abs. 2 Satz 1 BauGB bedacht und im Rahmen der Abwägung „abgearbeitet“ hat. Gleiches gilt dem Grunde nach für die Umweltprüfung einschließlich der Eingriffs-/Ausgleichsregelung. Bei der Festsetzung einer künftigen Folgenutzung im Sinne von § 9 Abs. 2 Satz 2 BauGB sowie bei aufschiebend bedingten Bau- und Nutzungsrechten kann bei der Umsetzung der in § 1 a Abs. 3 BauGB vorgegebenen Folgenbewältigung ein Aufschub gewährt werden, bis die spätere Nutzung, die bei In- Kraft-Treten des Bebauungsplans zunächst noch unzulässig ist, tatsächlich ausgeübt wird. Die etwa mit einer künftigen Folgenutzung zusätzlich verbundenen Eingriffe in [Natur und Landschaft müssen mithin erst dann ausgeglichen werden, wenn diese Folgenutzung zum Tragen kommt [Fn 300].]

[Fn 297] Schröer, Baurecht auf Zeit, ÖffBauR 2005, S. 85

[Fn 298] Berkemann/Halama, Erstkommentierungen zum BauGB 2004, § 9 Rn. 41

[Fn 299] Kuschnerus, Befristete und bedingte Festsetzungen in Bebauungsplänen – Zur praktischen Anwendung des neuen § 9 Abs. 2 BauGB, ZfBR 2005, S. 125; a.A. Berkemann/Halama, a.a.O.

[Fn 300] Schröer, a.a.O.

Zur erstgenannten Gruppe zählt die im Eingangshalbsatz von § 9 II 1 BauGB enthaltene Vorgabe, dass das dort enthaltene Regelungsinstrumentarium jeweils nur „in besonderen Fällen“ festgesetzt werden kann. Der Nachweis der besonderen städtebaulichen Gründe stellt eher eine Anforderung an die Begründung des Bebauungsplans dar, denn eine echte Hürde, die der Anwendung von § 9 II BauGB entgegenstehen könnte. Lediglich wenn dasselbe Planungsziel ohne weiteres mit dem herkömmlichen Instrumentarium der Festsetzungsmöglichkeiten des § 9 BauGB in gleicher Weise erreicht werden kann, stellt sich in der Praxis die Frage, ob tatsächlich ein besonderer Fall im Sinne von § 9 II 1 BauGB vorliegt (Berkemann/Halama, Erstkommentierungen zum BauGB 2004, § 9 Rdnr. 41).

Für die praktische Anwendung bedeutsamer ist der Hinweis, dass auch bei Anwendung von § 9 II BauGB die allgemeinen – strengen – Anforderungen an die Bestimmtheit bauplanungsrechtlicher Festsetzungen zu beachten sind. Wie anhand der drei Varianten des § 9 II 1 BauGB nachstehend gezeigt wird, kann das Bestimmtheitsgebot insbesondere bei aufschiebend bedingten Baurechten Probleme aufwerfen; in geringerem Umfang auch bei den auflösend bedingten Baurechten, während es im Falle der Befristung eines Baurechts nicht zu Konflikten mit dem Bestimmtheitsgebot kommen sollte.

Darüber hinaus beansprucht auch das Abwägungsgebot des § 1 VII BauGB bei den drei verschiedenen Fällen des § 9 II 1 BauGB uneingeschränkte Geltung. Dies bedeutet, dass auch derart gestaffelte, das heißt befristete oder bedingte Bau- und Nutzungsrechte in jeder Hinsicht – also auf jeder Stufe -abwägungsgerecht sein müssen. In der Begründung zum Bebauungsplan hat die Kommune nachvollziehbar darzulegen, dass sie schon bei Planaufstellung sämtliche Stufen solcher Festsetzungen im Sinne von § 9 II 1 BauGB bedacht und im Rahmen der Abwägung „abgearbeitet“ hat. Gleiches gilt dem Grunde nach für die Umweltprüfung einschließlich der Eingriffs-/Ausgleichsregelung. Bei der Festsetzung einer künftigen Folgenutzung im Sinne von § 9 II 2 BauGB sowie bei aufschiebend bedingten Bau- und Nutzungsrechten kann bei der Umsetzung der in § 1a III BauGB vorgegebenen Folgenbewältigung ein Aufschub gewährt werden, bis die spätere Nutzung, die bei In-Kraft-Treten des Bebauungsplans zunächst noch unzulässig ist, tatsächlich ausgeübt wird. Die etwa mit einer künftigen Folgenutzung zusätzlich verbundenen Eingriffe in Natur und Landschaft müssen mithin erst dann ausgeglichen werden, wenn diese Folgenutzung zum Tragen kommt.

Anmerkungen

Einige Zeilen weiter oben auf der Seite wird mithilfe der Fußnote [Fn 297] auf die Orignialquelle verwiesen, allerdings nur unter Angabe der ersten Seitenzahl. Der erst auf der nachfolgenden Seite erneute Verweis auf die Quelle erfolgt verkürzt durch die Angabe „a.a.O.“, so dass dem Leser nicht klar sein kann, auf welche Textanteile von welchen Seiten aus Schröer 2005 sich der Verfasser bezieht. Auch andere offenbar aus Schröer 2005 übertragende Quellenverweise werden verkürzt mit „a.a.O.“ wiedergegeben. Eigene und fremde Worte/Gedanken sind für den Leser kaum zu trennen und der Umfang der Textübernahmen ist unklar. Anführungszeichen fehlen. Man würde niemals den gesamten Inhalt nur einer Quelle zuordnen. Eine tiefere Auseinandersetzung, Interpretation, oder Schlussfolgerungen bleibt der Verfasser jedoch schuldig .

Sichter

[68.] Jg/Fragment 191 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 25. October 2011, 08:21 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schröer 2005, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Sotho Tal Ker, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 191, Zeilen: 01-04
Quelle: Schröer 2005
Seite(n): 86, Zeilen:
Die zweite Variante von § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BauGB betrifft den umgekehrten Fall des aufschiebend bedingten Nutzungsrechts. Dies bedeutet, dass eine bestimmte Nutzungsmöglichkeit bei In-Kraft-Treten des Bebauungsplans zunächst verboten ist, diese Nutzung mit Bedingungseintritt aber zulässig wird [Fn 297].

[Fn 297] Schröer, Baurecht auf Zeit, ÖffBauR 2005, S. 85

Die zweite Variante von § 9 II 1 Nr. 2 BauGB betrifft den umgekehrten Fall des aufschiebend bedingten Nutzungsrechts. Dies bedeutet, dass eine bestimmte Nutzungsmöglichkeit bei In-Kraft-Treten des Bebauungsplans zunächst verboten ist, diese Nutzung mit Bedingungseintritt aber zulässig wird.
Anmerkungen

Fortsetzung von S. 190. Befremdlich ist, dass die Originalquelle (Schröer 2005) ungenau nur mit der ersten Seitenzahl und auf den Folgeseiten scheinbar willkürlich mal genauso und mal mit „a.a.O.“ verkürzt angegeben wird (vgl. z.B. [Fn 297], [Fn 300]), obwohl dem Leser überhaupt nicht klar sein kann, welche Textanteile von welchen Seiten aus Schröer 2005 stammen (und welche überhaupt aus dieser Quelle stammen, Anführungszeichen fehlen). Auch übertragende Quellenverweise aus Schröer 2005 werden meist mit „a.a.O.“ verkürzt wiedergegeben. Im Literaturverzeichnis ist die Quelle nur mit der ersten Seitenzahl angegeben.

Sichter

[69.] Jg/Fragment 190 21 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 25. October 2011, 08:13 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schröer 2005, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 190, Zeilen: 21-31
Quelle: Schröer 2005
Seite(n): 86, Zeilen: linke Spalte
Das Gesetz regelt insgesamt drei verschiedene Fallkonstellationen. Die in § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BauGB genannte Variante lässt die befristete Zulassung baulicher Nutzungen und Anlagen zu. In dem anschließenden § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BauGB sind dann zwei weitere Anwendungsfälle zusammengefasst, das auflösend bedingte Baurecht sowie das aufschiebend bedingte Baurecht. Der in Nr. 1 geregelte Fall der Befristung unterscheidet sich von der in Nr. 2 enthaltenen Konstellation der auflösenden Bedingung allein dadurch, dass bei der Befristung im Bebauungsplan ein bestimmtes Datum festgesetzt wird, an

dem die Geltungsdauer des Nutzungsrechts endet. Im Falle der Befristung wird das Nutzungsrecht somit von vornherein zeitlich exakt definiert, während es im Falle der auflösenden Bedingung auf ein bestimmtes zukünftiges Ereignis ankommt, dessen Eintritt bei In-Kraft-Treten des Bebauungsplans noch nicht feststeht.

Die Vorschrift regelt insgesamt drei verschiedene Fallkonstellationen. Die in Nr. 1 genannte Variante lässt die befristete Zulassung baulicher Nutzungen und Anlagen zu. In der anschließenden Nr. 2 sind dann zwei weitere Anwendungsfälle zusammengefasst; nämlich das auflösend bedingte Baurecht sowie das aufschiebend bedingte Baurecht. Der in Nr. 1 geregelte Fall der Befristung unterscheidet sich von der in Nr. 2 enthaltenen Konstellation der auflösenden Bedingung allein dadurch, dass bei der Befristung im Bebauungsplan ein bestimmtes Datum festgesetzt wird, an dem die Geltungsdauer des Nutzungsrechts endet. Im Falle der Befristung wird das Nutzungsrecht somit von vornherein zeitlich exakt definiert, während es im Falle der auflösenden Bedingung auf ein bestimmtes zukünftiges Ereignis ankommt, dessen Eintritt bei In-Kraft-Treten des Bebauungsplans noch nicht feststeht.
Anmerkungen

Textübernahme wird auf Folgeseite fortgesetzt.

Sichter

[70.] Jg/Fragment 359 30 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 25. October 2011, 00:40 Plagin Hood
Fragment, Gantner 2002, Jg, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 359, Zeilen: 30-34
Quelle: Gantner 2002
Seite(n): 20, Zeilen: 09-15
Die Informationsverdichtung mit Indikatoren macht es möglich, die für ein Ziel

relevanten Anzeiger zu fokussieren und Zustände zeitlich und räumlich zu vergleichen und zu bewerten. Indikatoren dienen somit der Operationalisierung von Leitbildern und Entwicklungszielen. Sie zeigen Zustände oder auch deren Veränderung qualitativ und quantitativ an.

Die Informationsverdichtung mit Indikatoren macht es möglich, die für ein Ziel relevanten Anzeiger zu bündeln und Zustände zeitlich und räumlich zu vergleichen und zu bewerten. Indikatoren dienen somit der Operationalisierung von Leitbildern und Entwicklungszielen. Sie zeigen Zustände oder deren Veränderungen qualitativ und quantitativ an. […] (Birkmann et al., 1999).
Anmerkungen

Da Gantner auf Birkmann et al. 1999 verweist, ist dies vermutlich die Originalquelle. solange die Originalquelle nicht geklärt ist, ist das Fragment zunächst als "verdächtig" eingestuft. Wie es scheint, sind auch andere Textpassagen auf S. 359 der Dissertation aus Birkmann et al. 1999 übernommen worden, siehe Jg/Fragment 359 06, Jg/Fragment 359 22.

Sichter

[71.] Jg/Fragment 359 22 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 25. October 2011, 00:28 Plagin Hood
Fragment, Gehrlein 2004, Jg, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 359, Zeilen: 22-29
Quelle: Gehrlein 2004
Seite(n): 39, Zeilen:
Typen von Indikatoren sind [Fn 524]:

- einfache Indikatoren: sind einzelne Systemgrößen, die sich durch direkte Beobachtung oder Messung abbilden lassen,

- zusammengesetzte Indikatoren: sind Kombinationen von Systemgrößen mit spezifischer Aussagekraft, i.d.R. werden verwandte oder komplementäre Merkmale zusammengefasst, um komplexe Systemeigenschaften anzuzeigen,

- systemare Indikatoren: bilden darüber hinaus Systemeigenschaften, wie Komplexität, Stabilität, Reparaturfähigkeit, Vernetztheit oder Rückkopplungsdichte ab.


[Fn 524]: Birkmann/Koitka/Kreibich/Lienenkamp, Indikatoren für eine nachhaltige Raumentwicklung; Universitär Dortmund; Institut für Raumplanung, Dortmunder Beiträge zur Raumplanung 96, 1999, S. 18

[Tabelle]

Einfache/desktriptive Indikatoren: einfache Systemgrößen; direkte Beobachtung

Zusammengesetzte Indikatoren: Kombination von Systemgrößen mit spezifischer Aussagekraft; Zusammenfassen verwandter oder kompplementärer Merkmale um komplexe Systemeigenschaften anzuzeigen

Systemare Indikatoren: bilden darüber hinaus Systemeigenschaften wie Komplexität, Stabilität, Reperaturfähigkeit, Vernetztheit oder Rückkopplungsdichte ab/unter der Oberfläche verborgene Strukturen und Prozesse

Anmerkungen

Vermutlich ist die tatsächliche Quelle Birkmann et al. 1999 (= [Fn 524]). Dann wär's ein Bauernopfer. Auch Gehrlein bezieht sich auf Birkmann. Da die Quelle noch nicht geklärt ist, zunächst Einstufung als "verdächtig". Wie es scheint, sind auch andere Textpassagen auf S. 359 der Dissertation aus Birkmann et al. 1999 übernommen worden, siehe Jg/Fragment 359 06, Jg/Fragment 359 30.

Sichter

[72.] Jg/Fragment 359 06 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 04:11 (Plagin Hood)
Erstellt: 25. October 2011, 00:14 Plagin Hood
Fragment, Gansser 2008, Jg, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 359, Zeilen: 06-08
Quelle: Gansser 2008
Seite(n): 83, Zeilen: 06-09
Die gemessenen Variablen bezeichnet man auch als Indikatoren, weil sie anhand beobachtbarer Sachverhalte Hinweise auf das zugrunde liegende Konstrukt geben, nicht jedoch mit ihm identisch sind. Die gemessenen Variablen bezeichnet man auch als Indikatoren, weil sie anhand

beobachtbarer Sachverhalte Hinweise auf das zugrunde liegende theoretische Konstrukt geben, nicht jedoch mit ihm identisch sind.

Anmerkungen

Als Quelle kommt möglicherweise auch Birkmann et al. 1999 in Frage. Möglicherweise ist der tatsächliche Umfang der Textübernahme größer. Daher zunächst als "verdächtig" eingestuft. Wie es scheint, sind auch andere Textpassagen auf S. 359 der Dissertation aus Birkmann et al. 1999 übernommen worden, siehe Jg/Fragment 359 22, Jg/Fragment 359 30.

Sichter
(Plagin Hood), Qadosh

[73.] Jg/Fragment 365 22 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 25. October 2011, 00:02 Plagin Hood
BMVBS 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 365, Zeilen: 22-29
Quelle: BMVBS 2006
Seite(n): , Zeilen:
Besonders bewährt hat sich bisher eine Erhebung über die Stromlieferanten. Leerstände können durch die stromzählergestützte Leerstandsanalyse ermittelt werden. Dabei kann die Abmeldung von Stromzählern oder aber alternativ der über den Stromzähler gemessene Verbrauch analysiert werden. [Stromzählergestützte Leerstandserhebungen setzen eine Kooperation der Kommune mit den ortsansässigen Versorgungsunternehmen voraus.] In vielen Erhebungen, insbesondere in Westdeutschland, hat sich die stromzählergestützte Leerstandsanalyse als aufwandsarme und aussagekräftige Methode bereits bewährt. Als zusätzliches Erhebungsinstrument wird daher in sieben Pilotstädten die stromzählergestützte Leerstandsanalyse erprobt. Dabei wird in den Pilotstädten alternativ die Abmeldung von Stromzählern oder der über den Stromzähler gemessene Verbrauch als Analysekriterium eingesetzt. Die stromzählergestützte Leerstandsanalyse hat sich als aufwandarmes und gleichzeitig aussagekräftiges Erhebungsinstrument erwiesen. [Fn 10]

[Fn 10] Ausführliche Erläuterungen zu dieser Methodik finden sich unter http://www.stadtumbauwest.de/themen.html.

Anmerkungen

Der Satz in eckigen Klammen (eckige Klammern in der Dissertation nicht gesetzt) stammt offenbar aus einer anderen Quelle, siehe Jg/Fragment 365 18, Jg/Fragment 365 26. Die Reihenfolge der Inhalte wird teilweise geändert, Wiederholungen sind ebenfalls enthalten.

Sichter

[74.] Jg/Fragment 365 26 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 24. October 2011, 23:46 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stadtumbau West 2005, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 365, Zeilen: 26-27
Quelle: Stadtumbau West 2005
Seite(n): 2, Zeilen: 29
Stromzählergestützte Leerstandserhebungen setzen eine Kooperation der Kommune mit den ortsansässigen Versorgungsunternehmen voraus. Stromzählergestützte Leerstandserhebungen erfordern eine Kooperation der Gemeinde mit dem zuständigen Versorgungsunternehmen.
Anmerkungen

Hier wird ein Teil des Inahalts von Jg/Fragment 365 18 wiederholt (dabei etwas umformuliert) und in eine weitere Textübernahme eingebettet, siehe Jg/Fragment 365 22. Man mag mutmaßen, dass der Autor hier durcheinandergekommen ist. Die Wiederholung zeugt aber vom Flickwerk der gesamten Textpassage (Jg/Fragment 365 18, Jg/Fragment 365 22).

Sichter

[75.] Jg/Fragment 364 13 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 24. October 2011, 23:29 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, IFS 2005, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 364, Zeilen: 13-19
Quelle: IFS 2005
Seite(n): 5, Zeilen:
cc) Erhebung mittels statistischer Daten

Schätzverfahren mit Daten der amtlichen Statistik liefern nur auf gesamtstädtischer Ebene verlässliche Daten und ermöglichen keine Differenzierung der Leerstandsarten. Der Wohnungsleerstand kann über Daten der Haushaltsentwicklung gemäß Mikrozensus, der Bevölkerungsentwicklung, der Wohnungs- und Gebäudezählung von 1995, der Bautätigkeitsstatistik (Baufertigstellungen, Abgänge, Wohnungsbestandsfortschreibung etc.) ermittelt werden.

[S. 5 linke Spalte]

2.1 Schätzung mit Daten der amtlichen Statistik

[…] Über Daten der Wohnungs- und Gebäudezählung 1995, der Bautätigkeitsstatistik (Baufertigstellungen, Abgänge, Wohnungsbestandsfortschreibung), der Haushaltsentwicklung gemäß Mikrozensus sowie der Bevölkerungsentwicklung wird der Wohnungsleerstand ermittelt, wobei nicht jede Methode alle Quellen nutzt (siehe unten zur Verlässlichkeit).

[…]

Schätzverfahren mit Daten der amtlichen Statistik tiefem nur für die gesamtstädtische Ebene verlässliche Zahlen.

Anmerkungen

Die Reihenfolge der Sätze bzw. Satzinhalte wird in der Dissertation vertauscht. An der Übernahme beseteht jedoch kein Zweifel.

Sichter

[76.] Jg/Fragment 366 31 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 24. October 2011, 23:22 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, IFS 2005, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 366, Zeilen: 31-35
Quelle: IFS 2005
Seite(n): 28, Zeilen: linke Spalte, 01-10
Die vorgenannten Methoden haben hinsichtlich der Auswertung von Leerstand jeweils unterschiedliche Stärken und Schwächen. Während sich einige Verfahren auf die Aussagen von Teilbeständen (Wohnungsbaugesellschaften, Einzeleigentümer, Ortsbegehung) beschränken, lassen andere Verfahren nur Aussagen über den Gesamtleerstand zu (Haushaltsgenerierung, Versorgerdaten u.s.w.). [S. 28 linke Spalte, 01-10]

Die verschiedenen Methoden zur Erfassung des Leerstands haben hinsichtlich ihrer Aussagekraft und ihres Erhebungsaufwandes unterschiedliche Stärken und Schwächen. Nur einige Verfahren lassen Aussagen über den Gesamtleerstand zu (Haushaltegenerierung, Versorgerdaten oder Fortschreibung Statistik), während bei den anderen Verfahren sich die Aussagen auf Teilbestände des Wohnungsbestands beschränken.

Anmerkungen
Sichter

[77.] Jg/Fragment 366 01 - Diskussion
Bearbeitet: 15. June 2012, 12:36 (Qadosh)
Erstellt: 24. October 2011, 22:33 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, IFS 2005, Jg, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 366, Zeilen: 01-02
Quelle: IFS 2005
Seite(n): 18, Zeilen: Rechte Spalte oben
Da die Zahl der privat genutzten Wohnungen häufig nicht mit der Anzahl der

Stromzähler übereinstimmt, [...]

Die Zahl der privat genutzten Wohnungen stimmt häufig nicht mit der Zahl der Stromzähler überein.
Anmerkungen

Auf den ersten Blick vielleicht zweifelhaft, es sind jedoch weitere Textabschnitte aus dieser Quelle zusammengeflickt.

Sichter
(Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker), Qadosh

[78.] Jg/Fragment 362 19 - Diskussion
Bearbeitet: 18. January 2013, 23:02 (WiseWoman)
Erstellt: 24. October 2011, 22:20 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KeineWertung, LBV o. J., SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 362, Zeilen: 19-23
Quelle: LBV o. J.
Seite(n): 1, Zeilen: -
Erfolge sind in erheblichem Maße von einer wirksamen Zusammenführung und Vernetzung aller notwendigen Daten und Informationen über die zunehmend komplexeren Problemlagen abhängig. Monitoringsysteme haben insoweit eine wichtige strategische Funktion als Beobachtungs-, Aktivierungs-, Begleit-, Steuerungs-, Frühwarn und Kontrollinstrument. Erfolge sind dabei in erheblichem Maße von einer wirksamen Zusammenführung und Vernetzung aller notwendigen Daten und Informationen über die zunehmend komplexeren Problemlagen abhängig. Monitoringsysteme haben insoweit eine wichtige strategische Funktion als Beobachtungs-, Begleit-, Steuerungs- und Frühwarninstrument.
Anmerkungen

Datum unbekannt, daher nur als "verdächtig" eingestuft.

Sichter
(Plagin Hood), Qadosh

[79.] Jg/Fragment 204 25 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 24. October 2011, 14:57 Plagin Hood
BBR 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 204, Zeilen: 25-29
Quelle: BBR 2006
Seite(n): 27, Zeilen:
Für die weitere Umsetzung des Wohnraumversorgungskonzeptes ist es wesentlich,

regelmäßig zu überprüfen, inwieweit die Ziele erreicht und die festgelegten Maßnahmen umgesetzt wurden. Diese Evaluierung ist umso besser möglich, je stärker eine zahlenmäßige Festlegung erfolgt ist. Die Überprüfung kann in Form von Indikatoren geschehen.

[S. 27 mittlere Spalte]

Für die weitere Umsetzung des Wohnraumversorgungskonzeptes ist es wesentlich, regelmäßig zu überprüfen, inwieweit die Ziele erreicht und die festgelegten Maßnahmen umgesetzt wurden. Diese Evaluierung ist umso besser möglich, je stärker eine zahlenmäßige Festlegung erfolgt ist. Die Überprüfung kann in Form von Indikatoren, Kennziffern oder auch auf Basis von rein verbalen Beschreibungen geschehen.

Anmerkungen
Sichter

[80.] Jg/Fragment 204 05 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 24. October 2011, 14:53 Plagin Hood
BBR 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 204, Zeilen: 05-18
Quelle: BBR 2006
Seite(n): 30, Zeilen: linke Spalte
Wesentliche Elemente eines kommunalen Wohnraumversorgungskonzeptes sind die

regelmäßige Beobachtung des lokalen Wohnungsmarktes sowie die Evaluierung der Ziele und Maßnahmen des Konzeptes. Mit dem Monitoring werden die aktuellen Entwicklungen und Veränderungsprozesse am Wohnungsmarkt zeitnah erfasst und analysiert und damit Markttransparenz für alle beteiligten Akteure geschaffen. Mit dem Monitoring werden die weitere Gültigkeit der Prognosen sowie die Zielerreichung und die Umsetzung der geplanten Maßnahmen überprüft. Es ist damit die inhaltliche Basis für Fortschreibung und Weiterentwicklung des Konzeptes. Die Monitoringberichte sind ein wichtiges Mittel für den Kommunikationsprozess zwischen den Akteuren. Mit ihnen können z. B. die Wohnungsunternehmen über die gesamtstädtische Sichtweise informiert oder in den politischen Gremien die wohnungspolitische Diskussion fortgeführt werden. Durch das Monitoring wird der Umsetzungsprozess strukturiert und vorangetrieben, indem es terminliche Fixpunkte setzt und die Berichte auch Zwischenstände der Umsetzung dokumentieren [Fn 325].

[Fn 325] BBR, Kommunale Wohnraumversorgungskonzepte, ExWoSt-Informationen 30/1, 2006, S. 26

[S. 30 linke Spalte]

Monitoring

Wesentliche Elemente eines Wohnraumversorgungskonzeptes sind die regelmäßige Beobachtung des lokalen Wohnungsmarktes sowie die Evaluierung der Ziele und Maßnahmen des Konzeptes. Beides zusammen bildet das Monitoring, das eine Reihe von Funktionen übernimmt:

  • Mit dem Monitoring werden die aktuellen Entwicklungen und Veränderungsprozesse am Wohnungsmarkt zeitnah erfasst und analysiert und damit

Markttransparenz für alle beteiligten Akteure geschaffen.

  • Mit dem Monitoring werden die weitere Gültigkeit der Prognosen sowie die Zielerreichung und die Umsetzung der geplanten Maßnahmen überprüft. Es ist damit die inhaltliche Basis für Fortschreibung und Weiterentwicklung des Konzeptes.
  • Die Monitoringberichte sind ein wichtiges Mittel für den Kommunikationsprozess zwischen den Akteuren. Mit ihnen können z.B. die Wohnungsunternehmen über die gesamtstädtische Sichtweise informiert oder in den politischen Gremien die wohnungspolitische Diskussion fortgeführt werden.
  • Durch das Monitoring wird der Umsetzungsprozess strukturiert und vorangetrieben, indem es terminliche Fixpunkte setzt und die Berichte auch Zwischenstände der Umsetzung dokumentieren.
Anmerkungen
Sichter

[81.] Jg/Fragment 203 10 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 24. October 2011, 14:46 Plagin Hood
BBR 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 203, Zeilen: 10-18
Quelle: BBR 2006
Seite(n): 24,25, Zeilen:
Stellen die Ziele in einem kommunalen Wohnraumversorgungskonzept den Handlungsrahmen dar, so muss dieser durch konkrete Maßnahmen ausgefüllt werden.

Erforderlich sind Aussagen darüber, wie die Ziele durch welche Maßnahmen und durch welchen Akteur umgesetzt werden sollen. Die Maßnahmen können in unterschiedlicher Form und Weise formuliert werden. Prioritäten sollten hinsichtlich der Wichtigkeit, der zeitlichen Reihenfolge oder der Finanzierung gesetzt werden. Besteht für einzelne Stadtteile, Zielgruppen oder Probleme ein besonderer Handlungsdruck, so sollten aus dem gesamtgemeindlichen Wohnraumversorgungskonzept heraus zu Teilräumen oder Teilmarktsegmenten einzelne detaillierte Maßnahmenkonzepte entwickelt werden.

[S. 24 linke Spalte]

Stellen die Ziele in einem Wohnraumversorgungskonzept den Handlungsrahmen dar, so muss dieser durch konkrete Maßnahmen ausgefüllt werden. Erforderlich sind Aussagen darüber, wie die Ziele durch welche Maßnahmen und - oftmals vernachlässigt - durch wen umgesetzt werden sollen. Die Maßnahmen können in unterschiedlicher Form und Weise formuliert werden.

[…]

wobei nach Möglichkeit bei den Maßnahmen Prio-

[S. 24 mittlere Spalte]

ritäten hinsichtlich der Wichtigkeit, der zeitlichen Reihenfolge oder der Finanzierung gesetzt werden sollten.

[S. 24 rechte Spalte]

Besteht für einzelne Stadtteile, Zielgruppen oder Probleme ein besonderer Handlungsdruck, so sollten aus dem Gesamt-Wohnraumversorgungskonzept heraus zu Teilräumen oder Teilmarktsegmenten einzelne detaillierte Maßnahmenkonzepte, z. B. zur Stabilisierung einer

[S. 25 rechte Spalte]

Großsiedlung, entwickelt werden.

Anmerkungen
Sichter

[82.] Jg/Fragment 202 31 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 24. October 2011, 14:42 Plagin Hood
BBR 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 202, Zeilen: 31-34
Quelle: BBR 2006
Seite(n): 21, Zeilen:
Mit dem kommunalen Wohnraumversorgungskonzept werden die wohnungspolitischen

Ziele der Gemeinde i.V.m. ihren sozialpolitischen und städtebaulichen Bestrebungen festgelegt. Sie werden als übergeordnete Zielsetzungen oder in Form eines Leitbildes formuliert und beinhalten Strategien und Schwerpunktsetzungen.

[S. 21 linke Spalte]

Mit dem Wohnraumversorgungskonzept werden die wohnungspolitischen Ziele einer Kommune in Verbindung mit ihren sozialpolitischen und städtebaulichen Bestrebungen festgelegt. Sie werden als übergeordnete Zielsetzungen oder in Form eines Leitbildes formuliert und beinhalten Strategien und Schwerpunktsetzungen.

Anmerkungen
Sichter

[83.] Jg/Fragment 202 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 24. October 2011, 14:33 Plagin Hood
BBR 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 202, Zeilen: 01-12
Quelle: BBR 2006
Seite(n): 16,18, Zeilen:
Grundlage für ein kommunales Wohnraumversorgungskonzept ist die Situationsanalyse. Sie beinhaltet die Aufbereitung und Bewertung von Daten und Informationen zum lokalen Wohnungsmarkt und bietet damit eine aktuelle Zustandsbeschreibung. Für die Erstellung eines Konzeptes übernimmt diese Analyse eine Reihe zentraler Funktionen und ist daher unverzichtbar. Die Situationsanalyse stellt eine thematische Grundlagenarbeit dar, anhand derer die wohnungspolitische Diskussion in einer Kommune intensiviert werden kann [Fn 324].

Mit kommunalen Wohnraumversorgungskonzepten soll nicht nur auf die aktuelle Situation reagiert werden, sondern sie dienen auch als Grundlage für eine längerfristige kommunale Wohnungspolitik. Entsprechend ist es notwendig, mögliche zukünftige Entwicklungen des Wohnungsmarktes zu antizipieren und prognostische Aussagen in Form von Trendabschätzungen, komplexen Berechnungen oder Szenarien zu entwickeln.

[Fn 324] BBR, Kommunale Wohnraumversorgungskonzepte, ExWoSt-Informationen 30/1, 2006, S. 16

[S. 16 linke Spalte]

Grundlage für ein Wohnraumversorgungskonzept ist die Situationsanalyse. Sie beinhaltet die Aufbereitung und Bewertung von Daten und Informationen zum lokalen Wohnungsmarkt und bietet damit eine aktuelle Zustandsbeschreibung. Für die Erstellung eines Konzeptes übernimmt diese Analyse eine Reihe zentraler Funktionen und ist daher unverzichtbar.

  • Die Situationsanalyse stellt eine thematische Grundlagenarbeit dar, anhand derer die wohnungspolitische Diskussion in einer Kommune intensiviert werden kann.

[S. 18 mittlere Spalte]

Prognostische Aussagen

Mit Wohnraumversorgungskonzepten soll nicht nur auf die aktuelle Situation reagiert werden, sondern sie dienen auch als Grundlage für eine längerfristige kommunale Wohnungspolitik.

[S. 18 rechte Spalte]

Entsprechend ist es notwendig, mögliche zukünftige Entwicklungen des Wohnungsmarktes zu antizipieren und prognostische Aussagen (kurz: Prognosen) in Form von Trendabschätzungen, komplexen Berechnungen oder Szenarien zu entwickeln.

Anmerkungen
Sichter

[84.] Jg/Fragment 201 28 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 24. October 2011, 14:27 Plagin Hood
BBR 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 201, Zeilen: 28-34
Quelle: BBR 2006
Seite(n): 15, Zeilen:
dd) Aufbau und Inhalt

Kommunale Wohnraumversorgungskonzepte nach § 3 Abs. 3 WoFG bestehen aus mehreren konstitutiven Elementen, die immer Bestandteil eines Konzeptes sein müssen, um den inhaltlichen Anforderungen gerecht zu werden. Dazu zählen:

- Analyse- und Prognoseteil,

- Ziele und Maßnahmen zur Konzeptumsetzung,

- Monitoring.

Inhaltliche Bausteine

Wohnraumversorgungskonzepte bestehen aus mehreren konstitutiven Elementen, die immer Bestandteil eines Konzeptes sein müssen, um den inhaltlichen Anforderungen gerecht zu werden. Dazu zählen:

  • Situationsanalyse,
  • prognostische Aussagen,
  • Ziele und Strategien,
  • Maßnahmen zur Konzeptumsetzung
und
  • Monitoring.
Anmerkungen
Sichter

[85.] Jg/Fragment 200 11 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 24. October 2011, 14:22 Plagin Hood
BBR 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 200, Zeilen: 11-28
Quelle: BBR 2006
Seite(n): 10, Zeilen:
Die unterschiedlichen Akteure sind bei der Erarbeitung des kommunalen Wohnraumversorgungskonzeptes ein Netz von Arbeits- und Leitungsebenen, in formellen Gremien integriert, in dem Problemsichten vermittelt, Konflikte gelöst, Entscheidungen getroffen und Umsetzungen begleitet werden. Ein derartiges prozessuales Konzept gelingt jedoch nur wenn Zwischenergebnisse und terminliche Fixpunkte verbindlich abgestimmt werden, da sonst die Prozesse ergebnislos verebben. Damit kommt der Gemeinde im Erstellungsprozess eine zentrale Steuerungsfunktion (Prozesssteuerung) zu. Eine wichtige Funktion nimmt hier bei auch das Monitoring ein. Es kann nicht nur die Marktbeobachtung zur Schaffung von Markttransparenz und als Informationsbasis umfassen, sondern auch als Motor des Prozesses dienen, nicht nur um die Zielerreichung zu überprüfen, sondern auch der Dynamik des Marktes eine Dynamisierung der Konzepte gegenüberzustellen [Fn 322]. Ziele und Maßnahmen lassen sich sehr oft nur im Konsens der beteiligten Akteure festlegen und umsetzen. Hierbei bietet sich das Instrument des wohnungswirtschaftlichen Kooperationsvertrages an. Die Kooperationsbereitschaft wird auch dann erhöht, wenn es zur Koppelung mit weiteren Problemfeldern, wie dem Stadtumbau kommt oder bei den Wohnungsunternehmen ein erhöhter Handlungsdruck, z. B. aufgrund hoher Leerstände oder der Sanierung der Bestände aus den 50-er Jahren, besteht.

[Fn 322] BBR, Kommunale Wohnraumversorgungskonzepte, ExWoSt-Informationen 30/1, 2006, S. 10

[S. 10 mittlere Spalte]

Die unterschiedlichen Akteure sind dabei in ein Netz von Arbeits- und Leitungsebenen, formellen und informellen Gremien integriert, in dem Problemsichten vermittelt, Konflikte gelöst, Entscheidungen getroffen und Umsetzungen begleitet werden. Ein derartiges prozessuales Konzept gelingt jedoch nur, wenn Zwischenergebnisse und terminliehe Fixpunkte verbindlich abgestimmt werden, da sonst die Prozesse ergebnislos verebben. Damit kommt der Stadtverwaltung im Erstellungsprozess eine zentrale Steuerungsfunktion zu. Eine wichtige Funktion nimmt hierbei auch das Monitoring ein. Es kann nicht nur die Marktbeobachtung zur

[S. 10 rechte Spalte]

Schaffung von Markttransparenz und als Informationsbasis umfassen, sondern auch als Motor des Prozesses dienen, nicht nur um die Zielerreichung zu überprüfen, sondern auch der Dynamik des Marktes eine Dynamisierung der Konzepte gegenüberzustellen.

Kooperation, Konsens und Interessenausgleich

Ziele und Maßnahmen lassen sich ohne Konsens oder eine gemeinsame Philosophie der beteiligten Akteure nicht festlegen und umsetzen.

Die Chancen der Umsetzung steigen, wenn es vor Abschluss des Konzeptes einen Abgleich der Interessen zwischen den planerisch-administrativen, den politischen und den wohnungswirtschaftlichen Akteuren gibt.

[…]

Die Kooperationsbereitschaft wird auch dann erhöht, wenn es zur Koppelung mit weiteren Themen, wie z. B. Stadtumbau, kommt oder bei den Wohnungsunternehmen ein erhöhter Handlungsdruck, z. B. aufgrund hoher Leerstände oder der Sanierung der Bestände aus den 50er Jahren, besteht.

Anmerkungen

Fußnote mitten im Text. Keine Anführungszeichen, Umfang der Übernahme nicht ausgewiesen.

Sichter

[86.] Jg/Fragment 056 19 - Diskussion
Bearbeitet: 24. January 2014, 21:26 (Schumann)
Erstellt: 18. October 2011, 22:34 Sotho Tal Ker
BauernOpfer, Ebenrett Hansen Puzicha 2003, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Sotho Tal Ker, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 16-30
Quelle: Ebenrett Hansen Puzicha 2003
Seite(n): 25, Zeilen: linke Spalte Absatz 1 und recht Spalte Abs. 1 nach Satz 1
Seit langem stellt der Psychologische Dienst der Bundeswehr beim Vergleich der Bundesländer auffällige Unterschiede bei den Intelligenztestleistungen wehrpflichtiger junger Männer fest (248.727 junge Männer von 18-22 Jahren). Gleichzeitig war über den gesamten Beobachtungszeitraum von 1992 bis 1998 ein kaum weniger starkes Süd-Nord-Gefälle zu erkennen: Deutlich geringere kognitive bzw. geistige Fähigkeiten („Humankapital“) fanden sich in den nördlichen Bundesländern Bremen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Eindeutige Leistungsspitzen waren in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, auf einem niedrigeren Niveau auch in Sachsen und Thüringen, auszumachen [FN 95]. Fehlende Wirtschaftskraft hat demzufolge Defizite im Bildungswesen und in der Lebensqualität der Menschen zur Folge. Diese wiederum wirken sich negativ auf die intellektuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus. Wirtschaftlich starke Regionen sind eher Zuzugs-, wirtschaftlich schwache Regionen eher Fortzugsgebiete. Zu einer innerdeutschen Mobilität sind besser gebildete, für die intellektuelle Förderung ihrer Kinder aufgeschlossene Familien eher bereit.

[FN 95] Ebenrett/Hansen/Puzicha, Verlust von Humankapital in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit, Aus Politik und Zeitgeschehen, 3.02.2003, S. 25

Seit langem stellt der Psychologische Dienst der Bundeswehr beim Vergleich der Bundesländer auffällige Unterschiede bei den Intelligenztestleistungen wehrpflichtiger junger Männer fest.

[...]

Gleichzeitig war über den gesamten Beobachtungszeitraum von 1992 bis 1998 ein kaum weniger starkes Süd-Nord-Gefälle zu erkennen: Deutlich geringere kognitive bzw. geistige Fähigkeiten ("Humankapital") fanden sich in den nördlichen Bundesländern Bremen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Eindeutige Leistungsspitzen waren in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, auf einem niedrigeren Niveau auch in Sachsen und Thüringen, auszumachen.

[...]

- Fehlende Wirtschaftskraft hat Defizite im Bildungswesen und in der Lebensqualität der Menschen zur Folge. Diese wiederum wirken sich negativ auf die intellektuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus.

- Wirtschaftlich starke Regionen sind eher Zuzugs-, wirtschaftlich schwache Regionen eher Fortzugsgebiete. Zu einer innerdeutschen Mobilität sind besser gebildete, für die intellektuelle Förderung ihrer Kinder aufgeschlossene Familien eher bereit.

Anmerkungen

Alibi-Fußnote inmitten einer fast wörtlichen Übernahme.

Sichter
Bummelchen

[87.] Jg/Fragment 106 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 18. October 2011, 19:25 Sotho Tal Ker
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jakubowski 2005, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Sotho Tal Ker, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 01-17
Quelle: Jakubowski 2005
Seite(n): 24, Zeilen: rechte Spalte Absatz 2 ab Satz 3 und Abs. 3
Eventuell notwendige Wohnungsabrisse und Infrastrukturrückbau gehen mit ökonomischen Zwängen und scharfen Konfliktlinien einher, die nur durch ein kombiniertes System aus Kooperation und Subventionierung und in Einzelfällen durch den Einsatz von hoheitlichen Instrumenten auflösbar sind. Schließlich wird auf dem Weg zur kleineren Stadt über die Vernichtung von öffentlichem oder privatem Eigentum bzw. betrieblichen Aktiva der Wohnungs- oder Ver- und Entsorgungsunternehmen verhandelt. Den Kooperationen fehlt hier oft die wirtschaftliche Basis, weil die angestammte Logik des Ressourceneinsatzes und des Wachstumsparadigmas, der Investition, umdefiniert werden muss. Gefragt ist auch der Mitteleinsatz für ein Weniger, der Desinvestition, und das entspricht (kurzfristig) nicht der unternehmerischen oder eigentümerorientierten Logik. Deshalb sind neue Kooperationsformen als flankierende Maßnahmen zum Stadtumbau unerlässlich. Je mehr aber Entschädigungsfragen und harte ökonomische Konfliktlinien erkennbar sind, desto wichtiger ist eine präzise und detaillierte Analyse der Einsatzbedingungen und Erfolgswahrscheinlichkeiten kooperativer Verfahren. Unterbleibt dies, besteht die Gefahr, sich in verfahrenen Verfahren zu verlieren und so beträchtliche Ressourcen zu vergeuden [FN158].

[FN 158] Jakubowski, Den Stadtumbau flankieren - Was leisten neue Kooperationsformen in der Stadtentwicklung? in: Aus Politik und Zeitgeschichte 2005, S. 70

Wohnungsabriss und Infrastrukturrückbau gehen mit handfesten ökonomischen Interessen und scharfen Konfliktlinien einher, die nur durch ein kombiniertes System aus Kooperation und Entschädigung auflösbar sind. Schließlich wird auf dem Weg zur kleineren Stadt über die Vernichtung von betrieblichen Aktiva der Wohnungs- oder Ver- und Entsorgungsunternehmen verhandelt. Neuen Kooperationen

fehlt hier der Glanz, weil die angestammte Logik des Ressourceneinsatzes - investieren in etwas Neues - umdefiniert werden muss. Gefragt ist der Mitteleinsatz für ein Weniger, und das entspricht (kurzfristig) nicht der unternehmerischen Logik. Neue Kooperationsformen gehören in den Kanon flankierender Maßnahmen zum Stadtumbau, die kooperative Planungskultur ist ein wichtiger Baustein zur Erhaltung der Selbststeuerungskräfte unserer Städte. Je mehr aber Entschädigungsfragen und harte ökonomische Konfliktlinien erkennbar sind, desto wichtiger ist eine präzise und detaillierte Analyse der Einsatzbedingungen und Erfolgswahrscheinlichkeiten kooperativer Verfahren. Unterbleibt dies, besteht die Gefahr, sich in verfahrenen Verfahren zu verlieren und so beträchtliche Ressourcen zu vergeuden.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Anführungszeichen. In der Fußnote wird außerdem auf eine falsche Seite verwiesen.

Sichter
Bummelchen

[88.] Jg/Fragment 025 03 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 09:40 (Klicken)
Erstellt: 18. October 2011, 18:22 Sotho Tal Ker
Fragment, Gesichtet, Jg, KeineWertung, SMWFragment, Schmalstieg 2003, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 3-6
Quelle: Schmalstieg 2003
Seite(n): 7, Zeilen: -
Zu dieser Wirklichkeit gehört der Zerfall familiärer Strukturen, der Trend zur Vereinzelung, aber auch die Zunahme psychischer Erkrankungen und die Ballung unterschiedlichster Problemlagen in einzelnen Stadtquartieren [FN 38].

[FN 38] Schmalsteg [sic!], Der Umbau des Sozialstaates und die Funktion der Städte, Aus Politik und Zeitgeschehen [sic!] B 28/2003, S. 7

Zu dieser Wirklichkeit gehört der Zerfall familiärer Strukturen, der Trend zur Vereinzelung, die Zunahme psychischer Erkrankungen und die Ballung unterschiedlichster Problemlagen in einzelnen Stadtquartieren.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahme eines Satzes ohne Anführungszeichen, aber mit Fußnote. Bemerkenswert auch die beiden Fehler in der Quellenangabe.

Sichter
(Sotho Tal Ker), Qadosh, Klicken (PlagKat)

[89.] Jg/Fragment 030 16 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:26 (Kybot)
Erstellt: 18. October 2011, 15:47 Sotho Tal Ker
Entwicklung der Innenstädte II 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Sotho Tal Ker, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 10-23
Quelle: Entwicklung der Innenstädte II 2006
Seite(n): 9, Zeilen: 2-15
Die demografischen Veränderungen und das weitere Auseinanderdriften von Reich und Arm wirken sich auch auf die Innenstädte und Stadteile aus. Zwar ist der Trend zur stadträumlichen Trennung sozialer Schichten und unterschiedlicher Ethnien in der Bundesrepublik noch nicht als dramatisch anzusehen, gleichwohl aber ist eine Konzentration armer und sozial unterprivilegierter Bevölkerungsgruppen in nicht modernisierten oder umweltbelasteten Stadtgebieten zu beobachten. Diese Entwicklung wird dadurch gefördert, dass sich soziale Gruppen gezielt dort niederlassen, wo Angehörige der gleichen sozialökonomischen oder ethnischen Schicht bereits ansässig sind oder Wohnungen zugewiesen bekommen, für die Belegungsrechte bestehen. Das Zusammenleben gleicher Schichten und Ethnien erleichtert über die bestehenden sozialen und wirtschaftlichen Netzwerke grundsätzlich das Zusammenleben und ermöglicht es beispielsweise Migranten, Schwierigkeiten im neuen Lebensumfeld leichter zu überwinden. Auf der anderen Seite geraten solche homogener werdenden Gebiete häufig in eine Abwärtsspirale („überforderte Nachbarschaften“). Die demografischen Veränderungen und das weitere Auseinanderdriften von Reich und Arm wirken sich auch auf die Innenstädte und Ortszentren aus. Zwar ist der Trend zur stadträumlichen Trennung sozialer Schichten und unterschiedlicher Ethnien in der Bundesrepublik noch nicht als dramatisch anzusehen, gleichwohl aber ist eine Konzentration armer und sozial unterpriviligierter Bevölkerungsgruppen in nicht modernisierten oder umweltbelasteten

Innenstadtgebieten zu beobachten. Diese Entwicklung wird dadurch gefördert, dass sich soziale Gruppen gezielt dort niederlassen, wo Angehörige der gleichen sozialökonomischen oder ethnischen Schicht bereits ansässig sind oder Wohnungen zugewiesen bekommen, für die Belegungsrechte bestehen. Das Zusammenleben gleicher Schichten und Ethnien erleichtert über die bestehenden sozialen und wirtschaftlichen Netzwerke grundsätzlich das Zusammenleben und ermöglicht es beispielsweise Migranten, Schwierigkeiten im neuen Lebensumfeld leichter zu überwinden. Auf der anderen Seite geraten solche homogener werdenden Gebiete häufig in eine Abwärtsspirale („überforderte Nachbarschaften“).

Anmerkungen

Fast ausschliesslich wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung. Ein Wort wurde geändert (Innenstadtgebieten -> Stadtgebieten), trotzdem m.E. KomplettPlagiat.

Sichter
Bummelchen

[90.] Jg/Fragment 004 13 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 18. October 2011, 14:59 Plagin Hood
BauernOpfer, Entwicklung der Innenstädte II 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 004, Zeilen: 13-26
Quelle: Entwicklung der Innenstädte II 2006
Seite(n): 4, Zeilen: 12-26
Diese Entwicklungen haben insgesamt folgende Folgen [Fn 4]:

- in ökonomischer Hinsicht: Veränderung der Nachfrage nach Konsumgütern mit Folgen für den Handel und auch für andere Dienstleistungssektoren bzw. für das produzierende Gewerbe;

- in immobilien- bzw. wohnungswirtschaftlicher Hinsicht: Leerstände sowohl im gewerblichen Bereich (Einzelhandel) als auch im Wohnungssektor und bei dauerhaft rückläufiger Nachfrage Einbruch der Marktpreise von Grundstücken und Immobilien in bestimmten Gebieten;

- in infrastruktureller Hinsicht: Unterauslastung der bestehenden Infrastrukturnetze und -einrichtungen mit der Folge erheblich höherer Kosten (z. B. ÖPNV, Ver- und Entsorgung, Kindergärten);

- in sozialer Hinsicht: Fortsetzung der ohnehin zu beobachtenden räumlichen Entmischung der Bevölkerung.


[Fn 4] ARGEBAU, Entwicklung der Innenstädte II, 2006, S. 4

Diese gesamten Entwicklungen haben Folgen

- in ökonomischer Hinsicht: Veränderung der Nachfrage nach Konsumgütern mit Folgen für den Handel und auch für andere Dienstleistungssektoren bzw. für das produzierende Gewerbe;

- in immobilien- bzw. wohnungswirtschaftlicher Hinsicht: Leerstände sowohl im gewerblichen Bereich (Einzelhandel) als auch im Wohnungssektor und bei dauerhaft rückläufiger Nachfrage Einbruch der Marktpreise von Grundstücken und Immobilien in bestimmten Gebieten.

- in infrastruktureller Hinsicht: Unterauslastung der bestehenden Infrastrukturnetze und -einrichtungen mit der Folge erheblich höherer Kosten (z.B. ÖPNV, Ver- und Entsorgung, Kindergärten);

- in sozialer Hinsicht: Fortsetzung der ohnehin zu beobachtenden räumlichen Entmischung der Bevölkerung.

Anmerkungen

In der Dissertation wird nicht klargestellt, dass es sich um eine wortwörtliche Textübernahme handelt. Auch der tatsächliche Umfang der Übernahme bleibt im Unklaren.

Sichter
Bummelchen

[91.] Jg/Fragment 035 09 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 09:37 (Plagin Hood)
Erstellt: 18. October 2011, 02:49 Plagin Hood
Ciao 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 09-24
Quelle: Ciao 2006
Seite(n): 1, Zeilen: Abs. 2, 3 und Abs. 4 Satz 3 und 4
...[Fn 56] Dank des technologischen und medizinischen Fortschritts und aufgrund zunehmender Effizienz wird die durchschnittliche Verweildauer der Patienten im Krankenhaus von 11,9 Tagen (Zahl für das Jahr 2000) [Fn 57] auf 6,2 Tage im Jahr 2020 sinken. Knappe öffentliche Kassen, die eine anhaltende Subventionierung der Krankenhäuser durch die öffentliche Hand unmöglich machen, werden den wirtschaftlichen Druck auf die Krankenhäuser erhöhen. Besonders hart wird es viele der öffentlich-rechtlichen Einrichtungen treffen: Aufgrund der vielfach mangelnden technologischen Ausstattung, begrenzt vorhandener Innovationsbereitschaft und - fähigkeit sowie der oft weit unterdurchschnittlichen Wirtschaftlichkeit werden zwei von drei Häusern ihre Pforten schließen müssen oder in private Hände übergehen. Ihre Zahl wird von 723 (Zahl für das Jahr 2001; Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft, Zahlen, Daten, Fakten 2003) auf etwa 225 sinken (Rückgang um fast 70 %). Hingegen wird die Zahl privater Krankenhäuser von 468 auf 675 steigen (Anstieg um 44 %). Im Zuge dieses Konsolidierungsprozesses wird die Anzahl der Betten je 100.000 Einwohner von derzeit 636 auf 293 schrumpfen (Rückgang von knapp 54 %; Zahl für das Jahr 2000) [Fn 58].

[Fn 56] Krankenhaus Rating Report 2006, RWI Materialien, Heft 22, S. 34

[Fn 57] World Health Organization, 2004 HFA Database

[Fn 58] World Health Organization, 2004 HFA Database

Dank des technologischen und medizinischen Fortschritts und aufgrund zunehmender Effizienz wird die durchschnittliche Verweildauer der Patienten im Krankenhaus von 11,9 Tagen (Zahl für das Jahr 2000 – aktuellere Zahlen liegen noch nicht vor. Quelle: World Health Organization (2004): HFA Database) auf 6,2 Tage im Jahr 2020 sinken. Knappe öffentliche Kassen, die eine anhaltende Subventionierung der Krankenhäuser durch die öffentliche Hand unmöglich machen, werden den wirtschaftlichen Druck auf die Krankenhäuser erhöhen.

Besonders hart wird es viele der öffentlich-rechtlichen Einrichtungen treffen: Aufgrund der vielfach mangelnden technologischen Ausstattung, begrenzt vorhandener Innovationsbereitschaft und -fähigkeit sowie der oft weit unterdurchschnittlichen Wirtschaftlichkeit werden zwei von drei Häusern ihre Pforten schließen müssen oder in private Hände übergehen. Ihre Zahl wird von 723 (Zahl für das Jahr 2001 – aktuellere Zahlen liegen noch nicht vor. Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft: Zahlen, Daten, Fakten 2003 ) auf etwa 225 sinken - ein Rückgang um fast 70%. Hingegen wird die Zahl privater Krankenhäuser von 468 auf 675 steigen - ein Anstieg um 44%.

[...]

Im Zuge dieses Konsolidierungsprozesses wird die Anzahl der Betten je 100.000 Einwohner von derzeit 636 (5Zahl für das Jahr 2000 – aktuellere Zahlen liegen nicht vor. Quelle: World Health Organization (2004): HFA Database – Acute care hospital beds per 100.000) auf 293 schrumpfen – ein Rückgang von knapp 54%.

Anmerkungen

Es gibt meherere mögliche Quellen. Alternative Quelle z.B. [2] Alle diese Quellen beziehen sich auf die Studie "Konzentriert. Marktorientiert. Saniert. Gesundheitsversorgung 2020" von Ernst & Young. Es ist nicht auszuschließen, dass der Text auch direkt aus dieser Quelle stammt. Definitiv aber keine eigenständige Formulierung. Unter den Quellenangaben in den Fußnoten [Fn 56]-[Fn 58] ist die Originalquelle jedoch nicht enthalten. Zumindest die Quellenangaben der Fußnoten [Fn 57] und [Fn 58] sind offenbar aus dem Original kopiert worden. Nur minimale Unterschiede, daher noch als "Komplettplagiat" eingestuft. evtl. auch "Verschleierung".

Sichter
Bummelchen

[92.] Jg/Fragment 022 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:26 (Kybot)
Erstellt: 18. October 2011, 01:30 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Spiegel Online 2007

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 01-04
Quelle: Spiegel Online 2007
Seite(n): 1, Zeilen: Satz 3-4
[Nach dem Statistische Bundesamt, stieg diese um 0,7 % auf] durchschnittlich fast 39,1 Mio. Im Jahr 2005 sei die Zahl gegenüber 2004 noch um 0,1 % zurückgegangen. Damit habe die Zahl der Erwerbstätigen 2006 wieder in etwa das Niveau von 2002 erreicht. Zugleich sei der Anstieg um 0,7 % die stärkste Beschäftigungszunahme seit 2000. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, stieg sie um

0,7 Prozent auf durchschnittlich auf fast 39,1 Millionen. Im Jahr 2005 sei die Zahl gegenüber 2004 noch um 0,1 Prozent zurückgegangen. Damit habe die Zahl der Erwerbstätigen 2006 wieder in etwa das Niveau von 2002 erreicht. Zugleich sei der Anstieg um 0,7 Prozent die stärkste Beschäftigungszunahme seit 2000.

Anmerkungen

Fortsetzung von Jg/Fragment 021 30. Im Unterschied zu S.21 wortwörtliche Übernahme.

Sichter
Bummelchen

[93.] Jg/Fragment 021 30 - Diskussion
Bearbeitet: 24. January 2014, 21:06 (Schumann)
Erstellt: 18. October 2011, 01:24 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Spiegel Online 2007, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 021, Zeilen: 30-32
Quelle: Spiegel Online 2007
Seite(n): 1, Zeilen: Satz 1
Die Zahl der Erwerbstätigen in der Bundesrepublik hat sich 2006 Jahr aufgrund der konjunkturellen Belebung gegenüber 2005 deutlich erhöht. Nach dem Statistische Bundesamt, stieg diese um 0,7 % auf [durchschnittlich fast 39,1 Mio.] Die Zahl der Erwerbstätigen hat sich im vergangenen Jahr aufgrund der konjunkturellen Belebung und der Fußball-Weltmeisterschaft gegenüber 2005 deutlich erhöht. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, stieg sie um 0,7 Prozent auf durchschnittlich auf fast 39,1 Millionen.
Anmerkungen

Beinahe ein Totalplagiat

Sichter
Bummelchen

[94.] Jg/Fragment 133 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 18. October 2011, 00:02 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Weidner 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, 188.103.42.206, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 133, Zeilen: 01-05
Quelle: Weidner 2004
Seite(n): 188, Zeilen: Abs. 8.1.2.2 Satz 4 - 6
[Vor dem Hintergrund einer Ergebnisoffenheit sollen möglichst alle Beteiligten durch die ] Offenlegung ihrer Anliegen und Gründe eine gemeinsam formulierte Übereinkunft gewinnen. Ein unparteiischer Dritter, der sog. Mediator, soll dies gewährleisten. Er leitet das Verfahren zwischen den Konfliktparteien objektiv und fachgerecht. Die Mediation wurde in den 1960-/1970-er Jahren in den USA entwickelt, seit Ende der 1980-er Jahre wird sie auch in Deutschland in verschiedenen Zusammenhängen angewandt. Vor dem Hintergrund einer Ergebnisoffenheit sollen möglichst alle Beteiligten durch die Offenlegung ihrer Anliegen und Gründe eine gemeinsam formulierte Übereinkunft gewinnen.[Fn 940] Ein unparteiischer Dritter, der sog. Mediator, soll dies gewährleisten. Er leitet das Verfahren zwischen den Konfliktparteien objektiv und fachgerecht.[Fn 941]

Die Mediation wurde in den 1969/1970er Jahren in den USA entwickelt, seit Ende der 1980er Jahre wird sie auch in deutschland in verschiedenen Zusammenhängen angewandt.

Anmerkungen

Fortsetzung von Jg/Fragment 132 15.

Sichter
Bummelchen

[95.] Jg/Fragment 132 15 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 17. October 2011, 23:52 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Weidner 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 15-39
Quelle: Weidner 2004
Seite(n): 187, 188, Zeilen:
Die Moderation hat viele Einsatzfelder in Politik, Verwaltung und Verbänden. Insbesondere in komplexen und schwierigen Situationen haben sich die herkömmlichen Methoden der Planungspräsentation mit anschließender

Diskussions- oder Anhörungsrunde als unzureichend dargestellt. Deshalb soll die Moderation von konsensualen Vorgehensweisen im Stadtumbau durch den Einsatz eines Moderators zur Strukturierung und Visualisierung von Gruppenarbeit bzw. Gruppenkommunikation dienen. Die Moderation grenzt sich von der reinen Gesprächsleitung ab und soll bei inter- oder innerkommunalen Prozessen, mit direkten oder indirekten Akteuren durch Fokussieren, Visualisieren, Strukturieren und Vermitteln zur schnellen Erzielung optimaler und abgestimmter Ergebnisse führen. Moderieren bedeutet dabei, die Gruppe so zu führen, dass die Ansichten, Potenziale und Kompetenzen der Gruppenmitglieder aktiviert und zielgerichtet genutzt werden. Ihr besonderer Anspruch liegt darin, auch nicht ohnehin schon Aktive explizit einzubeziehen und hilft, ein effektives Zusammenarbeiten in Gruppen zu erreichen. Mit Hilfe der Moderation soll vor allem eine genaue Problemdefinition, eine konsensuale Strategieentwicklung und eine Planung sowie eine abgestimmte Aufgabenverteilung und eine gemeinsame Rückkopplung stattfinden. Eine Moderation durch eine externe Person gewährleistet dabei in allen Einsatzgebieten die notwendige „Neutralität“, „Allparteilichkeit“ und „Offenheit“. Wichtig ist auch die Mediationskompetenz. Bei besonders komplizierten und bzgl. der Problemsituation bereits verhärteten Diskussions und Entscheidungsfindungsprozessen besteht die Gefahr, dass eine Moderation des Gesprächs- und Interessenabgleichs nicht mehr ausreicht. Mit der sog. Mediation existiert ein in der Planungspraxis zunehmend eingesetztes außergerichtliches, strukturiertes Verfahren zur Konfliktbewältigung, das freiwillig und konsensorientiert ist. Vor dem Hintergrund einer Ergebnisoffenheit sollen möglichst alle Beteiligten durch die [Offenlegung ihrer Anliegen und Gründe eine gemeinsam formulierte Übereinkunft gewinnen.]

[S. 187]

8.1.2.1 Moderation

Moderation [Fn 935] hat viele Einsatzfelder in Politik, Verwaltung und Verbänden. Insbesondere in komplexen und schwierigen Situationen haben sich die herkömmlichen Methoden der Planungsrepräsentation mit anschließender Diskussions- oder Anhörungsrunde als unzureichend dargestellt. Deshalb soll die Moderation von partizipativen Vorgehensweisen im Stadtumbau durch den Einsatz eines Moderators [Fn 936] zur Strukturierung und Visualisierung von Gruppenarbeit bzw. -kommunikation dienen. Moderation grenzt sich von der reinen Gesprächsleitung ab und soll - bei inter- oder innerkommunalen Prozessen,mit direkten oder indirekten Akteuren-durch Fokussieren, Visualisieren, Strukturieren und Vermitteln zur schnellen Erzielung optimaler und abgestimmter Ergebnisse führen. Moderieren bedeutet dabei, die Gruppe so zu führen, dass die Ansichten, Potenziale und Kompetenzen der gruppenmitglieder aktiviert und zielgerichtet genutzt werden. Ihr besonderer Anspruch

[S. 188]

liegt darin, auch nicht ohnehin schon Aktive explizit einzubeziehen und hilft, ein efffektives Zusammenarbeiten in Gruppen zu erreichen. Mit Hilfe der Moderation soll bei der Erarbeitung, Umsetzung und Fortschreibung der IN-SEKs vor allem eine genaue Problemdefinition, eine konsensuale Strategieentwicklung und Planung sowie eine abgestimmte Aufgabenverteilung und gemeinsame Rückkopplung stattfinden.

[...]

Eine Moderation durch eine externe Person gewährleistet dabei in allen Einsatzgebieten die notwendige "Neutralität", "Allparteilichkeit" und "Offenheit". [Fn 398]

8.1.2.2 Mediation

Bei besonders komplizierten und bzgl. der Problemsituation bereits verhärteten Diskussions- und Entscheidungsfindungsprozessen besteht die Gefahr, dass eine Moderation des Gesprächs- und Interessenabgleichs nicht mehr ausreicht. Mit der sog. Mediation [Fn 939] existiert ein in der Planungspraxis zunehmend eingesetztes außergerichtliches, strukturiertes Verfahren zur Konfliktbewältigung, das freiwillig und konsensorientiert ist. Vor dem Hintergrund einer Ergebnisoffenheit sollen möglichst alle Beteiligten durch die Offenlegung ihrer Anliegen und Gründe eine gemeinsam formulierte Übereinkunft gewinnen.[Fn 940]

Anmerkungen

Nur minimale Unterschiede zum Original (Voransicht Google Books). Ohne Quellenangabe. Die Fußnoten im Original werden konsequent ausgelassen. Fortsetzung auf Folgeseite. Wegen der nur minimalen Unterschiede ist das ein Komplettplagiat. Mann koennte dies aber auch als Verschleierung klassifizieren.

Sichter
Bummelchen

[96.] Jg/Fragment 055 09 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:27 (Kybot)
Erstellt: 15. October 2011, 17:37 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schmalstieg 2003, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 09-17
Quelle: Schmalstieg 2003
Seite(n): 1, Zeilen: Absatz 4, ab Zeile 3
Unverzichtbarer Bestandteil bleibt eine solidarische Stadtgesellschaft, deren Erhalt die größte Herausforderung an die Städtepolitik darstellt und die nicht nur Kommunalpolitiker, sondern die Politik insgesamt in die Pflicht nimmt. So wenig, wie z. B. die sozialen Sicherungssysteme ohne angemessene finanzielle Beiträge einkommensstarker Gruppen auskommen, kann eine Stadtgesellschaft ihre soziale Funktionsfähigkeit ohne das bürgerschaftliche Engagement ihrer Einwohner erhalten. Noch ist nicht entschieden, ob der Rückzug des Staates bürgerschaftliches Engagement stimuliert oder viele Menschen darin im Gegenteil ein Signal zur Verringerung des eigenen gesellschaftlichen

Engagements zu erkennen glauben [Fn 93].

[Fn 93] Schmalstieg, Der Umbau des Sozialstaates und die Funktionen der Städte, Aus Politik und Zeitgeschichte, B 28/2003, S. 7

Unverzichtbarer Bestandteil des Sozialstaates bleibt eine solidarische Stadtgesellschaft, deren Erhalt die größte Herausforderung an die Städtepolitik darstellt und die nicht nur Kommunalpolitiker, sondern die Politik insgesamt in die Pflicht nimmt. So wenig wie die sozialen Sicherungssysteme ohne angemessene finanzielle Beiträge einkommensstarker Gruppen auskommen, kann eine Stadtgesellschaft ihre soziale Funktionsfähigkeit ohne das bürgerschaftliche Engagement ihrer Einwohner erhalten. Noch ist nicht entschieden, ob der Rückzug des Staates bürgerschaftliches Engagement stimuliert oder viele Menschen darin im Gegenteil ein Signal zur Verringerung des eigenen gesellschaftlichen Engagements zu erkennen glauben.
Anmerkungen
Sichter
Bummelchen

[97.] Jg/Fragment 050 33 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:26 (Kybot)
Erstellt: 15. October 2011, 17:17 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Kommissionsvorlage EKW/16/2 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 33-36
Quelle: Kommissionsvorlage EKW/16/2 2005
Seite(n): 7-8, Zeilen: letzer Absatz von S. 7
Die qualitativen Dimensionen des demografischen Wandels bedingen zudem, dass parallel zu zunehmenden Infrastrukturüberkapazitäten auch neue Bedarfe entstehen bzw. wachsen. Die zunehmende Alterung der Bevölkerung erzeugt einen Bedarf an altenbezogenen [Einrichtungen und Mobilitätsangeboten – ein Umbau- und Anpassungserfordernis, das mit zusätzlichem Investitionsbedarf verbunden ist.] Die qualitativen Dimensionen des demografischen Wandels bedingen zudem, dass parallel zu zunehmenden Infrastrukturüberkapazitäten auch neue Bedarfe wachsen: So verursacht die zunehmende Alterung der Bevölkerung einen geringeren Bedarf an Kindertagesstätten, zugleich aber auch einen wachsenden Bedarf an altenbezogenen Einrichtungen und Mobilitätsangeboten – ein Umbau- und Anpassungserfordernis, das mit zusätzlichem Investitionsbedarf verbunden ist.
Anmerkungen

Die Seitenangabe in der Quelle bezieht sich auf den Teil mit Titel: „Demografischer Wandel vor Ort: Auswirkungen auf Stadtentwicklung und Wohnungsmarkt“ von >>Thomas Pristl, Dipl.-Ing. Stadtplanung SRL<<. Die Seitennummerierung in der Quelle ist nämlich separat für die einzelnen Teile.

Sichter
Bummelchen

[98.] Jg/Fragment 051 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:26 (Kybot)
Erstellt: 15. October 2011, 17:16 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Kommissionsvorlage EKW/16/2 2005, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 01-02
Quelle: Kommissionsvorlage EKW/16/2 2005
Seite(n): 7-8, Zeilen: letzter Absatz
[Die zunehmende Alterung der Bevölkerung erzeugt einen Bedarf an altenbezogenen] Einrichtungen und Mobilitätsangeboten – ein Umbau- und Anpassungserfordernis, das mit zusätzlichem Investitionsbedarf verbunden ist. So verursacht die zunehmende Alterung der Bevölkerung einen geringeren Bedarf an Kindertagesstätten, zugleich aber auch einen wachsenden Bedarf an altenbezogenen Einrichtungen und Mobilitätsangeboten – ein Umbau- und Anpassungserfordernis, das mit zusätzlichem Investitionsbedarf verbunden ist.
Anmerkungen

Forsetzung von Textübernahme auf Seite 50. Auf dieser Seite ist der Text vollständig übernommen. Hier daher als "Komplettplagiat" eingestuft. Muss auf Teil „Demografischer Wandel vor Ort: Auswirkungen auf Stadtentwicklung und Wohnungsmarkt“ von >>Thomas Pristl,Dipl.-Ing. Stadtplanung SRL<< kokretisiert werden, sonst stimmt die Seitenangabe nicht.

Sichter
Bummelchen

[99.] Jg/Fragment 043 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 09:00 (Plagin Hood)
Erstellt: 15. October 2011, 16:39 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, HHL - Leipzig Graduate School of Management 2002, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 01-12
Quelle: HHL - Leipzig Graduate School of Management 2002
Seite(n): 1, Zeilen: 3. Absatz
Fehlende Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen, zunehmende Kaufkraftverluste, Wohnungsleerstand, sinkende Steuereinnahmen und Schlüsselzuweisungen, eine geringere Infrastrukturauslastung verbunden mit höheren Betriebskosten und Abgaben, Umnutzungs- und Rückbaubedarf in der Bausubstanz, Unterfinanzierung der Sozialsysteme sind die kurzfristigen Folgen des Bevölkerungsrückganges. Zwangsverwaltung oder Verlust der kommunalen Selbständigkeit, zunehmende Insolvenzen von Unternehmen und Bevölkerung, Zwangsversteigerung und Dereliktion im Immobilienbereich, Verlust an sozialer und kultureller Infrastruktur, kostenträchtiger Umbau der technischen Infrastruktur, Arbeits- und Fachkräftemangel, Verlust von Knowhow und Entwicklungspotenzial, rückläufige Firmengründungen, im schlimmsten Fall der Wegzug eingesessener Unternehmen könnten die langfristigen Auswirkungen sein. Fehlende Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen, Wohnungsleerstand, sinkende Steuereinnahmen, Unterfinanzierung der Sozialsysteme sind die kurzfristigen Folgen dieses Bevölkerungsrückganges in den neuen Ländern. Arbeitsund [sic!] Fachkräftemangel, Verlust von Know-How und Entwicklungspotenzial, rückläufige Firmengründungen, im schlimmsten Fall der Wegzug eingesessener Unternehmen könnten die langfristigen Auswirkungen sein.
Anmerkungen

Offensichtlich ist der Text vom Verfasser ergänzt worden. Möglicherweise verwenden beide Quellen auch eine andere Primärquelle. Definitiv ist der Text jedoch nicht vollständig eigenständig formuliert.

Sichter
Bummelchen

[100.] Jg/Fragment 022 28 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:26 (Kybot)
Erstellt: 15. October 2011, 16:08 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Spiegel Online 2007

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 28-32
Quelle: Spiegel Online 2007
Seite(n): 1, Zeilen: letzter Absatz
Viele Unternehmen holen heute allerdings Zeitarbeiter in die Betriebe, um Auftragsspitzen abzubauen oder kurzfristige Personalengpässe auszugleichen. Die kostengünstigeren Zeitarbeiter ersetzen seit etwa zwei Jahren immer häufiger Stammkräfte und verdrängen sie sogar. Bei BMW in Leipzig sei bereits ein Drittel der Beschäftigten Zeitarbeiter [Fn 33].

[Fn 33] Spiegel online vom 02.01.2007

Viele Unternehmen holten heute längst nicht mehr nur Zeitarbeiter in die Betriebe, um Auftragsspitzen abzubauen oder kurzfristige Personalengpässe auszugleichen, sagte Wetzel. "Billige Zeitarbeiter ersetzen seit etwa zwei Jahren immer häufiger Stammkräfte und verdrängen sie sogar", sagte er. Bei BMW in Leipzig sei bereits ein Drittel der Beschäftigten Zeitarbeiter.
Anmerkungen

Der Name des zitierten Herrn Wetzel wird nicht erwähnt. Nicht als wörtliches Zitat ausgewiesen, Umfang der Übernahme nicht gekennzeichnet. (Außerdem keine besonders wissenschaftliche Quelle. Die Quellenangabe lässt ebenfalls zu wünschen übrig)

Sichter
Bummelchen

[101.] Jg/Fragment 113 12 - Diskussion
Bearbeitet: 20. January 2013, 04:07 (Plagin Hood)
Erstellt: 15. October 2011, 02:52 Plagin Hood
Diverse Quellen möglich, Fragment, Jg, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 12-21
Quelle: Diverse Quellen möglich
Seite(n): -, Zeilen: letzter Absatz
Die folgenden acht Schritte sollen zum Veränderungserfolg führen [Fn 170]:

1. Bewusstsein für die Dringlichkeit schaffen,

2. Verantwortliche mit Veränderungsbereitschaft gewinnen und zusammenbringen,

3. die Zukunftsvision ausformulieren und eine Strategie entwickeln, wie sie dahin kommen,

4. die Zukunftsvision bekannt machen,

5. handeln i. S. der neuen Vision und der Ziele ermöglichen,

6. kurzfristige Erfolge planen und gezielt herbeiführen,

7. erreichte Verbesserungen systematisch weiter ausbauen,

8. das Neue fest verankern.

[Fn 170] Kotter, Leading Change: Why Transformation Efforts Fail, in: Harvard Business Review No. 2, 1995

Die folgenden acht Schritte zum Veränderungserfolg empfiehlt Kotter:

>> Bewusstsein für die Dringlichkeit schaffen,

>> Verantwortliche mit Veränderungsbereitschaft gewinnen und zusammenbringen,

>> Die Zukunftsvision ausformulieren und eine Strategie entwickeln, wie Sie dahin kommen

>> Die Zukunftsvision bekannt machen

>> Handeln im Sinne der neuen Vision und der Ziele ermöglichen

>> Kurzfristige Erfolge planen und gezielt herbeiführen

>> Erreichte Verbesserungen systematisch weiter ausbauen

>> Das Neue fest verankern

John P. Kotter, Leading Change: Why Transformation Efforts Fail, in: Harvard Business Review No. 2, 1995

Anmerkungen

Der gleiche Text findet sich in verschiedenen Quellen, welche früher als die Dissertation datiert sind. Es ist wohl auszuschließen, dass Jg den Text mit gleicher Wortwahl direkt von Kotter aus dem Englischen übersetzt hat. Woher er den Text tatsächlich übernommen hat, ist nicht angegeben. Ebenfalls ist die Länge der Übernahme nicht ausgewiesen und nicht klargestellt, dass es sich um eine wortwörtliche Übernahme handelt. Obiger Text (Fundstelle) stammt aus folgender Quelle: http://www.deubel.de/change-wiki/changemanagement.php Andere mögliche Quellen (Beispiele): http://www.steinbeis-mba.de/Download/artikel/Strategische-Neuausrichtung-und-Change-Management-EDV-GmbH-Bergmann.pdf http://www.jp-consulting.de/Managementberatung-Fachinformation/Change-Management-acht-Schritte-zum-Veraenderungserfolg-nach-John-Kotter-E1156.htm http://www.dr-birgit-heinz.de/consulting/change-management/ http://www.akp-psychiatrie.de/pdf/2008_voelklingen/Thesing.pdf

Sichter
Bummelchen

[102.] Jg/Fragment 113 07 - Diskussion
Bearbeitet: 22. January 2013, 21:56 (WiseWoman)
Erstellt: 15. October 2011, 02:16 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Veränderungsmanagement 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 7-10
Quelle: Wikipedia Veränderungsmanagement 2006
Seite(n): 1, Zeilen: -
Unter Change Management lassen sich alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten subsumieren, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weit reichende Veränderung zur Umsetzung von neuen Strategien, Strukturen, Systemen, Prozessen oder Verhaltensweisen in einer Organisation bewirken sollen. Unter Veränderungsmanagement [-ˌmænɪdʒmənt] (englisch change management) lassen sich alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten subsumieren, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weit reichende Veränderung - zur Umsetzung von neuen Strategien, Strukturen, Systemen, Prozessen oder Verhaltensweisen - in einer Organisation bewirken sollen.
Anmerkungen

Diese Sätze werden überaus häufig verwendet. Die Textsuche im Internet gibt sehr viele weitere Suchtreffer, daher gibt es möglicherweise auch eine andere Quelle. Definitiv aber keine eigenständige Formulierung.

Sichter
Guckar

[103.] Jg/Fragment 114 22 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 15. October 2011, 01:50 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Kabisch Hanneman 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 22-30
Quelle: Kabisch Hanneman 2005
Seite(n): 169, Zeilen: Absatz 2
Besondere Bedeutung haben dabei folgende Grundsätze [Fn 172]:

- Wandel ist nur in begrenztem Ausmaß zielgerichtet steuerbar,

- absichtsvoller Wandel braucht ein Wechselspiel von Stabilität und Veränderung,

- Wandel produziert Angst und braucht Orientierung,

- kein Wandel ohne emotional signifikante Kommunikation,

- sinnvolle Beteiligung der betroffenen Akteure,

- Wandel erfordert das Zusammenspiel von Schlüsselpersonen,

- keine Entwicklung ohne individuelles und kollektives Lernen,

- Wandel braucht ein gewisses Extra an Reserven, Ressourcen und Räumen.

[Fn 172] nach Höfler/Skribot, Co-Creation: Wirksame Beratung für Change-Prozesse, Organisationsentwicklung, 4/2003, S. 58 und Spiess, Die Schule entwickelt sich. Change Management in einem loseverbundenen System, Organisationsentwicklung, 4/2003, S. 50

Höfler und Skribot (2003) haben eine Reihe von Prinzipien für absichtsvolle Veränderungsprozesse benannt, die zugleich die Führungsaufgaben darstellen. Besonders von Bedeutung für die Arbeit in Stadtplanungsämtern sind die folgenden:

1. Wandel ist nur in begrenztem Ausmaß zielgerichtet steuerbar (dies trifft insbesondere auf „lose verbundene Systeme“ zu);

2. Absichtsvoller Wandel braucht ein Wechselspiel von Stabilität und Veränderung;

3. Wandel produziert Angst und braucht Orientierung;

4. Kein Wandel ohne emotional signifikante Kommunikation;

5. Sinnvolle Beteiligung der betroffenen Personen;

6. Wandel erfordert das Zusammenspiel von Schlüsselpersonen;

7. Keine Entwicklung ohne individuelles und kollektives Lernen.

Nach Spiess (2003) ist zu ergänzen:

8. Wandel braucht ein gewisses Extra an Reserven, Ressourcen und Räumen.

Anmerkungen

Textübernahme inklusive Quellenangaben. Google Books Voransicht Alternative Quelle: Link (offenbar ebenfalls Plagiat)

Sichter
Bummelchen

[104.] Jg/Fragment 111 25 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 09:34 (Plagin Hood)
Erstellt: 15. October 2011, 00:47 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sinning 2007

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 25-32
Quelle: Sinning 2007
Seite(n): 303, Zeilen: rechte Spalte,letzter Absatz ab Satz 2
Der Begriff Management unterscheidet sich von Planung vor allem dadurch, dass die Bedeutung von „managen“ - mit „leiten, zustande bringen, organisieren“ umschrieben - den Schwerpunkt der Tätigkeit verschiebt [Fn 165]. Zum Management der Stadtentwicklung gehört deshalb nicht nur das „Pläne machen“, sondern diese werden angereichert durch die taktische Gestaltung und Leitung von Stadtentwicklungsprozessen bzw. -projekten, die Organisation und Koordination dieser Prozesse, die Kommunikation und Kooperation sowie die Umsetzung der Konzepte und Pläne [Fn 166].

[Fn 165] Sinning, Stadtplanung – Stadtentwicklung – Stadtmanagement: Herausforderungen für eine Nationale Stadtentwicklungspolitik, vhw Forum Wohnungswirtschaft, 6/2007, S. 303

[Fn 166] Sinning, Stadtmanagement, Raumplanung 117/2004, S. 239

Zunächst unterscheidet sich der Begriff „Management“ von „Planung“ oder „Entwicklung“ vor allem dadurch, dass die Bedeutung von „managen“ – mit leiten, zustande bringen, organisieren umschrieben – den Schwerpunkt der Tätigkeit verschiebt. Zu Stadtmanagement gehört nicht nur das „Pläne machen“ oder das „Entwickeln von Konzepten“, sondern diese werden angereichert

durch die Gestaltung, Leitung und Organisation von Stadtentwicklungsprozessen bzw. -projekten, die Kommunikation und Kooperation der beteiligten Akteure sowie die Umsetzung der Konzepte und Pläne.

Anmerkungen

Es ist unverständlich, weshalb in den Fußnoten zwei verschiedene Quellen von Sinning angegeben werden, wo doch bereits in der erstgenannten Quelle der Inhalt vollständig enthalten ist. Dies erweckt den Eindruck einer vermeintlich tieferen Literaturrecherche und lässt nicht auf Anhieb erkennen, dass der gesamte Absatz mit nur geringen Modifikationen ohne tiefere Auseinandersetzung übernommen worden ist. Anführungszeichen fehlen, nicht als wörtliche Übernahme ausgewiesen.

Sichter
Bummelchen

[105.] Jg/Fragment 049 20 - Diskussion
Bearbeitet: 18. January 2013, 12:46 (WiseWoman)
Erstellt: 14. October 2011, 02:35 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Infrastruktur 2007

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 23-30
Quelle: Wikipedia Infrastruktur 2007
Seite(n): 1, Zeilen: -
Die Planung, Erstellung und Instandhaltung einer Infrastruktur ist im Normalfall die Aufgabe des Staates oder ihm assoziierter Organe (öffentlich-rechtliche Einrichtungen, öffentliche Unternehmen). Im Zuge der Privatisierung von öffentlichen/staatlichen Betrieben und staatlichen Aufgaben werden insbesondere Erstellung und Instandhaltung der Infrastruktur vermehrt privaten bzw. privatrechtlich organisierten Firmen übertragen. Die Planungshoheit bleibt aber weiterhin beim Staat. Die Nutzung einer Infrastruktur ist jedem Bürger eines Staates möglich bzw. verpflichtend (z. B. Müllentsorgung). Die Planung, Erstellung und Instandhaltung einer Infrastruktur ist im Normalfall die Aufgabe des Staates oder ihm assoziierter Organe (öffentlich-rechtliche Einrichtungen, öffentliche Unternehmen).

Im Zuge der Privatisierung von öffentlichen/staatlichen Betrieben und staatlichen Aufgaben werden insbesondere Erstellung und Instandhaltung der Infrastruktur vermehrt privaten bzw. privatrechtlich organisierten Firmen übertragen. Die Planungs- und Regulierungshoheit bleibt aber weiterhin beim Staat. Die Nutzung einer Infrastruktur ist jedem Bürger eines Staates möglich bzw. verpflichtend (z. B. Müllentsorgung).

Anmerkungen

Komplett wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden. Link zum WP-Artikel Infrastruktur in der Version von 2007: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Infrastruktur&oldid=39425836

Sichter
Guckar

[106.] Jg/Fragment 363 08 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 14. October 2011, 01:13 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Ringel 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 363, Zeilen: 8-19
Quelle: Ringel 2008
Seite(n): 141, Zeilen: 6-16
dd) Organisatorische Ebene

Wer erhebt die Daten und wertet sie aus? Dieses gestaltet sich insofern problematisch, da es sinnvoll ist, diese Aufgabe an einer Stelle, die über querschnittsorientiertes und interdisziplinär ausgebildetes Personal verfügt, z. B. im Stadtplanungsamt, zu konzentrieren. Dieses Amt erlangt damit gegenüber anderen Ämtern eine herausragende Position, ist nicht mehr gleiches unter gleichen. Die anderen Ämter müssen künftig auf Anforderung des vermeintlich höher gestellten Amtes Daten und Informationen bereitstellen. Verwaltungsinterne Reibungsverluste dürften eine kaum vermeidbare Folge sein. Ein Ausweg aus dieser Situation könnte die Einrichtung einer Stabsstelle „Stadtentwicklung und strategisches Controlling" direkt beim Bürgermeister sein. Damit werden die Bedeutung des Stadtumbaus verdeutlicht und Kompetenzstreitigkeiten zwischen den Ämtern vermieden.

Organisatorisch stellt sich die Frage, wer erhebt die Daten und wer wertet sie aus? Diese Zuordnung gestaltet sich insofern problematisch, da es sinnvoll ist, diese Aufgabe an einer Stelle, die über querschnittsorientiertes und interdisziplinär ausgebildetes Personal verfügt, zum Beispiel im Stadtplanungsamt, zu konzentrieren. Dieses Amt erlangt damit gegenüber anderen Ämtern eine herausragende Position, ist nicht mehr gleiches unter gleichen. Die anderen Ämter müssen künftig auf Anforderung des vermeintlich höher gestellten Amtes Daten und Informationen bereitstellen. Verwaltungsinterne Reibungsverluste dürften eine kaum vermeidbare Folge sein. Ein Ausweg aus dieser Situation könnte die Einrichtung einer Stabstelle "Stadtentwicklung und strategisches Controlling" direkt beim Bürgermesiter sein. Damit werden die Bedeutung des Stadtumbaus verdeutlicht und Kompetenzstreitigkeiten zwischen den Ämtern vermieden.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden. Direkt zur Stelle springen: Link Google Books

Sichter
Guckar

[107.] Jg/Fragment 143 30 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 14. October 2011, 00:25 Plagin Hood
Brunzel 2000, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 30-37
Quelle: Brunzel 2000
Seite(n): 133, Zeilen:
2. Begriffsbestimmung

Planung ist mehr als der rationale Entwurf. Planung ist die gedankliche Vorwegnahme von Möglichkeiten. Sie ist auf Verwirklichung angelegt und ist Steuerungs-, Kommunikations- und Konsensbildungsprozess zugleich. Planung ist eine kontinuierliche Optimierungsaufgabe mit analytischen und kreativen Tätigkeitsfeldern (Raumbeobachtung, Entwurf) unter Bezugnahme auf gesetzliche Bestimmungen (BauGB). Konsensuale Zielfindung (einschließlich der Abwägung), der Moderation und Mediation (Bürgerbeteiligung) sowie der Politikberatung (“über Entscheidungen entscheiden”) sind ebenfalls Aufgabenfelder der Planung.

8.2 Planungsdisziplinen als Informationsdrehscheibe

Planung ist mehr als der rationale Entwurf und/oder die gedankliche Vorwegnahme von Möglichkeiten, denn Planung ist auf Verwirklichung angelegt. "Planung ist Steuerungs-, Kommunikations- und Konsensbildungsprozess zugleich" (RITTER, 1998, S. 19). Planung ist somit wie Controlling eine kontinuierliche Optimierungsaufgabe, deren analytische und kreative Tätigkeitsfelder (Raumbeobachtung, Entwurf von Handlungsalternativen) sich im Bereich der Stadtplanung sogar aus einer gesetzlich verankerten Zukunftsprojektion herleiten lassen (FNP, §§1 und 5 BauGB). Zu weiteren Aufgabenbereichen gehören Anforderungen der konsensualen Zielfindung (inklusive der Abwägung von Teilzielen), der Moderation und Mediation (Bürgerbeteiligung) sowie der Politikberatung (”über Entscheidungen entscheiden”, LUHMANN).

Anmerkungen
Sichter
Bummelchen

[108.] Jg/Fragment 353 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 09:31 (Plagin Hood)
Erstellt: 13. October 2011, 23:25 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, MSWV Brandenburg 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 353, Zeilen: 01-12
Quelle: MSWV Brandenburg 2002
Seite(n): 60, Zeilen: -
[Diese Arbeiten können sich auf diejenigen] Gebiete konzentrieren, in denen die Gemeinden die Aufhebung oder die Reduzierung bisheriger Nutzungsmöglichkeiten sowie den Abriss vorhandener Bestände vorsehen. Das Planungsschadenskataster soll den Gemeinden systematische Informationsgrundlagen zur Abschätzung der Risiken und Größenordnungen von Planungsschäden liefern. Im Einzelnen soll es folgende Daten beinhalten:

- Ermittlung, ob die 7-Jahres-Frist für die bisher zulässigen Nutzungen überschritten worden ist,

- Ermittlung, ob die bisher zulässige Nutzung bei Überschreiten der 7-Jahres-Frist i.S. des § 42 Abs. 3 BauGB ausgeübt war,

- Einschätzung, ob die vorgesehenen Reduzierungen bzw. Aufhebungen bisher zulässiger Nutzungen diese Wesentlichkeitsschwelle des § 42 Abs. 1 BauGB erreichen bzw. überschreiten.

Diese Arbeiten können sich auf diejenigen Gebiete konzentrieren, in denen die

Gemeinden die Aufhebung oder die Reduzierung bisheriger Nutzungsmöglichkeiten sowie den Abriss vorhandener Bestände vorsehen. Das Planungsschadenskataster soll den Gemeinden systematische Informationsgrundlagen zur Abschätzung der Risiken und Größenordnungen von Planungsschäden liefern.

Im einzelnen soll es folgende Daten beinhalten:

• Ermittlung, ob die 7-Jahres-Frist für die bisher zulässigen Nutzungen überschritten worden ist.

[...]

• Ermittlung, ob die bisher zulässige Nutzung bei Überschreiten der 7-Jahres-Frist „ausgeübt” im Sinne des § 42 Abs. 3 BauGB war.

[...]

• Einschätzung, ob die vorgesehenen Reduzierungen bzw. Aufhebungen bisher zulässiger Nutzungen die Wesentlichkeitsschwelle des § 42 Abs. 1 BauGB erreichen bzw. überschreiten.

Anmerkungen

Abgesehen von Auslassungen wörtliche Übernahme. Alternative Quelle: Schäfer 2003 Der Originaltext entstand unter Mitwirkung von Prof. Dr. Rudolf Schäfer, dem Erstgutachter der Dissertation.

Sichter
Bummelchen

[109.] Jg/Fragment 352 29 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 09:24 (Plagin Hood)
Erstellt: 13. October 2011, 23:17 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, MSWV Brandenburg 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 352, Zeilen: 29-32
Quelle: MSWV Brandenburg 2002
Seite(n): 60, Zeilen: -
i) Planungsschadenskataster

Da im Rahmen der Entschädigungstatbestände der §§ 40 und 42 BauGB die Siebenjahresfrist des § 42 Abs. 3 BauGB eine zentrale Rolle spielen wird, wird empfohlen, ein Planungsschadenskataster zu erarbeiten [Fn 516]. Diese Arbeiten können sich auf diejenigen [Gebiete konzentrieren, in denen die Gemeinden die Aufhebung oder die Reduzierung bisheriger Nutzungsmöglichkeiten sowie den Abriss vorhandener Bestände vorsehen.]


[Fn 516]: MSWV Brandenburg, Rechts- und Verfahrensinstrumente im Stadtumbau, 2003, S. 60

4.2 Für die systematische Erfassung möglicher Planungsschadensfälle empfiehlt sich die Erstellung eines Planungsschadenskatasters.

Da im Rahmen der Entschädigungstatbestände der §§ 40 und 42 BauGB die 7-Jahres- Frist des § 42 Abs. 3 BauGB eine zentrale Rolle spielen wird, wird den Gemeinden empfohlen, im Rahmen der Stadtumbaukonzepte ein Planungsschadenskataster zu erarbeiten. Diese Arbeiten können sich auf diejenigen Gebiete konzentrieren, in denen die Gemeinden die Aufhebung oder die Reduzierung bisheriger Nutzungsmöglichkeiten sowie den Abriss vorhandener Bestände vorsehen.

Anmerkungen

Fortsetzung auf Folgeseite. Alternative Quelle: Schäfer 2003 Der Originaltext entstand unter Mitwirkung von Prof. Dr. Rudolf Schäfer, dem Erstgutachter der Dissertation. Im Original steht der Text auf der linken Spalte. Der ist aber dank Nr. "4.2" leicht zu finden.

Sichter
Bummelchen

[110.] Jg/Fragment 122 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 17:04 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stadtumbau West 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 1-10
Quelle: Stadtumbau West 2004
Seite(n): 1, Zeilen:
[Diese Auseinandersetzung stellt den Beginn des Stadtumbauprozesses (Chance Management) und des teilweise] schmerzlichen Entwicklungsprozesses dar. Nur eine transparente und kompetente Informationspolitik wird zur Aktivierung der Akteure für eine Zusammenarbeit beitragen. Hohes Engagement, insbesondere der privaten Akteure, einzufordern und dabei gleichzeitig nicht unerfüllbare Erwartungen zu provozieren, kennzeichnet den schmalen Pfad zu einer erfolgreichen Öffentlichkeits- und Beteiligungsarbeit in einem Stadtumbauprozess. Den zu aktivierenden Akteuren in der Stadt müssen auch kleine Erfolge als große Schritte kommuniziert werden, um sie für weiteres Engagement zu motivieren. Potenziellen Fördermittelgebern in Bund und Land ist demgegenüber die anhaltende Bedürftigkeit darzulegen. Diesen entgegengesetzten Kommunikationsanforderungen können die Städte gleichzeitig selten gerecht werden. Am Anfang der Stadtumbau-Prozesse steht die Information aller Akteure über die teilweise schmerzlichen Entwicklungsprozesse in den Stadtumbau-Städten. Nur eine transparente und kompetente Informationspolitik wird zur Aktivierung von Institutionen und Bürgern für eine Zusammenarbeit beitragen. Hohes Engagement privater Akteure einzufordern und dabei gleichzeitig nicht unerfüllbare Erwartungen zu provozieren, kennzeichnet den schmalen Pfad zu einer erfolgreichen Öffentlichkeits- und Beteiligungsarbeit in einem

Stadtumbau-Prozess.

[...]

Den zu aktivierenden Akteuren in der Stadt müssen auch kleine Erfolge als große Schritte kommuniziert werden, um sie für weiteres Engagement zu motivieren. Potenziellen Fördermittelgebern in Bund und Land ist demgegenüber die anhaltende Bedürftigkeit darzulegen. Diesen entgegengesetzten Kommunikationsanforderungen können die Städte gleichzeitig kaum gerecht werden.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Guckar

[111.] Jg/Fragment 102 25 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 17:00 Plagin Hood
BPB 2007, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Sotho Tal Ker, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 25-35
Quelle: BPB 2007
Seite(n): 1, Zeilen:
h) Nichtstaatliche Organisationen

Neue Akteure im Stadtumbau sind die nicht staatlichen Organisationen (NGOs, abgeleitet von der englischen Bezeichnung „Non-Governmental Organizations"). Sie sind themenorientiert und fokussiert, genießen oft großen Rückhalt in der Öffentlichkeit. Ihr Einfluss ist weniger von Mitgliederzahlen oder Finanzkraft abhängig, als von ihrer Fähigkeit, zu überzeugen. Diese lassen sich nicht in der vertrauten Begrifflichkeit etwa von Gewerkschaften oder Verbänden fassen, denn sie stellen sich nicht in den Dienst eines gesellschaftlichen Milieus, sondern einer Sache. Die Themenfelder stammen dabei meist aus den gesellschaftskritischen Bewegungen der 1960-er und 1970-er Jahre: Umwelt, Entwicklung, soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Frieden. Mit Kampagnen und gezieltem Lobbyismus setzen sich NGOs für ihre Anliegen ein. Im Prozess der [Globalisierung kommt den neuen Vertretern einer globalen Zivilgesellschaft eine wichtige Rolle zu.]

Nichtstaatliche Organisationen - Initiative und Geschick

Neue Akteure drängen auf die politischen Bühnen. Sie sind themenorientiert und fokussiert, genießen oft großen Rückhalt in der Öffentlichkeit. Ihr Einfluss ist weniger von Mitgliederzahlen oder Finanzkraft abhängig, als von ihrer Fähigkeit, zu überzeugen. Die Rede ist von Nichtstaatlichen Organisationen, oft als NGOs abgekürzt (von der englischen Bezeichnung "Non-Governmental Organizations"). Diese lassen sich nicht in der vertrauten Begrifflichkeit etwa von Gewerkschaften oder Verbänden fassen, denn sie stellen sich nicht in den Dienst eines gesellschaftlichen Milieus, sondern einer Sache.

Die Themenfelder stammen dabei meist aus den gesellschaftskritischen Bewegungen der 1960er und 1970er Jahre: Umwelt, Entwicklung, soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Frieden. Mit Kampagnen und gezieltem Lobbyismus setzen sich NGOs für ihre Anliegen ein. Im Prozess der Globalisierung kommt den neuen Vetretern [sic] einer globalen Zivilgesellschaft eine wichtige Rolle zu.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Guckar

[112.] Jg/Fragment 102 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 16:54 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, Ostdeutscher Bankenverband 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 1-5
Quelle: Ostdeutscher Bankenverband 2002
Seite(n): 1, Zeilen:
[Eine Abrissplanung muss deshalb aufzeigen, in welchem Umfang eine nachhaltige Kostensenkung und im Ergebnis] eine Ertragsstabilisierung des Wohnungsunternehmens möglich ist. Bei Sanierungen ist zu prüfen, wie der Investitionsaufwand durch späteren Verkauf oder Mieterhöhungen gedeckt werden kann. Für die Banken ist deshalb auch entscheidend, inwieweit die Einzelprojekte in eine schlüssige gesamte Standortplanung und damit in ein Gesamtumfeld mit realistischen Entwicklungspotenzialen integriert sind. Eine Abrissplanung muss deshalb aufzeigen, in welchem Umfang eine nachhaltige Kostensenkung und im Ergebnis eine Ertragsstabilisierung des Unternehmens möglich ist. Bei Sanierungen ist zu prüfen, wie der Investitionsaufwand durch späteren Verkauf oder Mieterhöhungen gedeckt werden kann. [...] Für die Banken ist deshalb auch entscheidend, inwieweit die Einzelprojekte in eine schlüssige gesamte Standortplanung und damit in ein Gesamtumfeld mit realistischen Entwicklungspotenzialen integriert sind.
Anmerkungen

Komplett wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Guckar

[113.] Jg/Fragment 101 33 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 16:49 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Ostdeutscher Bankenverband 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 33-36
Quelle: Ostdeutscher Bankenverband 2002
Seite(n): 1, Zeilen:
Maßnahmen der Wohnungsunternehmen (z. B. Modernisierung, Rückbau) werden wie jede andere Projektfinanzierung kritisch anhand ihrer konkreten Erfolgsaussichten durch die Banken geprüft. Eine Abrissplanung muss deshalb aufzeigen, in welchem Umfang eine nachhaltige Kostensenkung und im Ergebnis [eine Ertragsstabilisierung des Wohnungsunternehmens möglich ist.] Finanzierungskonzepte von Abriss- und Sanierungsmaßnahmen werden aber wie jede andere Projektfinanzierung kritisch anhand ihrer konkreten Erfolgsaussichten zu prüfen sein. Eine Abrissplanung muss deshalb aufzeigen, in welchem Umfang eine nachhaltige Kostensenkung und im Ergebnis eine Ertragsstabilisierung des Unternehmens möglich ist.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Guckar

[114.] Jg/Fragment 101 23 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 16:44 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stadtumbau West 2006

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 23-29
Quelle: Stadtumbau West 2006
Seite(n): 3, Zeilen: 43-49
Die Kreditwirtschaft kann trotzdem als erfahrener Marktbeobachter, Immobilieneigentümer, Vermittler von Darlehen und Beteiligter an Gesellschaften ein wichtiger Partner im Stadtumbau sein. Aus anfänglich informellen Kooperationsformen, wie der Beteiligung an Arbeitsgruppen bei der Konzepterarbeitung können formelle Formen der Zusammenarbeit entwickelt werden,

wie die Übernahme spezifischer Darlehensberatung für Eigentümer oder die Beteiligung an öffentlich-privaten Entwicklungsgesellschaften mit anderen kommerziellen Partnern [Fn 153].

[Fn 153] vgl. ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West, Sachstandsbericht der Forschungsagentur Stadtumbau West, 2006, S. 3

Auch die örtliche Kreditwirtschaft - insbesondere kommunale Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken - können als erfahrene Marktbeobachter, Immobilieneigentümer, Vermittler von öffentlichen Darlehen und Beteiligte an Entwicklungsgesellschaften wichtige Partner im Stadtumbau sein. Aus anfänglich informellen Kooperationsformen wie der Beteiligung an Arbeitsgruppen bei der Konzepterarbeitung können formelle Formen der Zusammenarbeit entwickelt werden, wie die Übernahme spezifischer Darlehensberatung für Eigentümer oder die Beteiligung an öffentlich-privaten Entwicklungsgesellschaften mit anderen kommerziellen Partnern.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist vorhanden, lässt aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahmen.

Sichter
Guckar

[115.] Jg/Fragment 101 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 16:41 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stadtumbau West 2006, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 1-3
Quelle: Stadtumbau West 2006
Seite(n): 3, Zeilen: 19-22
[Im sozialen Bereich sind Unterauslastung bei Kinderbetreuungseinrichtungen, erhöhte Nachfrage nach Infrastrukturangeboten für ältere Menschen und nach] Integrationsangeboten für benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu berücksichtigen und erfordern eine verstärkte Zusammenarbeit der Gemeinde mit Trägern der freien Wohlfahrtspflege und den anderen Trägern. Unterauslastung bei Kinderbetreuungseinrichtungen, erhöhte Nachfrage nach Infrastrukturangeboten für ältere Menschen und nach Integrationsangeboten für benachteiligte Bevölkerungsgruppen erfordern eine verstärkte Zusammenarbeit der Kommune mit Trägern der freien Wohlfahrtspflege.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Guckar

[116.] Jg/Fragment 100 34 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 16:36 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stadtumbau West 2006, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 100, Zeilen: 34-37
Quelle: Stadtumbau West 2006
Seite(n): 3, Zeilen: 18-22
Beide Infrastrukturbereiche müssen sich auf die Bedingungen des demografischen Wandels einstellen. Im sozialen Bereich sind Unterauslastung bei Kinderbetreuungseinrichtungen, erhöhte Nachfrage nach Infrastrukturangeboten für ältere Menschen und nach [Integrationsangeboten für benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu berücksichtigen und erfordern eine verstärkte Zusammenarbeit der Gemeinde mit Trägern der freien Wohlfahrtspflege und den anderen Trägern.] Stadtumbau umfasst in zahlreichen Pilotstädten auch die Anpassung sozialer Infrastrukturangebote an den demographischen Wandel: Unterauslastung bei Kinderbetreuungseinrichtungen, erhöhte Nachfrage nach Infrastrukturangeboten für ältere Menschen und nach Integrationsangeboten für benachteiligte Bevölkerungsgruppen erfordern eine verstärkte Zusammenarbeit der Kommune mit Trägern der freien Wohlfahrtspflege.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Guckar

[117.] Jg/Fragment 099 08 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 16:33 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stadtumbau West 2006, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 8-15
Quelle: Stadtumbau West 2006
Seite(n): 2, 3, Zeilen: 50-52, 1-3
gg) Professionelle Immobilienverwerter

Die Zusammenarbeit mit privatisierten bzw. veräußerten Wohnungsunternehmen, deren Bestände von privaten Beteiligungsgesellschaften (sog. Private Equity Fonds) erworben wurden, gestaltet sich regelmäßig schwierig. Bei diesen Unternehmen ist die Kooperationsbereitschaft aufgrund der zum Teil häufigen organisatorischen Umstrukturierungen und kurzfristigen Rentabilitätsvorstellungen geringer ausgeprägt. Die Gemeinden haben teilweise Probleme damit, diese Partner in den Stadtumbau einzubinden, sowohl auf informellem, wie auch formellem Wege.

[Seite 2, Zeilen 50-52]

Im Gegensatz dazu kann sich die Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen, deren Bestände von privaten Beteiligungsgesellschaften (sog. Private Equity Fonds) erworben wurden, schwieriger gestalten. Bei diesen Unternehmen ist die Kooperationsbereitschaft aufgrund der z.T. häufigen or-

[Seite 3, Zeilen 1-3]

ganisatorischen Umstrukturierungen und kurzfristigen Rentabilitätsvorstellungen geringer ausgeprägt. Die Kommunen haben teilweise Probleme damit, diese Partner in den Stadtumbau einzubinden, sowohl auf informellem, wie auch formellem Wege.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Guckar

[118.] Jg/Fragment 098 05 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 16:30 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stadtumbau West 2006

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen: 5-11
Quelle: Stadtumbau West 2006
Seite(n): 3, Zeilen: 10-16
dd) Eigentümer großflächiger Industrie-, Verkehrs- und Militärbrachen

Die Deutsche Bahn AG, Immobiliengesellschaften größerer Unternehmen und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sind beispielhaft für Eigentümer großflächiger Brachen. Den Gemeinden gelingt es nicht immer, diese Kategorie von Eigentümern in den Stadtumbauprozess zu integrieren. Da sich die Eigentümer oftmals von Grundstücken trennen wollen, stehen sie zwar für Verkaufsverhandlungen, seltener aber für kooperative Formen der Grundstücksentwicklung zur Verfügung [Fn 151].

[Fn 151]: ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West, Sachstandsbericht der Forschungsagentur Stadtumbau West, 2006, S. 3

Eigentümer großflächiger Industrie-, Verkehrs- und Militärbrachen:

Die Deutsche Bahn AG, Immobiliengesellschaften größerer Unternehmen und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sind beispielhaft für Eigentümer großflächiger Brachen in Pilotstädten. Den Kommunen gelingt es nicht immer, diese Kategorie von Eigentümern in Erarbeitungsprozesse von Stadtumbau-Konzepten zu integrieren. Da sich die Eigentümer oftmals von Grundstücken trennen wollen, stehen sie zwar für Verkaufsverhandlungen, seltener aber für kooperative Formen der Grundstücksentwicklung zur Verfügung.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist vorhanden, lässt aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahmen.

Sichter
Guckar

[119.] Jg/Fragment 097 24 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:27 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 16:20 Plagin Hood
Bernt 2002, Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 97, Zeilen: 24-27
Quelle: Bernt 2002
Seite(n): 24, Zeilen: 4-7
Darüber hinaus würden auch nach dem Abriss für das Grundstück laufende Kosten für die Herstellung von Verkehrssicherheit, Straßenreinigung, evtl. Grünanlagenpflege und Grundsteuer anfallen, ohne dass diese durch Einnahmen aus anderen Häusern quersubventioniert werden könnten. Darüber hinaus würden auch nach dem Abriss für das Grundstück laufende Kosten für die Herstellung von Verkehrssicherheit, Straßenreinigung, evtl. Grünanlagenpflege und Grundsteuer anfallen, ohne dass diese durch Einnahmen aus anderen Häusern quer-subventioniert werden könnte.
Anmerkungen

Komplett wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden. Einziger Unterschied: aus "quer-subventioniert" wird "quersubventioniert"

Sichter
Guckar

[120.] Jg/Fragment 096 10 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:27 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 16:15 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stadtumbau West 2006

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 96, Zeilen: 10-14
Quelle: Stadtumbau West 2006
Seite(n): 3, Zeilen: 4-7
cc) Einzeleigentümer

In Quartieren mit heterogener Eigentumsstruktur sind Einzeleigentümer wichtige Partner im Stadtumbau. Da Einzeleigentümer ganz unterschiedliche lnteressenslagen hinsichtlich ihres Immobilien- bzw. Flächenbesitzes verfolgen, gestaltet sich der Stadtumbau in diesen Quartieren oft schwieriger.

Einzeleigentümer:

In Quartieren mit heterogener Eigentumsstruktur sind Einzeleigentümer wichtige Partner im Stadtumbau. Da Einzeleigentümer ganz unterschiedliche Interessenslagen hinsichtlich ihres Immobilien bzw. Flächenbesitzes verfolgen, gestaltet sich der Stadtumbau in diesen Quartieren oft schwierig.

Anmerkungen

Komplett wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Guckar

[121.] Jg/Fragment 095 10 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:27 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 16:10 Plagin Hood
Bernt 2002, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 095, Zeilen: 10-37
Quelle: Bernt 2002
Seite(n): 25, 26, Zeilen: S. 25: 07-14, 20-33; S. 26 01-06
In Folge dieser Regelung haben altschuldenbelastete Unternehmen ein erhebliches Interesse am Abriss von eigenem Wohnraum, denn die Verknüpfung von Altschuldentilgung und Wohnungsabriss ist für die betreffenden Unternehmen eine einmalige Gelegenheit, sich eines wesentlichen Kostenfaktors zu entledigen. Im Unterschied zu allen anderen Wohnungsunternehmen haben die in den Geltungsbereich des Altschuldenhilfegesetzes fallenden kommunalen und genossenschaftlichen Unternehmen darum vom Abriss eigener Bestände zumindest eine Erleichterung ihrer Schuldenlast zu erwarten.

Anders als bei anderen Vermietertypen kann der Abriss eigener Bestände für diese kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen also durchaus zu einer Verbesserung der Situation führen. Hinzu kommt, dass die Bestände dieser Unternehmen im Allgemeinen sehr stark auf wenige Standorte (z. B. einen Stadtbezirk) und wenige, örtlich geballte Bautypen (Platten) konzentriert sind. Die eigene betriebswirtschaftliche Situation ist daher enger als bei anderen Vermietertypen mit der Entwicklung der jeweiligen Immobilienlage verknüpft. Durch diese Konzentration haben kommunale und genossenschaftliche Wohnungseigentümer in den neuen Ländern oft nicht nur eine hohe Fähigkeit zur Durchsetzung von über die Einzelimmobilie hinaus gehenden teilräumlichen Konzepten, sondern auch ein hohes Interesse an der Entwicklung von Standorten. Sie können zudem aufgrund der Größe ihrer Bestände Effekte nutzen und, anders als z. B. private Kleineigentümer, Verluste, die sie bei einer Immobilie erleiden, durch Gewinne aus einer anderen Immobilie kompensieren, Mieterumsetzungen im eigenen Bestand organisieren und auch spezialisierte Funktionen (wie Marketing oder Fördermittelakquise) professionell organisieren. Obwohl kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen durch den Abriss ihrer Wohnfläche tatsächliche und bilanzielle Verluste erleiden und die Durchführung der Maßnahmen auch mit erheblichen Aufwendungen verbunden ist, haben sie damit als einziger Vermietertyp auch Vorteile vom Abriss eigener Bestände und sie sind fast als einzige in der Lage, diesen Abriss in teilräumliche Standortentwicklungskonzepte einzubinden.

[S. 25 07-14]

In Folge dieser Regelung haben altschuldenbelastete Unternehmen ein erhebliches Interesse am Abriss von eigenem Wohnraum, denn die Verknüpfung von Altschuldentilgung und Wohnungsabriss ist für die betreffenden Unternehmen eine einzigartige Gelegenheit einen wesentlichen Kostenfaktoren los zu werden. Im Unterschied zu allen anderen Wohnungsunternehmen haben die in den Geltungsbereich des Altschuldenhilfegesetzes fallenden kommunalen und genossenschaftlichen Unternehmen darum vom Abriss eigener Bestände zumindest eine Erleichterung ihrer Schuldenlast zu erwarten. [...]

[S. 25 20-33]

Anders als bei andere Vermietertypen kann der Abriss eigener Bestände für kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen also durchaus zu einer Verbesserung ihrer Situation führen. Hinzu kommt, dass die Bestände dieser Unternehmen im allgemeinen sehr stark auf wenige Standorte (z.B. einen Stadtbezirk) und wenige, örtlich geballte Bautypen (Platten) konzentriert sind. Die eigene betriebswirtschaftliche Situation ist daher enger als bei anderen Vermietertypen mit der Entwicklung der jeweiligen Immobilienlage verknüpft. Durch diese Konzentration haben kommunale und genossenschaftliche Wohnungseigentümer in Ostdeutschlang oft nicht nur eine hohe Fähigkeit zur Durchsetzung von über die Einzelimmobilie hinaus gehenden teilräumlichen Entwicklungskonzepten sondern auch ein hohes Interesse an der Entwicklung von Standorten. Sie können zudem, aufgrund der Größe ihrer Bestände, Skaleneffekte nutzen und - anders als z.B. private Kleineigentümer - Verluste, die sie bei einer Immobilie erleiden, durch Gewinne aus einer anderen Immobilie kompensieren, Mieterumsetzungen im eigenen Bestand organisieren und auch spezialisierte Funktionen (wie Marketing oder Fördermittelakquise) professionell organisieren.

[S. 26 01-06]

Obwohl kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen durch den Abriss ihrer Wohnfläche tatsächliche und bilanzielle Verluste erleiden und die Durchführung der Maßnahmen auch mit erheblichen Aufwendungen verbunden ist, haben sie damit als einziger Vermietertyp ein starkes materielles Interesse am Abriss eigener Bestände und sie sind fast als einzig in der Lage, diesen Abriss in teilräumliche Standortentwicklungskonzepte einzubinden.

Anmerkungen

Nur geringe Unterschiede (z.B. "Vorteile vom Abriss" statt "ein starkes materielles Interesse am Abriss", Z. 35 Diss.). Textangaben und Fundstellen scheinen zu stimmen. Ob die Klassifizierung auf "Totalplagiat" korrekt ist, müsste geklärt werden. Geprüft am 17.10.2011 Kategorie in verschleierung geändert, da mehrere kleine Unterschiede zwischen Dissertation und Fundstelle.

Sichter
Bummelchen

[122.] Jg/Fragment 094 21 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:27 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 16:01 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stadtumbau West 2006

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 94, Zeilen: 22-33
Quelle: Stadtumbau West 2006
Seite(n): 2, Zeilen: 37-46
bb) Wohnungsunternehmen

Bei den Wohnungsunternehmen als wichtiger Akteur im Stadtumbau ist nach ihrer Rechtsform und den zugrunde liegenden Bewirtschaftungsinteressen zu unterscheiden. Wohnungsgenossenschaften, kommunale Wohnungsbaugesellschaften und zum Teil auch Wohnungsunternehmen in Privatbesitz stellen i. d. R. die konstruktivsten Partner im Stadtumbau dar. Ihre grundsätzlich stärker an Prinzipien der Nachhaltigkeit und Langfristigkeit orientierte Bewirtschaftung von Wohnungsbeständen kommt den Interessen der Gemeinde im Stadtumbau entgegen und bietet gute Ausgangsbedingungen, erfolgreiche Partnerschaften herzustellen. Diese Wohnungsunternehmen suchen aufgrund ihres hohen Eigeninteresses nicht selten frühzeitig den Austausch und sind daher häufige Partner im Rahmen informeller Formen der Konzeptentwicklung im Rahmen der Dialogplanung [Fn 149].

[Fn 149] ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West, Sachstandsbericht der Forschungsagentur Stadtumbau West, 2006, S. 2

Wohnungsunternehmen:

Bei den Wohnungsunternehmen als Partner im Stadtumbau ist nach ihrer Rechtsform und den zugrunde liegenden Bewirtschaftungsinteressen zu unterscheiden. Wohnungsbaugenossenschaften, (kommunale) Wohnungsbaugesellschaften und zum Teil auch Wohnungsunternehmen in Privatbesitz stellen in der Regel die konstruktivsten Partner im Stadtumbau dar. Ihre grundsätzlich stärker an Prinzipien der Nachhaltigkeit und Langfristigkeit orientierte Bewirtschaftung von Wohnungsbeständen kommt den Interessen der Kommune im Stadtumbau entgegen und bietet gute Ausgangsbedingungen, Win-Win-Partnerschaften herzustellen. Diese Wohnungsunternehmen suchen aufgrund ihres hohen Eigeninteresses frühzeitig den Austausch und sind daher häufige Partner im Rahmen informeller Formen der Konzeptentwicklung (z.B. Arbeitskreise).

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist vorhanden, lässt aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahmen.

Sichter
Guckar

[123.] Jg/Fragment 092 27 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:27 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 15:52 Plagin Hood
Bernt 2005, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Bummelchen, 94.222.49.226, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 92, Zeilen: 27-31
Quelle: Bernt 2005
Seite(n): 4, Zeilen: 15-19
Zu dieser Problemlage kommen unter Schrumpfungsbedingungen neuartige Schwierigkeiten in der Koordination des Handelns eigeninteressierter Akteure. Weil es bei der Schrumpfung eben statt Gewinnen oft nur Kosten zu verteilen gibt, befinden sich viele Akteure in einem so genannten „Gefangenendilemma“ [Fn 148].

[Fn 148] Bernt, Stadtumbau im Gefangenendilemma in Kommunikative Steuerung des Stadtumbaus, 2005, S. 109

Zu diesem strukturellen Problem kommen unter Schrumpfungsbedingungen neuartige Schwierigkeiten in der Koordination des Handelns eigeninteressierter Marktteilnehmer. Da es bei der Schrumpfung statt Gewinnen nur Kosten zu verteilen gibt, befinden sich Wohnungsmarktakteure in einem „Gefan-genendilemma“ (Bernt 2005a) und sehen nur wenig Gründe, sich am „Stadtumbau“ mit einer Aufgabe eigener Vermögensbestände zu beteiligen.
  • [Bernt 2005a]:

Bernt, Matthias (2005): Stadtumbau im Gefangenendilemma, In: Weiske, Christine/ Kabisch, Sigrun/ Hannemann, Christine (Hg.): Kommunikative Steuerung des Stadtumbaus. Interessengegensätze, temporäre Koalitionen und Entscheidungs-strukturen in schrumpfenden Städten, Wiesbaden: VS – Verlag für Sozialwissenschaften, S.109-131

Anmerkungen

Evtl. auch Bauernopfer. Die Quelle Bernt 2005a ist nicht online verfügbar.

Sichter
Bummelchen

[124.] Jg/Fragment 078 03 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:27 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 15:45 Plagin Hood
Bernt 2005, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 3-10
Quelle: Bernt 2005
Seite(n): 4, Zeilen: 9-14
Entsprechend schwer hat es die Stadtplanung, die einen funktionierenden

Boden-und Immobilienmarkt nicht ersetzen kann. In schrumpfenden Regionen muss sich die Planung daher in wachsendem Maße um die privatwirtschaftlichen Unternehmen, die die für den Betrieb einer Stadt nötigen Infrastrukturleistungen (wie Wohnungen, öffentlichen Nahverkehr, Wasserversorgung u. a.) anbieten, sorgen und deren Überleben gewährleisten. Planung wird unter diesen Bedingungen “ökonomisiert“ und muss sich stärker an betriebswirtschaftlichen Realitäten ausrichten und soziale Verwerfungen berücksichtigen.

Entsprechend schwer hat es die Stadtplanung, die das Funktionieren von Märkten nicht ersetzen kann. In den Mittelpunkt des Geschehens rücken deshalb in wachsendem Maße die privatwirtschaftlichen Unternehmen, die die für den Betrieb einer Stadt nötigen Infrastrukturleistungen (wie Wohnungen, öffentlichen Nahverkehr, Wasserversorgung etc.) anbieten und die Sicherung ihres Überlebens (vgl. Altrock 2005: 166). Planung wird unter diesen Bedingungen “ökonomisiert“ und muss sich stärker an betriebswirtschaftlichen Realitäten ausrichten (vgl. Hunger 2003).
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Guckar

[125.] Jg/Fragment 126 17 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:28 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 15:34 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schubert 2002, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 17-24
Quelle: Schubert 2002
Seite(n): 12, Zeilen:
Die fördernden Faktoren für Netzwerke sind: Offenheit und Bereitschaft, Institutionelle Unterstützung der Zusammenarbeit, Benennung fester Ansprechpartner, gemeinsame Zielsetzungen, verbindliche Planung, Handlungsspielräume, gegenseitige Information, klar definierte Kooperationsstrukturen und Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen.

Die hemmenden Faktoren bezüglich der Netzwerke sind: keine ausreichenden Ressourcen, hindernde interne Strukturen, formale Einschränkungen, unterschiedliche Voraussetzungen bei Kooperationspartnern, Konkurrenz unter Beteiligten, mangelnder Informationsfluss und unterentwickelte Kooperationsstrukturen [Fn 185].

[Fn 185] BMBF, Aus der Praxis des Netzwerksmanagements, 2002, S. 12

Fördernde und hemmende Faktoren im Vernetzungsprozess

Fördernde Faktoren

  • Offenheit und Bereitschaft
  • Institutionelle Unterstützung der Zusammenarbeit
  • Benennung fester Ansprechpartner
  • Gemeinsame Zielsetzungen, verbindliche Planung
  • Handlungsspielräume
  • Gegenseitige Information
  • Klar definierte Kooperationsstrukturen
  • Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen

Hemmfaktoren

  • Keine ausreichenden Ressourcen
  • Hindernde interne Strukturen, formale Einschränkungen
  • Unterschiedliche Voraussetzungen bei Kooperationspartnern
  • Konkurrenz unter Beteiligten
  • Mangelnder Informationsfluss
  • Unterentwickelte Kooperationsstrukturen
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist vorhanden, lässt aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahmen.

Sichter
Guckar

[126.] Jg/Fragment 017 30 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 15:28 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schmid 2001, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 017, Zeilen: 30-34
Quelle: Schmid 2001
Seite(n): 1, Zeilen:
Das niedrige Geburtenniveau ist wohl mit Zeitgeist, modernem Lebenszuschnitt und Platzierungszwängen in neuen Ökonomien und Arbeitsmärkten zu begründen, die eine stabile Partnerbeziehung mit Kindern erschweren. Man wird andere Wege gehen müssen, die nicht nur auf die Kaufkraft der Familien zielen, sondern auf Vereinbarkeit von Beruf und Mutterschaft bei jungen Frauen. Das niedrige Geburtenniveau wird mit Zeitgeist, modernem Lebenszuschnitt und Platzierungszwängen in neuen Ökonomien und Arbeitsmärkten begründet, die eine stabile Partnerbeziehung mit Kindern erschweren. [Fn 13] Man wird hier andere Wege gehen müssen, die nicht nur auf die Kaufkraft der Familien zielen, sondern auf Vereinbarkeit von Beruf und Mutterschaft bei jungen Frauen.

[Fn 13] Mit an Karikatur grenzender Deutlichkeit finden sich die Zwänge des modernen Menschen dargestellt bei Richard Sennett, Der flexible Mensch - Die Kultur des neuen Kapitalismus. Berlin 1998.

Anmerkungen

Minimaler Unterschied im Vergleich zum Original. Guckar: Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Guckar

[127.] Jg/Fragment 006 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 15:11 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, Pressemitteilung EU-Kommission 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1-8
Quelle: Pressemitteilung EU-Kommission 2005
Seite(n): 1, Zeilen:
[Im modernen Europa hat es niemals] wirtschaftliches Wachstum ohne Geburten gegeben. All dies ist das Ergebnis der Zwänge von Familienentscheidungen: Später Zugang zu einer Beschäftigung, unsichere Arbeitsplätze, teurer Wohnraum und fehlende Anreize (Familienbeihilfen, Elternurlaub, Kinderbetreuung, gleiche Entlohnung). Anreize dieser Art können sich positiv auf die Geburtenrate auswirken und zu mehr Beschäftigung, insbesondere von Frauen führen, wie sich in einigen Ländern gezeigt hat. Ungeachtet dessen gaben 84 % der 2004 von Eurobarometer befragten Männer an, dass sie keinen Elternurlaub genommen hätten oder dies auch nicht beabsichtigten, obwohl sie über ihre Rechte aufgeklärt waren. Im modernen Europa hat es niemals wirtschaftliches Wachstum ohne Geburten gegeben. All dies ist das Ergebnis der Zwänge von Familienentscheidungen: später Zugang zu einer Beschäftigung, unsichere Arbeitsplätze, teurer Wohnraum und fehlende Anreize (Familienbeihilfen, Elternurlaub, Kinderbetreuung, gleiche Entlohnung). Anreize dieser Art können sich positiv auf die Geburtenrate auswirken und zu mehr Beschäftigung insbesondere von Frauen führen, wie sich in einigen Ländern gezeigt hat. Ungeachtet dessen gaben 84 % der 2004 von Eurobarometer befragten Männer an, dass sie keinen Elternurlaub genommen hätten oder dies auch nicht beabsichtigten, obwohl sie über ihre Rechte aufgeklärt waren.
Anmerkungen

Fortsetzung vom Jg/Fragment_005_02 Komplett wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Guckar

[128.] Jg/Fragment 005 02 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 13. October 2011, 14:58 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, Pressemitteilung EU-Kommission 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 2-36
Quelle: Pressemitteilung EU-Kommission 2005
Seite(n): 1, Zeilen:
Die Europäische Union steht vor einem beispiellosen demografischen Wandel, der sich massiv auf die gesamte Gesellschaft auswirken wird. In vielen Ländern wird mit massiven Bevölkerungsrückgängen gerechnet. Laut dem Grünbuch wird die EU-Bevölkerung von 469,5 Mio. im Jahr 2025 auf 468,7 Mio. im Jahr 2030 fallen. Im Vergleich hierzu wird die US-Bevölkerung zwischen 2000 und 2025 um 25,6 % wachsen. Die Zahlen aus dem Grünbuch „Demografischer Wandel“ zeigen, dass der EU bis 2030 20,8 Mio. Menschen im erwerbsfähigen Alter (6,8 %) fehlen werden. Im Jahr 2030 werden zwei Erwerbstätige (zwischen 15 und 65 Jahren) für einen Nichterwerbstätigen (von über 65 Jahren) aufkommen müssen. In der Union leben dann 18 Mio. Kinder und Jugendliche weniger als heute [Fn 5]. Es geht dabei nicht nur um ältere Arbeitnehmer und die Rentenreform. Die Entwicklung wird fast alle Bereiche des Lebens betreffen, beispielsweise die Geschäftsabläufe und die Arbeitsorganisation, die Stadtplanung, den Zuschnitt der Wohnungen, die öffentlichen Verkehrsmittel, das Wahlverhalten und die Infrastruktur der

Einkaufsmöglichkeiten in unseren Gemeinden. Alle Altersgruppen werden betroffen sein, denn die Menschen leben länger und erfreuen sich einer besseren Gesundheit, die Geburtenrate sinkt und die Zahl der Erwerbstätigen nimmt ab.Diese auf europäischer Ebene geführte Debatte ist ein erster wichtiger Schritt [Fn 6]. Die Menschen leben in der EU länger und die Älteren sind gesünder. Bis 2030 wird die Zahl der „älteren Arbeitnehmer“ (zwischen 55 und 64 Jahren) um 24 Mio. steigen, da die Babyboomer-Generation das Vorruhestandsalter erreicht, und die EU wird 34,7 Mio. Menschen über 80 Jahren zählen (gegenüber 18,8 Mio. heute). Seit 1960 ist die durchschnittliche Lebenserwartung 60-jähriger Frauen um fünf Jahre und die gleichaltriger Männer um fast vier Jahre gestiegen. Die Zahl der Menschen über 80 wird bis zum Jahr 2050 um 180 % anwachsen. Im Jahr 2003 war die Geburtenrate in der EU auf 1,48 gesunken und lag somit unter der für die Reproduktion der Bevölkerung erforderlichen Marke von 2,1 Kindern pro Frau. In einem Drittel der EU-Regionen und in fast allen Regionen der neuen Mitgliedstaaten nimmt die Bevölkerung seit Ende der 90-er Jahre ab. Zwischen 2005 und 2030 wird die Zahl der Menschen über 65 Jahre um 52,3 % (40 Mio.) steigen, während die Altersgruppe der 15- bis 64-Jährigen um 6,8 % (20,8 Mio.) abnehmen wird. Das Verhältnis von abhängigen jungen und alten Menschen gegenüber Erwerbstätigen wird von 49 % im Jahr 2005 auf 66 % im Jahr 2030 zunehmen. Um den Verlust der Erwerbstätigen auszugleichen, werden wir eine Beschäftigungsrate von über 79 % brauchen. Diese demografischen Veränderungen werden sich massiv auf den Wohlstand, den Lebensstandard und die Beziehungen zwischen den Generationen auswirken. Im modernen Europa hat es niemals [wirtschaftliches Wachstum ohne Geburten gegeben.]

[Fn 5] EU, Grünbuch "Angesichts des demografischen Wandels - eine neue Solidarität zwischen den Generationen", 2006

[Fn 6] Europäische Kommission, Pressemitteilung vom 17.03.2005

Die Europäische Union steht vor einem beispiellosen demografischen Wandel, der sich massiv auf die gesamte Gesellschaft auswirken wird. Die Zahlen in dem heute von der Kommission vorgelegten Grünbuch „Demografischer Wandel“ zeigen, dass der EU bis 2030 20,8 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter (6,8 %) fehlen werden. Grob gesagt werden im Jahr 2030 zwei Erwerbstätige (zwischen 15 und 65 Jahren) für einen Nichterwerbstätigen (von über 65 Jahren) aufkommen müssen. In der Union leben dann 18 Millionen Kinder und Jugendliche weniger als heute. „Es geht dabei nicht nur um ältere Arbeitnehmer und die Rentenreform. Die Entwicklung wird fast alle Bereiche unseres Lebens betreffen, beispielsweise die Geschäftsabläufe und die Arbeitsorganisation, die Stadtplanung, den Zuschnitt der Wohnungen, die öffentlichen Verkehrsmittel, das Wahlverhalten und die Infrastruktur der Einkaufsmöglichkeiten in unseren Städten“, sagte Herr Špidla. „Alle

Altersgruppen werden betroffen sein, denn die Menschen leben länger und erfreuen sich einer besseren Gesundheit, die Geburtenrate sinkt und die Zahl der Erwerbstätigen nimmt ab. [...] Diese auf europäischer Ebene geführte Debatte ist ein erster Schritt.“

Steigende Lebenserwartung Die Menschen leben länger und die Älteren sind gesünder. Bis 2030 wird die Zahl der „älteren Arbeitnehmer“ (zwischen 55 und 64 Jahren) um 24 Millionen steigen, da die Babyboomer-Generation das Vorruhestandsalter erreicht, und die EU wird 34,7 Millionen Menschen über 80 Jahren zählen (gegenüber 18,8 Millionen heute). Seit 1960 ist die durchschnittliche Lebenserwartung 60 jähriger Frauen um fünf Jahre und die gleichaltriger Männer um fast vier Jahre gestiegen. Die Zahl der Menschen über 80 wird bis zum Jahr 2050 um 180 % anwachsen.

Geburtenrate Im Jahr 2003 war die Geburtenrate in der EU auf 1,48 gesunken und lag somit unter der für die Reproduktion der Bevölkerung erforderlichen Marke von 2,1 Kindern pro Frau. Laut Grünbuch wird die EU-Bevölkerung von 469,5 Millionen im Jahr 2025 auf 468,7 Millionen im Jahr 2030 fallen. Im Vergleich hierzu wird die US-Bevölkerung zwischen 2000 und 2025 um 25,6 % wachsen. Bei uns hat der demografische Niedergang jedoch bereits begonnen: in einem Drittel der EU-Regionen und in fast allen Regionen der neuen Mitgliedstaaten nimmt die Bevölkerung seit Ende der 90er Jahre ab.

Alternde Arbeitnehmer Zwischen 2005 und 2030 wird die Zahl der Menschen über 65 Jahren um 52,3 % (40 Millionen) steigen, während die Altersgruppe der 15 bis 64-Jährigen um 6,8 % (20,8 Millionen) abnehmen wird. Das Verhältnis von abhängigen jungen und alten Menschen gegenüber Erwerbstätigen wird von 49 % im Jahr 2005 auf 66 % im Jahr 2030 zunehmen. Um den Verlust der Erwerbstätigen auszugleichen, werden wir eine Beschäftigungsrate von über 79 Prozent brauchen.

Auswirkungen Diese demografischen Veränderungen werden sich massiv auf unseren Wohlstand, den Lebensstandard und die Beziehungen zwischen den Generationen auswirken. Im modernen Europa hat es niemals wirtschaftliches Wachstum ohne Geburten gegeben.

Anmerkungen

Fortsetzung siehe Jg/Fragment_006_01 Der Name des zitierten Herrn Špidla wird mehrfach ausgelassen.

Sichter
Guckar

[129.] Jg/Fragment 016 19 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 19. August 2011, 23:04 Plagin Hood
Birg 2002, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 016, Zeilen: 19-32
Quelle: Birg 2002
Seite(n): 1, Zeilen:
Die Vereinten Nationen haben in ihrer „Population Division“ in New York die Frage aufgeworfen, ob sich die Auswirkungen der niedrigen Geburtenrate in Deutschland und in anderen Ländern auf die Dauer durch Einwanderungen auffangen lassen und die Antwort an Deutschland in Gestalt einer demografischen Expertise gleich mitgeliefert. Wollte Deutschland durch die Einwanderung Jüngerer verhindern, dass die Alterung, gemessen durch den Altersquotienten (das entspricht der Zahl der 65-Jährigen und älteren auf 100 Menschen im Alter von 15 bis 65) zunimmt, müssten bis 2050 188 Mio. Menschen mehr ein- als auswandern, denn je mehr Junge einwandern, desto mehr Alte gibt es 30 Jahre später. Dadurch würde die Bevölkerungszahl von 82 Mio. auf 299 Mio. zunehmen [Fn 14]. Diese Berechnung macht deutlich, dass die Alterung nur noch um den Preis eines extremen Bevölkerungswachstums zu stoppen ist, wobei die dafür erforderliche Masseneinwanderung die Probleme vervielfachen würde, die sie eigentlich lösen soll.

[Fn 14] „Replacement Migration“, New York, 2000

Die Vereinten Nationen haben in ihrer " Population Division" in New York die Frage aufgeworfen, ob sich die Auswirkungen der niedrigen Geburtenrate in Deutschland und in anderen Ländern auf die Dauer durch Einwanderungen auffangen lassen und die Antwort an Deutschland in einer besonderen Art von " Blauem Brief" in Gestalt einer demographischen Expertise gleich mitgeliefert: Wollte Deutschland durch die Einwanderung Jüngerer verhindern, dass die Alterung, gemessen durch den Altenquotienten (= Zahl der 65jährigen und älteren auf 100 Menschen im Alter von 15 bis 65) zunimmt, müssten bis 2050 188 Mio. Menschen mehr ein- als auswandern, denn je mehr Junge einwandern, desto mehr Alte gibt es 30 Jahre später. Dadurch würde die Bevölkerungszahl von 82 Mio. auf 299 Mio. zunehmen (" Replacement

Migration" , New York, 2000). Die Rechnung macht deutlich, dass die Alterung nur noch um den Preis eines extremen Bevölkerungswachstums zu stoppen ist, wobei die dafür erforderliche massenhafte Einwanderung die Probleme vervielfachen würde, die sie eigentlich lösen soll.

Anmerkungen
Sichter
Hindemith

[130.] Jg/Fragment 440 12 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 09:16 (Plagin Hood)
Erstellt: 19. August 2011, 21:56 Plagin Hood
ByAK 2009, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 440, Zeilen: 12-26
Quelle: ByAK 2009
Seite(n): 1, Zeilen: -
Der Umgang mit Gebäuden jeglichen Alters und jeglicher Nutzung erfordert besondere Sorgfalt und spezielle planerische und bautechnische Kenntnisse. Es werden dazu drei Formen der Gebäudesanierung unterschieden: Die Instandsetzung dient der Schadensbeseitigung oder Schadensvorbeugung. Beides ist notwendig, um den Wert des Gebäudes zu erhalten. Die Aufwendungen für Instandsetzungsmaßnahmen können nicht auf die Miete umgelegt werden. Die Modernisierung ist die Anpassung des Gebäudes an einen höheren technischen Standard, um den Wohn- und Nutzwert zu erhöhen. Modernisierungen umfassen häufig Maßnahmen, die den Grundriss optimieren (z. B. Badeinbau), Energie einsparen oder die Ver- und Entsorgung (Strom, Gas, Wasser, Abwasser) verbessern. Die Kosten dieser Maßnahmen können im Gegensatz zur Instandsetzung im Rahmen des Mietrechtes auf die Miete umgelegt werden. Der Umbau, die Erweiterung oder der Ausbau ergibt sich aus veränderten Nutzungsbedürfnissen, die Grundrissänderungen nach sich ziehen. Mögliche Maßnahmen sind die Erweiterung eines Hauses, z. B. durch Anbau oder Aufstockung, oder der Ausbau ungenutzter Räume (Dachboden, Keller). Der Umgang mit Gebäuden jeglichen Alters und jeglicher Nutzung erfordert besondere Sorgfalt und spezielle planerische und bautechnische Kenntnisse. [...]

Es werden dazu drei Formen der Gebäudesanierung unterschieden:

Instandsetzung dient der Schadensbeseitigung oder Schadensvorbeugung. Beides ist notwendig, um den Wert des Gebäudes zu erhalten. Die Aufwendungen für Instandsetzungsmaßnahmen können nicht auf die Miete umgelegt werden.

Modernisierung ist die Anpassung des Gebäudes an einen höheren technischen Standard, um den Wohn- und Nutzwert zu erhöhen. Modernisierungen umfassen häufig Maßnahmen, die den Grundriss optimieren (z.B. Badeinbau), Energie einsparen oder die Ver- und Entsorgung (Strom, Gas, Wasser, Abwasser) verbessern. Die Kosten dieser Maßnahmen können im Gegensatz zur Instandsetzung im Rahmen des Mietrechtes auf die Miete umgelegt werden.

Umbau / Erweiterung / Ausbau ergibt sich aus veränderten Nutzungsbedürfnissen, die Grundrissänderungen nach sich ziehen. Mögliche Maßnahmen sind die Erweiterung eines Hauses, zum Beispiel durch Anbau oder Aufstockung, oder der Ausbau ungenutzter Räume (Dachboden, Keller).

Anmerkungen

Leicht angepasste Übernahme, kein Quellenverweis Die Quelle (Website) lässt sich im Internetarchiev wie [3] belegt mit dem o.g. Inhalt noch bis zum 20. Feb. 2009, d.h. zu einem Zeitpunkt vor der Fertigstellung der Dissertation, zurückverfolgen.

Sichter
Hindemith

[131.] Jg/Fragment 015 23 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 19. August 2011, 18:43 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Pressemitteilung IAB 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 015, Zeilen: 22-31
Quelle: Pressemitteilung IAB 2005
Seite(n): 1, Zeilen:
Die Erwerbsbevölkerung (Zahl der 15- bis 64-Jährigen) in den neuen Ländern wird bis zur Jahrhundertmitte voraussichtlich um mehr als 50 % schrumpfen, von derzeit (2006) mehr als 10 Mio. auf ungefähr 4,5 Mio. im Jahr 2050. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) warnt deshalb in einer aktuellen Studie vor den Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung und die Zukunft Ostdeutschlands. Nach Ansicht der Arbeitsmarktforscher ist keineswegs sicher, dass der Rückgang der Erwerbsbevölkerung den Druck vom ostdeutschen Arbeitsmarkt nehmen wird. Wie sich der Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials auf den ostdeutschen Arbeitsmarkt auswirkt, hängt von zahlreichen Faktoren ab, vor allem von der Zahl der Arbeitsplätze und der Qualifikation der Arbeitskräfte. Die Erwerbsbevölkerung in Ostdeutschland wird bis zur Jahrhundertmitte voraussichtlich um mehr als 50 Prozent schrumpfen - von derzeit mehr als 10 Millionen auf ungefähr 4,5 Millionen im Jahr 2050. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) warnt deshalb in einer aktuellen Studie vor den Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung und die Zukunft Ostdeutschlands.

Nach Ansicht der Arbeitsmarktforscher ist keineswegs sicher, dass der Rückgang der Erwerbsbevölkerung den Druck vom ostdeutschen Arbeitsmarkt nehmen wird. Wie sich der Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials auf den ostdeutschen Arbeitsmarkt auswirkt hängt von zahlreichen Faktoren ab, vor allem der Zahl der Arbeitsplätze und der Qualifikation der Arbeitskräfte.

Anmerkungen

Weitere Textübernahme aus derselben Quelle auf der gleiche Seite. Jg verweist zwar weiter unten auf der Seite in Fußnote 13 auf den IAB-Kurzbericht ("IAB, Kurzbericht Nr. 19 vom 28.10.2005"), der Inhalt stammt jedoch aus der Pressemitteilung des IAB und nicht aus dem IAB-Kurzbericht (siehe hier) (Eventuell auch Einstufung als Bauernopfer möglich)

Sichter
Hindemith

[132.] Jg/Fragment 015 33 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 19. August 2011, 18:42 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, Pressemitteilung IAB 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 015, Zeilen: 33-36
Quelle: Pressemitteilung IAB 2005
Seite(n): 1, Zeilen:
In den alten Bundesländern ist ebenfalls ein Rückgang der Erwerbsbevölkerung zu erwarten, der jedoch mit rund 25 % sehr viel schwächer ausfallen wird. Der Grund ist einfach. Im Westen wirken die Zuwanderung und die Binnenwanderung dem Rückgang entgegen [Fn 13].

[Fn 13] IAB, Kurzbericht Nr. 19 vom 28.10.2005

In den alten Bundesländern ist ebenfalls ein Rückgang der Erwerbsbevölkerung zu erwarten, der jedoch mit rund 25 Prozent sehr viel schwächer ausfallen wird. Der Grund: Im Westen wirkt die Zuwanderung dem Rückgang entgegen.
Anmerkungen

Als Bauernopfer eingestuft, da IAB genannt wird, aber die Kennzeichnung als Zitat fehlt. Der Text stammt jedoch aus der online veröffentlichten Pressemitteilung und nicht aus dem IAB-Kurzbericht (siehe hier), wie in Fußnote 13 behauptet wird.

Sichter
Hindemith

[133.] Jg/Fragment 161 10 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 19. August 2011, 14:49 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Programm Stadtumbau Ost 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 161, Zeilen: 10-25
Quelle: Programm Stadtumbau Ost 2002
Seite(n): 29, Zeilen:
In Umstrukturierungsgebieten (Dispositionsgebiete) kommt es zu größeren Abbruchmaßnahmen und Erhaltungsmaßnahmen an den verbleibenden Gebäuden. Der Charakter des Gebietes (auch i. S. der Baunutzungsverordnung) wird oft nicht oder nur teilweise geändert. Teilabrisse und Umnutzungen von vorhandener Substanz werden durchgeführt. Einzelne Neubaumaßnahmen, ebenso wie begrenzte Bodenordnungsmaßnahmen bzw. die Umverlegung von Verkehrswegen kennzeichnen die Umstrukturierung.

In Neuentwicklungsgebieten (Entwicklungsgebiete, Aktivierungsgebiete) wird umfassender Rückbau durchgeführt. Eine geringe Anzahl von Wohngebäuden bleibt bestehen, die freigewordenen Flächen werden für eine Neubebauung (Eigenheimsiedlung, Gewerbe, Handel usw.) vorbereitet. Bodenordnungsmaßnahmen und Neuerschließungen sind i.d.R. notwendig.

In Rückbaugebieten (Renaturierungsgebiete) werden gesamte Quartiere rückgebaut einschließlich der vorhandenen Infrastruktur (nach Notwendigkeit). Diese Gebiete sind mittelfristig nicht für eine Neubebauung vorgesehen. Es können größere Baulücken sein, aber infolge des Eingriffs können diese Gebiete nach § 35 BauGB eingeordnet werden.

Umstruktuierungsgebiete

In Umstrukturierungsgebieten kommt es zu größeren Abbruchmaßnahmen und Erhaltungsmaßnahmen an den verbleibenden Gebäuden. Der Charakter des Gebietes (auch im Sinne der BauNVO) wird nicht oder nur teilweise geändert. Teilabrisse und Umnutzungen von vorhandener Substanz werden durchgeführt. Einzelne Neubaumaßnahmen sind nicht ausgeschlossen, ebenso wie kleinere Bodenordnungsmaßnahmen bzw. die Umverlegung von Verkehrswegen.

Neuentwicklungsgebiete In Neuentwicklungsgebieten wird umfassender Abbruch durchgeführt. Eine geringe Anzahl von Wohngebäuden bleiben bestehen, die freigewordenen Flächen werden für eine Neubebauung (Eigenheimsiedlung, Gewerbe, Handel) vorbereitet. Bodenordnungsmaßnahmen und Neuerschließungen sind notwendig.

Abrissgebiete Bei Abrissgebieten werden gesamte Quartiere rückgebaut einschließlich der vorhandenen Infrastruktur (nach Notwendigkeit). Diese Gebiete sind mittelfristig nicht für eine Neubebauung vorgesehen. Es können größere Baulücken sein, aber infolge des Eingriffs können diese Gebiete nach § 35 BauGB eingeordnet werden.

Anmerkungen

Der Text findet sich in ähnlicher Weise auch in anderen, teilweise eigenen Schriften von Jg. Diese sind jedoch später datiert. Möglicherweise andere Quelle, jedoch definitiv unausgewiesene Textübernahme.

Sichter
Hindemith

[134.] Jg/Fragment 147 29 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:29 (Kybot)
Erstellt: 19. August 2011, 05:31 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hutter 2006, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 147, Zeilen: 29-35
Quelle: Hutter 2006
Seite(n): 210, Zeilen:
[Die strategische Planung ist [...] wie folgt gekennzeichnet [Fn 219]:]

- Strategische Planung akzeptiert die Grenzen umfassender, langfristiger und rationaler Orientierung. Sie erkennt an, dass sich langfristige Orientierung, Überprüfung und Revision nicht gegenseitig ausschließen, sondern wechselseitig erfordern.

- Sie bezieht sich auf die externen Rahmenbedingungen von Städten und Regionen (z. B. demografischer und ökonomischer Wandel) und versucht für die damit verbundenen Herausforderungen Lösungsansätze zu entwickeln.

- Sie vertraut auf Überzeugung und Selbstbindung der Beteiligten und nicht auf [hoheitlich imperative Interventionen. Sie ist deshalb auch eingebettet in Netzwerke und kooperative Akteursbeziehungen.]

[Fn 219]: Hutter, Strategische Planung, Raumplanung 128/2006, S. 210

– Strategische Planung akzeptiert die Grenzen umfassender, langfristiger und rationaler Orientierung. Sie erkennt an, dass sich langfristige Orientierung, Überprüfung und Revision nicht gegenseitig ausschließen, sondern wechselseitig erfordern.

– Sie bezieht sich auf die externen Rahmenbedingungen von Städten und Regionen (z. B. demografischer und ökonomischer Wandel) und sucht für die damit verbundenen Herausforderungen Lösungsansätze zu entwickeln.

– Sie vertraut auf Überzeugung und Selbstbindung der Beteiligten und nicht auf hoheitlich-imperative Interventionen. Sie ist deshalb auch eingebettet in Netzwerke und kooperative Akteursbeziehungen.

Anmerkungen

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
Hindemith

[135.] Jg/Fragment 148 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 09:03 (Plagin Hood)
Erstellt: 19. August 2011, 04:27 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Hutter 2006, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 148, Zeilen: 01-27
Quelle: Hutter 2006
Seite(n): 210, Zeilen: -
[- Sie vertraut auf Überzeugung und Selbstbindung der Beteiligten und nicht auf] hoheitlich imperative Interventionen. Sie ist deshalb auch eingebettet in Netzwerke und kooperative Akteursbeziehungen. Je nach Themen und Kontext kann es zur Initiierung einer breit angelegten öffentlichen Diskussion kommen.

- Strategische Planung setzt Schwerpunkte. Sie versucht nicht alles mit allem zu verknüpfen und optimale Ergebnisse unabhängig von Umsetzungsbedingungen zu erzielen. Schwerpunktsetzungen zeigen sich in zweierlei Hinsicht: durch Konzentration auf ausgewählte Themen und auf bestimmte Räume (Verzicht auf flächendeckende Planung).

- Zugleich sucht sie eine integrative Betrachtung der ausgewählten Schlüsselthemen zu erreichen und Kooperationen zwischen den relevanten Akteuren zu stabilisieren. Die Einbindung der kommunalen Investitions- und Finanzplanung ist bisher allerdings in vielen Fällen nicht gelungen.

- Sie verfügt über eine klare Zielorientierung (z. B. in Form quantitativer Ziele) und zeigt eine enge Verbindung von Zielen und Handlungen auf. Sie qualifiziert und bündelt zahlreiche Projekte, die die Stadt- und Regionalentwicklung "materiell" verändern. Projekte werden nicht allein aus Zielvorgaben "abgeleitet", sondern können auch zu neuen Zielen anregen (adaptive Beziehung von „topdown"-Vorgaben und „bottom-up"-Initiativen).

- Sie will lokale und regionale Akteure mobilisieren und ihnen Orientierung verschaffen. Im Vordergrund steht die Entwicklungs-, nicht die Ordnungsfunktion der Planung.

- Strategische Planung sieht sich daher eher als Ergänzung zum bestehenden formalen Instrumentarium der für Planung zuständigen Akteure der Stadt- und Regionalentwicklung (unter anderem Bauleit-, Regional-, Landschafts- und Verkehrsplanung).

- Dem entspricht, dass sie weniger der Produktion formaler Dokumente dient als der Schaffung eines Bezugsrahmens für die zahlreichen Entscheidungen, die die Stadtund Regionalentwicklung beeinflussen.

– Sie vertraut auf Überzeugung und Selbstbindung der Beteiligten und nicht auf hoheitlich-imperative Interventionen. Sie ist deshalb auch eingebettet in Netzwerke und kooperative Akteursbeziehungen. Je nach Themen und Kontext kann es zur Initiierung einer breit angelegten öffentlichen Diskussion kommen.

– Strategische Planung setzt Schwerpunkte. Sie versucht nicht alles mit allem zu verknüpfen und optimale Ergebnisse unabhängig von Umsetzungsbedingungen zu erzielen. Schwerpunktsetzungen zeigen sich in zweierlei Hinsicht: durch Konzentration auf ausgewählte Themen und auf bestimmte Räume (Verzicht auf flächendeckende Planung).

– Zugleich sucht sie eine integrative Betrachtung der ausgewählten Schlüsselthemen zu erreichen und Kooperationen zwischen den relevanten Akteuren zu stabilisieren. Die Einbindung der kommunalen Investitions- und Finanzplanung ist bisher allerdings in vielen Fällen nicht gelungen (vgl. Klotz et al. 2005, Hutter & Wiechmann 2005).

– Sie verfügt über eine klare Zielorientierung (z. B. in Form quantitativer Ziele) und zeigt eine enge Verbindung von Zielen und Handlungen auf. Sie qualifiziert und bündelt zahlreiche Projekte, die die Stadt- und Regionalentwicklung „materiell“ verändern. Projekte werden nicht allein aus Zielvorgaben „abgeleitet“, sondern können auch zu neuen Zielen anregen (adaptive Beziehung von „topdown“- Vorgaben und „bottom-up“-Initiativen, vgl. Klotz et al. 2005: 162).

– Sie will lokale und regionale Akteure mobilisieren und ihnen Orientierung verschaffen. Im Vordergrund steht die Entwicklungs-, nicht die Ordnungsfunktion der Planung.

– Strategische Planung sieht sich daher eher als Ergänzung zum bestehenden formalen Instrumentarium der für Planung zuständigen Akteure der Stadt- und Regionalentwicklung (unter anderem Bauleit-, Regional-, Landschafts- und Verkehrsplanung).

– Dem entspricht, dass sie weniger der Produktion formaler Dokumente dient als der Schaffung eines Bezugsrahmens für die zahlreichen Entscheidungen, die die Stadt- und Regionalentwicklung beeinflussen.

Anmerkungen

Textübernahme fortgesetzt von vorangehender Seite. Auf der Vorseite, vor dem Beginn der Aufzählung verweist Jg in einer Fußnote auf die Quelle. Dem Leser ist aber natürlich nicht klar, dass dann eine Seite wörtlich abgeschrieben wird, da kein Zitat gekennzeichnet ist.

Sichter
Hindemith

[136.] Jg/Fragment 021 23 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 16. August 2011, 20:21 Hindemith
DLKG 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 23-25
Quelle: DLKG 2006
Seite(n): 63, Zeilen: 11-13
Neben den unternehmensnahen Dienstleistungen verschiedenster Art, wie Transport, Logistik, Finanzierung und Beratung, zählen vor allem der Freizeitbereich und der Tourismus zu den wachsenden Zukunftsbranchen. Neben den unternehmensnahen Dienstleistungen verschiedenster Art, wie Transport, Logistik, Beratung und Finanzierung, zählen vor allem der Freizeitbereich und Tourismus zu den wachsenden Zukunftsbranchen.
Anmerkungen

Bis auf eine Wortvertauschung und die Ergaenzung eines Artikels woertliche Uebernahme ohne Quellenverweis. Kurz, aber eindeutig

Sichter
Hood

[137.] Jg/Fragment 231 20 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:30 (Kybot)
Erstellt: 16. August 2011, 20:14 Hindemith
DLKG 2006, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 231, Zeilen: 20-21
Quelle: DLKG 2006
Seite(n): 25, Zeilen: 16-18
- Umsetzungsorientierung mit schnell sichtbaren Erfolgen über die möglichst frühzeitige Realisierung von Einstiegs-, Demonstrations- oder Schlüsselprojekten, 4. Umsetzungsorientierung mit schnell sichtbaren Erfolgen über die möglichst frühzeitige Realisierung von Schlüssel-, Einstiegs- und Demonstrationsprojekten
Anmerkungen

Bis auf eine Wortvertauschung woertliche Uebernahme ohne Quellenverweis: Kurz, aber eindeutig

Sichter
Hood

[138.] Jg/Fragment 039 18 - Diskussion
Bearbeitet: 12. April 2012, 22:28 (Sotho Tal Ker)
Erstellt: 11. August 2011, 23:19 Plagin Hood
ADAC Pressemitteilung 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 039, Zeilen: 18-29
Quelle: ADAC Pressemitteilung 2006
Seite(n): 1, Zeilen:
Selbst der ADAC sieht die Pkw-Fahrleistungen ab 2010 konstant bleiben und ab 2015 abnehmen. Trotzdem wird Deutschland auch in den kommenden Jahrzehnten den Ausbau und Erhalt seines Fernstraßennetzes vorantreiben müssen, obwohl die Bevölkerung zu schrumpfen beginnt. Dies ist das Ergebnis einer ADAC-Studie, die der Club auf einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verband Pro Mobilität in München vorgestellt hat. Der Grund: Die Zahl der Senioren wird um mindestens ein Drittel wachsen, gleichzeitig wird die künftige ältere Generation deutlich mehr mit dem Auto fahren als die heutige. Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass, anders als vielfach vermutet, der Pkw-Verkehr auf den Autobahnen mit Beginn des Bevölkerungsrückgangs nicht etwa abnehmen, sondern aufgrund des sich ändernden Mobilitätsverhaltens sogar um mindestens 14 % zunehmen wird. Laut Club müssen deshalb in den nächsten 15 Jahren 1.800 Kilometer Autobahn gebaut werden. Bei rund 2.800 Kilometer bestehender Autobahnen ist der Ausbau auf sechs bis acht Fahrstreifen notwendig. ADAC-Studie zeigt Leistungsfähige Infrastruktur auch in Zukunft wichtig Deutschland wird auch in den kommenden Jahrzehnten den Ausbau und Erhalt seines Fernstraßennetzes vorantreiben müssen, obwohl die Bevölkerung ab dem Jahr 2020 zu schrumpfen beginnt. Dies ist das Ergebnis einer ADAC-Studie, die der Club auf einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verband Pro Mobilität in München vorgestellt hat. Der Grund: Die Zahl der Senioren wird um mindestens ein Drittel wachsen, gleichzeitig wird die künftige ältere Generation deutlich mehr mit dem Auto fahren als die heutige.

Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass - anders als vielfach vermutet - der Pkw-Verkehr auf den Autobahnen mit Beginn des Bevölkerungsrückgangs nicht etwa abnehmen, sondern aufgrund des sich ändernden Mobilitätsverhaltens sogar um mindestens 14 Prozent zunehmen wird. Laut Club müssen deshalb in den nächsten 15 Jahren 1 800 Kilometer Autobahn gebaut werden. Bei rund 2 800 Kilometer bestehender Autobahnen ist der Ausbau auf sechs bis acht Fahrstreifen notwendig.

Anmerkungen

Auch wenn die Quelle nicht korrekt zitiert ist (Umfang und Art der Übernahme nicht ausgewiesen) wird der "ADAC" im Fließtext aufgeführt, daher Einstufung als Bauernopfer möglich. Der erste Satz (Z. 17-18 in der Diss.) erwähnt den ADAC, ist jedoch nicht Teil des übernommenen Textes und scheint im Widerspruch zum nachfolgenden Inhalt zu stehen. Der zweite Satz ist verändert. Nachfolgende Übernahmen legen nahe, dass offenbar gar nicht auf den Text der ADAC-Studie zugegriffen wird, sondern bloß auf die Pressemittelung. ("Dies ist das Ergebnis einer ADAC-Studie, die der Club auf einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verband Pro Mobilität in München vorgestellt hat. Der Grund:...")

Sichter
Schuju

[139.] Jg/Fragment 061 02 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:27 (Kybot)
Erstellt: 10. August 2011, 23:26 Plagin Hood
CIF 2005, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 061, Zeilen: 02-04
Quelle: CIF 2005
Seite(n): 5, Zeilen: 02-05
Weiterhin verfügt Deutschland über schätzungsweise ca. 400.000 ha Brachflächen, welche sich aus aufgegebenen Industrie- und Gewerbeflächen, ehemaligen militärischen Liegenschaften sowie brachliegenden Verkehrsflächen zusammensetzen. Deutschland verfügt über schätzungsweise 128.000 ha baulich nutzbare Brachfläche, welche sich aus aufgegebenen Industrie- und Gewerbeflächen, ehemaligen militärischen Liegenschaften sowie brachliegenden Verkehrsflächen zusammensetzt.
Anmerkungen

128.000 ha -> 400.000 ha Auch andere Quelle möglich. Aber in Verbindung mit Jg/Fragment 348 12 unwahrscheinlich.

Sichter
Schuju

[140.] Jg/Fragment 348 08 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:30 (Kybot)
Erstellt: 10. August 2011, 22:22 92.225.44.155
Fragment, Gesichtet, Jg, Juschkus Winter 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
92.225.44.155, Plagin Hood, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 348, Zeilen: 8-16
Quelle: Juschkus Winter 2007
Seite(n): 53, Zeilen:
Deutschland verfügt über schätzungsweise ca. 400.000 ha Brachflächen, welche sich aus aufgegebenen Industrie- und Gewerbeflächen, ehemaligen militärischen Liegenschaften sowie brach liegenden Verkehrsflächen zusammensetzt. Diese stellen ein Baulandpotenzial dar. Die Inanspruchnahme von immer neuen Flächen für Wirtschaft, Verkehr und Wohnen, insbesondere im Außenbereich der Städte, führt zu hohen Schattenkosten durch Ausweitung der Infrastruktur, belastet die Umwelt und beeinträchtigt die in unserem Land für gegenwärtige und zukünftige Generationen noch verbliebenen natürlichen Lebensräume. Deutschland verfügt über schätzungsweise 128.000 ha baulich nutzbare Brachfläche, welche sich aus aufgegebenen Industrie- und Gewerbeflächen, ehemaligen militärischen Liegenschaften sowie brachliegenden Verkehrsflächen zusammensetzt. Diese stellen ein Baulandpotenzial im Wert von etlichen Mrd. Euro dar. [...]

Die Inanspruchnahme von immer neuen Flächen für Wirtschaft, Verkehr und Wohnen, insbesondere im Außenbereich der Städte, führt jedoch zu hohen Schattenkosten durch Ausweitung der Infrastruktur, belastet die Umwelt und beeinträchtigt die in unserem Land für gegenwärtige und zukünftige Generationen noch verbliebenen natürlichen Lebensräume.

Anmerkungen

Evtl. Dublette, vergl. Jg/Fragment 348 12, CIF 2005 ältere Quelle. Der ältere Text geht vor.

Sichter
Schuju

[141.] Jg/Fragment 409 38 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 10. August 2011, 09:30 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Winkler 2008

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 409, Zeilen: 38
Quelle: Winkler 2008
Seite(n): 1, Zeilen:
Nicht nur für Innenstädte, sondern auch für Wohngebiete kann dieses Instrument [Anwendung finden (Housing Improvement District).] Nicht nur für Innenstädte, sondern z. B. auch für Wohngebiete kann dieses Instrument Anwendung finden

als Housing Improvement Districts (HID) oder auch Neighbourhood Improvement District (NID).

Anmerkungen

Auf dieser Seite wird offenbar der Text von Jg/Fragment 340 01 noch einmal recycelt. Weitere Textübernahmen auf derselben Seite, siehe Jg/Fragment 409 04, Jg/Fragment 409 09. Der Text ist ebenfalls auf der Website http://www.staedtebau-recht.de/innovationsbereiche.htm zu finden. Eventuell ist er hier bereits von Winkler übernommen worden. Seit kurzer Zeit ist diese Website nicht mehr zugänglich, der Text (Stand 27. Juli 2011 13:16:42 GMT) ist im Google Cache noch vorhanden. Im Gegensatz zu Winkler werden auf http://www.staedtebau-recht.de/innovationsbereiche.htm mehrere verschiedene Schriftarten verwendet, was darauf hindeutet, dass dieser Text stückweise zusammenkopiert ist (woher auch immer). Weitere Hinweise deuten darauf hin, dass der Text auf http://www.staedtebau-recht.de/innovationsbereiche.htm aus Winkler 2008 stammt und nicht umgekehrt. Siehe Anmerkungen in Jg/Fragment 338 08, Jg/Fragment 339 01. Somit ist der übernommene Text wahrscheinlich als Fremdplagiat und nicht als Eigenplagiat zu werten.

Sichter
Schuju

[142.] Jg/Fragment 409 09 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 10. August 2011, 09:25 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Winkler 2008

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 409, Zeilen: 09-35
Quelle: Winkler 2008
Seite(n): 1, Zeilen:
Von einem derartigen Instrument können sowohl Städte und Gemeinden als auch Grundstückseigentümer, Händler und andere profitieren. Das in 1970 in Nordamerika entwickelte Modell eines BID kommt als städteplanerisches Instrument insbesondere dann in Betracht, wenn bspw. aktuell Kaufhäuser in Innenstadtbereichen aufgegeben werden. Die auf rein freiwilliger Basis derzeit wirkenden Initiativen in den Zentren, wie beispielsweise Standort- und Werbegemeinschaften, werden immer wieder mit dem Problem der „Trittbrettfahrer“ (free-rider-Problem) oder „Verweigerer“ konfrontiert, die von den Investitionen und dem Engagement Einzelner zwar profitieren, aber wichtige gemeinschaftliche Verbesserungsmaßnahmen für den Standort hemmen. Im Gegensatz zu diesen bisherigen Formen der Selbstorganisation der lokalen Wirtschaft ist bei dem Instrument eines BID entscheidend, dass die damit verbundenen Aufwendungen durch einen verpflichtenden finanziellen Beitrag aller Eigentümer von Grundstücken in der bestimmten Geschäftslage ("Selbstbesteuerung"), dem sog. Innovationsbereich, gedeckt werden. Das Instrument BID ist ein "Angebot zum Zwang". Die Initiative dazu geht von den Eigentümern aus (Eigentümerinitiative als Hilfe zur Selbsthilfe). Die Aufwendungen werden durch einen obligatorischen finanziellen Beitrag aller im BID vorhandenen Grundstückseigentümer gedeckt. Der Beitrag wird von einer zu bestimmenden Stelle eingezogen und an einen Aufgabenträger weitergeleitet. Der Aufgabenträger ist verpflichtet, die vorgesehenen Verbesserungsmaßnahmen im Innovationsbereich (BID) durchzuführen. Ein Antrag zur Einrichtung eines Innovationsbereichs kann nur mit Zustimmung der Eigentümer mit einem Mindestquorum der im geplanten BID gelegenen Grundstücke gestellt werden. Alle beabsichtigten Maßnahmen und ihre Kosten müssen transparent und nachvollziehbar in einem Maßnahmen- und Finanzierungsplan dargestellt und öffentlich bekannt gemacht werden. Die betroffenen Grundstückseigentümer haben auch das Recht, der Einrichtung eines BID zu widersprechen. Von einem derartigen Instrument können sowohl Städte und Gemeinden als auch Grundstückseigentümer, Händler und andere profitieren. Das in 1970 in Nordamerika entwickelte Modell eines BID kommt als städteplanerisches Instrument insbesondere dann in Betracht, wenn beispielsweise aktuell Kaufhäuser in Innenstadtbereichen aufgegeben werden. [...] Die auf rein freiwilliger Basis derzeit wirkenden Initiativen in den Zentren, wie beispielsweise Standort- und Werbegemeinschaften, werden immer wieder mit dem Problem der „Trittbrettfahrer“ (free-rider-Problem) oder „Verweigerer“ konfrontiert, die von den Investitionen und dem Engagement Einzelner zwar profitieren, aber wichtige gemeinschaftliche Verbesserungsmaßnahmen für den Standort hemmen. [...] Im Gegensatz zu diesen bisherigen Formen der Selbstorganisation der lokalen Wirtschaft ist bei dem Instrument eines BID entscheidend, dass die damit verbundenen Aufwendungen durch einen verpflichtenden finanziellen Beitrag aller Eigentümer von Grundstücken in der bestimmten Geschäftslage ("Selbstverpflichtung/Selbstbesteuerung"), dem sog. Innovationsbereich, gedeckt werden. Das Instrument BID ist ein "Angebot zum Zwang". Die Initiative dazu geht von den Eigentümern aus (Eigentümerinitiative als Hilfe zur Selbsthilfe). Die Aufwendungen werden durch einen obligatorischen finanziellen Beitrag aller im BID vorhandenen Grundstückseigentümer gedeckt. Der Beitrag wird vom von einer zu bestimmenden Stelle eingezogen und an einen Aufgabenträger weitergeleitet. Der Aufgabenträger ist verpflichtet, die vorgesehenen Verbesserungsmaßnahmen im Innovationsbereich durchzuführen. [...] Ein Antrag zur Einrichtung eines Innovationsbereichs kann nur mit Zustimmung der Eigentümer mit einem Mindestquorum der im geplanten Gebiet gelegenen Grundstücke gestellt werden. Alle beabsichtigten Maßnahmen und ihre Kosten müssen transparent und nachvollziehbar in einem Maßnahmen- und Finanzierungsplan dargestellt und öffentlich bekannt gemacht werden. Die betroffenen Grundstückseigentümer haben auch das Recht, der Einrichtung eines BID zu widersprechen.
Anmerkungen

Abgesehen von Kürzungen nur minimale Unterschiede zum Original. Auf dieser Seite werden der Textblöcke von Jg/Fragment 339 01, Jg/Fragment 340 01 mit denselben Auslassungen, einer zusätzlichen Auslassung sowie dem Zusatz BID noch einmal recycelt. Weitere Textübernahmen auf derselben Seite, siehe auch Jg/Fragment 409 04, Jg/Fragment 409 38. Der Text ist ebenfalls auf der Website http://www.staedtebau-recht.de/innovationsbereiche.htm zu finden. Eventuell ist er hier bereits von Winkler übernommen worden. Seit kurzer Zeit ist diese Website nicht mehr zugänglich, der Text (Stand 27. Juli 2011 13:16:42 GMT) ist im Google Cache noch vorhanden. Im Gegensatz zu Winkler werden auf http://www.staedtebau-recht.de/innovationsbereiche.htm mehrere verschiedene Schriftarten verwendet, was darauf hindeutet, dass dieser Text stückweise zusammenkopiert ist (woher auch immer). Weitere Hinweise deuten darauf hin, dass der Text auf http://www.staedtebau-recht.de/innovationsbereiche.htm aus Winkler 2008 stammt und nicht umgekehrt. Siehe Anmerkungen in Jg/Fragment 338 08, Jg/Fragment 339 01. Somit ist der übernommene Text wahrscheinlich als Fremdplagiat und nicht als Eigenplagiat zu werten.

Sichter
Schuju

[143.] Jg/Fragment 409 04 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 10. August 2011, 09:06 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Winkler 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 409, Zeilen: 04-08
Quelle: Winkler 2008
Seite(n): 1, Zeilen: Z 44 f.
Als Vorbild für die Innovationsbereiche dienen die so genannten "Business Improvement Districts" (BID’s). Ein Business Improvement District (BID) ist ein räumlich begrenzter meist innerstädtischer Bereich, in dem sich Grundeigentümer und Gewerbetreibende mit dem Ziel zusammenschließen, das unmittelbare geschäftliche und städtische Umfeld zu verbessern. Als Vorbild für die Innovationsbereiche [...] dienen die so genannten "Business Improvement Districts" (BID). Ein BID ist ein räumlich begrenzter meist innerstädtischer Bereich, in dem sich Grundeigentümer und Gewerbetreibende mit dem Ziel zusammenschließen, das unmittelbare geschäftliche und städtische Umfeld zu verbessern (Eigeninitiative).
Anmerkungen

Auf dieser Seite wird die unter Jg/Fragment 339 01 ausgetauschte BID-Definition verwendet. Weitere Textübernahmen auf derselben Seite, siehe Jg/Fragment 409 09, Jg/Fragment 409 38. Der Text ist ebenfalls auf der Website http://www.staedtebau-recht.de/innovationsbereiche.htm zu finden. Eventuell ist er hier bereits von Winkler übernommen worden. Seit kurzer Zeit ist diese Website nicht mehr zugänglich, der Text (Stand 27. Juli 2011 13:16:42 GMT) ist im Google Cache noch vorhanden. Im Gegensatz zu Winkler werden auf http://www.staedtebau-recht.de/innovationsbereiche.htm mehrere verschiedene Schriftarten verwendet, was darauf hindeutet, dass dieser Text stückweise zusammenkopiert ist (woher auch immer). Weitere Hinweise deuten darauf hin, dass der Text auf http://www.staedtebau-recht.de/innovationsbereiche.htm aus Winkler 2008 stammt und nicht umgekehrt. Siehe Anmerkungen in Jg/Fragment 338 08, Jg/Fragment 339 01. Somit ist der übernommene Text wahrscheinlich als Fremdplagiat und nicht als Eigenplagiat zu werten. Auf einer anderen Internetseite [4] wird für einen Teil des Textes eine bereits bis ins Jahr 2001 zurückgehende Quelle referenziert.

Sichter
Schuju

[144.] Jg/Fragment 021 11 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 09:20 (Plagin Hood)
Erstellt: 10. August 2011, 00:40 Plagin Hood
Fragment, Franz 2005, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Sotho Tal Ker, Bummelchen, 94.222.49.226, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 021, Zeilen: 11-16
Quelle: Franz 2005
Seite(n): 12-13, Zeilen: -
Es mehren sich in letzter Zeit die Hinweise, dass es einen Entwicklungszuwachs ohne Beschäftigungszuwachs (jobless grouth [sic!]) gibt. Unternehmer nehmen kapitalintensive Investitionen in hochmoderne Maschinen und Anlagen vor, mit deren Hilfe sie ihre Produktion steigern, ohne nennenswert mehr Arbeitskräfte einzustellen. Zum andern mehren sich in letzter Zeit die Hinweise darauf, dass es eine Tendenz zu Wachstum ohne Beschäftigungszuwachs (jobless growth) gibt. Unternehmer nehmen kapitalintensive Investitionen in hochmoderne Maschinen und Anlagen vor, mit deren Hilfe sie ihre Produktion steigern, ohne nennenswert mehr Arbeitskräfte einzustellen.
Anmerkungen

Fast wörtliche Übernahme mit geringfügigen Anpassungen, sowie einem eingebauten kleinen Fehler.

Sichter
Bummelchen

[145.] Jg/Fragment 019 02 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 10. August 2011, 00:00 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, WELT ONLINE 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 019, Zeilen: 02-08
Quelle: WELT ONLINE 2006
Seite(n): 1, Zeilen:
Langfristig wirkt die Familienpolitik, die auf eine Erhöhung der Geburtenrate zielt, im Vergleich zur Zuwanderungspolitik stärker, insbesondere wenn diese die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördert. Allerdings habe die Zuwanderung kurzfristig schnellere Effekte, da viele Menschen, die aus dem Ausland zu uns kommen, im erwerbsfähigen Alter sind. Das gilt allerdings nur unter der Annahme, dass die Zuwanderer dasselbe durchschnittliche Humankapital aufweisen wie die bisherige Bevölkerung [Fn 22].

[Fn 22] Miegel, Die deformierte Gesellschaft, Propyläen 2002

"Langfristig wirkt die Familienpolitik stärker - insbesondere wenn diese die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördert. Dann sind zusätzlich zu den Modellberechnungen weitere Wachstumsimpulse möglich." [...]. Allerdings habe die Zuwanderung, so Plünnecke, kurzfristig schnellere Effekte, da viele Menschen, die aus dem Ausland zu uns kommen, im erwerbsfähigen Alter sind. Das freilich gelte nur unter der Annahme, dass "die Zuwanderer dasselbe durchschnittliche Humankapital aufweisen wie die bisherige Bevölkerung".
Anmerkungen

Die Quellenangabe (Fußnote 22) ist vermutlich erfunden. Der Originaltext stammt nicht aus dieser Quelle, auch nicht kurze Fragmente des o.g. Textes, siehe Google books, snippet view. Offenbar wird hier der Text aus WELT ONLINE 2006 verkürzt wiedergegeben. Dass es sich dabei nach WELT ONLINE 2006 teilweise um wörtliche Zitate des IW-Ökonomen Axel Plünnecke handelt, wird verschleiert. Weitere Übereinstimmungen mit Texten aus dieser Quelle sind auf anderen Seiten in der Dissertation zu finden.

Sichter
Hindemith

[146.] Jg/Fragment 340 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 08:41 (Plagin Hood)
Erstellt: 9. August 2011, 21:07 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Winkler 2008

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 340, Zeilen: 01-38
Quelle: Winkler 2008
Seite(n): 1, Zeilen: Z 49 ff.
[Ein BID kann aber auch ein Instrument sein,] um flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse vor Ort zu reagieren und eine Attraktivitätssteigerung oder Revitalisierung von Stadtteilzentren herbeiführen. Die Situation des Einzelhandels ist vielfach dadurch gekennzeichnet, dass großflächige Einzelhandelszentren auf der „grünen Wiese“, meist im Verbund mit Discountmärkten über professionelles Management und ausreichenden Parkraum verfügen; auch steht ihnen ein Budget für Marketing sowie für Sicherheit und Sauberkeit zur Verfügung. Unabhängig hiervon siedeln sich zunehmend sog. Shopping-Center in den Innenstädten oder ausgewählten Geschäftslagen an. Der Strukturwandel wird gleichzeitig dadurch verstärkt, dass sich traditionelle Einzelhändler zurückziehen und eine Filialisierung in den Zentren zunimmt. BID können einen entscheidenden Beitrag zur planungsrechtlichen Stadtentwicklung und einen Lösungsansatz zur Aufwertung von Geschäftslagen darstellen. Sie können schließlich auch eine Werterhaltung und -steigerung für die dortigen Grundstücke herbeiführen. Die auf rein freiwilliger Basis derzeit wirkenden Initiativen in den Zentren, wie beispielsweise Standort- und Werbegemeinschaften, werden immer wieder mit dem Problem der „Trittbrettfahrer“ (free-rider-Problem) oder „Verweigerer“ konfrontiert, die von den Investitionen und dem Engagement Einzelner zwar profitieren, aber wichtige gemeinschaftliche Verbesserungsmaßnahmen für den Standort hemmen. Im Gegensatz zu diesen bisherigen Formen der Selbstorganisation der lokalen Wirtschaft ist bei dem Instrument eines BID entscheidend, dass die damit verbundenen Aufwendungen durch einen verpflichtenden finanziellen Beitrag aller Eigentümer von Grundstücken in der bestimmten Geschäftslage ("Selbstbesteuerung"), dem sog. Innovationsbereich, gedeckt werden. Das Instrument BID ist ein "Angebot zum Zwang". Die Initiative dazu geht von den Eigentümern aus (Eigentümerinitiative als Hilfe zur Selbsthilfe). Die Aufwendungen werden durch einen obligatorischen finanziellen Beitrag aller im BID vorhandenen Grundstückseigentümer gedeckt. Der Beitrag wird von einer zu bestimmenden Stelle eingezogen und an einen Aufgabenträger weitergeleitet. Der Aufgabenträger ist verpflichtet, die vorgesehenen Verbesserungsmaßnahmen im Innovationsbereich (BID) durchzuführen; diese können reichen von Maßnahmen zur Aufwertung und Belebung des öffentlichen Straßenraums bis zur Durchführung von Events oder anderen Marketingstrategien. Ein Antrag zur Einrichtung eines Innovationsbereichs kann nur mit Zustimmung der Eigentümer mit einem Mindestquorum der im geplanten BID gelegenen Grundstücke gestellt werden. Alle beabsichtigten Maßnahmen und ihre Kosten müssen transparent und nachvollziehbar in einem Maßnahmen- und Finanzierungsplan dargestellt und öffentlich bekannt gemacht werden. Die betroffenen Grundstückseigentümer haben auch das Recht, der Einrichtung eines BID zu widersprechen. Nicht nur für Innenstädte, sondern auch für Wohngebiete kann dieses Instrument Anwendung finden als HID (Housing Improvement Districts). Auch beim Stadtumbau gibt es diesbezügliche Überlegungen. BID können aber auch ein Instrument sein, um flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse vor Ort zu reagieren und eine Attraktivitätssteigerung oder Revitalisierung von Stadtteilzentren herbeiführen.

Die Situation des Einzelhandels ist vielfach dadurch gekennzeichnet, dass großflächige Einzelhandelszentren auf der „grünen Wiese“, meist im Verbund mit Discountmärkten über professionelles Management und ausreichenden Parkraum verfügen; auch steht ihnen ein Budget für Marketing sowie für Sicherheit und Sauberkeit zur Verfügung. Unabhängig hiervon siedeln sich zunehmend sog. Shopping-Center in den Innenstädten oder ausgewählten Geschäftslagen an. Der Strukturwandel wird gleichzeitig dadurch verstärkt, dass sich traditionelle Einzelhändler zurückziehen und eine Filialisierung in den Zentren zunimmt. BID können einen entscheidenden Beitrag zur planungsrechtlichen Stadtentwicklung und einen Lösungsansatz zur Aufwertung von Geschäftslagen darstellen; sie können schließlich auch eine Werterhaltung und -steigerung für die dortigen Grundstücke herbeiführen. Die auf rein freiwilliger Basis derzeit wirkenden Initiativen in den Zentren, wie beispielsweise Standort- und Werbegemeinschaften, werden immer wieder mit dem Problem der „Trittbrettfahrer“ (free-rider-Problem) oder „Verweigerer“ konfrontiert, die von den Investitionen und dem Engagement Einzelner zwar profitieren, aber wichtige gemeinschaftliche Verbesserungsmaßnahmen für den Standort hemmen. [...] Im Gegensatz zu diesen bisherigen Formen der Selbstorganisation der lokalen Wirtschaft ist bei dem Instrument eines BID entscheidend, dass die damit verbundenen Aufwendungen durch einen verpflichtenden finanziellen Beitrag aller Eigentümer von Grundstücken in der bestimmten Geschäftslage ("Selbstverpflichtung/Selbstbesteuerung"), dem sog. Innovationsbereich, gedeckt werden. Das Instrument BID ist ein "Angebot zum Zwang". Die Initiative dazu geht von den Eigentümern aus (Eigentümerinitiative als Hilfe zur Selbsthilfe). Die Aufwendungen werden durch einen obligatorischen finanziellen Beitrag aller im BID vorhandenen Grundstückseigentümer gedeckt. Der Beitrag wird vom von einer zu bestimmenden Stelle eingezogen und an einen Aufgabenträger weitergeleitet. Der Aufgabenträger ist verpflichtet, die vorgesehenen Verbesserungsmaßnahmen im Innovationsbereich durchzuführen. Diese können reichen von Maßnahmen zur Aufwertung und Belebung des öffentlichen Straßenraums bis zur Durchführung von Events oder anderen Marketingstrategien. Ein Antrag zur Einrichtung eines Innovationsbereichs kann nur mit Zustimmung der Eigentümer mit einem Mindestquorum der im geplanten Gebiet gelegenen Grundstücke gestellt werden. Alle beabsichtigten Maßnahmen und ihre Kosten müssen transparent und nachvollziehbar in einem Maßnahmen- und Finanzierungsplan dargestellt und öffentlich bekannt gemacht werden. Die betroffenen Grundstückseigentümer haben auch das Recht, der Einrichtung eines BID zu widersprechen.

[...]

Nicht nur für Innenstädte, sondern z. B. auch für Wohngebiete kann dieses Instrument Anwendung finden als Housing Improvement Districts (HID) oder auch Neighbourhood Improvement District (NID). Auch beim Stadtumbau gibt es diesbezügliche Überlegungen [...].

Anmerkungen

Fortsetzung von Jg/Fragment 339 01. Teile des Textes werden auch auf S. 409 recycelt, siehe Jg/Fragment 409 04, Jg/Fragment 409 09, Jg/Fragment 409 38. Ein Teil des Textes findet sich auch in einer anderen Internetquelle [5]. (Copyright-Angabe 2007) Einige Auslassungen, ansonsten mit wenigen Ausnahmen (z.B. "BID" statt "Gebiet") wörtlich übernommen, Punkt durch Semikolon ersetzt. S.a Diskussion zur Seite.

Sichter
Schuju

[147.] Jg/Fragment 339 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:30 (Kybot)
Erstellt: 9. August 2011, 20:36 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Winkler 2008

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, KayH, Drabe, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 339, Zeilen: 01-33
Quelle: Winkler 2008
Seite(n): 1, Zeilen: 26 ff.
[Die Vorschrift ist darauf ausgerichtet, dass die Festlegung von Gebieten für private Initiative nicht auf die spezielle Gebietskulisse von Geschäftslagen und Innenstädten begrenzt ist,] sondern grundsätzlich alle städtebaulich bedeutsamen Bereiche erfasst. Denn für die Hebung städtebaulicher Qualitäten, funktional wie gestalterisch, kann nicht nur in Innenstadtlagen ein Bedürfnis bestehen. Private Initiativen können z. B. auch in Wohnquartieren Aufwertungsmaßnahmen leisten, die z. B. die Einrichtung von Kinderspielplätzen, Umgestaltung von Eingangsbereichen und Tiefgaragen, aber auch nichtbauliche Maßnahmen, wie die Schaffung von Angeboten für Jugendliche, die Organisation gemeinschaftlicher Hausmeisterdienste etc. betreffen. Andere in Betracht kommende Bereiche können Gewerbeparks oder z. B. auch Fremdenverkehrsgebiete sein [Fn 500]. § 171 f Satz 1 BauGB sieht eine entsprechend weit gefasste Gebietskulisse vor und beschreibt die Grundelemente von Business Improvement Districts, Immobilien- und Standortgemeinschaften und ähnliche Einrichtungen, nämlich die Festlegung von Gebieten, die konzeptionelle Vorbereitung einschließlich ihrer städtebaulichen Einbindung sowie die Durchführung standortbezogener Maßnahmen in privater Verantwortung. Die Einzelheiten einer gesetzlichen Regelung bleiben nach der gesetzlichen Konzeption den Ländern vorbehalten. Diese betreffen z. B. Regelungen bezüglich der Ziele und Aufgaben, der Anforderungen an den Maßnahmenträger, des Verfahrens zur Festlegung der Gebiete einschließlich der Festlegung von Quoren für die Zustimmung der Beteiligten, der Dauer der Gebietsfestlegung, der Umsetzung, der Kontrolle der Aufgabenerfüllung, und – wie in Satz 2 bestimmt– Regelungen zur Finanzierung der Maßnahmen und gerechten Verteilung des damit verbundenen Aufwands, auch zur Abgabenerhebung [Fn 501]. Als Vorbild für die Innovationsbereiche („Bündnisse für Investitionen und Dienstleistungen", „Immobilien- und Standortgemeinschaften", „Geschäftsstraßenmanagement") dienen die so genannten "Business Improvement Districts" (BID). Das Deutsche Seminar für Städtebau und Wirtschaft (DSSW) definiert ein BID folgendermaßen: „Ein BID ist ein räumlich begrenzter, meist innerstädtischer Bereich, in dem sich Grundeigentümer und Gewerbetreibende zusammenschließen, um auf Grundlage eines abgestimmten Arbeitsprogramms und mittels einer gemeinsamen verpflichtenden Abgabe die Instandhaltung, Aufwertung und Steigerung der Attraktivität ihres Geschäftsquartiers zu leisten.“ Von einem derartigen Instrument können sowohl Städte und Gemeinden als auch Grundstückseigentümer, Händler und andere profitieren. Das in 1970 in Nordamerika entwickelte Modell eines BID kommt als städteplanerisches Instrument insbesondere dann in Betracht, wenn beispielsweise aktuell Kaufhäuser in Innenstadtbereichen aufgegeben werden. Ein BID kann aber auch ein Instrument sein, [um flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse vor Ort zu reagieren und eine Attraktivitätssteigerung oder Revitalisierung von Stadtteilzentren herbeiführen.]

[Fn 500] vgl. das Schleswig-Holsteinische Gesetz über die Einrichtung von Partnerschaften zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen vom 13. 7. 2006, GVBl. Schleswig-Holstein vom 27. 7. 2006, S. 158

[Fn 501] BT-Drs. 16/3308, S. 23 f

[Zeile 26 ff.]

Die Vorschrift ist darauf ausgerichtet, dass die Festlegung von Gebieten für private Initiative nicht auf die spezielle Gebietskulisse von Geschäftslagen und Innenstädte begrenzt ist, sondern grundsätzlich alle städtebaulich bedeutsamen Bereiche erfasst. Denn für die Hebung städtebaulicher Qualitäten, funktional wie gestalterisch, kann nicht nur in Innenstadtlagen ein Bedürfnis bestehen. Private Initiativen können z. B. auch in Wohnquartieren Aufwertungsmaßnahmen leisten, die z.B. die Einrichtung von Kinderspielplätzen, Umgestaltung von Eingangsbereichen und Tiefgaragen aber auch nichtbauliche Maßnahmen, wie die Schaffung von Angeboten für Jugendliche, die Organisationgemeinschaftlicher Hausmeisterdienste etc. betreffen. A [sic!] ndere in Betracht kommende Bereiche können Gewerbeparks oder z.B. auch Fremdenverkehrsgebietes ein [sic!] (vgl. das Schleswig-Holsteinische Gesetz über die Einrichtung von Partnerschaften zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen vom 13. Juli 2006, GVBl. Schleswig-Holstein vom 27. Juli 2006, S. 158). § 171 f Satz 1 – neu – BauGB sieht eine entsprechend weit gefasste Gebietskulisse vor und beschreibt die Grundelemente von Business Improvement Districts, Immobilien- und Standortgemeinschaften und ähnliche Einrichtungen, nämlich die Festlegung von Gebieten, die konzeptionelle Vorbereitung einschließlich ihrer städtebaulichen Einbindung sowie die Durchführung standortbezogener Maßnahmen in privater Verantwortung. Die Einzelheiten einer gesetzlichen Regelung bleiben nach der gesetzlichen Konzeption den Ländern vorbehalten. Diese betreffen z. B. Regelungen bezüglich der Ziele und Aufgaben, der Anforderungen an den Maßnahmenträger, des Verfahrens zur Festlegung der Gebiete einschließlich der Festlegung von Quoren für die Zustimmung der Beteiligten, der Dauer der Gebietsfestlegung, der Umsetzung, der Kontrolle der Aufgabenerfüllung, und – wie in Satz 2 bestimmt– Regelungen zur Finanzierung der Maßnahmen und gerechten Verteilung des damit verbundenen Aufwands, auch zur Abgabenerhebung.

Innovationsbereiche im Städtebau [Z 43 f.] Als Vorbild für die Innovationsbereiche („Bündnisse für Investitionen und Dienstleistungen", „Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISG)", „Geschäftsstraßenmanagement") dienen die so genannten "Business Improvement Districts" (BID).

[Zeile 76-79] Das Deutsche Seminar für Städtebau und Wirtschaft (DSSW) definiert ein BID folgendermaßen: „Ein BID ist ein räumlich begrenzter, meist innerstädtischer Bereich, in dem sich Grundeigentümer und Gewerbetreibende zusammenschließen, um auf Grundlage eines abgestimmten Arbeitsprogramms und mittels einer gemeinsamen verpflichtenden Abgabe die Instandhaltung, Aufwertung und Steigerung der Attraktivität ihres Geschäftsquartiers zu leisten."

[Zeile 46 ff.] Von einem derartigen Instrument können sowohl Städte und Gemeinden als auch Grundstückseigentümer, Händler und andere profitieren. Das in 1970 in Nordamerika entwickelte Modell eines BID kommt als städteplanerisches Instrument insbesondere dann in Betracht, wenn beispielsweise aktuell Kaufhäuser in Innenstadtbereichen aufgegeben werden. BID können aber auch ein Instrument sein, um flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse vor Ort zu reagieren und eine Attraktivitätssteigerung oder Revitalisierung von Stadtteilzentren herbeiführen.

Anmerkungen

Fortsetzung von Jg/Fragment 338 08. Vollständige Übernahme der Begründung der Bundestags-Drucksache 16/3308 unter Auslassen von "- neu -" sowie ohne Kennzeichnung. Fehlerhafte Seitenangabe in der zusätzlich eingefügten Fußnote, die auf die Primärquelle verweist: (Bundestags-Drucksache 16/3308): Fn 501 = BT-Drs. 16/3308, S. 23 f. statt S. 19 (S. 23 ist leer). Dieser Fehler findet sich ebenfalls in Winkler 2008 Zeile 12. Die Umstellung der redundanten BID-Definition und die wortwörtlichen Übernahmen bis auf den Singular von BID in der letzten Zeile lassen darauf schließen, dass der Text vollständig von Winkler 2008 kopiert wurde. Bei beiden steht die BID-Definition gemäß DSSW in Anführungszeichen allerdings ohne Verweis auf die exakte Quelle. Dieser Hinweis findet sich beispielsweise in der Diplomarbeit von Gorgol [6] S.48f, der eine sehr wortähnliche Definition hat, sowie keinen wissenschaftlich korrekten Quellennachweis schuldig bleibt. Fortsetzung auf der Folgeseite. Weiterführend s.a. Diskussion zu dieser Seite. Teile des Textes werden auch auf S. 409 recycelt, siehe Jg/Fragment 409 04, Jg/Fragment 409 09.

Sichter
Schuju

[148.] Jg/Fragment 338 08 - Diskussion
Bearbeitet: 22. January 2013, 22:02 (WiseWoman)
Erstellt: 9. August 2011, 19:28 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Winkler 2008

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 338, Zeilen: 08-38
Quelle: Winkler 2008
Seite(n): 1, Zeilen: -
h) Stadtumbaumaßnahmen und private Initiativen zur Stadtentwicklung nach § 171 f BauGB

Nach Maßgabe des Landesrechts können unbeschadet sonstiger Maßnahmen nach diesem Gesetzbuch Gebiete festgelegt werden, in denen in privater Verantwortung standortbezogene Maßnahmen durchgeführt werden, die auf der Grundlage eines mit den städtebaulichen Zielen der Gemeinde abgestimmten Konzepts der Stärkung oder Entwicklung von Bereichen der Innenstädte, Stadtteilzentren, Wohnquartiere und Gewerbezentren sowie von sonstigen für die städtebauliche Entwicklung bedeutsamen Bereichen dienen. Zur Finanzierung der Maßnahmen und gerechten Verteilung des damit verbundenen Aufwands können durch Landesrecht Regelungen getroffen werden (§ 171 f BauGB). Die Änderung des BauGB dient dem stadtentwicklungspolitischen Ziel der Stärkung privater Initiativen, wie z. B. Business Improvement Districts und Immobilien und Standortgemeinschaften. Denn diese können einen Beitrag zur städtebaulichen Verbesserung von Stadtquartieren in funktionaler und gestalterischer Hinsicht leisten. Bestehende und künftige landesrechtliche Regelungen zu entsprechenden Einrichtungen in privater Trägerschaft einschließlich ihrer Finanzierung sollen damit kompetenzrechtlich flankiert werden, um verschiedentlich geäußerten Bedenken im Hinblick auf eine im Grundsatz bodenrechtlich abschließende Regelung des Baugesetzbuchs zu begegnen. Die Landesgesetzgeber sahen sich auf Grund dieser Bedenken gehindert, die städtebauliche Bedeutung von Business Improvement Districts, Immobilien- und Standortgemeinschaften und ähnlichen Einrichtungen zu berücksichtigen. Eine Reduktion der Gesetzgebung auf reine Wirtschaftsförderung würde aber mögliche städtebauliche Potenziale dieser privaten Initiativen unberücksichtigt lassen. Vor diesem Hintergrund sieht die Ergänzung vor, das Verhältnis von Business Improvement Districts, Immobilienund Standortgemeinschaften und ähnlichen Einrichtungen zu anderen städtebaulichen Maßnahmen, wie vor allem solchen des besonderen Städtebaurechts, zu bestimmen. Dabei wird die gesetzliche Einführung und Ausgestaltung des neuen Instruments dem Landesgesetzgeber vorbehalten. Insgesamt enthält der Gesetzestext die begrifflichen Klärungen des Bereichs, dessen Regelung den Landesgesetzgebern überlassen ist. Die Vorschrift ist darauf ausgerichtet, dass die Festlegung von Gebieten für private Initiative nicht auf die spezielle Gebietskulisse von Geschäftslagen und Innenstädten begrenzt ist, [sondern grundsätzlich alle städtebaulich bedeutsamen Bereiche erfasst.]

Private Initiativen zur Stadtentwicklung im Sinne einer Neufassung des § 171 f BauGB

Nach Maßgabe des Landesrechts können unbeschadet sonstiger Maßnahmen nach diesem Gesetzbuch Gebiete festgelegt werden, in denen in privater Verantwortung standortbezogene Maßnahmen durchgeführt werden, die auf der Grundlage eines mit den städtebaulichen Zielen der Gemeinde abgestimmten Konzepts der Stärkung oder Entwicklung von Bereichen der Innenstädte, Stadtteilzentren, Wohnquartiere und Gewerbezentren sowie von sonstigen für die städtebauliche Entwicklung bedeutsamen Bereichen dienen. Zur Finanzierung der Maßnahmen und gerechten Verteilung des damit verbundenen Aufwands können durch Landesrecht Regelungen getroffen werden (§ 171 f BauGB). [...

Begründung des Gesetzestextes gemäß Bundestagsdrucksache 16/3308, S. 23 f]

Die Änderung des BauGB dient dem stadtentwicklungspolitischen Ziel der Stärkung privater Initiativen, wie z.B. Business Improvement Districts und Immobilien- und Standortgemeinschaften. Denn diese können einen Beitrag zur städtebaulichen Verbesserung von Stadtquartieren in funktionaler und gestalterischer Hinsicht leisten. Bestehende und künftige landesrechtliche Regelungenzu entsprechenden Einrichtungen in privater Trägerschaft einschließlich ihrer Finanzierung sollen damit kompetenzrechtlich flankiert werden, um verschiedentlich geäußerten Bedenken im Hinblick auf eine im Grundsatz bodenrechtlich abschließende Regelung des Baugesetzbuchs zu begegnen. Die Landesgesetzgeber sahen sich auf Grund dieser Bedenken gehindert, die städtebauliche Bedeutung von Business Improvement Districts, Immobilien- und Standortgemeinschaften und ähnlichen Einrichtungen zu berücksichtigen. Eine Reduktion der Gesetzgebung auf reine Wirtschaftsförderung würde aber mögliche städtebauliche Potentiale dieser privaten Initiativen unberücksichtigt lassen.

Vor diesem Hintergrund sieht die Ergänzung vor, das Verhältnis von Business Improvement Districts, Immobilien- und Standortgemeinschaften und ähnlichen Einrichtungen zu anderen städtebaulichen Maßnahmen, wie vor allem solchen des Besonderen Städtebaurechts, zu bestimmen. Dabei wird die gesetzliche Einführung und Ausgestaltung des neuen Instruments dem Landesgesetzgeber vorbehalten. Insgesamt enthält der Gesetzestext die begrifflichen Klärungen des Bereichs, dessen Regelung den Landesgesetzgebern überlassen ist. Die Vorschrift ist darauf ausgerichtet, dass die Festlegung von Gebieten für private Initiative nicht auf die spezielle Gebietskulisse von Geschäftslagen und Innenstädte begrenzt ist, sondern grundsätzlich alle städtebaulich bedeutsamen Bereiche erfasst.

Anmerkungen

Der bis auf Rechtschreibkorrekturen wortwörtlich übernommene Text wird auf den Folgeseiten fortgesetzt. Der Ursprungstext findet sich in der Bundestags-Drucksache 16/3308 von 2006. Winkler Winkler 2008 schiebt - abweichend zum BT-Text - im ersten Satz "des BauBG" ein. Den ersten Absatz von Winkler als auch diese Abweichung von der Gesetzesbegründung übernimmt Jg offensichtlich. Nur geringe Unterschiede zur Quelle: 1.) In der Überschrift steht "nach § 171 f" statt "im Sinne einer Neufassung des § 171 f BauGB" 2.) kurze Auslassung zum Verweis auf die Herkunft des Textes. Und Übernahme von 1,5 Seiten Primärquelle - "Bundestagsdrucksache 16/3308" wird aber erst auf Folgeseite, Fn 501 unter Übernahme der falschen Seitenangabe der Quelle erwähnt. 3.) Andere Schreibweise: "Potenziale" statt "Potentiale". Weitere Übernahmen auf der Folgeseite (siehe auch Jg/Fragment 339 01). Die Druckversion des Internetdokuments enthält einen Copyright-Vermerk, aus dem hervorgeht, dass der offenbar übernommene Text schon vor der Fertigstellung der Dissertation existiert hat: "Copyright (C) 1998 - 2008 by Finanz- und Wirtschaftsberatung Dr. Winkler GmbH". Weder die wortwörtliche Übernahme von Winkler noch die 1,5 Seiten BT-Drucksache sind gekennzeichnet.

Sichter
Schuju

[149.] Jg/Fragment 348 12 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 8. August 2011, 09:14 Plagin Hood
CIF 2005, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 348, Zeilen: 08-16
Quelle: CIF 2005
Seite(n): 5, Zeilen: 02-16
Deutschland verfügt über schätzungsweise ca. 400.000 ha Brachflächen, welche sich aus aufgegebenen Industrie- und Gewerbeflächen, ehemaligen militärischen Liegenschaften sowie brach liegenden Verkehrsflächen zusammensetzt. Diese stellen ein Baulandpotenzial dar. Die Inanspruchnahme von immer neuen Flächen für Wirtschaft, Verkehr und Wohnen, insbesondere im Außenbereich der Städte, führt zu hohen Schattenkosten durch Ausweitung der Infrastruktur, belastet die Umwelt und beeinträchtigt die in unserem Land für gegenwärtige und zukünftige Generationen noch verbliebenen natürlichen Lebensräume. Deutschland verfügt über schätzungsweise 128.000 ha baulich nutzbare Brachfläche, welche sich aus aufgegebenen Industrie- und Gewerbeflächen, ehemaligen militärischen Liegenschaften sowie brachliegenden Verkehrsflächen zusammensetzt. Diese stellen ein Baulandpotential im Wert von etlichen Mrd. Euro dar. [Fn 1]

[...]

Die Inanspruchnahme von immer neuen Flächen für Wirtschaft, Verkehr und Wohnen insbesondere im Außenbereich der Städte führt jedoch zu hohen Schattenkosten durch Ausweitung der Infrastruktur, belastet die Umwelt und beeinträchtigt die in unserem Land für gegenwärtige und zukünftige Generationen noch verbliebenen natürlichen Lebensräume. [Fn 3]

[Fn 1] Vgl. bbr.bund.de (1) [Fn 3] Vgl. bbr.bund.de (2)

bbr.bund.de (2): Mehr Wert für die Fläche: Das „Ziel-30-ha“ für die Nachhaltigkeit in Stadt und Land, Empfehlung des Rates für nachhaltige Entwicklung an die Bundesregierung, http://www.bbr.bund.de/raumordnung/download/flaeche-endfassung.pdf (Abruf 4.08.2004)

Anmerkungen

Verräterisch: Grammatikfehler in der Diss. "...Brachflächen, welche sich [...] zusammensetzt". Originaltext: "..Brachfläche, welche sich aus [...] zusammensetzt." Andere Zahl: 128.000 ha -> 400.000 ha. Ein Teil des Textes ist auch auf S. 61 zu finden, siehe Jg/Fragment 061 02. Weitere wortwörtliche Übernahmen aus derselben Quelle auf der gleichen Seite, siehe Jg/Fragment 348 23.

Sichter
Schuju

[150.] Jg/Fragment 348 23 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 8. August 2011, 08:45 Plagin Hood
CIF 2005, Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 348, Zeilen: 23-34
Quelle: CIF 2005
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 15-21, 13-21
Der Begriff Brachfläche wird vielfältig definiert. Die Wahl der Begriffsbestimmung hängt von den fachlichen Hintergründen seiner Verwendung ab. Im Landschaftsgesetz NRW bspw. definiert der Gesetzgeber Brachflächen folgendermaßen:

"Als Brachfläche gelten Grundstücke, deren Bewirtschaftung aufgegeben ist oder die länger als drei Jahre nicht genutzt sind, es sei denn, dass eine Nutzung ins Werk gesetzt ist.“ Die Definition des Bundesamtes für Raumwesen, welche im Rahmen des ExWoSt - Modellprojekts "Städte der Zukunft" aufgestellt wurde, definiert die Zeiträume der Nichtnutzung genauer, beschränkt aber auf eine bauliche Folgenutzung. Brachflächen sind hiernach vormals für gewerbliche, wohnbauliche und militärische Zwecke genutzte Bauflächen einschließlich Altlastenflächen, die längerfristig, mindestens ein Jahr, weder für gewerbliche noch für wohnbauliche Zwecke genutzt wurden und für die eine bauliche Wiedernutzung erfolgen soll.

[S. 13, Z. 15-21]

Der Begriff Brachfläche wird vielfältig definiert. Die Wahl der Begriffsbestimmung hängt von den fachlichen Hintergründen seiner Verwendung ab. Im Landschaftsgesetz beispielsweise definiert der Gesetzgeber folgendermaßen:

"Als Brachfläche gelten Grundstücke, deren Bewirtschaftung aufgegeben ist oder die länger als drei Jahre nicht genutzt sind, es sei denn, dass eine Nutzung ins Werk gesetzt ist." [Fn 24]

[S. 14, Z. 13-21] Die Definition des Bundesamt für Raumwesen[Fn27], welche im Rahmen es ExWoSt[Fn 28] - Modellprojekts "Städte der Zukunft" aufgestellt wurde, definiert die Zeiträume der Nichtnutzung genauer, beschränkt aber auf eine bauliche Folgenutzung. Brachflächen sind hiernach vormals für gewerbliche, wohnbauliche und militärische Zwecke genutzte Bauflächen einschließlich Altlastenflächen, die längerfristig– mindestens ein Jahr weder für gewerbliche noch für wohnbauliche Zwecke genutzt wurden und für die eine bauliche Wiedernutzung erfolgen soll.


[Fn 24] Landschaftsgesetz

[Fn 27] http://www.bbr.bund.de/raumordnung/siedlung/brachflaeche.htm (2004) [Fn 28] ExWoSt – Experimenteller Wohnungs- und Städtebau

Anmerkungen

Wortwörtliche Übernahme inklusive Fehler "seiner", statt "ihrer". Allerdings Korrektur des Genitivs bei Bundesamt. Jg gibt bei dieser Definition keinen exakten Nachweis auf eine Quelle an - wo war da der Gutachter? Auch keine Angabe dieser Quelle im Literaturverzeichnis. Weitere Übernahmen aus derselben Quelle auf der gleichen Seite, siehe Jg/Fragment 348 12.

Sichter
Schuju

[151.] Jg/Fragment 007 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 5. August 2011, 11:50 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, Karsten Wilmes 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 007, Zeilen: 01-22
Quelle: Karsten Wilmes 2004
Seite(n): 3,4,5, Zeilen:
[Später überlagerte die Stadt-Umland-Wanderung] die arbeitsmarktbedingte Wanderung zusätzlich. Gründe hierfür waren bessere Wohn- und Lebensbedingungen im Umland der Agglomerationen bei gleichzeitiger erhöhter Mobilität der Menschen. Aus den Bevölkerungsverlusten resultierte jedoch zunächst kein Leerstandsproblem auf dem Wohnungsmarkt, da die Zahl der Haushalte durch Verkleinerung insgesamt konstant blieb bzw. weiter anstieg. Der Grund hierfür lag darin, dass das bestimmende Merkmal bei Wohnungsmarktanalysen die Haushaltsentwicklung sowie konjunkturelle Rahmenbedingungen und nicht vorrangig die Bevölkerungsentwicklung sei. Die Gemeinden spürten die Strukturveränderungen und die Einwohnerverluste in erster Linie in Form eines zunehmend eingeschränkten finanziellen Handlungsspielraumes. Die kommunale Finanzkrise war im Wesentlichen gekennzeichnet durch den Rückgang der Steuereinnahmen, steigende Ausgaben für Transferleistungen, Finanzierungs- und Auslastungsprobleme des kommunalen Infrastrukturangebotes. Auch Segregationstendenzen und Brachen waren zu verzeichnen. Eine besondere Schwierigkeit der Haushaltskonsolidierung lag schon damals darin, dass eine Stadt wie Essen eine Infrastruktur für fast 400.000 Einwohner hat, aber Steuern und damit Unterhaltungsmittel nur für die jetzt noch vorhandenen 285.000 Einwohner erhält [Fn 8]. Zwar waren die Probleme der Schrumpfung durchaus bekannt und insbesondere durch die Statistik bestätigt, auf Seiten von Politik und Verwaltung sowie auch der Bevölkerung wurden diese Prozesse jedoch ohne Diskussion oder gar konkrete Gegenmaßnahmen hingenommen. Die Bevölkerungsverluste wurden oftmals mit dem demografischen Wandel begründet und damit außerhalb des kommunalen Einflussbereiches gestellt.

[Fn 8] Forschungsagentur Stadtumbau West, Kolloquium „Handlungsstrategien früherer Schrumpfungsphasen“, Dokumentation 2004, S. 3

[S. 3, Z. 32-36]

Später überlagerte die Stadt-Umland-Wanderung die arbeitsmarktbedingte Wanderung zusätzlich. Gründe hierfür waren bessere Wohn- und Lebensbedingungen im Umland der Agglomerationen bei gleichzeitiger erhöhter Mobilität der Menschen.

[S. 4, Z. 01-03]

Aus den Bevölkerungsverlusten resultierte jedoch zunächst kein Leerstandsproblem auf dem Wohnungsmarkt, da die Zahl der Haushalte durch Verkleinerung insgesamt konstant blieb bzw. weiter anstieg.

[S. 4, Z. 05-08]

Der Grund hierfür lag nach Herrn Dr. Wullkopf darin, dass das bestimmende Merkmal bei Wohnungsmarktanalysen die Haushaltsentwicklung sowie konjunkturelle Rahmenbedingungen und nicht die Bevölkerungsentwicklung sei.

[S. 4, Z. 14-29]

Die Kommunen spürten die Strukturveränderungen und die Einwohnerverluste in erster Linie in Form eines zunehmend eingeschränkten finanziellen Handlungsspielraumes. Die kommunale Finanzkrise war im Wesentlichen gekennzeichnet durch:

  • Rückgang der Steuereinnahmen

[...]

  • Steigende Ausgaben für Transferleistungen:

[...]

  • Finanzierung des kommunalen Infrastrukturangebotes:

[...]

[S. 4, Z. 36-37]

Neben großräumigen Polarisierungstendenzen wurden innerhalb der Städte Segregationsprozesse sichtbar.

[S. 4, Z. 30-34]

Die Aussage von Jürgen Linde [...] verdeutlicht die Situation kommunaler Haushalte schrumpfender Städte dieser Zeit: „Eine besondere Schwierigkeit der Haushaltskonsolidierung liegt darin, dass die Stadt eine Infrastruktur für fast 400 000 Einwohner hat, aber Steuern und damit Unterhaltungsmittel nur für die jetzt noch vorhandenen 285 000 Einwohner erhält.“ [Fn 3]

[S. 5, Z. 22-26]

Zwar waren die Probleme der Schrumpfung durchaus bekannt und insbesondere durch die Statistik bestätigt, auf Seiten von Politik und Verwaltung sowie auch der Bevölkerung wurden diese Prozesse nach Ausführungen von Frau Dr. Wiese von Ofen jedoch ohne Diskussion oder gar konkrete Gegenmaßnahmen hingenommen. Die Bevölkerungsverluste wurden oftmals mit dem demographischen Wandel begründet und damit außerhalb des kommunalen Einflussbereiches gestellt.

[Fn 3]: Linde, 1988, S. 1017 f.

Anmerkungen

Karsten Wilmes 2004 ist die Primärquelle. Wie sich im Kontext leicht erkennen lässt, ist die Übernahme aus einer eigenen Arbeit erfolgt: "Diskussionspapier: Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaftunter Schrumpfungsbedingungen", Goldschmidt, 2007. Der gesamte Text der S. 7 ist dort auf S. 10/11 zu finden. Die Fremdübernahmen sind dort ebenfalls nicht korrekt als Zitat ausgewiesen. Die Einstufung als "BauernOpfer" ist zu überdenken. Die [Fn 8] mit Verweis auf die Primärquelle (nur Seite 3 genannt) ersetzt die [Fn 3] im Original, so dass dem Leser entgeht, dass es sich im vorangehenden Satz eigentlich um ein wörtliches Zitat von Jürgen Linde handelt (im Originaltext auf Seite 4). Durch das Entfernen weiterer Namen (Herr Dr. Wullkopf, Frau Dr. Wiese) macht sich Jg Aussaugen anderer Personen zu eigen. Entlarvend ist die Beibehaltung des Konjunktivs (indirekte Rede) in Z. 8: "sei".

Sichter
Hindemith

[152.] Jg/Fragment 006 16 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 5. August 2011, 10:40 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Karsten Wilmes 2004, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 006, Zeilen: 16-36
Quelle: Karsten Wilmes 2004
Seite(n): 3, Zeilen: 05-33
Die Schrumpfungsprozesse in westdeutschen Gemeinden beruhten in erster Linie auf einer veränderten ökonomischen Basis, die u. a. mit dem Abbau von Arbeitsplätzen und höheren Belastungen der kommunalen Haushalte einherging. Der Zusammenbruch wichtiger Wirtschaftszweige, wie Bergbau und Stahlproduktion im Ruhrgebiet oder Saarland, aber auch Krisen an Hafenstandorten, verdeutlichten die Abhängigkeit der Gemeinden von einzelnen Branchen und Wirtschaftszweigen. Die Wirtschaftskrise wurde damit auch zu einer städtischen Krise [Fn 7]. Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt gehörten zu den wenigen Aspekten der Schrumpfung, die sich auch in der Öffentlichkeit in einer regen Diskussion niederschlugen. Da nicht alle Gemeinden gleich stark vom Strukturwandel von Altindustrie zu neuen Technologien und Dienstleistungen betroffen waren, entwickelte sich großräumig die viel diskutierte Polarisierung zwischen Gemeinden bzw. ein wirtschaftliches Süd-Nord-Gefälle im alten Bundesgebiet. Ab Anfang der 70-er Jahre waren fast alle westdeutschen Gemeinden von einem Bevölkerungsrückgang betroffen. Dieser Bevölkerungsrückgang war zum einen Folge sinkender Geburtenzahlen, zum anderen beruhte er auf siedlungsräumlich spezifischen Wanderungsverlusten. Eine Zuwanderung aus dem Ausland hielt die Einwohnerzahl im alten Bundesgebiet insgesamt relativ konstant bzw. sorgte für einen weiteren Zuwachs. Die räumlich begrenzten Wanderungsverluste der Gemeinden waren daher zunächst arbeitsmarktbedingte Abwanderungen. Der massive Abbau von Arbeitsplätzen führte zu groß- und kleinräumigen Wanderungen in Regionen und Gemeinden, in denen ein besseres Arbeitsplatzangebot vorlag. Später überlagerte die Stadt-Umland-Wanderung die [arbeitsmarktbedingte Wanderung zusätzlich.]

[Fn 7]: Häußermann/Siebel, Neue Urbanität, Frankfurt am Main, 1987, S. 56

Die Schrumpfungsprozesse in westdeutschen Städten beruhten in erster Linie auf einer veränderten ökonomischen Basis, die u.a. mit dem Abbau von Arbeitsplätzen und höheren Belastungen der kommunalen Haushalte einherging. Der Zusammenbruch wichtiger Wirtschaftszweige wie Bergbau und Stahlproduktion im Ruhrgebiet oder Saarland aber auch Krisen an Hafenstandorten verdeutlichten die Abhängigkeit der Städte von einzelnen Branchen und Wirtschaftszweigen. Die Wirtschaftskrise wurde

damit auch zu einer städtischen Krise. [Fn 1]

Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt gehörten zu den wenigen Aspekten der Schrumpfung, die sich auch in der Öffentlichkeit in einer regen Diskussion niederschlugen. Da nicht alle Städte gleich stark vom Strukturwandel von Altindustrie zu neuen Technologien und Dienstleistungen betroffen waren, entwickelte sich großräumig die viel diskutierte Polarisierung zwischen Städten bzw. ein wirtschaftliches Süd-Nordgefälle im alten Bundesgebiet.

[...]

Ab Anfang der 1970er Jahre waren fast alle westdeutschen Städte von einem Bevölkerungsrückgang betroffen. Dieser Bevölkerungsrückgang war zum einen Folge sinkender Geburtenzahlen, zum anderen beruhte er auf siedlungsräumlich spezifische Wanderungsverlusten.

Eine Zuwanderung aus dem Ausland hielt die Einwohnerzahl im alten Bundesgebiet insgesamt relativ konstant bzw. sorgte für einen weiteren Zuwachs.

Die räumlich begrenzten Wanderungsverluste der Städte waren daher zunächst arbeitsmarktbedingte Abwanderungen. Der massive Abbau von Arbeitsplätzen führte zu groß- und kleinräumigen Wanderungen in Regionen und Städte, in denen ein besseres Arbeitsplatzangebot vorlag.

Später überlagerte die Stadt-Umland-Wanderung die arbeitsmarktbedingte Wanderung zusätzlich.

[Fn 1]: Vgl. Häußermann/Siebel, 1987, S. 58

Anmerkungen

Nur die Fußnotenangabe unterscheidet sich vom Originaltext: andere Seitenzahl, kein "Vgl.". Fortsetzung auf Folgeseite, siehe Jg/Fragment 007 01. Karsten Wilmes 2004 ist die Primärquelle. Wie sich im Kontext leicht erkennen lässt, ist die Übernahme aus einer eigenen Arbeit erfolgt: "Diskussionspapier: Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaftunter Schrumpfungsbedingungen", Goldschmidt, 2007. Der gesamte Text der S. 6 ist dort auf S. 9 zu finden (ebenfalls nicht als Zitat ausgewiesen).

Sichter
Hindemith

[153.] Jg/Fragment 012 32 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 4. August 2011, 23:09 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, WELT ONLINE 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 012, Zeilen: 32-37
Quelle: WELT ONLINE 2006
Seite(n): 1, Zeilen:
Die Entwicklung der Bevölkerung des Landes wird von Geburtenrate, Lebenserwartung und Zuwanderung bestimmt. An den beiden ersten Faktoren hat sich in der Bundesrepublik gegenüber früheren Prognosen kaum etwas geändert. Es werden zu wenige Kinder geboren, und wer auf die Welt kommt, lebt zunehmend länger. Diese beiden Trends sind seit Langem stabil. Der entscheidende Moment, der oft in der Vergangenheit zu wenig berücksichtigt wurde, ist die [kontinuierlich abnehmende Zahl an Zuwanderern und die zunehmende Zahl von Auswanderern.] Die Entwicklung der Bevölkerung eines Landes wird von Geburtenrate, Lebenserwartung und Zuwanderung bestimmt. An den beiden ersten Faktoren hat sich in Deutschland gegenüber früheren Prognosen kaum etwas geändert. Hierzulande werden zu wenige Kinder geboren, und wer auf die Welt kommt, lebt zunehmend länger. Diese beiden Trends sind seit Langem stabil. Das entscheidende Moment, das bisher zu wenig berücksichtigt wurde, ist die kontinuierlich abnehmende Zahl an Zuwanderern.
Anmerkungen

WELT ONLINE 2006 ist die Primärquelle. Wie sich im Kontext leicht erkennen lässt, ist die Übernahme aus einer eigenen Arbeit erfolgt: "Diskussionspapier: Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaftunter Schrumpfungsbedingungen", Goldschmidt, 2007. Dort ist der Text der Primärquelle ebenfalls nicht als Zitat ausgewiesen.

Sichter
Hindemith

[154.] Jg/Fragment 014 03 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 4. August 2011, 23:01 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, WELT ONLINE 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 014, Zeilen: 03-08
Quelle: WELT ONLINE 2006
Seite(n): 1, Zeilen:
Bislang war man davon ausgegangen, dass es im Jahr 2050 noch immer 75,1 Mio. sein werden. Doch das ist nach jüngsten Berechnungen nicht mehr haltbar. Die Bevölkerungszahl geht viel stärker zurück, gegenüber heute im ungünstigsten Fall um fast 17 % auf 68,7 Mio. Menschen. Das wären weniger Einwohner als nach dem Zweiten Weltkrieg. Im besten Fall sind es zur Mitte unseres Jahrtausends 74,0 Mio. Bürger. Das entspräche dem Stand von 1962. Bislang war man davon ausgegangen, dass es im Jahr 2050 noch immer 75,1 Millionen sein werden. Doch das ist nach jüngsten Berechnungen Makulatur. Die Bevölkerungszahl geht viel stärker zurück - gegenüber heute im ungünstigsten Fall um fast 17 Prozent auf 68,7 Millionen Menschen. Das wären weniger Einwohner als nach dem Zweiten Weltkrieg. Im besten Fall sind es zur Mitte unseres Jahrtausends 74,0 Millionen Bürger. Das entspräche dem Stand von 1962.
Anmerkungen

WELT ONLINE 2006 ist die Primärquelle. Wie sich im Kontext leicht erkennen lässt, ist die Übernahme aus einer eigenen Arbeit erfolgt: "Diskussionspapier: Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaftunter Schrumpfungsbedingungen", Goldschmidt, 2007. Dort ist der Text der Primärquelle ebenfalls nicht als Zitat ausgewiesen.

Sichter
Hindemith

[155.] Jg/Fragment 057 06 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:27 (Kybot)
Erstellt: 1. August 2011, 22:12 Hindemith
BAG 2004, Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith, Plagin Hood, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 5-12
Quelle: BAG 2004
Seite(n): 1, Zeilen:
Das Ergebnis ist ein tiefgreifender Attraktivitäts- und Funktionsverlust ehemals vitaler Innenstadtbereiche. Die Gründe, die zu dieser Entwicklung führen, sind vielschichtig und komplex zugleich. Qualitätsmängel des jeweiligen Mikrostandortes und der Konkurrenzdruck auf der Makroebene spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle wie tiefgreifende unternehmerische Konzentrationsprozesse und eine ungeregelte Unternehmensnachfolge. Ein weiterer wichtiger Grund für die ständige Zunahme der Leerstände im Einzelhandel liegt in dem nach wie vor ungebremsten Zuwachs an Verkaufsflächen. Das Ergebnis ist ein tief greifender Attraktivitäts- und Funktionsverlust

ehemals vitaler Innenstadtbereiche. Die Gründe, die zu dieser Entwicklung führen, sind vielschichtig und komplex zugleich. Qualitätsmängel des jeweiligen Mikrostandortes und der Konkurrenzdruck auf der Makroebene spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle wie tiefgreifende unternehmerische Konzentrationsprozesse und eine ungeregelte Unternehmensnachfolge. Ein weiterer wichtiger Grund für die ständige Zunahme der Leerstände im Einzelhandel liegt in dem nach wie vor ungebremsten Zuwachs an Verkaufsflächen.

Anmerkungen

Woertlich, ohne Quellenangabe. Interessanterweise, wurde dieselbe Stelle auch noch ein zweites mal abgeschrieben: siehe Jg/Fragment_073_15 (ausgenommen erster Satz) Der Text ist ebenfalls in einer früheren Arbeit des Autors enthalten: "Diskussionspapier: Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaftunter Schrumpfungsbedingungen", Goldschmidt, 2007. Auch dort ist der Text der nicht als Zitat ausgewiesen und wird ebenfalls zweifach verwendet: S. 72, S. 88 (ausgenommen erster Satz). Aus dem Kontext erschließt sich, dass der Text aus dieser Arbeit in die Dissertation übernommen worden ist.

Sichter
Hood Sotho Tal Ker

[156.] Jg/Fragment 073 15 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 08:37 (Plagin Hood)
Erstellt: 1. August 2011, 21:37 Hindemith
BAG 2004, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 4-20
Quelle: BAG 2004
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Die Gründe der Entwicklung von Handelsimmobilien sind vielschichtig und komplex zugleich. Qualitätsmängel des jeweiligen Mikrostandortes und

der Konkurrenzdruck auf der Makroebene spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle wie tiefgreifende unternehmerische Konzentrationsprozesse und eine ungeregelte Unternehmensnachfolge. Ein weiterer wichtiger Grund für die ständige Zunahme der Leerstände im Einzelhandel liegt in dem nach wie vor ungebremsten Zuwachs an Verkaufsflächen. Nach Berechnungen des Handelsverbandes BAG haben die Verkaufsflächen im Jahre 2003 erneut um 1 Mio. m² auf zurzeit rd. 111 Mio. m² zugenommen. Damit entfällt auf jeden Bundesbürger eine Einzelhandelsfläche von etwa 1,4 m². Diese Dichte ist im europäischen Vergleich ein absoluter Spitzenwert. Experten schätzen, dass auf dem deutschen Markt derzeit eine Überversorgung mit Verkaufsflächen von 30 bis 40 % vorliegt. Trotz der steigenden Flächenentwicklung musste der Einzelhandel im Jahr 2003 eine Umsatzeinbuße von insgesamt rd. 2,5 Mrd. Euro hinnehmen. Daraus lässt sich der zwingende Schluss ziehen, dass die Flächenproduktivitäten erneut deutlich gesunken sind. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Deutschland erscheint eine weitere Ausdehnung der Verkaufsflächen im Einzelhandel umso brisanter.

Die Gründe, die zu dieser Entwicklung führen, sind vielschichtig und komplex zugleich. Qualitätsmängel des jeweiligen Mikrostandortes und der Konkurrenzdruck auf der Makroebene spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle wie tiefgreifende unternehmerische Konzentrationsprozesse und eine ungeregelte Unternehmensnachfolge. Ein weiterer wichtiger Grund für die ständige Zunahme der Leerstände im Einzelhandel liegt in dem nach wie vor ungebremsten Zuwachs an Verkaufsflächen. Nach Berechnungen des Handelsverbandes BAG im Jahre 2003 haben die Verkaufsflächen wiederum um 1 Mio. m² auf zur Zeit rd. 111 Mio. m² zugenommen. Damit entfällt auf jeden Bundesbürger eine Einzelhandelsfläche von etwa 1,4 m². Diese Dichte ist im europäischen Vergleich ein absoluter Spitzenwert. Experten schätzen, dass auf dem deutschen Markt derzeit eine Überversorgung mit Verkaufsflächen von 30 bis 40 Prozent vorliegt. Trotz der steigenden Flächenentwicklung musste der Einzelhandel im vergangenen Jahr eine Umsatzeinbuße von insgesamt rd. 2,5 Mrd. Euro hinnehmen. Daraus lässt sich der zwingende Schluss ziehen, dass die Flächenproduktivitäten erneut deutlich gesunken sind. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Deutschland erscheint eine weitere Ausdehnung der Verkaufsflächen im Einzelhandel umso brisanter.
Anmerkungen

Leichte Anpassungen, keine Quellenangabe. Interessanterweise hat der Autor Teile derselben Stelle schon einmal auf Seite 40 und auch auf Seite 57 übernommen: siehe hier: Jg/Fragment_040_02 und Jg/Fragment_057_06 Der Text ist ebenfalls in einer früheren Arbeit des Autors enthalten: "Diskussionspapier: Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaftunter Schrumpfungsbedingungen", Goldschmidt, 2007. Auch dort ist der Text der nicht als Zitat ausgewiesen und werden Texte mehrfach verwendet: S. 45, S. 72, S. 88. Aus dem Kontext erschließt sich, dass der Text aus dieser Arbeit (S. 88) in die Dissertation übernommen worden ist, der erste Satz ist jedoch leicht verändert.

Sichter
Hood

[157.] Jg/Fragment 364 25 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:31 (Kybot)
Erstellt: 1. August 2011, 21:29 Gluon
Fragment, Gesichtet, IFS 2005, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Gluon, Hindemith, Plagin Hood, Sotho Tal Ker, Bummelchen
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 364, Zeilen: 25-35
Quelle: IFS 2005
Seite(n): 7,9, Zeilen:
dd) Erhebung mittels Haushaltsgenerierungsdaten

Eine weitere indirekte Methode ist die Leerstandserfassung über das Haushaltsgenerierungsverfahren. Mithilfe der in der Einwohnermeldestatistik vorliegenden Daten wird die Zahl der Haushalte über ein so genanntes Haushaltsgenerierungsverfahren (Differenz zwischen Haushalts- und Wohnungszahl) ermittelt. Bei dieser Methode können Leerstandsschätzungen für alle Ebenen vorgenommen werden, für die Daten zum Wohnungsbestand vorliegen. Allerdings sind die Ergebnisse erst ab der Größe eines Wohnviertels aussagekräftig. Ebenso wie bei der Erhebung mittels statistischer Daten ist eine Unterscheidung der Leerstandsarten nicht möglich. Die Stärken dieser Methode liegen in der vergleichenden Auswertung von zeitlichen Abfolgen, bei der Messung der absoluten Höhe des Leerstands erzielt diese Methode jedoch nur eingeschränkt verlässliche Angaben.

[S. 7 Z. 1ff. linke Spalte]

2.2 Haushaltegenerierungsverfahren

Die Leerstandsschätzung über Haushaltegenerierungsverfahren ist ein indirektes Verfahren der Leerstandsschätzung, in dem der Wohnungsüberhang aus der Differenz zwischen dem Wohnungsbestand und der geschätzten Haushaltszahl ermittelt wird. Die Zahl der Haushalte wird über die in der Einwohnermeldestatistik vorliegenden Daten mittels eines so genannten Haushaltegenerierungsverfahrens gebildet.[…]

Gesamtstädtische Einsetzbarkeit / sachliche Differenzierung

[…]Leerstandsschätzungen können für alle Ebenen vorgenommen werden, für die Daten zum Wohnungsbestand vorliegen (Differenz zwischen Wohnungs- und Haushaltszahl); die Ergebnisse sind jedoch erst ab der Größe eines Wohnviertels valide. Eine Unterscheidung des Leerstands nach der Art der leerstehenden Bestände ist mit dem Haushaltegenerierungsverfahren nicht möglich.

Die folgenden Abbildungen zeigen die Auswertung der Stadt Dresden in der zeitlichen Entwicklung und der teilräumlichen Verteilung der Leerstände.

[S. 9 Z. 11-14 linke Spalte]

Insgesamt ergibt die Leerstandsschätzung über Haushaltegenerierung bei der Messung der absoluten Höhe des Leerstands eingeschränkt verlässliche Angaben, […].

Anmerkungen

Im gesamten Kapitel finden sich Ähnlichkeiten zur Quelle, viele Formulierungen stimmen überein, die Struktur ist nahezu identisch.

Sichter
Bummelchen

[158.] Jg/Fragment 040 02 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:26 (Kybot)
Erstellt: 1. August 2011, 21:11 Hindemith
BAG 2004, Fragment, Gesichtet, Jg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 2-11
Quelle: BAG 2004
Seite(n): 1, Zeilen:
Nach Berechnungen des Handelsverbandes BAG haben die Verkaufsflächen allein im Jahr 2003 um 1 Mio. m² auf zurzeit rd. 111 Mio. m² zugenommen. Damit entfällt auf jeden Bundesbürger eine Einzelhandelsfläche von etwa 1,4 m². Diese Dichte ist im europäischen Vergleich ein absoluter Spitzenwert. Experten schätzen, dass auf dem deutschen Markt derzeit eine Überversorgung mit Verkaufsflächen von 30 bis 40 % vorliegt. Trotz der steigenden Flächenentwicklung musste der Einzelhandel im Jahr 2003 eine Umsatzeinbuße von insgesamt rd. 2,5 Mrd. Euro hinnehmen. Daraus lässt sich der zwingende Schluss ziehen, dass die Flächenproduktivitäten erneut deutlich gesunken sind. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Deutschland erscheint eine weitere Ausdehnung der Verkaufsflächen im Einzelhandel umso brisanter. Nach Berechnungen des Handelsverbandes BAG im Jahre 2003 haben die Verkaufsflächen wiederum um 1 Mio. m² auf zur Zeit rd. 111 Mio. m² zugenommen. Damit entfällt auf jeden Bundesbürger eine Einzelhandelsfläche von etwa 1,4 m².

Diese Dichte ist im europäischen Vergleich ein absoluter Spitzenwert. Experten schätzen, dass auf dem deutschen Markt derzeit eine Überversorgung mit Verkaufsflächen von 30 bis 40 Prozent vorliegt. Trotz der steigenden Flächenentwicklung musste der Einzelhandel im vergangenen Jahr eine Umsatzeinbuße von insgesamt rd. 2,5 Mrd. Euro hinnehmen. Daraus lässt sich der zwingende Schluss ziehen, dass die Flächenproduktivitäten erneut deutlich gesunken sind. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Deutschland erscheint eine weitere Ausdehnung der Verkaufsflächen im Einzelhandel umso brisanter.

Anmerkungen

Woertlich uebernommen und verschleiernd angepasst: "im vergangenen Jahr" --> "im Jahr 2003", kein Quellenverweis. Interessanterweise hat der Autor dieselbe Stelle auch auf Seite 73 uebernommen: siehe Jg/Fragment_073_15 Der Text ist ebenfalls in einer früheren Arbeit des Autors enthalten: "Diskussionspapier: Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaftunter Schrumpfungsbedingungen", Goldschmidt, 2007. Auch dort ist der Text der nicht als Zitat ausgewiesen und wird ebenfalls zweifach verwendet: S. 45, S. 78. Aus dem Kontext erschließt sich, dass der Text aus dieser Arbeit in die Dissertation übernommen worden ist.

Sichter
Hood

[159.] Jg/Fragment 347 23 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:30 (Kybot)
Erstellt: 1. August 2011, 18:54 88.208.160.137
BAG 2004, Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
88.208.160.137, Gluon, Hindemith, Sotho Tal Ker, Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 347, Zeilen: 23-36
Quelle: BAG 2004
Seite(n): 1, Zeilen: 04-13, 18-20, 28-29
Die Leerstandsproblematik von Verkaufsflächen in den Innenstädten hat sich in den letzten Jahren sichtbar verschärft. Leerstände im Einzelhandel stellen mittlerweile in fast allen deutschen Städten ein nachhaltiges Problem dar. Neben 1b-Lagen und Stadtteilzentren sind Leerstände inzwischen vermehrt auch in Stadtrandlagen oder 1a-Lagen der Innenstädte zu verzeichnen. Fakt ist auch, dass die Ladenleerstandszeiten immer länger werden. Zahlreiche Händler geben mitunter auf oder ziehen um, weil in ihrer Nachbarschaft vermehrt Geschäfte leer stehen und der Standort deshalb an Attraktivität verliert. Erschwerend kommt hinzu, dass neben den Leerständen im Einzelhandel zunehmend andere Sektoren betroffen sind. Leerstände im Bürobereich, in der Gastronomie, im Wohnungsbereich, im Handwerk und bei Kinos nehmen zu. Ein weiterer wichtiger Grund für die ständige Zunahme der Leerstände im Einzelhandel liegt in dem nach wie vor ungebremsten Zuwachs an Verkaufsflächen. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Deutschland erscheint eine weitere Ausdehnung der Verkaufsflächen im Einzelhandel umso brisanter. [Z. 04-13]

Die Leerstandsproblematik des Einzelhandels in den Innenstädten hat sich in den letzten Jahren sichtbar verschärft. Leerstände im Einzelhandel stellen mittlerweile in fast allen deutschen Städten ein nachhaltiges Problem dar. Neben 1b-Lagen und Stadtteilzentren sind Leerstände inzwischen vermehrt auch in Stadtrandlagen oder 1a-Lagen der Innenstädte zu verzeichnen. Fakt ist auch, dass die Ladenleerstandszeiten immer länger werden. Zahlreiche Händler geben mitunter auf oder ziehen um, weil in ihrer Nachbarschaft vermehrt Geschäfte leer stehen und der Standort deshalb an Attraktivität verliert. Erschwerend kommt hinzu, dass neben den Leerständen im Einzelhandel zunehmend andere Sektoren betroffen sind. Leerstände im Bürobereich, in der Gastronomie, im Wohnungsbereich, im Handwerk und bei Kinos nehmen zu. [...]

[Z. 18-20]

Ein weiterer wichtiger Grund für die ständige Zunahme der Leerstände im Einzelhandel liegt in dem nach wie vor ungebremsten Zuwachs an Verkaufsflächen. [...]

[Z. 28-29]

Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Deutschland erscheint eine weitere Ausdehnung der Verkaufsflächen im Einzelhandel umso brisanter.

Anmerkungen

Quelle wird in der Arbeit nicht genannt. Teilweise findet der Text auch auf anderen Seiten der Dissertation Verwendung. Siehe Jg/Fragment 040 02, Jg/Fragment 073 15, Jg/Fragment 057 06.

Sichter
Hood (Text ergänzt Nachsichtung erforderlich) Hindemith

[160.] Jg/Fragment III 09 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:32 (Kybot)
Erstellt: 1. August 2011, 08:51 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Raab 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: III, Zeilen: 09-14
Quelle: Raab 2006
Seite(n): 559, Zeilen: 03-07
Grund für diesen Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklungsplanung sind die stattfindenden tiefgreifenden demografischen und gesellschaftlichen Veränderungsprozesse (Kap. III), die zu einer signifikant rückläufigen Wohnungsnachfrage, verbunden mit Leerständen, einem Werteverfall von Immobilien und einer geringen Infrastrukturauslastung führen.

Es ergeben sich infolge der Funktionsverluste völlig neue Aufgaben für die Gemeinden, die vorrangig als Anpassungsleistungen städtischer Bau-, Raum- und Infrastrukturen, [...].

[S. 559, Z. 03-07]

Ausgangspunkt für den Stadtumbau sind soziale und wirtschaftliche Veränderungs- und insbesondere Schrumpfungsprozesse, die zu einer stark rückläufigen Wohnungsnachfrage, Leerständen und einer geringen Infrastrukturauslastung führen. Dabei ergeben sich völlig neue Aufgaben, die auf Anpassungsleistungen städtischer Bau-, Raum- und Infrastrukturen zielen.

Anmerkungen

Auch das Wort "Funktionsverluste" ist in dem gemeinten Zusammenhang offenbar von Raab übernommen, obwohl nicht direkt im Abschnitt enthalten. Nicht Teil des Haupttextes.

Sichter
Schuju

[161.] Jg/Fragment III 20 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 08:57 (Plagin Hood)
Erstellt: 1. August 2011, 08:20 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Raab 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: III, Zeilen: 20-25
Quelle: Raab 2006
Seite(n): 559, Zeilen: 07-10, 33-34
Im Gegensatz zu punktuellen Eingriffen, reinen Angebotsplanungen oder Maßnahmen unter Wachstumsbedingungen sind hier gemeindliche Entwicklungsstrategien in Verbindung mit interdisziplinären nachfrageorientierten Konzepten gefordert, die städtebauliche, soziale, wirtschaftliche und infrastrukturelle Wirkungszusammenhänge berücksichtigen. Diese Aufgabenbewältigung in Form der Dialogplanung sollte im Vordergrund stehen. [S. 559. Z. 07-10]

Im Gegensatz zu punktuellen Eingriffen sind strategische Konzepte mit einer langfristigen Ausrichtung gefordert, die städtebauliche, soziale, wirtschaftliche und infrastrukturelle Zusammenhänge abdecken.[...]

[S. 559. Z. 33-34]

Das Stadtumbaukonzept ist das Ergebnis eines Dialoges zwischen der Kommune und den Bürgern sowie der Wirtschaft (Dialogplanung).

Anmerkungen

Plagiat gehört nicht zum Haupttext der Arbeit.

Sichter
Schuju

[162.] Jg/Fragment 002 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 1. August 2011, 07:44 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, Raab 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 002, Zeilen: 01-07
Quelle: Raab 2006
Seite(n): 552, Zeilen: 13-20
Ebenso wird es schwieriger, sowohl zielgruppenabhängige Leistungen (Schulen, Kindergärten u. a.) als auch allgemeine Versorgungsleistungen aufrechtzuerhalten. Ebenso werden in Gebieten bereits vorhandene oder zu erwartende Angebotsüberhänge auf den Immobilienmärkten zwangsläufig zu einem deutlichen Wertverlust von Immobilien führen. Die Nutzung vorhandener Potenziale im Innenbereich gewinnt vor diesem Hintergrund vor allem auch aus finanziellen und wirtschaftlichen Gründen zunehmend an Bedeutung. Ebenso wird es schwieriger, sowohl zielgruppenabhängige (Schulen, Kindergärten etc.) als auch allgemeine Versorgungsleistungen aufrechtzuerhalten. Ebenso werden in vielen ländlichen Gebieten bereits vorhandene oder zu erwartende Angebotsüberhänge auf den Immobilienmärkten zwangsläufig zu einem deutlichen Wertverlust von Immobilen führen. Die Nutzung vorhandener Potentiale im Innenbereich gewinnt vor diesem Hintergrund vor allem auch aus finanziellen und wirtschaftlichen Gründen zunehmend an Bedeutung.
Anmerkungen

Fortgesetzt von vorheriger Seite. Minimale Unterschiede: "u.a." statt "etc." , veränderte Schreibweise: "Potenziale" statt "Potentiale".

Sichter
Schuju

[163.] Jg/Fragment 001 03 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:25 (Kybot)
Erstellt: 1. August 2011, 07:10 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, Raab 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju, Klicken, Cassiopeia30
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 001, Zeilen: 03-37
Quelle: Raab 2006
Seite(n): 559, 551,552, Zeilen: 03ff; 25ff.;01ff.
Ausgangspunkt für den sich vollziehenden Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklung sind einschneidende demografische und gesellschaftliche Veränderungsprozesse, die aus städtebaulicher Sicht zuerst zu einer stark rückläufigen Wohnungsnachfrage, Leerständen, Werteverfall von Immobilien und einer geringen Infrastrukturauslastung führen. Auf Grund dieses Phänomens ergeben sich völlig neue Aufgaben für die Gemeinden, die auf Anpassungsleistungen städtischer Bau-, Raum- und Infrastrukturen, verbunden mit der Gestaltung von sozialen und wirtschaftlichen Umbrüchen, zielen. Im Gegensatz zu punktuellen Eingriffen, reinen Angebotsplanungen oder Maßnahmen unter Wachstumsbedingungen sind hier strategische und interdisziplinäre Konzepte mit einer langfristigen Ausrichtung gefordert, die städtebauliche, soziale, wirtschaftliche und infrastrukturelle Zusammenhänge abdecken und dazu beitragen, dass die unterschiedliche Akteure der Stadtentwicklung aktiviert und befähigt werden. Symptomatisch für den Stadtumbau ist, dass bauliche Anlagen, und in besonderer Weise Wohngebäude, aufgrund der Veränderungsprozesse dauerhafte Funktionsverluste erfahren. Die Folge von Gebäudeleerständen sind i. d. R. auch Überangebote an öffentlicher Infrastruktur. Diese notwendigen Kapazitätsanpassungen gilt es zu steuern. Eine zentrale Herausforderung ist dabei die Anpassung an veränderte Nachfrage- bzw. Bedarfsstrukturen und die Abkehr von der reinen Angebotsplanung. Seit Jahrzehnten wurde unter baulicher Entwicklung in den Gemeinden in erster Linie Wachstum, mit einer Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten sowie dem Ausbau von Daseinsvorsorge- und Infrastruktureinrichtungen verstanden. Dieses Entwicklungsbild und die darauf aufbauenden angebotsorientierten Stadtentwicklungsstrategien sind in vielen Gemeinden aber nicht mehr realisierbar. Die Stadtentwicklungspolitik muss sich verstärkt an der Nachfrage orientieren, nachdem es aufgrund der Bevölkerungsentwicklung zukünftig immer weniger einen Automatismus zwischen Angebot und Nachfrage geben wird. Das Modell einer angebotsorientierten Bodenpolitik, mit der Ausweisung von Bauland auf der grünen Wiese, hat vielfach ausgedient [Fn 1]. Eine ungebremste Ausweitung von Bauland hat insbesondere im Rahmen von Schrumpfungsprozessen neben ökologischen und sozialen auch erhebliche ökonomische Folgewirkungen. Diese kumulieren sich in einer negativen Entwicklungsspirale, in der mit geringeren Einnahmen weiterhin Infrastrukturanlagen finanziert werden müssen, die nicht im gleichen Maße rückgebaut werden können, wie Bevölkerungsverluste eintreten. Auch Gemeinden, die weniger von Bevölkerungsverlusten betroffen sind, müssen höhere finanzielle Aufwendungen für neue Infrastruktur im Außenbereich aufwenden, als dies bei Nutzung bzw. auch Erweiterung der vorhandenen Infrastruktur im Innenbereich erforderlich wäre.

[Fn 1] Dirnberger, Planungshoheit und Flächensparen, Bayerische Gemeindetagszeitung, 6/2005, S. 245

[S. 559, Z. 03-10]

Ausgangspunkt für den Stadtumbau sind soziale und wirtschaftliche Veränderungs- und insbesondere Schrumpfungsprozesse, die zu einer stark rückläufigen Wohnungsnachfrage, Leerständen und einer geringen Infrastrukturauslastung führen. Dabei ergeben sich völlig neue Aufgaben, die auf Anpassungsleistungen städtischer Bau-, Raum- und Infrastrukturen zielen. Im Gegensatz zu punktuellen Eingriffen sind strategische Konzepte mit einer langfristigen Ausrichtung gefordert, die städtebauliche, soziale, wirtschaftliche und infrastrukturelle Zusammenhänge abdecken. [...]

[S. 559, Z. 16-20] Der Stadtumbau ist dadurch gekennzeichnet, dass bauliche Anlagen und insbesondere Wohngebäude aufgrund von Veränderungsprozessen dauerhafte Funktionsverluste erfahren. Die Folge von Gebäudeleerstand ist in der Regel auch ein Überangebot an öffentlicher Infrastruktur. Diese notwendigen Kapazitätsanpassungen gilt es, durch langfristige Strategien zu steuern. [Stadtumbaustrategien zur Stadt- und Immobilienentwicklung können demzufolge sein (GOLDSCHMIDT 2005):]


[S. 559, Z. 10-12] Eine zentrale Herausforderung stellt sich bei der Anpassung von Kapazitäten an veränderte Nachfrage- bzw. Bedarfsstrukturen (GOLDSCHMIDT 2005).

[S. 551, Z. 25-30] Seit Jahrzehnten wurde unter baulicher Entwicklung in bayerischen Gemeinden in erster Linie Wachstum, mit einer Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten sowie dem Ausbau von Daseinsvorsorge- und Infrastruktureinrichtungen verstanden. Dieses Entwicklungsbild – teils verträglich und teils weniger verträglich – erscheint in Zukunft in vielen ländlichen Gebieten und Gemeinden nicht mehr realisierbar. [...]

[S. 551, Z. 35-36] Kommunale Bodenpolitik muss sich verstärkt an der Nachfrage orientieren, nachdem es aufgrund der Bevölkerungsentwicklung zukünftig immer weniger

[S. 552 01-13] einen Automatismus zwischen Angebot und Nachfrage geben wird. Das Modell einer angebotsorientierten Bodenpolitik, mit der Ausweisung von Bauland auf der grünen Wiese, hat vielfach ausgedient (DIRNBERGER 2005). Eine ungebremste Ausweitung von Bauland hat insbesondere im Rahmen von Schrumpfungsprozessen neben ökologischen und sozialen auch erhebliche ökonomische Folgewirkungen. Diese kumulieren sich in einer negativen Entwicklungsspirale, in der mit geringeren Einnahmen weiterhin Infrastrukturanlagen finanziert werden müssen, die nicht im gleichen Maße rückgebaut werden können, wie Bevölkerungsverluste eintreten. Auch Gemeinden, die weniger von Bevölkerungsverlusten betroffen sind, müssen höhere finanzielle Aufwendungen für neue Infrastruktur im Außenbereich aufwenden, als dies bei Nutzung bzw. auch Erweiterung der vorhandenen Infrastruktur im Innenbereich erforderlich wäre.

DIRNBERGER, F. (2005): Planungshoheit und Flächensparen. In: Bayerische Gemeindetagzeitung, Heft 6/2005, München.

GOLDSCHMIDT, J. (2005): Management des Stadtumbaus; in: Zeitschrift für Flächenmanagement und Bodenordnung (FuB), 3/2005.

Anmerkungen

Die ersten Sätze werden teilweise sinnverändernd umformuliert. Weiter unten im Text wird das Wort "bayerischen" ausgelassen. (Im Gegensatz zu Jg bezieht sich Raab nur auf Bayern). Auf der Folgeseite befinden sich weitere Textübereinstimmungen mit derselben Quelle. Bemerkenswert ist auch, dass der o.g. Text mehrfach verwendet wird, siehe z.B. Jg/Fragment 228 03, Kapitel II. Einleitung, Seite III. Raab bezieht sich ab S.559f. auf eine frühere Publikation von Jg (GOLDSCHMIDT 2005), zuvor jedoch nicht. Entweder hat Raab hier Goldschmidt zitiert und Jg hat Raabs Paraphrase seines eigenen Aufsatzes kopiert, oder Jg hat sich selbst kopiert, ohne das zu kennzeichnen (womit zusätzlich Raab Goldschmidt kopiert hätte, ohne das korrekt zu kennzeichnen). Auf jeden Fall beginnt die Dissertation auf der ersten Seite mit 100% Fremd- und/oder Selbstplagiat. Was für ein Einstieg.

Sichter
Schuju

[164.] Jg/Fragment 233 28 - Diskussion
Bearbeitet: 31. December 2012, 12:19 (Plagin Hood)
Erstellt: 1. August 2011, 04:35 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jg, KomplettPlagiat, Raab 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Plagin Hood, 92.77.15.240, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 233, Zeilen: 28-33
Quelle: Raab 2006
Seite(n): 523, Zeilen: 01-09
Bei dem Begriff der „Innenentwicklung“ handelt es sich um einen planerischen Begriff und nicht um einen Rechtsbegriff. Weder im Bauplanungsrecht noch im Bauordnungsrecht findet sich eine entsprechende Definition. Dementsprechend kann Innenentwicklung als Verknüpfung verschiedener Planungs- und Handlungsansätze angesehen werden, deren gemeinsames Merkmal eine ausgeprägte räumliche Orientierung auf den baulichen Bestand ist [Fn 350].

[Fn 350] Siedentop, Innenentwicklung als Leitbild einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung, BBB 3/2003, S. 27

Bei dem Begriff der »Innenentwicklung« handelt es sich um einen planerischen Begriff und nicht um einen Rechtsbegriff; weder im Bauplanungsrecht noch im Bauordnungsrecht findet sich eine entsprechende Definition. Dementsprechend kann Innenentwicklung als Verknüpfung verschiedener Planungs- und Handlungsansätze angesehen werden, deren gemeinsames Merkmal eine ausgeprägte räumliche Orientierung auf den baulichen Bestand ist (SIEDENTOP 2003).

SIEDENTOP, S. (2003): Innenentwicklung als Leitbild einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung; in: BundesBauBlatt 3/2003, Hrsg.: BUNDESMINISTERIUM FÜR VERKEHR, BAU UND WOHNUNGSWESEN (BMVBW), Bonn/Gütersloh.

Anmerkungen

Weitere Übernahme aus Raab 2006 auf derselben Seite. Falscher Literaturverweis: Im Jahresverzeichnis 2003 http://www.bundesbaublatt.de/download/1116/BBB2003_Jahresinhalt.pdf findet sich kein Artikel von Siedentop. Raab scheint falsch zitiert zu haben. Auf der HP von Siedentop steht, er habe den Artikel in Flächenmanagement und Bodenordnung, 3/2003, S. 89-98 publiziert. Das würde aber bedeuten: Jg hat von Raab Text und falsche Quelle kopiert und die Seitenzahl 27 erfunden.

Die Textübernahme ist direkt im Anschluss weiter fortgeführt, siehe Jg/Fragment 233 34.

Sichter
Schuju

[165.] Jg/Fragment 234 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2012, 08:54 (Plagin Hood)
Erstellt: 1. August 2011, 03:52 Plagin Hood
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jg, Raab 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju
Gesichtet