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Botulinumtoxin- A in der Behandlung neurogener Blasenfunktionsstörungen bei Kindern und Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung von Botulinumtoxin- A Antikörpern bei Therapieversagern

von Dr. Jacqueline Herholz

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jhe/Fragment 035 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-26 05:48:18 Singulus
Fragment, Gesichtet, Jhe, SMWFragment, Schulte-Baukloh 2008, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Schulte-Baukloh 2008
Seite(n): 19, 20, Zeilen: 19: 3 ff.; 20: 1 ff.
Eine relative Kontraindikation stellen Koagulopathien dar. Zu einer unkalkulierbaren Wirkungspotenzierung kann es unter gleichzeitiger Gabe von Aminoglykosidantibiotika, Spectinomycin sowie Arzneimitteln kommen, die auf die neuromuskuläre Reizübermittlung wirken (z.B. Muskelrelaxantien des Tubocurarin- Typs).

4.4. Botulinumtoxin - Nebenwirkungen

Nebenwirkungen des BoNT bestehen am ehesten in einer unerwünschten Schwächung der dem injizierten Areal benachbarten Muskelgruppen. Entsprechend sind beschrieben: Ptosis, Diplopie, Schluck- und Sprechstörungen bei Anwendung im Kopf-/ Halsbereich, aber auch eine generalisierte Muskelschwäche, die klinisch-experimentell auch an weiter entfernteren Muskelgruppen, wie dem M. extensor digitorum, nachgewiesen werden konnte [40, 41]. Des weiteren werden Fieber und grippeähnliche sowie - insbesondere bei BoNT/B - typisch anticholinerge Symptome, z.B. Mundtrockenheit, berichtet [42]. Aufgrund der großen Molekülstruktur ist die Blut- Hirnschranke für BoNT nicht durchlässig. Ein retrograder axonaler Transport in das ZNS ist zwar denkbar [43, 44], klinisch jedoch irrelevant [45].

Die letale parenterale Dosis von BoNT ist nicht sicher bekannt, wird jedoch bei dem Präparat BOTOX (BoNT/A) auf etwa 3000 U geschätzt [45].


40. Lange, D.J., et al., Distant effects of locally injected botulinum toxin: a double-blind study of single fiber EMG changes. Muscle Nerve, 1991. 14(7): p. 672-5.

41. Lange, D.J., et al., Distant effects of local injection of botulinum toxin. Muscle Nerve, 1987. 10(6): p. 552- 5.

42. Brin, M.F., et al., Safety and efficacy of NeuroBloc (botulinum toxin type B) in type A-resistant cervical dystonia. Neurology, 1999. 53(7): p. 1431-8.

43. Williams, R.S., et al., Radioiodination of botulinum neurotoxin type A with retention of biological activity and its binding to brain synaptosomes. Eur J Biochem, 1983. 131(2): p. 437-45.

44. Dolly, J.O., et al., Localization of sites for 125Ilabelled botulinum neurotoxin at murine neuromuscular junction and its binding to rat brain synaptosomes. Toxicon, 1982. 20(1): p. 141-8.

45. Brin, M.F., Botulinum toxin: chemistry, pharmacology, toxicity, and immunology. Muscle Nerve Suppl, 1997. 6: p. S146-68.

Eine relative Kontraindikation stellen Koagulopathien dar. Unter gleichzeitiger Gabe von Aminoglykosidantibiotika, Spectinomycin sowie Arzneimitteln, die auf die neuromuskuläre Reizübermittlung wirken (z.B. Muskelrelaxantien des Tubocurarin- Typs) kann es zu einer unkalkulierbaren Wirkungspotenzierung kommen.

[Seite 20]

2.3. Nebenwirkungen des Botulinumtoxins

Nebenwirkungen des BoNT bestehen am ehesten in einer unerwünschten Schwächung der dem injizierten Areal benachbarten Muskelgruppen. Entsprechend sind beschrieben: Ptosis, Diplopie, Schluck- und Sprechstörungen bei Anwendung im Kopf-/ Halsbereich, aber auch eine generalisierte Muskelschwäche, die klinisch- experimentell an - dem injizierten Zielmuskel weit entfernten - Muskelgruppen, namentlich am M. extensor digitorum nachgewiesen wird (Lange et al., 1987; Lange et al., 1991). Desweiteren sind Fieber und grippeähnliche sowie - insbesondere bei BoNT/B - typisch anticholinerge Symptome wie bspw. Mundtrockenheit berichtet (Brin et al., 1999). Die Blut- Hirn- Schranke ist für BoNT aufgrund der großen Molekülstruktur nicht durchlässig, ein retrograder axonaler Transport in das ZNS zwar denkbar (Dolly et al., 1982; Williams et al., 1983), jedoch klinisch irrelevant (Brin, 1997). Die letale parenterale Dosis von BoNT ist nicht sicher bekannt, wird jedoch bei dem Präparat BOTOX® (BoNT/A) auf etwa 3000U geschätzt (Brin, 1997).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Singulus, Zeitstempel: 20140726054858

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