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Jhe/042

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Botulinumtoxin- A in der Behandlung neurogener Blasenfunktionsstörungen bei Kindern und Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung von Botulinumtoxin- A Antikörpern bei Therapieversagern

von Dr. Jacqueline Herholz

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jhe/Fragment 042 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-20 21:17:35 Singulus
Fragment, Gesichtet, Jhe, SMWFragment, Schulte-Baukloh 2008, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Schulte-Baukloh 2008
Seite(n): 58, 59, Zeilen: 58: 19ff; 59: 1ff
Das am häufigsten und über lange Zeit verwandte Anticholinergikum Oxybutynin hatte seine Wirksamkeit in zahlreichen Studien beweisen können [66, 75-80], wenngleich die Nebenwirkungen erheblich sind: obwohl bei intravesikaler Applikation bzgl. Mundtrockenheit, Obstipation oder tachykarder Herzrhythmusstörungen etwas besser toleriert, birgt Oxybutynin auch bei diesem Applikationsweg das Risiko zentraler Nebenwirkungen, wie z.B. kognitive Beeinträchtigungen, weshalb insbesondere bei Kindern Vorsicht angezeigt sein sollte [81-84]. Anticholinerge Medikamente der neueren Generation (z.B. Tolterodin, Trospium Chlorid oder Propiverin) scheinen hier dem Oxybutynin überlegen [81, 82]. So zeigte sich Propiverin in einer retrospektiven Studie gegenüber Oxybutynin sowohl in der Senkung des maximalen Detrusordruckes als auch in der Nebenwirkungsund in der Abbruchrate deutlich und signifikant überlegen [85]. Bei Applikation einer Oxybutynin- Retardtablette scheint es jedoch auch bei Kindern zu einer Senkung der Nebenwirkungsrate, auf 52%, zu kommen [86]. Ein relativ kürzlich auf den Markt gekommener Applikationsweg erfolgt transdermal [87]; Ergebnisse bei Kindern mit neurogener BFS stehen jedoch noch aus. Gute Erfahrungen konnten hingegen mit der intravesikalen Applikation eines modifizierten Oxybutynins (Hydroxypropylcellulose (HPC)- Oxybutynins) bei Kindern gemacht werden (Saito et al. [88]); bei gleicher Wirksamkeit beider Medikamente zeigte sich beim HPC-[Oxybutynin hingegen eine ausgesprochen gute Verträglichkeit;]

66. Baskin, L.S., B.A. Kogan, and F. Benard, Treatment of infants with neurogenic bladder dysfunction using anticholinergic drugs and intermittent catheterisation. Br J Urol, 1990. 66(5): p. 532-4.

75. Amark, P., G. Bussman, and S. Eksborg, Follow-up of long-time treatment with intravesical oxybutynin for neurogenic bladder in children. Eur Urol, 1998. 34(2): p. 148-53.

76. Amark, P., et al., Pharmacokinetics and effects of intravesical oxybutynin on the paediatric neurogenic bladder. Br J Urol, 1998. 82(6): p. 859-64.

77. Goessl, C., et al., Urodynamic effects of oral oxybutynin chloride in children with myelomeningocele and detrusor hyperreflexia. Urology, 1998. 51(1): p. 94-8.

78. Hehir, M. and J.M. Fitzpatrick, Oxybutinin and the prevention of urinary incontinence in spina bifida. Eur Urol, 1985. 11(4): p. 254-6.

79. Massad, C.A., B.A. Kogan, and F.E. Trigo-Rocha, The pharmacokinetics of intravesical and oral oxybutynin chloride. J Urol, 1992. 148(2 Pt 2): p. 595-7.

80. Kasabian, N.G., et al., The prophylactic value of clean intermittent catheterization and anticholinergic medication in newborns and infants with myelodysplasia at risk of developing urinary tract deterioration. Am J Dis Child, 1992. 146(7): p. 840-3.

81. Oka, T., et al., Effects of antimuscarinic drugs on both urinary frequency and cognitive impairment in conscious, nonrestrained rats. Jpn J Pharmacol, 2001. 87(1): p. 27-33.

82. Todorova, A., B. Vonderheid-Guth, and W. Dimpfel, Effects of tolterodine, trospium chloride, and oxybutynin on the central nervous system. J Clin Pharmacol, 2001. 41(6): p. 636-44.

83. Ferrara, P., et al., Side-effects of oral or intravesical oxybutynin chloride in children with spina bifida. BJU Int, 2001. 87(7): p. 674-8.

84. Palmer, L.S., et al., Complications of intravesical oxybutynin chloride therapy in the pediatric myelomeningocele population. J Urol, 1997. 157(2): p. 638-40.

85. Madersbacher, H., et al., Are efficacy and tolerability of propiverine and oxybutynin comparable in children with neurogenic detrusor overactivity (NDO)? A multicentre observational study. Eur Urol, 2006. 5 (2): p. 298 (poster 1104).

86. Youdim, K. and B.A. Kogan, Preliminary study of the safety and efficacy of extended-release oxybutynin in children. Urology, 2002. 59(3): p. 428-32.

87. Aloussi, S., et al., Transdermales System (TDS) als innovative Applikationsform in der Behandlung der überaktiven Harnblase (OAB). Urologe A, 2007. 46 (Suppl 1): p. 66 (Poster klin.7.16.).

88. Saito, M., et al., Treatment with Modified Intravesical Oxybutynin Chloride for Neurogenic Bladder in Children. [37th Annual Meeting of the ICS, 20th - 24th Aug 2007, Abstract 433], 2007.

Das meistverwendete Anticholinergikum war über lange Zeit Oxybutynin, dessen Wirksamkeit in zahlreichen Studien bewiesen werden konnte (Amark et al., 1998a; Amark et al., 1998b; Baskin et al., 1990; Goessl et al., 1998; Hehir and Fitzpatrick, 1985; Kasabian et al., 1992; Massad et al., 1992). Die Nebenwirkungen sind jedoch erheblich. Obwohl bei intravesikaler Applikation sicherer und bzgl. der Mundtrockenheit, der Obstipation oder tachykarder

[Seite 59]

Herzrhythmusstörungen etwas besser toleriert, führt Oxybutynin auch bei diesem Applikationsweg zu dem Risiko zentraler Nebenwirkungen, insbesondere zur kognitiven Beeinträchtigung, weshalb besonders bei Kindern Vorsicht angezeigt ist (Ferrara et al., 2001; Oka et al., 2001; Palmer et al., 1997; Todorova et al., 2001). Gerade bzgl. dieser kognitiven Probleme scheinen anticholinerge Medikamente der neueren Generation (z.B. Tolterodin, Trospium Chlorid oder Propiverin) dem Oxybutynin überlegen (Oka et al., 2001; Todorova et al., 2001). Eigene Erfahrungen mit dem Wirkstoff Propiverin sind separat unter 7.1.2.1.2. dargestellt. In einer retrospektiven Studie zu Oxybutynin versus Propiverin bei dieser Entität zeigte sich Propiverin gegenüber Oxybutynin sowohl in der Senkung des maximalen Detusordruckes als auch in der Nebenwirkungs- und in der Abbruchrate deutlich und signifikant überlegen (Madersbacher et al., 2006). Bei Applikation einer Oxybutynin- Retardtablette scheint es jedoch auch bei Kindern zu einer Senkung der Nebenwirkungsrate auf 52% zu kommen. (Youdim and Kogan, 2002). Ein relativ kürzlich auf den Markt gekommener Applikationsweg erfolgt transdermal (Aloussi et al., 2007); Ergebnisse bei Kindern mit neurogener BFS stehen aus. Gute Erfahrungen machten Saito et al. (Saito et al., 2007) bei Kindern mit der intravesikalen Applikation eines modifizierten Oxybutynins, des Hydroxypropylcellulose (HPC)- Oxybutynins: bei im Vergleich zum herkömmlichen Oxybutynin gleicher Wirkung zeigte sich hingegen eine ausgesprochen gute Verträglichkeit;

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Singulus


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Singulus, Zeitstempel: 20140820211817

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