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Jhe/Fragment 018 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Schulte-Baukloh 2008
Seite(n): 28, Zeilen: 1ff
2.3.2. Entleerungsphase

Wie schon angedeutet, setzt sich ein wichtiger zentraler Regelkreis aus Bahnen zwischen Frontalhirn und Detrusorkernen der Formatio reticularis zusammen, wobei weitere Verbindungen zu Kleinhirn, Thalamus und Basalganglien bestehen (Abb. 2.2.), wo sich das neurologische Substrat für die Willkürkontrolle des Miktionsreflexes mit der Fähigkeit findet, bei intaktem Regelkreis die Miktion sowohl willkürlich einzuleiten als auch zu unterbrechen. Dieser Miktionsreflex beginnt initial bei den propriozeptiven Endigungen des Detrusors und verläuft afferent sensorisch ohne spinale Umschaltung bis zum motorischen Zentrum im Hirnstamm (long routed pathways). Er endet nach Umschaltung efferent spinal in den motorischen sympathischen bzw. parasympathischen Kernen im Lumbal- (Th12-L2) bzw. im Sakralmark (S2-S4) (Abb. 2.2.B). Das urodynamische Substrat des Reflexes ist eine Detrusorkontraktion von adäquater Dauer und Stärke ohne Restharnbildung. Für die ungestörte Miktionseinleitung und ihren Verlauf ist eine Koordination von Detrusoraktivität und Harnröhrenverschluss unbedingte Voraussetzung. Das nervale Substrat findet sich auf spinaler Ebene in speziellen Verschaltungen der sympathischen und parasympathischen Kernregionen des Detrusors und des Pudendus untereinander. Zusätzliche Interaktionen von sakralem und lumbalen Input bestehen innerhalb der Beckenganglien und intramural. Im Sakralbereich des Rückenmarks (S2-S4) treffen Kerne des [Pudendus mit denen des Pelvicus zusammen (Abb. 2.2.C,D).]

Entleerungsphase:

Wie oben bereits angerissen, setzt sich ein wichtiger zentraler Regelkreis aus Bahnen zwischen Frontalhirn und Detrusorkernen der Formatio reticularis zusammen, wobei weitere Verbindungen zu Kleinhirn, Thalamus und Basalganglien bestehen (Abb. 3.2.). Es findet sich hier das neurologische Substrat für die Willkürkontrolle des Miktionsreflexes mit der Fähigkeit, bei intaktem Regelkreis die Miktion willkürlich einzuleiten und zu unterbrechen. Dieser Miktionsreflex beginnt initial bei den propriozeptiven Endigungen des Detrusors, verläuft afferent sensorisch ohne spinale Umschaltung bis zum motorischen Zentrum im Hirnstamm (long routed pathways) und endet nach Umschaltung efferent spinal in den motorischen sympathischen bzw. parasympathischen Kernen im Lumbal- (Th12-L2) bzw. im Sakralmark (S2-S4) (Abb. 3.2. B). Das urodynamische Substrat des Reflexes ist eine Detrusorkontraktion von adäquater Dauer und Stärke ohne Restharnbildung. Für die ungestörte Miktionseinleitung und –verlauf ist eine Koordination von Detrusoraktivität und Harnröhrenverschluß unbedingte Voraussetzung. Das nervale Substrat findet sich auf spinaler Ebene in speziellen Verschaltungen der sympathischen und parasympathischen Kernregionen des Detrusors und des Pudendus unter- und miteinander. Innerhalb der Beckenganglien und intramural bestehen zusätzliche Interaktionen von sakralem und lumbalen Input. Im Sakralbereich des Rückenmarks (S2-S4) treffen Kerne des Pudendus mit denen des Pelvicus zusammen (Abb. 3.2. C, D).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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