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Jhg/016

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Auswirkung einer modifizierten intraoperativen Ultrafiltration auf Hämodynamik und Transfusionshäufigkeit bei herzchirurgischen Eingriffen an Zeugen Jehovas Lipolyse

von Dr. Jan Hendrik Giepen

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jhg/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 18:16:43 Hindemith
Brock 2003, Fragment, Gesichtet, Jhg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Brock 2003
Seite(n): 15, 16, Zeilen: 15: 27-29; 16: 1-23
Nach antergrader Passage der Herzkranzgefäße gelangt die Lösung über den Koronarsinus in das rechte Herz und in die HLM.

Die Vorbereitung der HLM erfolgte durch den Kardiotechniker. Das extrakorporale System wurde mit dem Prime-Volumen aufgefüllt. Dieses setzte sich zusammen aus 800 ml einer Ringer-Laktat-Lösung (Ringer Lösung Pfrimmer®, Baxter, Unterschleißheim, Deutschland), 250 ml Mannitol 15% (Osmofundin® 15%, B.Braun, Melsungen, Deutschland), 250 ml Hydroxyäthyl- Stärke (HES 6% 130/0,4, Voluven®, Fresenius Kabi, Bad Homburg, Deutschland), 200 ml Aprotinin, Heparin 5000 iE, 40 ml Inzolen KM 21® (Infusionslösungskonzentrat, Köhler, Alsbach-Hähnlein, Deutschland) und 20 ml Natriumchlorid 20%. Im Mittel 3,5 ml/kgKG Natriumbikarbonat 8,4% und Kaliumaspartat 1-molar wurden zugesetzt bis zum Ausgleich des „base-excess“, bzw. bis zum Erreichen einer Serum-Kaliumkonzentration von 5,5 mmol/l. Insgesamt umfasste das Prime-Volumen damit 1560 ml. Zusätzlich wurden ca. 300 ml Natriumbikarbonat 8,4% und Kaliumaspartat nach Anschluss des Patienten zugesetzt, um die Homöostase des Säure-, Basen- und des Kaliumhaushaltes aufrecht zu erhalten. Das zellfreie Volumen des extrakorporalen Systems belief sich damit auf ca. 1800 bis 1900 ml.

Die venöse Dränage (über die 2-Wege-Kanüle im rechten Herzohr) erfolgte passiv durch die Schwerkraft (relative Höhe des venösen Reservoir zum Patienten). Das im Reservoir anfallende Blut wurde über eine Roller- oder Zentrifugalpumpe dem Membranoxygenator zugeführt und gelangte nach der Passage eines 40-μm-Filters zur arteriellen Kanüle. Mit Beginn der HLM-Phase wurde die Beatmung umgestellt (IPPV-Modus, f = 6/min, VT = 200 ml, PEEP = 5 cm H2O, FiO2 = 0,21). Unter HLM wurde Sevoflurane über den Gaseingang des Oxygenators in einer Dosierung von 1,5 - 3 Vol% zugeführt. Die Dosis wurde im individuellen Fall mit dem Kardiotechniker abgestimmt. Über die HLM wurde ein nonpulsativer Fluss von mindestens 2,5 l/m2/min gefördert.

Nach antergrader Passage der Herzkranzgefäße gelangt die Lösung über den Koronarsinus in das rechte Herz und in die HLM.

[Seite 16]

Die Vorbereitung der HLM erfolgte durch den Kardiotechniker. Das extrakorporale System wurde mit dem Prime-Volumen aufgefüllt. Dieses setzte sich zusammen aus 800 ml einer Ringer-Laktat-Lösung (Ringer Lösung Pfrimmer®, Baxter, Unterschleißheim, Deutschland), 250 ml Mannitol 15% (Osmofundin® 15%, B.Braun, Melsungen, Deutschland), 250 ml Hydroxyäthyl-Stärke (HES 6% 130/0,4, Voluven®, Fresenius Kabi, Bad Homburg, Deutschland), 200 ml Aprotinin, Heparin 5000 iE, 40 ml Inzolen KM 21® (Infusionslösungskonzentrat, Köhler, Alsbach-Hähnlein, Deutschland) und 20 ml Natriumchlorid 20%. Im Mittel 3,5 ml/kgKG Natriumbikarbonat 8,4% und Kaliumaspartat 1-molar wurden zugesetzt bis zum Ausgleich des base-excess bzw. bis zum Erreichen einer Serum-Kaliumkonzentration von 5,5 mmol/l. Insgesamt umfasste das Prime-Volumen damit 1560 ml. Zusätzlich wurden ca. 300 ml Natriumbikarbonat 8,4% und Kaliumaspartat nach Anschluß des Patienten zugesetzt, um die Homöostase des Säure-, Basen- und des Kaliumhaushaltes aufrecht zu erhalten. Das zellfreie Volumen des extrakorporalen Systems belief sich damit auf ca. 1800 bis 1900 ml.

Die venöse Dränage (über die 2-Wege-Kanüle im rechten Herzohr) erfolgte passiv durch die Schwerkraft (relative Höhe des venösen Reservoir zum Patienten). Das im Reservoir anfallende Blut wurde über eine Roller- oder Zentrifugalpumpe dem Membranoxygenator zugeführt und gelangte nach der Passage eines 40-μm-Filters zur arteriellen Kanüle. Mit Beginn der HLM-Phase wurde die Beatmung umgestellt (SIMV-Modus, f = 3/min, VT = 300 ml, PEEP = 3 cm H2O, FiO2 = 0,21). Unter HLM wurde Sevoflurane über den Gaseingang des Oxygenators in einer Dosierung von 1,5 - 3 Vol% zugeführt. Die Dosis wurde im individuellen Fall mit dem Kardiotechniker abgestimmt. Über die HLM wurde ein nonpulsativer Fluss von mindestens 2,5 l/m2/min gefördert.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20140424182038

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