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Jhg/Fragment 012 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1-22
Quelle: Brock 2003
Seite(n): 11, 12, Zeilen: 11: 22ff; 12: 1ff
2.2.1 Prämedikation

Am Tag vor der Operation erfolgte die Prämedikationsvisite. Hier wurde besonders auf eine Vormedikation mit gerinnungshemmenden Substanzen wie fraktionierte und unfraktionierte Heparine oder Phenprocoumon (Marcumar®, Roche, Grenzach-Wyhlen, Deutschland) geachtet. Besonderes Augenmerk wurde auf die bei vorher stattgefundenen interventionellen kardiologischen Eingriffen neben ASS häufig angewendeten GPIIb/IIIa-Antagonisten und Adenosin-Antagonisten gerichtet. Eine vorbestehende Dauermedikation mit Betablockern, Nitraten und Kalziumkanalblockern wurde präoperativ fortgeführt, Herzglykoside, orale Antidiabetika, Antiarrhythmika und „Angiotensin-Converting-Enzyme“ (ACE)-Hemmer wurden am Tag der Operation abgesetzt. Die kontinuierliche intravenöse Therapie mittels Heparin (Liquimin®, Roche, Grenzach-Wyhlen, Deutschland), Diltiazem (Dilzem®, Gödecke, Karlsruhe, Deutschland) und Nitroglycerin (Perlinganit®, Schwarz Pharma, Monheim, Deutschland) bei Patienten mit instabiler Angina pectoris wurde bis zum Zeitpunkt der Operation fortgesetzt. Die medikamentöse Prämedikation erfolgte in Abhängigkeit vom kardiopulmonalen Zustand und von Alter und Gewicht des Patienten durch die Gabe von 1 bis 2 mg Flunitrazepam oral (Rohypnol®, Roche, Grenzach-Wyhlen, Deutschland) am Vorabend der Operation. Am Morgen des Operationstages erhielten die Patienten 15 – 30 mg Dikaliumchlorazepat (Tranxilium®, Sanofi Winthrop Industrie, Ambarès, Frankreich) oral mit einem Schluck Wasser verabreicht.

2.1.3 Prämedikation

Die Prämedikation erfolgte in Abhängigkeit vom kardiopulmonalen Zustand und vom Alter und Gewicht des Patienten durch die Gabe von 1 bis 2 mg Flunitrazepam oral (Rohypnol®, Roche, Grenzach-Wyhlen, Deutschland) am Vorabend der Operation. 90 Minuten vor der Narkoseeinleitung wurden 20 – 50 mg Dikaliumchlorazepat

[Seite 12]

(Tranxilium®, Sanofi Winthrop Industrie, Ambarès, Frankreich) oral mit einem Schluck Wasser verabreicht. Zur perioperativen Stressprophylaxe erhielten die Patienten mit der morgendliche Prämedikation zusätzlich 150 μg Clonidin (Catapresan®, Boehringer Ingelheim, Ingelheim, Deutschland) oral. Die vorbestehende Medikation mit Betablockern, Nitraten und Kalziumkanalblockern wurde auch am Tag der Operation fortgeführt. Herzglykoside, orale Antidiabetika und Antiarrhythmika dagegen wurden bis zum Abend vor der Operation gegeben und am Operationstag abgesetzt. Gleiches galt für Angiotension-Converting-Enzym (ACE)-Hemmer. Bei Patienten mit instabiler Angina pectoris wurde eine bestehende intravenöse Dauerinfusion, in der Regel die Kombination von Heparin (Liquimin®, Roche, Grenzach-Wyhlen, Deutschland), Diltiazem (Dilzem®, Gödecke, Karlsruhe, Deutschland) und Nitroglycerin (Perlinganit®, Schwarz Pharma, Monheim, Deutschland), beibehalten. Während der Prämedikationsvisite wurde besonders die Applikation gerinnungsaktiver Substanzen abgeklärt. Zu denken war an unfraktionierte und niedermolekulare Heparine und Phenprocoumon (Marcumar®, Roche, Grenzach-Wyhlen, Deutschland). Weiterhin waren die im Zusammenhang mit interventionellen kardiologischen Eingriffen neben ASS häufig angewandten GPIIb/IIIa- Antagonisten und Adenosin-Antagonisten zu beachten.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle existiert nicht.

Sichter
(Hindemith)

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