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KapitelübersichtBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: XXX) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig oder nahezu vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 2 EINLEITUNG
  • 2.3 Sekretion und Funktionen von Neuropeptiden (S. 8-9): Seiten 8, 9 – [vollständig (wörtlich)]
  • 2.6 Regulation der Genexpression in Eukaryoten
  • 2.6.1 Promotorstrukturen (S. 12-13): Seite 12
  • 3 MATERIAL UND METHODEN
  • 3.12 Molekularbiologische Methoden
  • 3.12.7 PCR und RT-PCR (S. 35-37): Seiten 35, 37
  • 3.12.8 Gelelektrophorese
  • 3.12.8.1 DNA-Agarosegele (S. 37): Seite 37
  • 3.12.9 Northern blot-Analyse [Anf.] (S. 39): Seite 39 – [vollständig (wörtlich)]
  • 3.12.9.1 Formaldehyd-Agarosegel (S. 39): Seite 39 – [vollständig (wörtlich)]
  • 3.12.10 Klonierung von DNA-Fragmenten in Plasmidvektoren [Anf.] (S. 41): Seite 41
  • 3.12.10.1 Spaltung von DNA mit Restriktionsendonukleasen (S. 41): Seite 41
  • 3.12.10.2 Ligation von DNA in Plasmidvektoren (S. 41-42): Seiten 41, 42 – [vollständig]
  • 3.12.10.3 Ligation und Klonierung von PCR-Fragmenten mit Hilfe des „TOPO TA Cloning Kits“ (S. 42-43): Seite 42 – [Text vollständig (wörtlich)]
  • 4 ERGEBNISSE
  • 4.4 Regulation der NEP-Expression über Transkriptionsfaktor-Bindungsstellen am NEP-Typ II Promotor in humanen Prostatazellen
  • 4.4.2 Charakterisierung regulatorischer Elemente durch DNA/Protein-Interaktionen
  • 4.4.2.2 Gelretardations-Experimente (Bandshifts) und Gelretardations-Experimente mit polyklonalen Antikörpern (Supershifts)
  • 4.4.2.2.1 Die Bindung von NF-Y an die reverse CCAAT-Box im NEP-Promotor (S. 76-78): Seiten 76, 77
  • 5 DISKUSSION
  • 5.1 Expression und Lokalisation der NEP in der humanen Prostata (S. 84-87): Seite 86
  • 5.4 Identifizierung regulatorischer Elemente am NEP-Typ II Promotor (S. 89-92): Seite 90, 91
  • 5.7 Wie funktioniert NEP in der Prostata? (S. 101-105): Seite 101, 102.

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Zippert 2000
  • Groß 1999
  • Keine der bisher festgestellten Quellen mit dokumentierten Textübereinstimmungen/-ähnlichkeiten ist im Fließtext oder im Literaturverzeichnis der untersuchten Dissertation genannt.

Herausragende FundstellenBearbeiten

(Exemplarisch)

  • TODO: S. 12-16: Über mehrere Seiten in der Einleitung gibt es durchgängige Textübereinstimmungen mit der Dissertation Zippert 2000, wobei eine Abbildung durch eine äquivalente Darstellung ersetzt ist.
  • Fragment 008 07, fortgesetzt in Fragment 009 01: Mehr als anderthalb Seiten zusammenhängender Text (inkl. der meisten dort enthaltenen Literaturverweise) in der Einleitung findet sich durchgängig bereits in einer früheren Dissertation, die vom selben Referenten begutachtet worden ist. Diese Textübereinstimmungen (zusammen mit weiteren Übereinstimmungen zum Text der Quelle) hätten dem Gutachter also möglicherweise auch auffallen können.
  • Fragment 042 01: Textübereinstimmungen im Methodenteil erstrecken sich über die gesamte Seite (beginnend auf der Vorseite). Der Text findet sich bereits in einer früheren Dissertation derselben Fakultät (mit anderen Gutachtern).
  • TODO: Div. Textstellen teils seitenübergreifend im Ergebniskapitel.
  • Fragment 091 01, fortgesetzt von Fragment 090 27: Methodik, Formulierungen und Schlussfolgerungen gleichen denjenigen von Groß 1999 (ebenfalls eine Dissertation der Marburger Fakultät). Ferner fallen dabei Formulierungswiederholungen auf (s.u.: Abschnitt "Andere Beobachtungen").
  • Fragment 102 01: Textübereinstimmungen im Diskussionsteil (inkl. zahlreicher übereinstimmender Quellenverweise) erstrecken sich über die gesamte Seite (beginnend auf der Vorseite). Der Text findet sich bereits in einer früher veröffentlichten Habilitationsschrift.
  • TODO: Weitere Textstellen teils seitenübergreifend im Diskussionskapitel.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Einige Textübereinstimmungen/-ähnlichkeiten in den Methodenbeschreibungen haben "Kochrezeptcharakter" (z.B. Materialauflistungen). Diese sowie auch einige weitere Paralleln, z.B. solche mit Formulierungsübereinstimmungen bei inhaltlichen Abweichungen, sind nur teilweise und ggf. auch gar nicht in der Wertung berücksichtigt (siehe Kategorie: "Keine Wertung"), ggf. auch nur unvollständig dokumentiert. Über die tatsächliche Bewertung dieser Textstellen mag man ggf. geteilter Auffassung sein.
  • Auffällig ist ein häufiger Wechsel zwischen alter und neuer deutscher Rechtschreibung ("daß" vs. "dass"), der auch die jeweilige Rechschreibung in den mutmaßlich verwendeten Vorlagen wiederspiegelt.
  • Auffällig ist auch die Mehrfachverwendung von Formulierungen/Beschreibungen bei Fragmenten mit Textparallelen zur Quelle Groß 1999:
  • Seiten, auf denen bislang keine nennenswerten Textübereinstimmungen gefunden wurden, erscheinen nach erstem Eindruck sorgfältig ausgearbeitet und wohlformuliert. Sofern diese Seiten keine Textübernahmen aufweisen, steht dies im starken Gegensatz zur beobachteten Quellenverwertung auf den übrigen Seiten.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Die zum Zeitpunkt der Einreichung der untersuchten Dissertation gültige Promotionsordnung für die Studienfächer Human- und Zahnmedizin des Fachbereichs Medizin der Philipps-Universität Marburg vom 12. Dezember 1958 (PDF dieser Ordnung in der geänderten Fassung vom 22. März 2006) enthält u.a. folgende Aussagen und Bestimmungen:
  • § 1 Doktorgrade und Zweck der Promotion
    „(2) Die Promotion weist die besondere Befähigung zu selbständiger, wissenschaftlicher Arbeit des Bewerbers aus.“
  • § 7 Betreuung der Dissertation
    „(2) [...] Die Betreuung hat den anerkannten Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis zu folgen.“
  • § 8 Einreichung der Dissertation und Zulassung zum Promotionsverfahren
    „[...] Dem Antrag [auf Zulassung zum Promotionsverfahren] sind folgende Unterlagen beizufügen:
    d) eine Versicherung, dass der Bewerber/die Bewerberin die vorgelegte Dissertation selbst und ohne fremde Hilfe verfasst, nicht andere als die in ihr angegebenen Quellen oder Hilfsmittel benutzt, alle vollständig oder sinngemäß übernommenen Zitate als solche gekennzeichnet [...] hat,“
  • § 10 Die Dissertation
    „(1) Die Dissertation [...] muss als selbständige, wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Leistung einen Beitrag zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnis liefern. Die Dissertation muss folgenden Ansprüchen genügen:
    a) Sie muss einen Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnis aufgrund selbständiger Forschung bringen,
    b) sie muss den methodischen Grundsätzen ihres Faches gerecht werden, die angewandte Methodik muss der bearbeiteten Fragestellung angemessen sein, [...]
    Die Dissertation ist vom Bewerber/von der Bewerberin mit einer eigenständigen Erklärung zu versehen, dass er/sie die Arbeit - abgesehen von den ausdrücklich genannten Hilfen - selbständig verfasst hat.“
  • § 26 Versagung und Entziehung des Doktorgrades
    „(2) Nach Aushändigung der Promotionsurkunde regelt sich die Entziehung des Doktorgrades nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Der Doktorgrad kann entzogen werden, sofern sich herausstellt, dass der Doktorgrad durch Täuschung oder durch ein anderes schwerwiegendes wissenschaftliches Fehlverhalten erworben wurde. Die Entscheidung trifft der Fachbereichsrat.“
  • Auf Seite 130 der Dissertation findet sich eine "Ehrenwörtliche Erklärung":
    "Ich erkläre ehrenwörtlich, dass ich die dem Fachbereich Medizin Marburg zur Promotionsprüfung eingereichte Arbeit mit dem Titel „Lokalisation und Gen-Expressionsregulation der neutralen Endopeptidase in der humanen Prostata“ am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Philipps-Universität Marburg unter Leitung von Prof. Dr. G. Aumüller ohne sonstige Hilfe selbst durchgeführt und bei der Abfassung der Arbeit keine anderen als die in der Dissertation angeführten Hilfsmittel benutzt habe. [...]"

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 2 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 103 Seiten im Hauptteil. Auf 1 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 1% entspricht.
    Die 103 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 102
0%-50% Plagiatsanteil 0
50%-75% Plagiatsanteil 0
75%-100% Plagiatsanteil 1
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 1% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom XXX.

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