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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 7-33
Quelle: Gerull 2002
Seite(n): 13-14, Zeilen: 13: 20ff.; 14: 1ff.
2.3 Sekretion und Funktionen von Neuropeptiden

In den meisten Drüsen besteht eine Innervation durch Neurone, in denen Neuropeptide vorhanden sind. Über deren Funktion in den männlichen akzessorischen Geschlechtsdrüsen herrscht noch weitgehend Unklarheit, jedoch gibt es einige Studien über ihre Funktion in anderen Drüsen, z.B. den Speicheldrüsen. In den sechziger Jahren wurde herausgefunden, daß die Produktion und Sekretion von Speichel nicht nur über die klassischen Transmitter des Sympathikus (Noradrenalin) und des Parasympathikus (Acetylcholin) geregelt wird. So fanden Bertaccini und De Caro (Bertaccini & De Caro, 1965) heraus, daß Physalaemin die Speichelsekretion auslösen kann. Auch für Substance P konnte diese Wirkung kurze Zeit später nachgewiesen werden (Leeman & Hammerschlag, 1967; Lembeck & Starke, 1968). Diese Ergebnisse bezogen sich auf Tierversuche unter der Gabe von Substanzen, die die Wirkung von Acetylcholin (ACh) und Noradrenalin (NA) aufhoben. Später konnte auch gezeigt werden, daß eine Atropin-resistente Speichelsekretion unter Stimulation der parasympathischen Nerven bei Ratten (Thulin, 1976; Ekström et al., 1983) und Frettchen erfolgt (Ekström & Olgart, 1986). Etwa zeitgleich wurden verschiedene Neuropeptide in den Nerven der Speicheldrüsen entdeckt, z.B. Substance P (Hökfelt et al., 1977), VIP (Wharton et al., 1979; Uddman et al., 1980) und CGRP (Ekström et al., 1988).

Ekström (1987) fand in einem in vivo-Experiment an der Glandula parotis der Ratte heraus, daß es in der Abwesenheit von Atropin bei Reizung des parasympathischen Nerven zu einer nicht-adrenergen, nicht-cholinergen (NANC) Transmitterfreisetzung kommt. Als Transmitter wurden Substance P (SP), VIP, CGRP und Substanz K (SK) beschrieben. Diese sind für die Sekretion von Amylase und auch für die wässrige Sekretion mitverantwortlich. Keines der genannten Peptide induziert alleine die atropinresistente parasympathische Sekretion. Die Wirkung der einzelnen Peptide war unterschiedlich: Substance P (SP) und Substance K (SK) waren für eine wässrige [Sekretion verantwortlich, während VIP eine kleine Menge eines amylasereichen Sekrets hervorrief.]


[Aus Literaturverzeichnis:]

Bertaccini G, De Caro G. 1965. The effect of physalaemin and related polypeptides on salivary secretion. J Physiol 181:68-81.

Leeman SE, Hammerschlag R. 1967. Stimulation of salivary secretion by a factor extracted from hypothalamic tissue. Endocrinology 81:803-810.

Lembeck F, Starke K. 1968. [Substance P and salivary secretion]. Naunyn Schmiedebergs Arch Exp Pathol Pharmakol 259:375-385.

Thulin A. 1976. Motor and secretory effects of nerves on the parotid gland of rat. Acta Physiol Scand 96:506-511.

Ekström J, Mansson B, Tobin G, Garrett JR, Thulin A. 1983. Atropine-resistant secretion of parotid saliva on stimulation of the auriculo-temporal nerve. Acta Physiol Scand 119:445-449.

Ekström J, Olgart L. 1986. Complementary action of substance P and vasoactive intestinal peptide on the rat parotid secretion. Acta Physiol Scand 126:25-31.

Hökfelt T, Elfvin LG, Schultzberg M, Goldstein M, Nilsson G. 1977. On the occurrence of substance P-containing fibers in sympathetic ganglia: immunohistochemical evidence. Brain Res 132:29-41.

Wharton J, Polak JM, Bryant MG, Van Noorden S, Bloom SR, Pearse AG. 1979. Vasoactive intestinal polypeptide (VIP)-like immunoreactivity in salivary glands. Life Sci 25:273-280.

Uddman R, Fahrenkrug J, Malm L, Alumets J, Hakanson R, Sundler F. 1980. Neuronal VIP in salivary glands: distribution and release. Acta Physiol Scand 110:31-38.

Ekström J, Ekman R, Hakanson R, Sjogren S, Sundler F. 1988. Calcitonin gene-related peptide in rat salivary glands: neuronal localization, depletion upon nerve stimulation, and effects on salivation in relation to substance P. Neuroscience 26:933-949.

Ekström J. 1987. Neuropeptides and secretion. J Dent Res 66:524-530.

[Seite 13, Zeile 20 ff.]

1.7. Funktionen von Neuropeptiden

In den meisten Drüsen besteht eine Innervation durch Neurone in denen Neuropeptide vorhanden sind. Über deren Funktion in den männlichen akzessorischen Geschlechtsdrüsen herrscht noch weitgehend Unklarheit, jedoch gibt es einige Studien über ihre Funktion in anderen Drüsen, z.B. den Speicheldrüsen. In den sechziger Jahren wurde herausgefunden, daß die Produktion und Sekretion von Speichel nicht nur über die klassischen Transmitter des Sympathikus (Noradrenalin)

[Seite 14, Zeile 1 ff.]

und des Parasympathikus (Acetylcholin) geregelt wird. So fanden Bertaccini und DeCaro (1965) heraus, daß Physalaemin die Speichelsekretion auslösen kann. Auch für SP konnte diese Wirkung kurze Zeit später nachgewiesen werden (Leeman und Hammerschlag, 1967; Lembeck und Starke, 1968). Diese Ergebnisse bezogen sich auf Tierversuche unter der Gabe von Substanzen, die die Wirkung von Acetylcholin (ACh) und Noradrenalin (NA) aufhoben. Später konnte auch gezeigt werden, daß eine Atropin-resistente Speichelsekretion unter Stimulation der parasympathischen Nerven bei Ratten (Thulin, 1976; Ekström et al. 1983) und Frettchen erfolgt (Ekstöm [!] und Olgat, 1986). Etwa zeitgleich wurden verschiedene Neuropeptide in den Nerven der Speicheldrüsen entdeckt, z.B. SP (Hökfelt et al., 1977), VIP (Wharton et al., 1979; Uddman et al., 1980) und CGRP (Ekman et al., 1986).

Ekström (1987) fand in einem in vivo-Experiment an der Glandula parotis der Ratte heraus, daß es in der Abwesenheit von Atropin bei Reizung des parasympathischen Nerven zu einer nicht-adrenergen, nicht-cholinergen (NANC) Transmitterfreisetzung kommt. Als Transmitter wurden SP, VIP, CGRP und Substanz K (SK) beschrieben. Diese sind für die Sekretion von Amylase und auch für die wässrige Sekretion mitverantwortlich. Keines der genannten Peptide indiziert alleine die atropinresistente parasympathische Sekretion. Die Wirkung der einzelnen Peptide war unterschiedlich: SP und SK waren für eine wässrige Sekretion verantwortlich, während VIP eine kleine Menge eines amylasereichen Sekretes hervorrief.


[Aus Literaturverzeichnis:]

Bertaccini G, DeCaro G (1965) The effect of physalaemin and related polypeptides on salivary secretion. J. Physiol. Lond. 181: 68-81

Leeman SE, Hammerschlag R (1967) Stimulation of Salivary Secretion by a Factor Extracted from Hypothalamic Tissue. Endocrinol 81: 803-810

Lembeck F, Starke K (1968) Substantz P und Speichelsekretion. Naunyn-Schmiedeberg´s Arch. Pharmacol. 318: 281-287

Thulin (1976) Motor and secretory effects of nerves on the parotid gland of the rat. Acta Physiol Scand 96: 506-511

Ekström J, Mansson B, Tobin G, Garrett JR, Thulin A (1983) Atropine-resistant secretion of parotid saliva on stimulation of the auriculo-temporal nerve. Acta Physiol Scand 119: 169-175

Ekström J, Olgart, L (1986) Substance P evoked salivary secretion in the ferret. J Physiol. Lond. 372: 41P

Hökfelt T, Johansson O, Kjellert JO, Ljungdahl A. Nilsson G, Nygards A, Pernow B (1977) Immunohistochemical Detection of Substance P. In: Substance P, U.S. von Euler and B Pernow, Eds., New York: Ravn Press, pp. 117-145

Wharton J, Polak JM, Bryant MG, Van Noorden S, Bloom SR, Pearse AGE (1979) Vasoactive intestinal polypeptide (VIP)- like Immunoreaktivity in salivary glands. Life Sci. 25: 273-280

Uddman R, Fahrenkrug J, Malm L, Alumets J, Hakanson R Sundler F (1980) Neuronal VIP in Salivary Glands: Distribution and Release. Acta Physiol Scan 110: 31-38

Ekman R, Ekström J, Hakanson R, Sjögren S, Sundler F (1986) Calcitonin related peptide in rat salivary glands. J. Physiol. Lond. 381: 36P

Ekström J (1987) Neuropeptides and secretion. J Dent Res 66: 524-530

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Fortsetzung der Textübereinstimmungen auf der Folgeseite.

Man beachte, dass die mutmaßliche Vorlage im Unterschied zur untersuchten Arbeit nicht auf die Quelle "Ekström et al. 1988" verweist, sondern stattdessen auf eine Quelle "Ekman et al. 1986" mit gleichnamigem Titel: "Calcitonin related peptide in rat salivary glands". Auch die Literaturangaben "Ekström J, Olgart L. 1986" sowie "Hökfelt et al. 1977" unterscheiden sich trotz gleicher Autoren und gleicher Jahreszahlen.

Ein Schreibfehler („Ekstöm“ [!] statt „Ekström“) ist offensichtlich korrigiert worden. Wie in der untersuchten Arbeit findet die alte Rechtschreibung Anwendung („daß“ statt „dass“). Ansonsten findet sich in der untersuchten Arbeit häufig auch die neue Rechtschreibung („dass“).

Sichter
(Hood)

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