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Jkr/028

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 028 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-11 21:36:30 Hindemith
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jkr, Preuß 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1-11
Quelle: Preuß 2000
Seite(n): 123, 124, 135, 136, Zeilen: 123: letzte Zeile; 124: 1ff; 135: 24ff; 136: 3ff
Die zunehmende Internationalisierung der Menschenrechte zeigt an, dass deren Geltung nicht länger eine innere Angelegenheit der Staaten ist, die andere Staaten und die internationale Staatengemeinschaft nichts anzugehen haben.28 Die Kosovo-Intervention der NATO wurde jedoch alles in allem nicht als Markstein in der Entwicklung des Völkerrechts angesehen. Die schwerwiegende Entscheidung zum militärischen Eingreifen lässt sich nach Meinung maßgeblicher Völkerrechtler nur hinnehmen, wenn dabei wenigstens die bestehenden Ansätze einer alternativen völkerrechtlichen Rechtfertigung gepflegt und fortentwickelt werden. Das Institut der unilateralen humanitären Intervention könnte eine derartige Rechtsgrundlage sein.29

28 Ulrich K. Preuß, Der Kosovo-Krieg, das Völkerrecht und die Moral, in: Reinhard Merkel (Hg.), Der Kosovo-Krieg und das Völkerrecht, Frankfurt a. Main, 2000, S. 123-124

29 ebd., Preuß, Der Kosovo-Krieg, S. 135-136

Zum einen zeigt die zunehmende Interna-

[Seite 124]

tionalisierung der Menschenrechte an, daß deren Geltung nicht länger eine innere Angelegenheit der Staaten ist, die andere Staaten und die internationale Staatengemeinschaft nichts anzugehen haben.

[Seite 135]

Die Kosovo-Intervention der NATO ist kein Markstein in der Entwicklung des Völkerrechts zu dem Ziel, die Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verfassen und damit zu domestizieren.

[Seite 136]

Doch eine so schwerwiegende Entscheidung läßt sich nur hinnehmen, wenn dabei wenigstens die bereits bestehenden Ansätze einer alternativen völkerrechtlichen Rechtfertigung gepflegt und fortentwickelt werden. Das Institut der unilateralen humanitären Intervention könnte eine derartige Rechtsgrundlage sein.

Anmerkungen

Die Quelle ist in zwei Verweisen korrekt angegeben, eine wörtliche Übernahme ist aber nicht gekennzeichnet, so dass dem Leser nicht klar wird, dass hier die Quelle zitiert wird.

Sichter
(Hindemith), JustusHaberer


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130410215431

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