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Jkr/041

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 041 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-28 23:17:32 WiseWoman
BauernOpfer, Clewing 2000, Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 3-13
Quelle: Clewing 2000
Seite(n): 47, Zeilen: 9ff
Grundposition war die strikte Ablehnung jeder Abtretung von albanischem oder gemischtem Siedlungsgebiet an die Nachbarstaaten, allen voran Serbien und Montenegro. Insbesondere vor dem Hintergrund vorangegangener Vertreibungen wurde dies von den Albanern im Kosovo als Existenzfrage angesehen. Dieser Faktor spielte im Agieren der albanischen Nationalbewegten im Kosovo noch Jahrzehnte später eine maßgebliche Rolle.58 Die Verknüpfung von Gebietsstreit und eigener Existenz, in Abwehrhaltung gegen die nördlichen Nachbarn, stand damit am Beginn der nationalen Politisierung bei den Albanern. Die zuspitzende Wirkung dieser Kopplung dauerte im weiteren Zerfallsprozess des Osmanischen Reiches angesichts der konstanten Überlappung der territorialen Ambitionen aller beteiligten Seiten fort.

58 Konrad Clewing, Mythen und Fakten zur Ethnostruktur in Kosovo, a.a.O. (Anm. 40), S. 47

Grundposition war die strikte Ablehnung jeder Abtretung von albanischem oder gemischtem Siedlungsgebiet an die Nachbarstaaten, allen voran Serbien und Montenegro. Dass dies (wie auch die in der Intention religionsübergreifende, aber faktisch deutlich islamische Ausrichtung der Liga) vor dem Hintergrund der voran gegangenen Vertreibung und der Anwesenheit von mehreren Zehntausend Vertriebenen zu sehen ist und von den Albanern Kosovos als Existenzfrage aufgegriffen werden musste, kommt in der bisherigen Literatur nicht ausreichend zur Geltung. In Wirklichkeit spielte dieser Faktor aber im Agieren der albanischen Nationalbewegten in Kosovo noch Jahrzehnte später eine maßgebliche Rolle.99 Die reale Verknüpfung von Gebietsstreit und eigener Existenz, in Abwehrhaltung gegen die nördlichen Nachbarn, stand damit am Beginn der nationalen Politisierung bei den Albanern. Die zuspitzende Wirkung dieser Koppelung dauerte im weiteren Zerfallsprozess des Osmanischen Reiches angesichts der konstanten Überlappung der territorialen Ambitionen aller beteiligten Seiten fort.

99 [...]

Anmerkungen

Ein Quellenverweis ist vorhanden, er macht dem Leser aber keineswegs klar, dass es sich hier um eine wörtliche Übernahme handelt und dass diese auch nach dem Verweis noch weitergeht.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[2.] Jkr/Fragment 041 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-02 13:49:39 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jkr, Rüb 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 14-20
Quelle: Rüb 1999
Seite(n): 26, Zeilen: 1ff
Die Albaner waren dabei im Nachteil, weil sie ihre nationale Identität später als ihre Nachbarn entwickelten. Im Vergleich zu den mächtigeren und größeren christlichen Nachbarvölker [sic] der Serben, Bulgaren und Griechen waren sie zu spät als Nation erwacht, als dass sie aus der Konkursmasse des Osmanischen Reiches größere Stücke für sich hätten herausnehmen können. Vielmehr trachteten die slawisch-christlichen Völker der Region danach, die von Albanern besiedelten Gebiete untereinander aufzuteilen.59

59 Vgl. Rüb, Kosovo a.a.O. (Anm. 10), S. 26

Zudem waren die Albaner im Vergleich zu den mächtigeren und größeren christlichen Nachbarvölkern der Serben, Bulgaren und Griechen zu spät als Nation erwacht, als daß sie aus der Konkursmasse des zerfallenden Osmanischen Reiches größere Stücke für sich hätten herausnehmen können. Vielmehr trachteten die slawisch-christlichen Völker der Region danach, die von Albanern besiedelten Gebiete untereinander aufzuteilen.
Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben trotz weitgehend wörtlicher Übereinstimmung ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), JustusHaberer

[3.] Jkr/Fragment 041 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-30 07:51:30 Guckar
Clewing 2000, Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 26-30
Quelle: Clewing 2000
Seite(n): 48, Zeilen: 3ff
Die Möglichkeit zur nationalen Aufladung dieses Konflikts ergab sich zwangsläufig und ergänzte die wachsende Wahrnehmung der jeweils anderen Seite als Bedrohung, welche aufgrund des vorhandenen Territorialkonflikts ohnehin schon gegeben war. Konkret darunter zu leiden hatte die kaum geschützte serbische Bevölkerungsminderheit. [Zeilen 3-7]

Die Möglichkeit zur nationalen Aufladung dieses Konflikts ergab sich von selbst und ergänzte die wachsende Wahrnehmung der jeweils anderen Seite als eine Bedrohung, die durch den schon von den Zeitgenossen in Verbindung mit der Existenz der „Anderen“ betrachteten Territorialkonflikt ab 1878 ohnehin gegeben war [...]

[Zeilen 10-12]

Konkret darunter zu leiden hatte die vom schwachen und sich selbst in der Defensive befindenden osmanischen Staat kaum geschützte serbische Bevölkerungsminderheit.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130602135127

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