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Jkr/052

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 052 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-05-01 09:53:23 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jkr, Meier 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 2-4, 6-7, 14-15, 101-103
Quelle: Meier 1999
Seite(n): 173, Zeilen: 11-20
[Zeilen 2-4]

Am 28. Juni 1989 fand eine denkwürdige Feier zum 600. Jahrestag der oben beschriebenen Schlacht auf dem Amselfeld statt.

[Zeilen 6-7]

Dabei steigerte sich die Stimmung der Serben in einen regelrechten Siegestaumel.

[Zeilen 14-15]

Von der „endgültigen Rückkehr“ in das Kosovo war ebenso die Rede.95


95 Milošević hielt eine Rede, die überall in Jugoslawien Alarmzeichen auslöste, und zwar wegen des folgenden Passus: „Sechshundert Jahre später, heute, sind wir wieder in Kämpfen. Sie sind nicht bewaffnet, obgleich solche noch nicht ausgeschlossen sind“, zitiert nach Viktor Meier, Wie Jugoslawien verspielt wurde, München 1999, S. 173

Am 28. Juni 1989 folgte die denkwürdige Feier zum 600. Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld, jener Niederlage gegen die Türken, die den Untergang des mittelalterlichen serbischen Reiches und die Türkenherrschaft einleitete. Hier steigerte sich die serbische Stegesstimmung nochmals. Von der „endgültigen Rückkehr“ ins Kosovo war die Rede. Milošević hielt eine Rede, die überall in Jugoslawien Alarmzeichen auslöste, und zwar wegen des folgenden Passus: „Sechshundert Jahre später, heute, sind wir wieder in Kämpfen. Sie sind nicht bewaffnet, obgleich solche noch nicht ausgeschlossen sind“
Anmerkungen

Nicht nur das Zitat von Milošević ist aus Meier (1999) übernommen, sondern auch viele der beschreibenden Passagen im Umfeld. Diese allerdings bleiben völlig ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

[2.] Jkr/Fragment 052 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-02 13:54:09 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jkr, Rüb 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 4-6, 9-14
Quelle: Rüb 1999
Seite(n): 29, Zeilen: 1-10, 21-29
Hunderttausende von Serben waren zur Gedenkstätte Gazimezdan bei Priština gekommen, um beseelt von einem quasireligiösen Erinnerungsrausch dem Hauptredner Slobodan Milošević zuzujubeln. [...] Zwietracht und Verrat hätten das serbische Volk in seiner langen Geschichte wie ein Fluch verfolgt. Nun aber gelte es, den Geist der Eintracht, der Zusammenarbeit und der Ernsthaftigkeit zu pflegen. Das serbische Volk ist sich jetzt der Notwendigkeit der Eintracht als Voraussetzung für sein Überleben bewusst geworden, rief er der begeisterten Menge zu. [Um den Anspruch auf das fast schon verlorene] »serbische Jerusalem« zu unterstreichen und einer immer weiter in die Minderheit gedrängten Diaspora im Kosovo beizustehen, kamen am Sankt-Veits-Tag 1989 Hunderttausende von Serben zur Gedenkstätte Gazimezdan bei Prishtina. Erfüllt vom historischen Augenblick, beseelt von einem quasireligiösen Erinnerungsrausch an die Schlacht auf dem Amselfeld müssen die Menschen an jenem denkwürdigen 28. Juni 1989 dem Hauptredner gelauscht haben. Es war Slobodan Milošević, der Präsident Serbiens. [...] Zwietracht und Verrat, so Milošević, hätten das serbische Volk in seiner langen Geschichte wie ein Fluch verfolgt. Nun aber gelte es, den Geist der Eintracht, der Zusammenarbeit und der Ernsthaftigkeit zu pflegen, forderte Milošević. »Das serbische Volk ist sich jetzt der Notwendigkeit der Eintracht als Voraussetzung für sein Überleben und seine Fortentwicklung bewußt geworden«, rief er der begeisterten Menge zu.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme, obwohl passagenweise mit der Vorlage identisch.

Sichter
(Graf Isolan), JustusHaberer

[3.] Jkr/Fragment 052 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-20 23:32:15 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 15-19
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 8, Zeilen: 19-23
Kurze Zeit später, im Februar 1990, erklärte er, Serbien werde niemals erlauben, dass ihm „auch nur ein Zentimeter seines Territoriums” genommen werde. 96

Die Kosovo-Albaner antworteten auf die Abschaffung der Autonomierechte mit dem Rückzug aller ihrer Mitglieder aus der Provinzregierung.


96 Zit. bei Schmidt, a.a.O. (Anm. 50), S. 99

Kurze Zeit später, im Februar 1990, erklärte er, Serbien werde niemals erlauben, dass ihm „auch nur ein Zentimeter seines Territoriums” genommen werde. 21

1990 antworteten die Kosovo-Albaner auf die Abschaffung ihrer Autonomierechte mit dem Rückzug aller ihrer Mitglieder aus der Provinzregierung.


21 Zit. bei Schmidt, a.a.O. (Anm. 17), S. 99.

Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
Hindemith

[4.] Jkr/Fragment 052 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-05-01 09:55:54 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meier 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 19-33, 106
Quelle: Meier 1999
Seite(n): 176, 177, 178, Zeilen: 176: 10-12, 19-23 ; 177: 29-37; 178: 1-11
Als Ende 1989 serbische Wahlen stattfanden, wurden dazu auch oppositionelle Parteien zugelassen. Unter der Führung des Präsidenten des Schriftstellerverbandes des Kosovo, Ibrahim Rugova bildete sich um die Jahreswende 1989/1990 der „Demokratische Bund des Kosovo“, dem die Albaner in großer Zahl beitraten. Von ihm wird später noch die Rede sein. Am 2. Juli 1990 wollten die rechtmäßig gewählten Abgeordneten des Regionalparlaments des Kosovo ihren Sitzungssaal in Priština betreten, was ihnen jedoch von der serbischen Polizei verwehrt wurde. Darauf hin beschlossen die Abgeordneten die „Republik Kosovo“ als souveräne Einheit innerhalb Jugoslawiens auszurufen. Sie erklärten, dass das Kosovo als anerkannter „konstitutiver Faktor“ Jugoslawiens das Recht habe, gleiches zu tun wie fast alle jugoslawischen Republiken, einschließlich Serbien selbst.97 Die Reaktion Serbiens folgte auf dem Fuße. Drei Tage später wurden das Regionalparlament in aller Form als aufgelöst erklärt und die albanischen Medien verboten.98 Nachdem bereits die Regierung abgeschafft worden [war, hatte mit dieser Maßnahme die Autonomie der Region Kosovo, die durch die Verfassung von 1974 garantiert worden war, endgültig aufgehört zu bestehen.]

97 Viktor Meier, Im Streit um den Kosovo sucht Serbien den Konflikt, in: FAZ, 21. 07. 1990

98 Vgl. Jens Reuter, Die politische Entwicklung im Kosovo 1992/93, in: Südosteuropa, 1994, Nr. 1-2, S. 18f.

[Seite 176, Zeilen 10-12]

Zu den serbischen Wahlen Ende 1989 wurden auch oppositionelle Parteien und Gruppen zugelassen, [...].

[Seite 176, Zeilen 19-23]

So bildete sich um die Jahreswende 1989/90 unter der Führung des Präsidenten des Schriftstellerverbandes des Kosovo, Ibrahim Rugova, ein Demokratische Bund des Kosovo, dem in der Folge die Albaner massenweise beitraten.

[Seite 177, Zeilen 29-37]

Am 2. Juli 1990 wollten die rechtmäßig gewählten Abgeordneten im Regionalparlament des Kosovo ihren Sitzungssaal betreten. Doch dieser war verschlossen und der Eingang von serbischen Polizisten versperrt. Daraufhin beschlossen die Parlamentsangehörigen, auf den Treppen zu ihrem Sitzungssaal das Kosovo als „Republik Kosovo“ zu proklamieren, als souveräne Einheit innerhalb Jugoslawiens. Als Antwort auf serbische Beschuldigungen erklärten albanische Sprecher, es handele sich nicht um Separartion, sondern lediglich darum,

[Seite 178, Zeilen 1-11]

den gleichen Schritt zu vollziehen, den damals fast alle jugoslawischen Republiken getan hätten; auch Bosnien-Hercegovina und Serbien selbst hätten sich inzwischen als „souverän“ erklärt. Der Kosovo als anerkannter „konstitutiver Faktor“ Jugoslawiens habe das Recht, gleiches zu tun wie.143

Die Reaktion Serbiens folgte auf dem Fuße. Am 5. Juli 1990 wurde das Regionalparlament in aller Form als aufgelöst erklärt. Nachdem bereits die Regierung abgeschafft worden war, hatte mit dieser Maßnahme die Autonomie der Region Kosovo, garantiert durch die Verfassung von 1974, aufgehört zu bestehen.


143 V. M., Im Streit um den Kosovo sucht Serbien den Konflikt, in: FAZ, 21. 07. 1990.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme trotz zahlreicher wortwörtlicher Übereinstimmungen.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130501095728

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