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Jkr/054

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 054 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-21 09:39:09 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 1-3
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 8, Zeilen: 33-35
Rugovas Ziel war ein unabhängiger Staat, der für eine Übergangszeit unter internationale Verwaltung gestellt werden sollte. Der Weg dorthin sollte gewaltfrei beschritten werden. Rugovas Ziel war ein unabhängiger, neutraler Staat, der für eine Übergangszeit unter internationale Verwaltung gestellt werden könnte. Der Weg dorthin sollte gewaltfrei beschritten werden.
Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt trotz fast wörtlicher Übernahme. Nach Einfügen von 6 eigenen Zeilen wird ab dem nächsten Satz der Quelle in Jkr/Fragment_054_09 die Übernahme fortgesetzt.

Sichter
Hindemith

[2.] Jkr/Fragment 054 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-21 09:39:04 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 9-18
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 8-9, Zeilen: 8:35-37, 9:1-9
Er erklärte sich bereit, mit der serbischen Regierung Verhandlungen zu führen. Für eine gewisse Zeit duldete die serbische Regierung den albanischen „Parallelstaat”, setzte jedoch die Schikanen gegenüber den Albanem fort. Die damit angestrebte Reduzierung des albanischen Bevölkerungsanteils gelang jedoch in keiner Weise. Gegen Ende der neunziger Jahre lag er bei 90 Prozent, was teilweise auf die Abwanderung vieler Serben zurückzuführen ist, andererseits auch auf die hohe Geburtenrate der Albaner.

In Anbetracht der Tatsache, dass Rugovas gewaltfreie Strategie nicht die erhoffen [sic] Erfolge erbrachte, nahm ab 1993 die Unzufriedenheit erneut zu.

Er war bereit, hierüber mit der serbischen Regierung zu verhandeln. Für eine gewisse Zeit duldete die serbische Regierung den albanischen „Parallelstaat” mit eigenen Steuern, privatem Gesundheitsdienst, eigenen Behörden und einem inoffiziellen

[Seite 9]

Bildungssystem, das von der Grundschule bis zur Universität reichte. 1992 ließen die Serben sogar Parlamentswahlen zu, obwohl sie diese als illegal betrachteten. Gleichzeitig setzten sie die Drangsalierung der Albaner fort, auch wenn es ihnen dabei nicht gelang, den albanischen Bevölkerungsanteil in der Provinz zu verringern. Im Gegenteil: Hatte dieser 1981 noch 77,4 Prozent betragen, so lag er gegen Ende der neunziger Jahre bei 90 Prozent, was einerseits auf die Abwanderung vieler Serben und andererseits auf die hohe Geburtenrate der Albaner zurückzuführen ist. Angesichts der Erfolglosigkeit von Rugovas gewaltfreier Strategie und des Ausbleibens westlicher Unterstützung für diese Politik nahm ab 1993 die Unzufriedenheit zu.

Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt.

Die Übernahmen sind teilweise wörtlich, teilweise nur sinngemäß. Die Passage in der Quelle vor dem hier dokumentierten Abschnitt wird einige Zeilen weiter oben in die Dissertation übernommen.

Sichter
Hndemith

[3.] Jkr/Fragment 054 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-21 09:39:00 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 29-35
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 9, Zeilen: 22f
Zum Aufstieg zu einer militärisch wirksamen Befreiungsarmee des albanischen Volkes im Kosovo fehlten der UÇK nur noch die Waffen, die jedoch nach dem vollständigen Zusammenbruch Albaniens 1997 in großer Zahl zur Verfügung standen. War bisher die Konfliktstruktur extrem asymmetrisch, so verschob sie sich jetzt zu dem, was ein „interethnisches Sicherheitsdilemma” genannt wird. 100 Das staatliche Gewaltmonopol war parteiisch-serbisch und die UÇK griff dieses ab dem Winter 1997/98 an.

100 Barry R. Posen, The Security Dilemma and Ethnic Conflict, in: Survival, 1993, Nr. 1, S. 27f.

Es fehlten nur noch die Waffen, die jedoch nach dem Zusammenbruch des albanischen Staates 1997 plötzlich zuhauf zur Verfügung standen. War bisher die Konfliktstruktur extrem asymmetrisch, so verschob sie sich jetzt zu dem, was ein „interethnisches Sicherheitsdilemma” genannt wird. 25 Das staatliche Gewaltmonopol war parteiisch-serbisch, und die UÇK griff dieses ab dem Winter 1997/98 an.

25 Barry R. Posen, The Security Dilemma and Ethnic Conflict, in: Survival, Jg. 35, Nr. 1, 1993, S. 27-47; Stuart J. Kaufman, An „International” Theory of Inter-ethnic War, in: Review of International Studies, Jg. 22, 1996, S. 149-171; Paul Roe, The Intrastate Security Dilemma: Ethnic Conflict as a „Tragedy”?, in: Journal of Peace Research, Jg. 36, Nr. 2, 1999, S. 183-202.

Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20130321094149

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