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Jkr/059

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 059 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-27 19:42:42 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Joetze 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 1-7
Quelle: Joetze 2001
Seite(n): 29, Zeilen: 13-20
Die große Chance für die Internationalisierung des Kosovo-Problems wäre die Konferenz von Dayton gewesen, die im November 1995 ein Friedensabkommen über Bosnien-Herzegowina zustande brachte. Die westlichen Regierungen hörten jedoch nicht auf Rugovas Bitten um Aufnahme in die Agenda der Bosnien-Friedenskonferenz. Offen blieb die Frage, ob dies aus Kurzsichtigkeit oder aus Pragmatismus geschah. Während die bosnischen Kriege schon zweihunderttausend Opfer gekostet hatten, herrschte im Kosovo immer noch Ruhe. Die große Chance für eine Internationalisierung wäre die Konferenz von Dayton gewesen, die im November 1995 ein Abkommen über Bosnien-Herzegowina zustande brachte. Die westlichen Kanzleien hörten nicht auf Rugovas Bitten um Aufnahme des Kosovo-Problems in die Agenda. Aus Kurzsichtigkeit oder doch aus Pragmatismus? Während die bosnischen Kriege schon zweihunderttausend Opfer gekostet hatten, herrschte im Kosovo immer noch Ruhe.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[2.] Jkr/Fragment 059 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-28 23:56:00 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Joetze 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 13-25, 101-102
Quelle: Joetze 2001
Seite(n): 29, 30, Zeilen: 29: 20-27, 32-36; 30: 1-3
Vom Westen wurde kein offenkundiger Konflikt wahrgenommen, obwohl sie von allen politischen und publizistischen Kennern vorhergesagt wurde. An mangelnden Informationen lag es nicht, dass die Krisenvorsorge kaum eine Chance hatte. Es handelte sich eher um ein systematisches Problem: Bei ihrem Mangel an Zeit, Energie und Geld werden sich die Regierungen immer auf die bereits ausgebrochenen Konflikte konzentrieren. Die Kraftanstrengung von Dayton reichte jedenfalls nur für die Bosnien-Frage. Sie allein brachte die Konferenz mehrfach an den Rand des Scheitems. Als der deutsche Delegationsleiter und spätere Staatsminister im Auswärtigen Amt, Wolfgang Ischinger trotzdem in seinem Gespräch am 4. November 1995 bei Milošević das Kosovo zur Sprache brachte, „explodierte“ dieser regelrecht: Es handle sich um ein inneres Problem und er lehne jede Bestrebung ab, es zu internationalisieren. 109

109 „Deutsche Außenpolitik 1995. 53 Telegramme aus Dayton“, eine Dokumentation, herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Bonn 1998, S. 67

[Seite 29, Zeilen 20-27]

Es gab dort keine akute Krise, obwohl sie von allen politischen und publizistischen Kennern vorhergesagt wurde. An der Information lag es also nicht, daß die Krisenvorsorge so wenig Chancen hatte. Es handelt sich eher um ein systemisches Problem: Bei ihrem Mangel an Zeit, Energie und Geld werden sich die Regierungen immer auf die ausgebrochenen Krisen konzentrieren, an denen es ja selten mangelt.

[Seite 29, Zeilen 32-36]

Die Kraftanstrengung von Dayton reichte nur für die Bosnien-Frage. Sie allein brachte die Konferenz mehrfach an den Rand des Scheiterns. Als der deutsche Delegationsleiter Wolfgang Ischinger trotzdem in seinem Gespräch am 4. November 1995 bei Milosevic das Kosovo

[Seite 30, Zeilen 1-3]

zur Sprache brachte, »explodierte« dieser regelrecht: Es handle sich um ein inneres Problem, er lehne jede Bestrebung ab, es zu internationalisieren.2


2 »Deutsche Außenpolitik 1995. 53 Telegramme aus Dayton«, eine Dokumentation, herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Bonn 1998, S. 67.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[3.] Jkr/Fragment 059 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-04 19:18:22 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jkr, Reuter 2000d, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 32-35, 103-106
Quelle: Reuter 2000d
Seite(n): 322, Zeilen: 22-30
Die von Rugova proklamierte gewaltlose Politik und der unter seiner Führung ins Leben gerufene Schattenstaat erfuhren in der westlichen Welt große Sympathie, jedoch wenig Unterstützung.110 Seine Politik kam dem Westen sehr entgegen, hielt sie doch die Region [seit seiner Wahl zum Präsidenten der Gegenregierung der „Republik Kosova“ im Mai 1992 über sieben Jahre hinweg ruhig.]

110 Jens Reuter, Anm. 105, S. 322: Rugova sollte jedoch keinesfalls - wie dies in der westlichen Presse vielfach geschah - als „Gandhi des Balkans“ apostrophiert werden. 1991 erklärte er gegenüber Jens Reuter: „Wir sind keine Pazifisten. Wir haben einfach nicht genug Waffen und deshalb dürfen wir nicht auf die Gewalt setzen.“

Die von Ibrahim Rugova proklamierte gewaltlose Politik und der unter seiner Führung ins Leben gerufene albanische Schattenstaat erfuhren überall in der westlichen Welt moralische Unterstützung. Rugova sollte jedoch keinesfalls - wie dies in der westlichen Presse vielfach geschah - als „Gandhi des Balkans“ apostrophiert werden. 1991 erklärte er gegenüber dem Verfasser: „Wir sind keine Pazifisten. Wir haben einfach nicht genug Waffen und deshalb dürfen wir nicht auf Gewalt setzen.“

Die Politik des inoffiziellen Präsidenten der Kosovaren kam dem Westen sehr gelegen, hielt sie doch eine Region über sieben Jahre ruhig, [...]

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar in der Fußnote 110 angegeben, der Umfang und wörtliche Übernahmecharakter ist jedoch nicht vollständig ausgewiesen. Zudem setzt sich die Übernahme auf der Folgeseite fort.

Sichter
Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130327195015

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