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Jkr/078

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 078 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-28 10:24:06 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Joetze 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 1-5
Quelle: Joetze 2001
Seite(n): 33, Zeilen: 16ff
[Die UÇK nutzte die Zurückhaltung der Serben zu entspre-]chenden Vorstößen und hatte bis Mitte Juli etwa vierzig Prozent des Territoriums des Kosovos erobert. Sie setzte sich auch in den Augen des Westens ins Unrecht. Am 18. Juli versuchte die UÇK, den Krieg in die Städte zu tragen. Für die Serben bedeutete das eine neue Stufe der Eskalation und gleichzeitig den Anlass, massiv zurückzuschlagen. Auf Grund dieser Vereinbarung nahmen die serbischen Streitkräfte ihr[!] Aktivitäten tatsächlich zurück, nur um eine böse Erfahrung zu machen: Die UCK nutzte dies aus und hatte bis Mitte Juli etwa vierzig Prozent des Territoriums der Provinz erobert. Sie setzte sich auch in westlichen Augen ins Unrecht. [...] Am 18. Juli versuchte die UCK, »den Krieg in die Städte zu tragen«, und eroberte für kurze Zeit die Stadt Orahovac. Das brachte eine neue Wendung, für die Serben bedeutete das eine neue Stufe der Eskalation. Sie schlugen massiv zurück.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Klicken

[2.] Jkr/Fragment 078 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-28 10:24:03 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Joetze 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 10-18
Quelle: Joetze 2001
Seite(n): 34, Zeilen: 3ff
Botschafter Eiff, der damals als deutscher Vertreter bei der OSZE tätig war, gelangte bei einer Bereisung des Kosovo zu der Überzeugung, dass ein Waffenstillstand nur dann sichergestellt werden könne, wenn er durch die Stationierung robust bewaffneter internationaler Streitkräfte überwacht werde. Als ausgewiesener Balkankenner fand Eiff schließlich Gehör bei der deutschen Bundesregierung.149 Diese setzte sich international für eine robuste Garantietruppe ein und bekam dabei auch Unterstützung von Großbritannien. Die USA, ohne die sich niemand in Westeuropa eine solche Truppe vorstellen konnte, war allerdings erst acht Monate später dazu bereit.

149 FAZ, 23.07.1998: „Kinkel ruft im Kosovokonflikt nach Zwangsmaßnahmen der Vereinten Nationen“

Botschafter Eiff, damals deutscher Vertreter bei der OSZE in Wien, bereiste etwa gleichzeitig mit einer Untersuchungskommission das Kosovo. Eiff machte ähnliche Beobachtungen und gelangte zu der Überzeugung, daß ein Waffenstillstand nur sinnvoll sei, wenn er garantiert werde durch »die Stationierung robust bewaffneter internationaler Streitkräfte [...]. Eiff warb weiter für seine Ansicht und fand als Balkankenner auch Gehör. Bonn setzte sich international für die Sache ein: Aufmacher der F.A.Z. am 23. Juli 1998: »Kinkel ruft im Kosovokonflikt nach Zwangsmaßnahmen der Vereinten Nationen.« Auch der britische Außenminister äußerte sich damals in diesem Sinn.[...] Amerika, ohne das sich niemand in Westeuropa eine solche Truppe vorstellen konnte, war allerdings erst acht Monate später dazu bereit.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Text der Vorlage wurde geringfügig gekürzt.

Sichter
(Hindemith), Klicken

[3.] Jkr/Fragment 078 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-30 10:47:08 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Joetze 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 27-33
Quelle: Joetze 2001
Seite(n): 34, 35, Zeilen: 34: 25ff; 35: 3ff
Die Aufmerksamkeit des Westens wandte sich nun wieder den militärischen Optionen zu. Der Militärausschuss beendete die angeforderten Untersuchungen Ende Juli 1998. Der deutsche General Klaus Naumann hatte dies als Vorsitzender des Militärausschusses durch seine straffe Diskussionsführung in außergewöhnlich kurzer Zeit möglich gemacht. Alle Varianten der militärischen Einsätze, die in der Folgezeit diskutiert, angedroht oder durchgeführt wurden, konnten nunmehr vorlegt [sic] werden. Die Aufmerksamkeit im Westen wandte sich jetzt wieder den militärischen Optionen zu. Der Militärausschuß der Nato beendete die angeforderten Untersuchungen im Juli/August 1998, für die Verhältnisse der internationalen Militärbürokratie erstaunlich rasch. Der deutsche General Klaus Naumann, Vorsitzender des Ausschusses, hatte dies durch eine sehr straffe Diskussionsführung möglich gemacht. [...]

[Seite 35]

Damit waren alle Varianten der militärischen Einsätze, die später diskutiert, angedroht oder durchgeführt wurden, auf dem Tisch.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Klicken

[4.] Jkr/Fragment 078 33 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-30 10:48:26 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Krause 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 33-39
Quelle: Krause 2000
Seite(n): 11, Zeilen: 1-9
Am 13. August 1998 kam es zu einer erneuten Sitzung des NATO-Rates, bei der ein konkreter Einsatzplan beschlossen wurde. Dabei handelte es sich um zwei Einzelpläne, die einen Einsatz im Rahmen eines Friedensabkommens zu dessen Absicherung vorsah und zum anderen zur Erzwingung eines Endes der Gewalt militärische Angriffe aus der Luft vorsahen. Wegen der Frage des UN-Mandats war die Verärgerung über die russische Blockadepolitik mittlerweile so groß geworden, dass die Option eines Einsatzes [von Luftstreitkräften der NATO gegen Ziele in Jugoslawien ohne entsprechendes Mandat immer deutlicher diskutiert wurde.150

150 Vgl. Nato approves Kosovo action plan, IHT 14. 08. 1998]

[Am 13.8.1998] kam es daraufhin zu einer erneuten Sitzung des NATO-Rates, bei der ein Einsatzplan beschlossen wurde, der Pläne u.a. auch für militärische Strafaktionen gegen Jugoslawien vorsah. Im einzelnen handelte es sich dabei um zwei Pläne: einen Plan (in zwei Varianten), der einen Einsatz im Rahmen eines Friedensabkommens zu dessen Absicherung vorsah und einen anderen Plan, der einen Einsatz zur Erzwingung eines Endes der Gewalt vor allem mit Luftangriffen vorsah. Wegen der leidigen Frage des Mandates des Sicherheitsrates war die Verärgerung über die russische Blockadepolitik mittlerweile so groß geworden, daß die Option eines Einsatzes von Luftstreitkräften der NATO gegen Ziele in Jugoslawien ohne entsprechendes Mandat des Sicherheitsrates dabei immer deutlicher diskutiert wurde.30

30 Vgl. ”NATO Approves Kosovo Action Plan”, in: IHT vom 14.8.1998.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20130328102751

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