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Jkr/095

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 095 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-04 20:18:01 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reuter 2000d, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 95, Zeilen: 1-3
Quelle: Reuter 2000d
Seite(n): 323, 324, Zeilen: 323: letzte Zeile; 324: 1-2
Gleichzeitig war klar, dass die Belgrader Führung ihre Sicherheitskräfte niemals freiwillig aus Kosovo abziehen würde, weil das wie eine Einladung an die Albaner zur Sezession ausgesehen hätte. Gleichzeitig war klar, dass die Belgrader Führung ihre Sicherheitskräfte nie-

[Seite 324]

mals freiwillig aus Kosovo abzöge, weil das wie eine Einladung an die Albaner zur Sezession ausgesehen hätte.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Die Übernahme beginnt schon auf der Vorseite.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[2.] Jkr/Fragment 095 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-21 12:44:40 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 95, Zeilen: 3-9
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 13, Zeilen: 17-21
Die internationalen Gremien begannen erst nach der bürgerkriegsartigen Eskalation am 28. Februar 1998 konsequent nach Auswegen aus der Krise zu suchen. UN, OSZE, EU und auch die aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland und Russland bestehende Balkan-Kontaktgruppe stimmten in ihren Resolutionen vom März 1998 darin überein, weder die völlige Unabhängigkeit des Kosovo noch den von Gewalt geprägten Status quo unterstützen zu wollen. Doch erst nach der bürgerkriegsartigen Eskalation vom 28. Februar 1998 begannen internationale Gremien ernsthaft nach Auswegen aus der Krise zu suchen. UN, OSZE, EU und auch die Balkan-Kontaktgruppe stimmten in ihren Resolutionen vom März 1998 darin überein, weder die völlige Unabhängigkeit des Kosovo noch den Status quo unterstützen zu wollen.
Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
Hindemith

[3.] Jkr/Fragment 095 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-04 20:29:09 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reuter 2000d, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 95, Zeilen: 9-18
Quelle: Reuter 2000d
Seite(n): 324, 325, Zeilen: 324: 40-43; 325: 1-3, 6-9
Im sichtlichen Bemühen um Ausgewogenheit verurteilte die Kontaktgruppe in der Londoner Erklärung vom 9. März 1998 das brutale Vorgehen der serbischen Sicherheitskräfte in Kosovo ebenso wie die Terrorakte der UÇK. Die EU verhängte weitere Sanktionen gegen die BR Jugoslawien und ignorierte dabei die Erfahrung, dass ein wirtschaftlich ruiniertes Jugoslawien durch zusätzliche Sanktionen kaum zu beeindrucken war.

Die Sanktionen sollten die Entschlossenheit der EU demonstrieren, vor allem, dass die EU nicht gleichgültig blieb, und dass ein „zweites Bosnien“ nicht hingenommen werde. 182


182 Vgl. The New York Times, 08.03.1998

[Seite 324, Zeilen 40-43]

Im sichtlichen Bemühen um Ausgewogenheit verurteilte die Kontaktgruppe in der Londoner Erklärung vom 9. März 1998 das brutale Vorgehen der serbischen Sicherheitskräfte in Kosovo ebenso wie die Terrorakte der Befeiungsarmee [sic] UÇK. Die Europäische Union

[Seite 325, Zeilen 1-3]

verhängte weitere Sanktionen gegen die BR Jugoslawien und ignorierte dabei die Erfahrung früherer Jahre, dass ein wirtschaftlich ruiniertes Jugoslawien durch zusätzliche Sanktionen kaum zu beeindrucken war.

[Seite 325, Zeilen 6-9]

Die Sanktionen hatten vielmehr die Funktion zu demonstrieren, dass die Europäische Union nicht gleichgültig blieb, und dass - wie zahlreiche Politiker immer wieder betonten - ein „zweites Bosnien“ nicht hingenommen werde. 4


4 The New York Times, 08.03.1998.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. In der englischsprachigen New York Times findet sich der Wortlaut so natürlich nicht.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[4.] Jkr/Fragment 095 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-21 12:42:02 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 95, Zeilen: 18-29, 102-104
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 13-14, Zeilen: 13: 21-29, 14: 1-2
Darüber hinaus befürwortete die EU eine internationale Vermittlung, um eine politische Lösung des Konflikts innerhalb der serbischen Grenzen zu erreichen. Diese Kompromisslinie entsprach zum einen dem völkerrechtlichen Grundsatz der Unverletzlichkeit der Außengrenzen von Staaten, zum anderen spiegelt sich in ihr die damalige Auffassung der meisten Staaten wieder, dass es sich bei der UÇK um eine terroristische Vereinigung handle, auf deren Interessenlage keine Rücksicht zu nehmen sei. Diese war jedoch innerhalb weniger Monate zu einem Faktor geworden, der politisch nicht mehr übergangen werden konnte.183 Das Angebot der internationalen Vermittlung hätte möglicherweise dem kosovoarischen [sic] Präsidenten Rugova noch als Basis für Verhandlungen mit Milosevic dienen können, doch für die UÇK war eine innerserbische Lösung inakzeptabel.

183 Dies änderte sich offenkundig erst mit dem 24. Juni 1998, als sich der amerikanische Sonderbotschafter Holbrooke bei einem Besuch des Hauptquartiers der UÇK in Junik mit einem UÇK-Kämpfer fotografieren ließ, siehe Abbildung in der ZEIT vom 12. 05. 1999, S. 19

Sie befürworteten eine internationale Vermittlung, um eine politische Lösung des Konfliktes innerhalb der serbischen Grenzen zu erreichen. Diese Kompromisslinie entsprach zum einen dem völkerrechtlichen Grundsatz, dass die Außengrenzen von Staaten nur im allseitigen Einvernehmen geändert werden dürfen, zum anderen spiegelt sich in ihr auch die damalige Auffassung der meisten Staaten wieder, dass es sich bei der UÇK um eine terroristische Vereinigung handle, auf deren Interessenlage keine Rücksicht zu nehmen sei.39 Diese war jedoch innerhalb weniger Monate zu einem Faktor geworden, der politisch nicht mehr übergangen werden konnte. Daher hätte das Angebot möglicherweise dem

[Seite 14]

kosovarischen „Präsidenten” Rugova noch als Basis für Verhandlungen mit Milosevic dienen können, doch für die UÇK war eine innerserbische Lösung inakzeptabel.


39 Dies änderte sich augenfällig erst mit dem 24. Juni 1998, als sich der amerikanische Sonderbotschafter Holbrooke bei einem Besuch des Hauptquartiers der UÇK in Junik mit einem UÇK-Kämpfer ablichten ließ, vgl. Abbildung in der ZEIT vom 12. Mai 1999, S. 19.

Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
Hindemith

[5.] Jkr/Fragment 095 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-31 15:19:05 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reuter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 95, Zeilen: 30-36
Quelle: Reuter 2000
Seite(n): 514, Zeilen: 5-11
Die internationale Vermittlung sollte ab 1997 insbesondere durch die Einschaltung der OSZE erreicht werden, weshalb der frühere niederländische Außenminister Max van der Stoel zum Kosovo-Beauftragten der OSZE ernannt wurde. Er sollte die Möglichkeiten zur Reduzierung der Spannungen und zur Herstellung eines konstruktiven Dialogs in der Provinz prüfen. Seine Möglichkeiten blieben jedoch mehr als begrenzt, da er keine Einreiseerlaubnis nach Kosovo erhielt. Außerdem hegten die Kosovaren Vorbehalte gegen van der Stoel, [weil er Hoher Kommissar der OSZE für Minderheiten war.] 1997 wurde der frühere niederländische Außenminister Max van der Stoel zum amtierenden Kosovo-Beauftragten der OSZE ernannt. Er sollte die Möglichkeiten zur Reduzierung der Spannungen und zur Herstellung eines konstruktiven Dialogs in Kosovo prüfen. Seine Möglichkeiten blieben jedoch begrenzt, da er keine Einreiseerlaubnis nach Kosovo erhielt. Außerdem hegten die Kosovaren Vorbehalte gegen van der Stoel, weil er Hoher Kommissar der KSZE für nationale Minderheiten war.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130404202058

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