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Jkr/098

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 098 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-31 15:46:38 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reuter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen: 1-8
Quelle: Reuter 2000
Seite(n): 516, Zeilen: 16-24
[Sie] hat dennoch alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt, um zumindest vor den drohenden Gefahren eindringlich zu warnen. Die einzig denkbare Konfliktprävention lag nicht in den Händen der OSZE. Sie hätte darin bestanden, die sieben Jahre dauernde gewaltfreie Politik Rugovas mit sichtbaren Erfolgen zu honorieren, um so den Gewalttätern im Kosovo den Wind aus den Segeln zu nehmen. Erst im Rahmen des bereits behandelten, zwischen Holbrooke und Milosevic vereinbarten Waffenstillstands konnte die OSZE wieder eine wichtige Rolle übernehmen. Sie hat dennoch alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt, um zumindest vor den drohenden Gefahren zu warnen. Die einzig denkbare Konfliktprävention lag so oder so nicht in den Händen der OSZE. Sie hätte darin bestanden, die sieben Jahre dauernde gewaltfreie Politik Ibrahim Rugovas mit sichtbaren Erfolgen zu honorieren, um so den Aposteln der Gewalt in Kosovo den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Im Rahmen des zwischen US-Unterhändler Holbrooke und Präsident Milosevic ausgehandelten Waffenstillstandes vom Oktober 1998 erhielt die OSZE wieder eine wichtige Rolle in Kosovo.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[2.] Jkr/Fragment 098 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-21 12:36:37 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen: 8-19, 101-106
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 14, Zeilen: 17ff
Der Sicherheitsrat der UN fasste am 31. März 1998 mit der Nummer 1160 seine erste Resolution zum Kosovokonflikt. Er forderte die Konfliktparteien auf, der Gewalt zu entsagen, den Dialog zu suchen und dem Kosovo einen verbesserten Status zu gewähren, und verhängte ein umfassendes Walfenembargo gegen „Jugoslawien einschließlich des Kosovo”. Diese Maßnahme bewirkte relativ wenig, als einerseits Serbien hochgerüstet war und über eine eigene Rüstungsindustrie verfügte, während andererseits die Grenzen des Kosovo zu Albanien und Mazedonien für die UÇK kein ernst zu nehmendes Hindernis boten, um sich mit Nachschub zu versorgen.193 Mit Blick auf eine mögliche Verschärfung des Embargos erklärte Russland, das zu dieser Zeit in der UN wie der OSZE und der Kontaktgruppe auf der Seite Serbiens stand, schon am 29. April, sich hieran nicht zu beteiligen.

193 Wortlaut der Resolution 1160 des UN-Sicherheitsrates vom 31. 03. 1998 in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Nr. 12, 1998, S. 1509-1511. Am Schluss der Präambel heißt es, der Rat werde nach Kapitel VII der UN-Charta, das mit „Maßnahmen bei Bedrohung oder Bruch des Friedens und bei Angriffshandlungen” [sic siehe Notiz 1] tätig. Dieser Verweis ist insofern zutreffend, als die einzelnen beschlossenen Maßnahmen den Artikeln 40 und 41 entsprechen, allerdings gibt es in der Resolution keinen Hinweis auf den für eine wie auch immer geartete militärische Intervention maßgeblichen Artikel 42. Der Wortlaut der Resolution 1160 ist auch im Dokumentenanhang dieser Arbeit nachzulesen (S. 410)

Der UN-Sicherheitsrat fasste am 31. März seine erste Resolution – 1160 (1998) – zum Kosovokonflikt. Er forderte dessen Parteien auf, der Gewalt zu entsagen, den Dialog zu suchen und dem Kosovo einen verbesserten Status zu gewähren, und verhängte ein umfassendes Waffenembargo gegen „Jugoslawien einschließlich des Kosovo”.40 Diese Maßnahme bewirkte insofern wenig, als einerseits Serbien hochgerüstet war und über eigene Rüstungsindustrie verfügte, während andererseits die Grenzen des Kosovo zu Albanien und Mazedonien für die UÇK kein ernst zu nehmendes Hindernis boten, um sich mit Nachschub zu versorgen. Mit Blick auf eine mögliche Verschärfung des Embargos erklärte Russland, das zu dieser Zeit in der UN wie der OSZE und der Kontaktgruppe auf der Seite Serbiens stand, schon am 29. April, sich hieran nicht zu beteiligen.

40 Resolution 1160 des UN-Sicherheitsrates vom 31. März 1998 (Wortlaut), in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 43, Nr. 12, 1998, S. 1509-1511. Am Schluss ihrer Präambel heißt es, der Rat werde nach Kapitel VII der UN-Charta tätig. Dieser Verweis ist insofern zutreffend, als die einzelnen beschlossenen Maßnahmen den Artikeln 40 und 41 entsprechen, allerdings gibt es in der Resolution keinen Hinweis auf den für eine wie auch immer geartete militärische Intervention maßgeblichen Artikel 42; vgl. Kapitel 4 dieses Reports.

Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt.

Notiz 1 zu Fn193: hier fehlt ein Verb, etwa „überschrieben ist,”.

Resolution 1160 (1998) steht in der Druckausgabe auf S. 332. S. 410 existiert nicht.

Sichter
Hindemith

[3.] Jkr/Fragment 098 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-31 11:53:53 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Segbers Zürcher 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen: 20-31
Quelle: Segbers Zürcher 2000
Seite(n): 383, Zeilen: 3-13
Die Position Russlands im Zusammenhang mit dem Kosovo-Konflikt war gekennzeichnet durch gelegentliche partnerschaftliche Ansätze, wobei stets eine gewisse Distanziertheit festzustellen war. Seit Beginn der Jugoslawienkriege 1991 wurde die Balkanpolitik von den USA unter Mitwirkung der EU-Europäer dominiert. Versuche, Russland einzubinden, etwa in der Kontaktgruppe für Bosnien, als Mitvorsitzender der Dayton-Konferenz oder als Teil der SFOR, waren in erster Linie ein Beitrag zur Gestaltung der Ost-West-Beziehungen.194 Vor dem Ausbruch des Kosovo-Krieges nahm Russland eine im Kern pragmatische aber flexible Haltung ein. Zwar wurden grundsätzliche Elemente westlicher Politik auf dem Balkan mitgetragen, aber in Einzelfragen immer wieder Distanz markiert und in machen Fällen eine eigene russische Position eingefordert.

194 Richard Holbrooke, To end a war, New York 1998, S. 311: “To the third co-chairman of the conference, Igor Ivanov had not played a major role, but he spoke next.”

Gelegentliche Partnerschaft, aber distanziert

Seit Beginn der Jugoslawienkriege 1991 wird Balkanpolitik von den USA unter Mitwirkung der EU-Europäer dominiert. Die Versuche, Russland einzubinden, etwa in der Kontaktgruppe für Bosnien, als Mitvorsitzender der Dayton-Konferenz oder als Teil der SFOR, waren und sind in erster Linie ein Beitrag zur Gestaltung der West-Ost-Beziehungen4.

Vor dem Ausbruch des Kosovo-Krieges nahm Russland in Bezug auf den Balkan eine im Kern pragmatische und flexible Zwar-Aber-Haltung ein: Zwar wurden grundsätzliche Elemente westlicher Politik auf dem Balkan mitgetragen, aber in Einzelfragen immer wieder Distanz markiert und in manchen Fällen eine eigene russische Position eingefordert [...]


4 Richard Holbrooke, der amerikanische Vermittler, bringt die spezifische Rolle Russlands, wohl unbeabsichtigt, deutlich in seiner Beschreibung der Dayton-Konferenz zur Geltung: „Der dritte Vorsitzende der Konferenz, Igor Ivanov [der russische Außenminister; die Verf.] hatte bei den Verhandlungen keine tragende Rolle gespielt. Trotzdem sprach er als nächstes.“ Richard HOLBROOKE, Meine Mission. Vom Krieg zum Frieden in Bosnien. München, Zürich 1996, S. 476.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Es ist bemerkenswert, wie der Kapiteluntertitel der Quelle in einen ganzen Satz in der Dissertation überführt wird.

Sichter
Agrippina1


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20130331115633

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