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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 101 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-29 23:35:29 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Segbers Zürcher 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 1-3
Quelle: Segbers Zürcher 2000
Seite(n): 384, Zeilen: 8-10
Darüber hinaus distanzierte sich Moskau von der Androhung konkreter Maßnahmen, wie etwa dem Einfrieren von Krediten an Belgrad oder erneuerten ökonomischen Sanktionen. Moskau distanzierte sich auch von der Androhung konkreter Maßnahmen, wie etwa dem Einfrieren von Krediten an Belgrad oder erneuerten ökonomischen Sanktionen [...]
Anmerkungen

Die Übernahme beginnt schon auf der Vorseite: Jkr/Fragment_100_34

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[2.] Jkr/Fragment 101 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-25 20:17:17 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 3-16, 104-105
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 15, Zeilen: 17-28
Die Bemühungen Russlands gegenüber der jugoslawischen Regierung zeitigten nur bescheidene Erfolge 199 von nur kurzer Wirksamkeit, möglicherweise, weil nicht nachhaltig genug auf die Einhaltung von Zusicherungen gedrängt wurde. Die übrigen Staaten der Kontaktgruppe hätten aber auch, um dies zu ändem, Moskau mehr in die Verantwortung für die Einhaltung serbischer Verpflichtungen einbeziehen und damit seine Rolle innerhalb des Friedensprozesses stärken sollen. Dies hätte zum einem dem Selbstwertgefühl der ehemaligen Weltmacht Russland gut getan und zum anderen Milosevics Argumente gegen eine NATO-geführte Truppe deutlich entkräftet. Überdies hätte Russland noch am ehesten der serbischen Öffentlichkeit deutlich machen können, dass Milosevics Politik seinem eigenen Volk schade. Da jedoch zumindest die USA zu jener Zeit kein Interesse daran hatten, Russland auf der internationalen Bühne wieder in ein strahlendes Licht zu rücken, unterblieben solche Schritte.

199 Vgl. zur russischen Politik im Kosovokonflikt Wolf Oschlies, Slavische "Brüder und russische Balkanpolitik, in: Osteuropa, Nr. 6, 1999, S. 555-565

Dabei gab es nur bescheidene Erfolge von kurzer Wirksamkeit, möglicherweise, weil die Russen nicht nachhaltig genug auf ihre Einhaltung drängten. 45 Die übrigen Kontaktgruppenstaaten hätten aber auch, um dies zu ändern, Moskau mehr in die Verantwortung für die Einhaltung serbischer Verpflichtungen einbeziehen und damit seine Rolle innerhalb des Friedensprozesses stärken sollen. Darüber hinaus hätte Russland von vornherein die Beteiligung an der Führung der angestrebten Friedenstruppe angeboten werden müssen. Dies hätte gleichermaßen seinem Selbstwertgefühl wohlgetan, wie Milosevics Argumenten gegen eine NATO-geführte Truppe den Boden entzogen. Überdies hätte Russland noch am ehesten der serbischen Öffentlichkeit deutlich machen können, dass Milosevics Politik seinem eigenen Volk schadete. Da jedoch zumindest die USA zu jener Zeit kein Interesse daran hatten, Russland auf der internationalen Bühne wieder in ein strahlendes Licht zu rücken, unterblieben solche Schritte.

45 Vgl. zur russischen Politik im Kosovokonflikt Wolf Oschlies, Slavische „Brüder” und russische Balkanpolitik, in: Osteuropa, Jg. 49, Nr. 6, 1999, S. 555-565.

Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt trotz weitgehend wörtlicher Übernahmen

Sichter
Hindemith

[3.] Jkr/Fragment 101 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-25 20:16:01 Guckar
Fragment, Gesichtet, Giersch 2000, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 19-31
Quelle: Giersch 2000
Seite(n): 445, Zeilen: 3-16
Im Gegensatz zum Bosnien-Krieg stand die NATO dem Kosovo-Konflikt 1998 nicht völlig unvorbereitet gegenüber. In den acht Jahren seit dem Ende des Kalten Krieges hatte der als Bündnis zur kollektiven Verteidigung gegründete Atlantikpakt eine beträchtliche Transformation durchlaufen.200 Neben den Kooperationsvereinbarungen mit den ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten und Russland gehörte dazu auch eine neue Verantwortlichkeit der NATO für Bedrohungen der Sicherheit in Europa durch ethnische Konflikte. Das Bündnis hat sich deshalb nach und nach für „out-of-area“-Einsätze zunächst im Dienst der OSZE und der UN geöffnet. Das Adria-Embargo gegen die BR Jugoslawien, die Überwachung des Flugverbots über Bosnien und die Luftnahunterstützung für die UN-Friedenstruppen in Bosnien wurden, ausgestattet mit einem UN-Mandat, durchgeführt. Dabei hat die NATO teilweise auch schlechte Erfahrungen gemacht.

200 David S. Yost, NATO transformed. The Alliance's new roles in international security, Washington 1998; Ulrich Weisser, Sicherheit für ganz Europa. Die Atlantische Allianz in der Bewährung, Stuttgart 1999

Anders als im Falle des Bosnien-Krieges stand die NATO dem Kosovo-Konflikt 1998 nicht völlig unvorbereitet gegenüber. In den acht Jahren seit dem Ende des Kalten Krieges hatte der als Bündnis zur kollektiven Verteidigung gegründete Atlantikpakt eine beträchtliche Transformation durchlaufen.4 Dazu gehörte neben den Kooperationsvereinbarungen mit den ehemaligen Warschauer Pakt-Staaten und Russland auch eine neue Verantwortlichkeit der NATO für Bedrohungen der Sicherheit in Europa durch ethnische Konflikte. Die Allianz hat sich nach und nach für „out-of-area“-Einsätze zunächst im Dienst der OSZE und der Vereinten Nationen geöffnet. Das Adria-Embargo gegen Serbien/Montenegro, die Überwachung des Flugverbots über Bosnien und die Luftnahunterstützung für die UN-Friedenstruppen in Bosnien (UN- PROFOR) wurden mit Mandat und unter Oberhoheit der Vereinten Nationen durchgeführt. Jedoch hat die NATO dabei teilweise schlechte Erfahrungen gemacht.

4 David S. Yost, NATO transformed. The Alliance’s new roles in international security. Washington 1998. Siehe aus deutscher Sicht die Darstellung des langjährigen Leiters des Planungsstabs im Verteidigungsministerium Ulrich WEISSER, Sicherheit für ganz Europa. Die Atlantische Allianz in der Bewährung. Stuttgart 1999.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
Agrippina1


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130325201700

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