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Jkr/106

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 106 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-26 19:31:09 Guckar
Fragment, Gesichtet, Giersch 2000, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 1-11, 101-104
Quelle: Giersch 2000
Seite(n): 450, Zeilen: 9-20, 101-104
[Dies erlaubte den NATO-]Kommandeuren, die notwendigen Mittel zur Durchführung der Luftoperationen festzustellen und bedeutete somit die konkrete Vorbereitung der Einsatzbereitschaft. 212 Erwartungsgemäß protestierte die dadurch ausmanövrierte russische Regierung213, aber auch innerhalb der Allianz war die NATO-Drohung zunächst umstritten. Vor allem in Deutschland und Frankreich bestanden erhebliche Bedenken gegen eine Anwendung militärischer Gewalt ohne ein ausdrückliches UN-Mandat, selbst wenn angesichts der massiven Menschenrechtsverletzungen in Kosovo eine Nothilfesituation für eine humanitäre Intervention geltend gemacht werden konnte. Die fortgesetzten serbischen Greueltaten selbst nach Verabschiedung der Sicherheitsresolution [sic!] 1199 ließen jedenfalls kaum noch die Erwartung zu, dass Milosevic internationalen Appellen Folge leisten würde.214

212 Statement by NATO Secretary-General following ACTWARN Decision, Vilamoura, 24 September 1998, in: Weller, a.a.O. (Anm. 204), S. 277

213 Statement by the Government of the Russian Federation, 4 October 1998, ebenda, S. 277

214 Report of the Secretary-General, 3 October 1998, ebenda, S. 214-218

[...]; dies erlaubte den NATO-Kommandeuren, die notwendigen Mittel zur Durchführung der Luftoperationen festzustellen und bedeutete mithin die konkrete Vorbereitung der Einsatzbereitschaft.22 Erwartungsgemäß protestierte die dadurch ausmanövrierte russische Regierung23, aber auch innerhalb der Allianz war die NATO-Drohung zunächst umstritten. Vor allem in Deutschland und Frankreich bestanden erhebliche Bedenken gegen eine Anwendung militärischer Gewalt ohne ein ausdrückliches Mandat der Vereinten Nationen, selbst wenn angesichts der massiven Menschenrechtsverletzungen in Kosovo eine Nothilfesituation für eine humanitäre Intervention geltend gemacht werden konnte. Neue serbische Greueltaten selbst nach Verabschiedung der Sicherheitsratsresolution 119924 ließen jedenfalls kaum noch die Erwartung zu, dass Milosevic internationalen Appellen Folge leisten würde.

22 Statement by NATO Secretary-General following ACTWARN Decision, Vilamoura, 24 September 1998, a.a.O., S. 277.

23 Statement by the Government of the Russian Federation, 4 October 1998, a.a.O., S. 277.

24 Report of the Secretary-General, 3 October 1998, a. a. O., S. 214-218.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[2.] Jkr/Fragment 106 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-25 20:48:54 Guckar
Fragment, Gesichtet, Giersch 2000, Jkr, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 18-31, 105-106
Quelle: Giersch 2000
Seite(n): 450, Zeilen: 23-37, 105
Die Uneinigkeit zwischen dem Westen und Russland über mögliche Luftschläge war keineswegs ausgeräumt, dennoch unterstützte die Kontaktgruppe am 8. Oktober sechs aus der Resolution 1199 abgeleitete und der Holbrooke-Mission zugrundeliegende Forderungen an die Führung Jugoslawiens: Ende der Kampfhandlungen; Rückzug der Streitkräfte auf ihre Positionen vor dem März 1998 und Abzug der schweren Waffen; freier Zugang für humanitäre Hilfsorganisationen; volle Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien; Rückkehr der Flüchtlinge und schließlich der Beginn von Verhandlungen auf der Grundlage des Hill-Entwurfs für eine Interimslösung. Die Kooperation Russlands war erreicht worden, indem die OSZE für eine mögliche Überprüfungsmission genannt wurde und eine von Holbrooke für Belgrad getroffene Vereinbarung über Kosovo in eine weitere UN-Resolution gefasst werden sollte.215

215 Contact Group Discussion on Kosovo, Statement by UK Foreign Secretary, 8 October 1998, ebenda, S. 238; zur Holbrooke-Mission siehe auch S. 92 dieser Arbeit.

Die Uneinigkeit zwischen dem Westen und Russland über mögliche Luftschläge war keineswegs ausgeräumt, dennoch unterstützte die Kontaktgrupppe [sic!] am 8. Oktober sechs aus der Resolution 1199 abgeleitete und der Holbrooke- Mission zugrundeliegende Forderungen an die Führung Jugoslawiens: Ende der Kampfhandlungen; Rückzug der Streitkräfte auf ihre Positionen vor dem März 1998 und Abzug der schweren Waffen; freier Zugang für humanitäre Hilfsorganisationen; volle Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien; Rückkehr der Flüchtlinge und schließlich der Beginn von Verhandlungen auf der Grundlage des Hill-Entwurfs für eine Interimslösung. Die Kooperation Russlands dürfte erreicht worden sein, indem die OSZE für eine mögliche Überprüfungsmission genannt wurde und eine von Holbrooke mit Belgrad getroffene Vereinbarung über Kosovo in eine weitere Sicherheitsratsresolution gefasst und damit der Autorität der Vereinten Nationen unterstellt werden sollte.25

25 Contact Group Discussion on Kosovo, Statement by UK Foreign Secretary, 8 October 1998, a.a.O., S. 238.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

In weiten Strecken unverändert kopiert.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[3.] Jkr/Fragment 106 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-03 22:45:20 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 32-35
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 17, Zeilen: 3-5
Holbrooke, der schon bei der Regelung des Bosnien-Konflikts eine zentrale Rolle gespielt hatte, erreichte nach tagelangen Verhandlungen am 13. [sic] Oktober 1998 Miloševićs Zustimmung, musste jedoch drei bedeutsame Zugeständnisse machen.216

216 President Milosevic Announces Accord on Peaceful Solution, Belgrade, 13 October l998/Serbian Govemment Endorces Accord Reached by President Milosevic, Belgrade 13 October 1998, ebenda, S. 279

Holbrooke, der schon bei der Regelung des Bosnien-Konflikts eine zentrale Rolle gespielt

hatte, erreichte nach tagelangen Verhandlungen, in denen er allerdings drei bedeutsame Konzessionen machen musste, am 12. [sic] Oktober 1998 Milosevics Zustimmung.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Jkr übernimmt wörtlich, korrigiert aber das Datum auf 13.Oktober: wohl zu Recht ... Vgl. nachfolgend Meyer Schlotter 2000 Seite 17: Zeile 12 "ebenfalls am 13. Oktober"

Die Übernahme setzt sich unmittelbar in Jkr/Fragment_107_01 fort.

FN 216 verweist auf FN204 [...] Marc Weller, The crisis in Kosovo 1989-1999. From the disslution of Yugoslavia to Rambouillet and the outbreak of hostilities, Cambridge 1999. Dieses Werk ist in Englisch und die FN 216 rechtfertigt nicht die fast wörtliche Übernahme.

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130326193352

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