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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 114 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-31 16:12:12 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reuter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 1-14
Quelle: Reuter 2000
Seite(n): 517, Zeilen: 18-21, 23-33, 35-37
[Als die OSZE-]Menschenrechtsabteilung im Dezember 1998 ihr erstes Büro in Pristina eröffnet hatte, war das Echo seitens der Bevölkerung, und zwar nicht nur von den Albanern, sondern auch von den Serben außerordentlich groß. Auf Anordnung ihres amtierenden Vorsitzenden, des norwegischen Außenministers Knut Vollebaek zog sich die KVE am 20. März 1999 aus Kosovo zurück. Der Krieg zwischen der serbischen Armee und der U£K setzte die OSZE-Mitarbeiter Gefahren für Leib und Leben aus, die nicht mehr zu verantworten waren. Die Menschenrechtsabteilung setzte ihre Arbeit im Wesentlichen in Mazedonien und in Albanien fort. Sie unterhielt mehrere Büros und kümmerte sich intensiv um die Menschen in den Flüchtlingslagern, die in beiden Ländern errichtet worden waren. In Skopje errichtete die OSZE eine Datenbasis, um alle Dokumente über Menschenrechtsverletzungen zu katalogisieren. Jedes Opfer wurde befragt, ob es mit der Weitergabe seiner Daten an das Internationale Tribunal in Den Haag einverstanden sei. 238

238 In einer Zusammenfassung wird in dem OSZE-Bericht „KOSOVO/KOSOVA - As seen, As Told“, a.a.O. (Anm. 230) festgestellt: [...]

[Zeilen 18-21]

Als die OSZE-Menschenrechtsabteilung im Dezember 1998 ihr erstes Büro in Prishtina eröffnet hatte, war das Echo von seiten der Bevölkerung - und zwar nicht nur von den Albanern, sondern auch den Serben - außerordentlich stark.

[Zeilen 23-33]

Am 20. März 1999 zog sich die OSZE-Kosovo-Mission auf Anordnung ihres amtierenden Vorsitzenden, des norwegischen Außenministers Knut Vollebaek, aus Kosovo zurück. Der Krieg zwischen der serbischen Armee und der UÇK setzte die OSZE-Mitarbeiter Gefahren für Leib und Leben aus, die nicht mehr zu verantworten waren. Die Menschenrechtsabteilung der OSZE setzte ihre Arbeit im Wesentlichen in der Republik Makedonien und in Albanien fort. Sie unterhielt Büros in den makedonischen Städten Ohrid, Skopje und Gostivar sowie in Tirana und kümmerte sich intensiv um die Menschen in den Flüchtlingslagern, die in beiden Ländern errichtet worden waren. In Skopje errichtete die OSZE eine Datenbasis, um alle Dokumente über Menschenrechtsverletzungen zu indizieren und zu katalogisieren.

[Zeilen 35-37]

Jedes befragte Opfer von Menschenrechtsverletzungen wurde gefragt, ob es mit der Weitergabe seiner Daten an das Internationale Tribunal in Den Haag einverstanden sei.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[2.] Jkr/Fragment 114 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-28 19:37:38 Guckar
Fragment, Gesichtet, Giersch 2000a, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 19-25
Quelle: Giersch 2000a
Seite(n): 505, Zeilen: 17-27
Das oben beschriebene Massaker in Raçak leitete eine Wende in der internationalen Kosovo-Politik ein. Wegen der Verletzung des von Holbrooke ausgehandelten Oktober-Abkommens, dessen Ergebnisse nachträglich vom UN-Sicherheitsrat sanktioniert worden waren 240, hätte die NATO bereits zu diesem Zeitpunkt Luftschläge auslösen können. Die NATO-Generäle Wesley Clark und Klaus Naumann reisten nach Belgrad, um Milošević klarzumachen, dass die „activation order“ immer noch Geltung besaß, doch zeigte sich dieser von den [Prinzipien für eine Kosovo-Konferenz. [sic]241 Der diplomatische Ansatz der EU-Staaten und der militärische Ansatz der USA wurden nun in dem neuen Konzept zusammengefasst.]

240 UN-Sicherheitsresolution 1203 vom 24. Oktober 1998

241 Wolfgang Petritsch/Karl Kaser/Robert Pichler, Kosovo - Kosova. Mythen, Daten, Fakten, Klagenfurt u. a. 1999, S. 264-266, darin ist der Katalog nicht verhandelbarer Prinzipien dokumentiert [sic]

Nach dem Massaker von Reçak, wo serbische Kräfte am 15. Januar 1999 mehr als 40 Albaner töteten, hätte die NATO wegen der Verletzung des Oktober- Abkommens, dessen Ergebnisse nachträglich vom UN-Sicherheitsrat sanktioniert worden waren23, Luftschläge gegen Jugoslawien auslösen können. Die NATO-Generale Wesley Clark und Klaus Naumann reisten nach Belgrad, um Milošević klarzumachen, dass die „activation order“ immer noch Geltung besaß, doch blieb es bei Ermahnungen und Warnungen. Offenbar gegen den Widerstand der USA beschloss die Kontaktgruppe am 22. Januar einen Katalog nicht verhandelbarer Prinzipien für eine Kosovo-Konferenz.24 Der diplomatische Ansatz der EU-Staaten und der militärische Ansatz der USA wurden nun in dem neuen Konzept zusammengefasst, [...]

23 UN S/RES/1203 vom 24. Oktober 1998.

24 Dok. in Petritsch/Kaser/Pichler, S. 264-266.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Man beachte, dass in der Dissertation vor der Fußnote 241 ein unvollständiger Satz steht.

Sichter
(Hindemith), Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130331161152

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