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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 116 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-26 19:11:13 Guckar
Fragment, Gesichtet, Giersch 2000, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 1-7
Quelle: Giersch 2000
Seite(n): 454, Zeilen: 3-11
[Es wurde dabei der Erkenntnis Rechnung getragen, dass] ein Friedensabkommen ohne die UÇK nicht möglich war. Obwohl auch Rugova und andere prominente albanische Politiker nach Rambouillet kamen, gab der junge UÇK-Kommandant Hashim Thaçi in der albanischen Delegation den Ton an. Als drittes bauten die Autonomieverhandlungen zwar auf dem oben dargestellten Hill-Plan auf, der wesentliche Unterschied war aber, dass die politische Autonomie für Kosovo nunmehr von einer NATO-geführten, internationalen Friedenstruppe militärisch überwacht werden sollte. Zweitens waren erstmals Vertreter der albanischen Rebellen in die Delegation einbezogen, eine Anerkennung der Tatsache, dass ein Friedensabkommen ohne die UÇK nicht möglich war. Obwohl auch Rugova und weitere prominente albanische Politiker nach Rambouillet reisten, gab der junge UÇK-Kommandant, Hashim Thaçi, in der albanischen Delegation den Ton an. Drittens bauten die Autonomieverhandlungen zwar auf dem Hill-Plan auf, der wesentliche Unterschied war jedoch, dass die politische Autonomie für Kosovo nunmehr von einer NATO-geführten, internationalen Friedenstruppe militärisch überwacht werden sollte.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[2.] Jkr/Fragment 116 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-28 19:52:56 Guckar
Fragment, Gesichtet, Giersch 2000a, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 7-23
Quelle: Giersch 2000a
Seite(n): 505, 506, Zeilen: 505: 37; 506: 1-16
In der Vorladung der Kontaktgruppe war unter anderem die Rede davon, dass die Konfliktparteien zur Implementierung eines Abkommens eine von der internationalen Gemeinschaft als angemessen betrachtete „internationale Präsenz“ akzeptieren müssten. Die später so umstrittene NATO-geführte KFOR-Friedenstruppe wurde hier zwar, auch mit Rücksicht auf Russland nicht ausdrücklich erwähnt, die Option war aber in der Formulierung enthalten. Der britische Premierminister Tony Blair und der französiche Staatspräsident Jacques Chirac hatten jedenfalls schon die Bereitschaft ihrer Länder erklärt, Friedenstruppen zu stellen. Die Achsenbildung zwischen London und Paris war ganz unverkennbar. Beide Regierungen setzten anscheinend unter Umgehung der deutschen EU-Präsidentschaft den Konferenzort Rambouillet durch und übernahmen gleich die Leitung. Derart in eine Zuschauerrolle gedrängt, erreichte die Bundesregierung wenigstens, dass der bisherige Unterhändler Wolfgang Petritsch die operativen Verhandlungen für die gesamte EU führen sollte.245 Zusammen mit dem US-Botschafter Hill und dem russischen Beauftragten Boris Majorski bildete Petritsch die Verhandlungstroika der Kontaktgruppe.

245 Der EU-Verhandlungsfiihrer hat seine Erinnerungen zur Vorgeschichte und zum Ablauf der Konferenz von Rambouillet in seinem Buch Petritsch/Kaser/Pichler, Kosovo - Kosova, a.a.O. (Anm. 241) festgehalten. Das verhandelte Interimsabkommen ist dort im Anhang abgedruckt; siehe auch: Gunter Hofmann, Wie Deutschland in den Krieg geriet, in: Die Zeit, 12.05.1999

[Seite 505, Zeile 37]

Deutlicher als in den Grundprinzipien war in der Vorladung der Kontakt-

[Seite 506, Zeilen 1-16]

gruppe auch die Rede davon, dass die Konfliktparteien zur Implementierung eines Abkommens eine von der internationalen Gemeinschaft als angemessen betrachtete „internationale Präsenz“ akzeptieren müssten. Die später so umstrittene NATO-geführte Friedenstruppe wurde hier zwar - auch mit Rücksicht auf Russland - nicht ausdrücklich erwähnt, die Option war aber in der Formulierung enthalten. Blair und Chirac hatten jedenfalls schon die Bereitschaft ihrer Länder erklärt, Friedenstruppen zu stellen. Überhaupt war die Achsenbildung zwischen Paris und London in dieser Phase ganz unverkennbar. Die britische und französische Regierung setzten anscheinend unter Umgehung der deutschen EU-Präsidentschaft den Konferenzort Rambouillet durch und übernahmen auch gleich gemeinsam die Leitung. Derart in eine Zuschauerrolle gedrängt, erreichte die Bundesregierung wenigstens, dass der bisherige Unterhändler Petritsch die operativen Verhandlungen für die gesamte EU führen sollte.26 Zusammen mit dem US-Botschafter Hill und dem russischen Beauftragten Boris Majorski bildete Petritsch die Verhandlungstroika der Kontaktgruppe.


26 Gunter Hofmann, Wie Deutschland in den Krieg geriet, Die Zeit 12.5.1999.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[3.] Jkr/Fragment 116 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-21 09:45:57 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 24-30
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 19, 20, Zeilen: 19: 31-33; 20: 1-4
Da die UQK von der serbischen Regierung nach wie vor als Terrororganisation angesehen wurde, war die Delegation unter der Führung von Ministerpräsident Milan Milutinović nicht zu direkten Verhandlungen bereit. Zu diesen kam es kurzfristig, als sich nach einer Woche die amerikanische Außenministerin Albright persönlich einschaltete. Doch auch ab diesem Zeitpunkt wurde hauptsächlich indirekt über die drei Unterhändler verhandelt.246

246 Jens Reuter/Melpomeni Katsaropoulou, Die Konferenz von Rambouillet und die Folgen, in: Südosteuropa, 1999, Nr. 3-4, S. 147-155; Marc Weller, The Rambouillet Conference on Kosovo, in: International Affairs, London, Nr. 2, 1999, S. 211-251

Da diese von der serbischen Regierung nach wie vor als Terrororganisation angesehen wurde, war die Delegation unter Ministerpräsident Milan Milutinovic nicht zu direkten Verhandlungen

[Seite 20]

bereit. Zu diesen kam es kurzfristig, als sich nach einer Woche die amerikanische Außenministerin Albright persönlich einmischte. Doch auch danach wurde hauptsächlich indirekt über die drei Unterhändler Hill (USA), Majorski (Russland) und Petritsch (Europäische Union) verhandelt.57


57 Zum Verlauf der Verhandlungen siehe – neben der Presseberichterstattung – Jens Reuter/Melpomeni Katsaropoulou, Die Konferenz von Rambouillet und die Folgen, in: Südosteuropa, Jg. 48, Nr. 3-4, 1999, S. 147-155; Marc Weller, The Rambouillet Conference on Kosovo, in: International Affairs (London), Jg. 75, Nr. 2, 1999, S. 211-251.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt trotz weitgehend wörtlicher Übernahmen.

Sichter
Agrippina1


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130328195320

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