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Jkr/125

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 125 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-29 17:05:36 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Joetze 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 29-42
Quelle: Joetze 2001
Seite(n): 84, 85, Zeilen: 84: 17-20, 23-28, 35-36; 85: 1-2, 8-11
Rambouillet war nicht von Anfang an ein „Alibi zum Krieg“, wie es von Kritikern vielfach bezeichnet wurde, obwohl es amerikanische Akteure gab, die nicht ungücklich darüber waren, dass ein Abschluss vermieden wurde, nicht zuletzt, um Milošević eine Lektion erteilen zu können. Eine solche Auffassung verkennt jedoch das Wesen von Verhandlungen: Wären die Serben auf den Einsatz einer internationalen Schutztruppe eingegangen, so hätten die Verhandlungen eine schwer beeinflussbare Dynamik erhalten. Auch die Supermacht USA hätte dann den Abschluss nicht mehr verhindern können. Vielfach wurde die Frage erörtert, ob der ultimative Ton der Kontaktgruppe die serbische Seite vom Verhandeln abgeschreckt hat. Die einschlägigen Unterlagen decken eine solche Vermutung nicht, obwohl der Ton tatsächlich rauh war. Die serbische Delegation agierte sehr professionell. Die Belgrader Führung hatte zu einem unbekannten Zeitpunkt, sicher aber Anfang März 1999 die strategische Entscheidung getroffen, dem Einsatz einer internationalen Schutztruppe, der auch unverkennbar [große Chancen bot, keinesfalls zuzustimmen.] [Seite 84, Zeilen 17-20]

Drittens: Rambouillet war nicht »von vornherein ein Alibi zum Krieg«. Vielleicht waren amerikanische Akteure wirklich froh, daß ein Abschluß vermieden wurde, damit Milosevic seine Lektion bekam.

[Seite 84, Zeilen 23-28]

Solche großsprecherischen Äußerungen verkennen das Wesen von Verhandlungen: Wären die Serben auf das Thema der internationalen Garantietruppe eingegangen, so hätten die Verhandlungen eine schwer kontrollierbare Dynamik erhalten. Auch die Supermacht hätte dann den Abschluß nicht mehr verhindern können.

[Seite 84, Zeilen 35-36]

Viertens: Hat der ultimative Ton der Kontaktgruppe Belgrad vom Verhandeln abgeschreckt? Die Unterlagen decken eine sol-

[Seite 85, Zeilen 1-2]

che Vermutung nicht, obwohl der Ton nach außen rauh war. Die jugoslawisch-serbische Delegation agierte hochprofessionell.

[Seite 85, Zeilen 8-11]

Die Belgrader Führung hatte zu einem unbekannten Zeitpunkt, sicher aber ab Anfang März die strategische Entscheidung getroffen, solche Chancen nicht zu ergreifen.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130329170539

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