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Jkr/139

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 139 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-30 13:15:51 Hindemith
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jkr, Pradetto 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 139, Zeilen: 18-33
Quelle: Pradetto 1998
Seite(n): 28-29, Zeilen: 28:19-30.103-108 und 29:2-5
In der Zeit nach dem Kalten Krieg stellte der Kosovo-Konflikt für Moskau und Peking einen Präzedenzfall dar. Während beim ersten Einsatz der Allianz out of area in Bosnien-Herzegowina der Konsens mit Russland gegeben war und Moskau an den Aktivitäten der NATO mitwirkte, ist Kosovo der erste, militärische Einsätze betreffende, Test einer Auseinandersetzung zwischen der NATO und Russland auf der europäischen Bühne über die souveräne Entscheidungskompetenz der Allianz, deren Interessen diesmal deutlich von denen Russlands - und auch Chinas - divergierten. Schon im März 1998 blockierte China eine Deklaration des SR, nachdem dieser von der Bosnien-Kontaktgruppe angerufen worden war, um eine Erklärung zur Kosovo-Krise zu erwirken. Das russische Verteidigungsministerium drohte gar mit einem „neuen Kalten Krieg“ in Europa, sollte die NATO ohne UN-Mandat in Kosovo eingreifen. Das Problem des militärischen Eingreifens der NATO in Kosovo war auch eine Kontroverse über die Abgrenzung von Sphären politischen, sicherheitspolitischen, militärischen und sonstigen Einflusses. Für Russland ging es um die Einhegung der Reichweite der NATO und um die Verteidigung [der eigenen Einwirkungsmöglichkeiten und Machtpositionen in Europa.] [Seite 28]

Kosovo ist auch in dieser Hinsicht der Präzedenzfall in der Zeit nach dem Kalten Krieg. Während beim ersten Einsatz der Allianz out of area in Bosnien-Herzegowina der Konsens mit Rußland gegeben war und Moskau an den Aktivitäten der NATO mitwirkte, ist Kosovo der erste militärische Einsätze anbelangende Test einer Auseinandersetzung zwischen der NATO und Rußland auf der europäischen Bühne über die souveräne Entscheidungskompetenz der Allianz, deren Interessen diesmal deutlich von denen Rußlands – und auch Chinas – divergieren.27 Das Problem Kosovo und militärisches Eingreifen der NATO ist also auch eine Kontroverse über die Abgrenzung von Sphären politischen, sicherheitspolitischen, militärischen und sonstigen Einflusses.

[Seite 29]

Für Rußland geht es um eine Einhegung der Reichweite der NATO und um die Verteidigung der eigenen Einwirkungsmöglichkeiten und Machtpositionen in Europa.


27 Schon im März 1998 blockierte China jedoch eine Deklaration des UN-Sicherheitsrats, nachdem dieser von der Bosnien-Kontaktgruppe angerufen worden war, um eine Erklärung zur Kosovo-Krise zu erwirken. – Das russische Verteidigungsministerium drohte gar mit einem „neuen Kalten Krieg“ in Europa, sollte die NATO ohne UN-Mandat in der südserbischen Provinz eingreifen.

Anmerkungen

Trotz weitgehender Übereinstimmung erfolgt kein Hinweis auf eine wörtliche Übernahme.

Die Quelle wird in der Fußnote 291 am Ende des Abschnitts auf der nächsten Seite genannt, allerdings wird dem Leser keineswegs klar, dass umfangreiche Passagen wörtlich aus ihr entnommen sind. Siehe Jkr/Fragment 140 01

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20130330131615

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