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Jkr/165

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 165 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-22 15:03:13 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 165, Zeilen: 1-7
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 41, Zeilen: 5 ff.
[Der [sic!] weiteren] wichtiges Motiv zum Durchhalten war für sie die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, die nicht zuletzt durch die deutsche Beteiligung an den Luftangriffen wachgerufen wurde. Schließlich hatte sie den serbischen Truppenaufmarsch vom Februar fehlgedeutet, indem sie nicht wahrhaben wollte, dass dieser gegen die gesamte albanische Zivilbevölkerung gerichtet war. Insofern war die NATO nicht auf die Lawine von Vertriebenen und Flüchtlingen, die sich über die Nachbarländer ergoss, vorbereitet.355

355 Klaus Naumann, [sic!] äußerte in einem Interview in DIE WOCHE vom 03. 09. 1999: „Die Vertreibung war eine - wie man das in Fachkreisen nennt - asymmetrische Antwort. Während wir die direkten Antworten Milosevics richtig einschätzten, haben wir in der Kategorie der asymmetrischen Antworten mit Terroranschlägen gerechnet - und dagegen Vorkehrungen getroffen. Aber die Idee, eine ganze Bevölkerung aus dem Land zu treiben - die war unserem Denken so fremd, dass wir nicht darauf gekommen sind.“

Ein wichtiges Motiv zum Durchhalten war für sie die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, die nicht zuletzt durch die deutsche Beteiligung an den Luftangriffen wachgerufen wurde. Zum dritten hatte die NATO, wie schon erwähnt, den Truppenaufmarsch vom Ende Februar nicht als gegen die albanische Zivilbevölkerung gerichtet wahrgenommen. Insofern war sie auf die Lawine von Vertriebenen und Flüchtlingen, die sich seither über die Nachbarländer ergoss, nicht vorbereitet.120

120 Der damalige Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, General Naumann, äußerte in einem Interview in DIE WOCHE vom 3. September 1999, S. 22: ”Die Vertreibung war eine – wie man das in Fachkreisen nennt – asymmetrische Antwort. Während wir die direkten Antworten Milosevics richtig einschätzten, haben wir in der Kategorie der asymmetrischen Antworten mit Terror-Anschlägen gerechnet – und dagegen auch Vorkehrungen getroffen. Aber die Idee, eine ganze Bevölkerung aus dem Land zu treiben – die war unserem Denken so fremd, dass wir nicht darauf gekommen sind.”

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
SleepyHollow02

[2.] Jkr/Fragment 165 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-25 20:14:32 Guckar
Fragment, Gesichtet, Giersch 2000, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 165, Zeilen: 7-18
Quelle: Giersch 2000
Seite(n): 456, Zeilen: 456: 38-40; 457: 1-2, 22-29
Weil es der NATO zunächst nicht gelang,

der serbischen Offensive in Kosovo Einhalt zu gebieten und weil bis heute nicht genau festgestellt werden kann, wie viel die Luftangriffe letztlich dazu beitrugen, dass Milosevic schließlich einer diplomatischen Lösung zustimmte, wird die Anlage und Durchführung der NATO-Luftoperation umstritten bleiben.

Die USA hatten den entscheidenden Anteil an der Operation. Insgesamt wurden etwa 38.000 Einsätze geflogen, 11.000 davon zu eigentlichen Bombenangriffen.356 Die Amerikaner unternahmen 70 Prozent der Unterstützungsflüge, wobei vor allem auf die europäische Abhängigkeit von den US-Lufttankern hinzuweisen ist. Die USA und die Alliierten flogen zwar jeweils etwa die Hälfte der Kampfeinsätze, doch 80 Prozent der Angriffsmunition wurde von US-Jets ausgelöst.


356 Anthony H. Cordesman, The lessons und [sic!] non-lessons of the air und missile campaign in Kosovo, Center for Strategic und International Studies, Washingon D.C. (www.csis.org), 1999, S. 18

Weil es der NATO zunächst nicht gelang, der serbischen Offensive in Kosovo Einhalt zu gebieten, und weil bis heute nicht genau bestimmt werden kann, wieviel die Luftangriffe letztlich dazu beitrugen, dass Milosevic am 3. Juni

[Seite 457]

1999 einer diplomatischen Lösung zustimmte, wird die Anlage und Durchführung der Operation „Allied Force“ außerordentlich umstritten bleiben.[...]

Die Vereinigten Staaten hatten den entscheidenden Anteil an der Operation. Insgesamt wurden etwa 38.000 Einsätze geflogen, 11.000 davon zu eigentlichen Bombenangriffen, etwas mehr als 3000 weitere zur Unterdrückung der jugoslawischen Luftverteidigung.47 Die Amerikaner unternahmen 70 Prozent der Unterstützungsflüge, wobei vor allem auf die europäische Abhängigkeit von den US-Lufttankern hinzuweisen ist. Die USA und die Alliierten flogen zwar jeweils etwa die Hälfte der Kampfeinsätze, doch 80 Prozent der Angriffsmunition wurden von US-Jets ausgelöst.


47 A.a.O., S. 18.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

47 bezieht sich auf die bibliographischen Daten zu CORDESMAN auf S. 456 Anm. 42.

Sichter
Agrippina1


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130325201503

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