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Jkr/171

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 171 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-22 19:49:42 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 171, Zeilen: 1-11
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 44, Zeilen: 11 ff
[Im Falle einer Annahme dieses Planes durch den Sicherheitsrat sollte mit Beginn des jugoslawischen Rückzugs ei-]ne 24-stündige Feuerpause eintreten, die dann auf den Zeitraum des Abzugs ausgedehnt werden könnte. Die Idee Fischers von einem Aussetzen der Luftangriffe stieß innerhalb der NATO zunächst auf erheblichen Widerstand, während die übrigen Punkte übernommen wurden. Die Allianz rückte unter Rücksichtnahme auf die sich andeutenden Verhandlungserfolge Tschernomyrdins auf europäisches Insistieren davon ab, dass die künftige Friedenstruppe für das Kosovo von ihr geführt sein müsse, bestand aber weiterhin auf einen NATO-Kern und ein einheitliches Kommando. Beim Außenministertreffen der G-8-Staatengruppe am 6. Mai konnte schließlich ein Durchbruch erreicht werden. Die Außenminister einigten sich auf die im Fischer-Plan vorgezeichnete gemeinsame Linie.375

375 [...]

Im Falle der Annahme dieses Planes durch den Sicherheitsrat sollte mit Beginn des jugoslawischen Rückzugs eine 24-stündige Feuerpause der NATO eintreten, die dann auf den Zeitraum des Abzugs ausgedehnt werden könnte.

Die Idee Fischers von einem Aussetzen der Luftangriffe stieß innerhalb der NATO auf starken Widerstand, während die übrigen Punkte übernommen wurden. Die Nordatlantische Allianz rückte unter Rücksichtnahme auf die sich andeutenden Verhandlungserfolge Tschernomyrdins auf ihrem Gipfel in Washington auf europäisches Insistieren davon ab, dass die künftige Friedenstruppe für das Kosovo von ihr geführt sein müsse, bestand aber weiterhin auf einem Nato-Kern und einem einheitlichen Kommando. Am 6. Mai einigten sich die Außenminister der G-8-Staatengruppe auf die im Fischer-Plan vorbezeichnete gemeinsame Linie, die daraufhin vom UN-Sicherheitsrat beschlossen werden sollte.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Die FN 375 enthält keinen Quellenverweis, sondern eine Interviewaussage von Johannes Haindl.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[2.] Jkr/Fragment 171 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-28 22:54:53 Guckar
Fragment, Gesichtet, Giersch 2000, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 171, Zeilen: 11-20
Quelle: Giersch 2000
Seite(n): 461, 462, Zeilen: 461: vorletzte Zeile; 462: 1-13
Sie rangen sich zu einer gemeinsamen Erklärung durch, die im Wesentlichen die NATO-Forderungen an Belgrad wiedergab. Es war allerdings nur von der „Stationierung von wirksamen internationalen zivilen und Sicherheitspräsenzen“ die Rede. Weiterhin Uneinigkeit herrschte über die Frage nach der Zusammensetzung und Führung der Sicherheitspräsenz und über den Zeitpunkt der Unterbrechung bzw. Einstellung der Bombardierungen. Ein geschickter Schachzug war die Ernennung des finnischen Staatspräsidenten Martti Ahtisaari zum EU-Unterhändler. Einerseits bestehen zwischen Finnland und Russland traditionell Sonderbeziehungen, zum anderen war Finnland als militärisch neutraler Staat nicht an der NATO-Operation beteiligt. Die Außenminister der sieben führenden Industriestaaten und Russlands einigten sich auf eine Erklärung, die im Wesentlichen die NA-

[Seite 462]

TO-Forderungen an Belgrad wiedergab. Es war allerdings nur vage von der „Stationierung von wirksamen internationalen zivilen und Sicherheitspräsenzen“ die Rede.60 In diesem Formelkompromiss drückte sich Russlands Unwille gegen eine NATO-geführte Friedenstruppe aus, wobei die westlichen Staaten mit dem Zusatz „wirksam“ eine solche implizierten. Neben der Frage nach der Zusammensetzung und Führung der Sicherheitspräsenz bestand noch Uneinigkeit über den Zeitpunkt der Einstellung der NÄTO-Luftangriffe.

Ein geschickter Schachzug war die Bestimmung des finnischen Staatspräsidenten Martti Ahtisaari als EU-Unterhändler. Zum einen bestehen zwischen den Nachbarn Finnland und Russland traditionell Sonderbeziehungen, zum anderen war Finnland als militärisch neutraler Staat nicht an der NATO-Operation beteiligt.


60 S/RES/1244 vom 10. Juni 1999, Anhang 1.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[3.] Jkr/Fragment 171 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-22 20:21:34 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 171, Zeilen: 22-26
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 44, Zeilen: 27ff
Am 17. Mai reiste Bundeskanzler Schröder in seiner Funktion als EU-Ratspräsident nach Helsinki, wo er sich mit Ahtisaari traf, der in den Tagen vorher mit Moskau Sondierungsgespräche geführt hatte, die auf eine von ihm mit Tschernomyrdin gemeinsam vorzunehmende Vermittlungsmission zielten. Schröder sagte Ahtisaari die Unterstützung [der EU für dieses Vorhaben zu] Am 17. Mai reiste der deutsche Bundeskanzler in seiner Funktion als EU-Ratspräsident nach Helsinki, wo er sich mit dem finnischen Staatspräsidenten Martti Ahtisaari traf, der in den vorangegangenen Tagen mit Moskau Sondierungsgespräche geführt hatte, die auf eine von ihm mit Tschernomyrdin gemeinsam vorzunehmende Vermittlungsmission zielten. Schröder sagte Ahtisaari die Unterstützung der EU für dieses Vorhaben zu.131

131 FAZ vom 18. Mai 1999, S. 1.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02


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