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Jkr/180

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 180 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-31 17:42:58 Guckar
Calic 2000, Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 1-3
Quelle: Calic 2000
Seite(n): 523, Zeilen: 19-21, 24-25
[Dies gilt auch und gerade für das Kosovo,] das schon vor Ausbruch des Krieges mit gravierenden sozialen und ökonomischen Problemen zu kämpfen hatte und historisch als eine der ärmsten und rückständigsten Regionen Europas zählt. [Zeilen 19-21]

Dies gilt auch und vor allem für Kosovo, das schon vor Ausbruch des Krieges mit gravierenden sozialen und ökonomischen Problemen zu kämpfen hatte.

[Zeilen 24-25]

Denn die serbische Südprovinz gilt historisch als eine der ärmsten und rückständigsten Regionen Europas.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Die Übernahme beginnt schon auf der Vorseite: Jkr/Fragment_179_33

Sichter
(Hindemith), Guckar

[2.] Jkr/Fragment 180 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-05 17:02:50 Guckar
Fragment, Gesichtet, Hombach 2001, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 5-8, 13-17
Quelle: Hombach 2001
Seite(n): 869, 870, Zeilen: 869: 10-13, 33-34; 870: 2-4, 6-8
[Zeilen 5-8]

Vor dem eben dargestellten Hintergrund wurde am 10. Juni 1999 auf einem Außenministertreffen in Köln der Stabilitätspakt für Südosteuropa beschlossen. 393 Grundlage für den neuen Ansatz zur Lösung der Balkan-Konflikte war der Entwurf der damaligen deutschen Ratspräsidentschaft in der EU.

[Zeilen 13-17]

Er ist integratives Instrument einer sich entwickelnden internationalen „Kultur der Prävention“, wie sie von UN-Generalsekretär Kofi Annan gefordert wird.394 Die Herausforderung liegt nun darin, Konflikte auf friedlichem Wege und im Rahmen von Institutionen und festgelegten Mechanismen zu lösen.


393 Stabilitätspakt für Südosteuropa, in: Internationale Politik, Nr. 8, 1999, S. 120-130

394 Adress by UN-Secretary General Kofi Annan to the Foreign Policy Association, New York, 21 March 2001

[Seite 869, Zeilen 10-13]

Vor diesem Hintergrund konzipierte im Frühjahr 1999 die internationale Gemeinschaft auf der Grundlage eines Entwurfes der damaligen deutschen Ratspräsidentschaft in der EU einen neuen Ansatz zur Lösung der Balkan-Konflikte.

[Seite 869, Zeilen 33-34]

Vor diesem Hintergrund wurde am 10. Juni 1999 auf einem Außenministertreffen in Köln der Stabilitätspakt für Südosteuropa beschlossen.

[Seite 870, Zeilen 2-4]

Er ist Instrument einer sich entwickelnden "Kultur der Prävention", wie sie von VN-Generalsekretär Annan gefordert wird.3

[Seite 870, 6-8]

Die Herausforderung liegt nun darin, Konflikte auf friedliche Art und Weise und im Rahmen von Institutionen und festgelegten Mechanismen zu lösen.


3 Address by UN-Secretary General Annan to the Foreign Policy Association, New York, 21 March 2001 (http://www.un.org/ News/Press/docs/2001/ sgsm7747.doc.htm).

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[3.] Jkr/Fragment 180 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-05 12:26:45 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 8-11
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 49, 50, Zeilen: 49: 27-31; 50: 1
Vor dem eben dargestellten Hintergrund wurde am 10. Juni 1999 auf einem Außenministertreffen in Köln der Stabilitätspakt für Südosteuropa beschlossen. 393 Grundlage für den neuen Ansatz zur Lösung der Balkan-Konflikte war der Entwurf der damaligen deutschen Ratspräsidentschaft in der EU. Er zielt darauf ab, die bisher vor allem bilaterale und reaktive Politik der EU in einen umfassenden Ansatz zu integrieren, um nunmehr präventiv die regionalen Konflikte an der Wurzel anzugehen.

393 Stabilitätspakt für Südosteuropa, in: Internationale Politik, Nr. 8, 1999, S. 120-130

Unmittelbar vor dem Ende der Kriege wurde am 10. Juni 1999 der „Stabilitätspakt für Südosteuropa“ auf einer Außenministerkonferenz in Köln beschlossen.144 Er geht wesentlich auf eine Initiative des deutschen Außenministers vom 8. April 1999 zurück, mit der dieser versuchte, die – bisher vor allem bilaterale und reaktive Politik der EU – in einen umfassenden Ansatz zu integrieren, um nunmehr präventiv die regionalen Konflikte

[Seite 50]

an der Wurzel anzugehen.145


144 Stabilitätspakt für Südosteuropa, in: Internationale Politik, Jg. 54, Nr. 8, 1999, S. 120-130.

145 Die ursprünglichen deutschen Entwürfe finden sich unter http://www.auswaertiges-amt.de.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt, trotz teilweise wörtlicher Übernahmen.

Die ersten zwei Sätze (Zeilen 5-8, nicht mitgezählt) sind wohl aus einer anderen Quelle übernommen ( siehe Jkr/Fragment 180 05), werden aber hier auch dokumentiert, da die Fußnote 393 hier übereinstimmt. Die Übernahme aus Meyer Schlotterer setzt sich weiter unten auf der Seite fort, im Text der Quelle schließt sich dieses Fragment direkt an: Jkr/Fragment 180 17

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[4.] Jkr/Fragment 180 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-22 15:13:21 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Meyer Schlotter 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 17-29
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 50, 51, Zeilen: 50: 1-5; 51: 8-14, 17-19
Als Ursachen für den krisenhaften Dauerzustand werden die ungelöste [sic!] Grenz- und Minderheitenfragen, wirtschaftliche Rückständigkeit, große Gewaltbereitschaft und geringe Akzeptanz von Mechanismen friedlicher Konfliktregelung sowie unterentwickelte Strukturen regionaler Kooperation benannt. Die Zielvorstellung einer demokratischen Friedenszone in Südosteuropa ist nicht umstritten, der Weg dorthin jedoch mit Schwierigkeiten gepflastert. Übergangsphasen zur Demokratie sind nie lineare Prozesse ohne Rückfälle. Sie sind oft von Gewalt geprägt, nach innen und nach außen. Um die hindernden Einflussgrößen einzudämmen und um jene Kräfte zu fordern, die bereit sind, sich demokratischen Spielregeln zu unterwerfen, kann das Engagement von dritten Parteien hilfreich sein, wenn diese glaubwürdig und überzeugend auftreten.395 Die Rolle der EU ist deshalb für den angestrebten Wandel von größter Bedeutung.

395 Barbara F. Walter, Designing Transitions from Civil War. Demobilization, Democratization and Commitments to Peace, in: International Security, 24/1, Summer 1999, S. 127-155

Als Ursachen für den krisenhaften Dauerzustand werden benannt: ungelöste Grenz- und Minderheitenfragen, wirtschaftliche Rückständigkeit, große Defizite bei der Demokratisierung und beim Aufbau ziviler Gesellschaften, hohe Gewaltbereitschaft und geringe Akzeptanz von Mechanismen friedlicher Konfliktregelung sowie unterentwickelte Strukturen regionaler Kooperation.

[Seite 51]

Die Zielvorstellung einer demokratischen Friedenszone in Südosteuropa ist nicht umstritten, der Weg dorthin ist jedoch dornig. Übergangsphasen zur Demokratie sind keineswegs lineare Prozesse ohne Rückfälle. Sie sind oft von Gewalt geprägt, nach innen und nach außen. Um diese retardierenden Momente einzudämmen und jene Kräfte zu fördern, die bereit sind, sich auf demokratische Spielregeln einzulassen, kann das Engagement von dritten Parteien hilfreich sein, wenn diese glaubwürdig und überzeugend auftreten.148 [...] Obwohl die OSZE die Schirmherrschaft insgesamt übernommen hat, ist die EU für den angestrebten Wandel von größerer Bedeutung.



148 Siehe hierzu Barbara F. Walter, Designing Transitions from Civil War. Demobilization, Democratization, and Commitments to Peace, in: International Security, Jg. 24, Nr. 1, Summer 1999, S. 127-155.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130405170452

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