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Jkr/202

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 202 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-05 19:52:16 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Jkr, NZZ 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 202, Zeilen: 1-12
Quelle: NZZ 2003
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[Er] wies daraufhin, dass Belgrad seiner Ansicht nach alle Verpflichtungen der UN-Resolution 1244 erfüllt habe und es nunmehr darum gehe, die Rückkehr der serbischen Flüchtlinge zu organisieren und das Schicksal der Vermissten aufzuklären. Es gehe darum, den Menschen im Kosovo ein normales Leben zu ermöglichen. Ibrahim Rugova forderte hingegen von der internationalen Gemeinschaft mit Nachdruck die baldige Anerkennung der staatlichen Unabhängigkeit Kosovos, die seiner Ansicht nach de facto bereits bestehe. Der Präsident des kosovarischen Parlaments, Nexhat Daci, sprach in Bezug auf die Unabhängigkeit von einem nicht mehr umkehrbaren Prozess. Er fügte hinzu, dass Kosovo über Mittel verfüge, um Serbien bei seiner Integration in Europa zu behindern. Im Rahmen eines unabhängigen Kosovo könnten die praktischen Fragen schneller gelöst werden, argumentierte er. Belgrad, so sagte Zivkovic, habe sämtliche Verpflichtungen der Uno-Resolution 1244 erfüllt; nunmehr gehe es um die Rückkehr der serbischen Flüchtlinge und die Aufklärung des Schicksals der Vermissten. Zivkovic bezeichnete diese Punkte als «politische Fragen par excellence» und spielte damit indirekt auf die Weigerung Belgrads an, über den Status der Provinz im Rahmen der Kosovo- Gespräche zu verhandeln. Die Statusfrage, so Zivkovic, sei eine politisch sehr gefährliche Angelegenheit, die jetzt nicht aufgeworfen werden dürfe. Im Moment müsse es darum gehen, den Menschen in Kosovo ein normales Leben zu ermöglichen.

Vage albanische Drohungen

Ibrahim Rugova forderte hingegen von der internationalen Gemeinschaft mit Nachdruck die baldige Anerkennung der staatlichen Unabhängigkeit Kosovos, die seiner Ansicht nach de facto bereits besteht. Belgrad müsse endlich die neue Realität in Kosovo anerkennen, sagte Rugova. Im Rahmen eines unabhängigen Kosovo könnten auch die praktischen Fragen rascher gelöst werden, argumentierte er. Der Präsident des Parlaments von Kosovo, Nexhat Daci, ein Parteikollege Rugovas, sprach in Bezug auf die Unabhängigkeit Kosovos von einem nicht mehr umkehrbaren Prozess. Die politische Führung der Provinz sei bereit, jeden demokratisch vertretbaren Preis im Hinblick auf die Erlangung der Unabhängigkeit zu zahlen. Mit einem drohenden Unterton fügte er vage hinzu, dass Kosovo über die «physischen, politischen, psychologischen und finanziellen Mittel» verfüge, um Serbien unter Druck zu setzen und es bei seiner Integration in Europa zu behindern.

Anmerkungen

Fortgesetzte Textübernahme von Seite 201.

Sichter
(Hood), WiseWoman

[2.] Jkr/Fragment 202 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-19 15:13:13 Guckar
Cyrus 2003, Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 202, Zeilen: 16-27
Quelle: Cyrus 2003
Seite(n): 12-13, Zeilen: 12: 33-42; 13: 1-5
Nicht zuletzt wegen der Rückkehr zur Realität sind die Ergebnisse des Gipfeltreffens von Thessaloniki in der veröffentlichten Meinung überwiegend positiv bewertet worden. Schon vor dem Zusammentreffen war klar, dass Südosteuropa keine neuen Strategien und Programme braucht, sondern eine konsequente Implementierung der festgelegten Maßnahmen. Alle Beteiligten sollten jede Anstrengung unternehmen, die Ergebnisse von Thessaloniki umzusetzen und die vereinbarten Instrumente voll zum Einsatz zu bringen.433 Schwerpunkt der italienischen EU-Präsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2003 ist es, diesen Prozess voranzutreiben. Bereits im Dezember 2003 ist im Rahmen eines verstärkten politischen Dialogs ein Treffen auf Außenminister-Ebene geplant. Es wird auch ein Folgetreffen der Justiz- und Innenminister zu der 2002 abgehaltenen Londoner Konferenz gegen die organisierte Kriminalität geben. Die Staaten [der Region werden auf der Grundlage erster Berichte über die Implementierung der damals eingegangenen Verpflichtungen mit Unterstützung der Kommission Aktionspläne zu einigen vorrangigen Bereichen entwickeln.]

433 Altmann, Der Gipfel EU-Westliche Balkanstaaten, a.a.O. (Anm. 430): „[...]“

[Seite 12, Zeilen 33-42]

Alles in allem bewerte ich trotz oder gerade wegen der Rückkehr zur Realität die Ergebnisse des Gipfeltreffens von Thessaloniki positiv.

Viel Raum für neue große Würfe sehe ich auf absehbare Zeit nicht. Südosteuropa braucht keine neuen Strategien, sondern konsequente Implementierung. Jetzt sollten alle Beteiligten jede Anstrengung unternehmen, die Ergebnisse von Thessaloniki umzusetzen und die vereinbarten Instrumente und Maßnahmen voll zum Einsatz zu bringen. Schwerpunkt der italienischen EU-Präsidentschaft wird deshalb sein, diesen Prozess voranzutreiben. Bereits im Dezember 2003 ist im Rahmen eines verstärkten politischen Dialogs ein Treffen auf Außenminister-Ebene geplant. Im November 2003 wird es zu einem Treffen der Justiz- und Innenminister kommen, das dem Follow-up

[Seite 13, Zeilen 1-5]

der Londoner Konferenz gegen das organisierte Verbrechen im Jahre 2002 dienen soll. Die Staaten der Region werden auf der Grundlage erster Berichte über die Implementierung der seinerzeit eingegangenen Verpflichtungen mit Unterstützung der Kommission Aktionspläne zu einigen prioritären Bereichen entwickeln, die auf dem Ministertreffen verabschiedet werden sollen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. In der Fußnote 433 wird Altmann wörtlich zitiert, jedoch erolgt auch dort kein Hinweis auf Cyrus. Die Textübereinstimmungen setzen sich auf der Folgeseite weiter fort.

Sichter
Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130419151331

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