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Jkr/210

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 210 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-17 18:55:51 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reinhardt 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 210, Zeilen: 1-9
Quelle: Reinhardt 2002
Seite(n): 66, 67, Zeilen: 66:1-7; 67:3-6
[Sie] sehen für sich und ihre Familien keinerlei Perspektiven, denn ohne enorme internationale Finanzhilfe in Milliardenhöhe wird eine Wiederaufnahme der Arbeit auf lange Sicht nicht möglich sein. Der Frust in der Bevölkerung beiderseits des Ibar ist dementsprechend groß und trägt zu der insgesamt angespannten Situation bei.

Die Strategie der französischen KFOR-Brigade war von Anfang an darauf ausgerichtet, die streitenden Parteien beiderseits des Flusses räumlich weitgehend zu trennen und im Norden durch starke militärische Präsenz dafür zu sorgen, dass jede Gewaltanwendung möglichst frühzeitig unterdrückt werden konnte.

[Seite 66]

Die früheren Mitarbeiter und deren Familien in Mitrovica sind zur Arbeitslosigkeit und zu der ganzen damit verbundenen Hoffnungslosigkeit verurteilt. Ohne ganz enorme Investitionen von Milliarden-Beträgen wird eine Wiederaufnahme der Arbeit auf lange Sicht nicht möglich sein. Der Frust in der Bevölkerung beiderseits des Ibar-Flusses ist offenkundig, und das ist auch verständlich.

[Seite 67]

Cuches Strategie war, die streitenden Parteien beiderseits des Flusses räumlich weitestgehend zu trennen und im Norden durch starke militärische Präsenz dafür zu sorgen, daß jede Gewaltanwendung frühzeitig unterdrückt werden konnte.

Anmerkungen

Inhaltlich identisch mit großen wörtlichen Übereinstimmungen. Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Bruno Cuche leitete als Brigadegeneral das französische KFOR-Kontingent im Kosovo.

Sichter
(Graf Isolan), Hood

[2.] Jkr/Fragment 210 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-20 08:31:58 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reinhardt 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 210, Zeilen: 12-27
Quelle: Reinhardt 2002
Seite(n): 370, 371, 372, Zeilen: 370: 5, 9-12, 15-22; 371: 26-29; 372: 26-31
Er ereignete sich am 4. Februar 2000, als die Situation außer Kontrolle geraten war und sich Serben und Albaner im Nordteil der Stadt bekämpften. Serben haben wegen eines zunächst nichtigen Anlasses in einer Bar Albaner angegriffen, die massiv zurückschlugen. Der gesamte Frust der Bevölkerung entlud sich in Hass und Gewalt. Nachdem die UNMIK-Polizei nicht mehr in der Lage war, die Situation in den Griff zu bekommen, hatten auch die französischen KFOR-Soldaten alle Mühe, die Streitparteien zu trennen und die Kontrolle zurück zu gewinnen. Es bestand die Gefahr, dass die Albaner, die aus ihrem Frust über den Stillstand in der Stadt keinen Hehl machten, die Lage auszunutzen versuchten, um ihrerseits loszuschlagen. Albanische Hardliner hatten bereits angekündigt, dass sie in Mitrovica die Dinge selbst in die Hand nehmen wollten, wenn UNMIK und KFOR nicht genug tun würden, um die Teilung zu überwinden. Mit gezielten Maßnahmen wie einer nächtlichen Ausgangssperre, der Bildung von Sicherheitszonen beiderseits des Ibar und einer deutlich verstärkten Truppenpräsenz gelang des schließlich, die Lage zu beruhigen. [Seite 370, Zeile 5]

Freitag, der 4. Februar 2000;

[Seite 370, Zeilen 9-12]

Die Situation ist außer Kontrolle geraten, Serben und Albaner bekämpfen sich im Nordteil der Stadt. Ich ordne sofort eine Ausgangssperre an und eine „Sicherungszone“ entlang des Ibar-Flusses beiderseits der Brücken, [...]

[Seite 370, Zeilen 15-22]

Serben haben wegen eines zunächst nichtigen Anlasses in der Bar „Bel Ami“ Albaner angegriffen, die sofort zurückgeschlagen haben. Der gesamte Frust der Bevölkerung entlädt sich in Haß und Gewalt. Die UNMIK-Polizei ist nicht mehr Herr der Lage, die neuen französischen Soldaten haben erhebliche Zeit gebraucht, sich in der ihnen noch weitgehend unbekannten Stadt bei Nacht zurechtzufinden und die Kontrolle zurückzugewinnen.

[Seite 371, Zeilen 26-29]

Bernard Kouchner und ich stellen die Maßnahmen der Ausgangssperre und der verstärkten militärischen Präsenz, aber auch der nur für kurze Zeit vor gesehenen massiven Personenkontrolle auf den beiden Brücken dar, [...]

[Seite 372, Zeilen 26-31]

Die Albaner, die aus ihrem Frust über den Stillstand in der Stadt keinen Hehl machen, werden die psychologische Lage nutzen, nun ihrerseits zuzuschlagen. Die albanischen Hardliner haben ja wieder und wieder angekündigt, daß sie in Mitrovica die Dinge selbst in die Hand nehmen wollen, wenn UNMIK und KFOR nicht genug tun, um die De-facto-Teilung zu überwinden.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), JustusHaberer, (Graf Isolan), Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130424133417

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