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Jkr/254

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 254 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-24 14:39:08 Graf Isolan
Deutsche Welle 2003, Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 254, Zeilen: 1-22
Quelle: Deutsche Welle 2003
Seite(n): 47, Zeilen: 9ff
Nach den UNMIK-Statistiken544 machen die Exporte weniger als 10 Prozent aller Waren und Dienstleistungen aus, die Kosovo importiert. Eine der größten Herausforderungen für die kosovarische Gesellschaft bleibt der Anschluss an die ausländischen, insbesondere die regionalen Märkte in Südosteuropa.545 Die Kaufkraft des einheimischen Marktes ist nicht in der Lage, das Wirtschaftswachstum ausreichend zu fördern. Hinzu kommt, dass die Produktionskapazitäten der wenigen Betriebe, die als Endproduzenten tätig sind, auf die Bedürfnisse des ehemaligen Jugoslawien ausgerichtet waren. Das Wegbrechen des jugoslawischen Marktes führte dazu, dass viele Unternehmen ihre Produktion drastisch herunterfahren mussten. Aus all diesen Gründen ist die Anbindung an die ausländischen Märkte von entscheidender Bedeutung für die kosovarische Wirtschaft. Diese Anbindung kann ohne regionale Integration keine Fortschritte erzielen. Kosovo verfügt über keinen direkten Zugang zum Meer, muss sich also hinsichtlich der Transitwege mit den Nachbarländern arrangieren. Aber auch hier gibt es Schwierigkeiten. Kosovo hat es sich zum Ziel gesetzt, dem vom Stabilitätspakt initiierten „Memorandum of Understanding“ beizutreten, das die Schaffung einer Freihandelszone zwischen den Ländern der Region anstrebt. Während die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zum Nachbarn Albanien enorme Investitionen in die Infrastruktur erfordern, wird sich die Unterzeichnung von bilateralen Freihandelsabkommen mit Serbien oder Mazedonien kurzfristig realisieren lassen.

544 www.unmikonline.org

545 [...]

Nach den neuesten UNMIK-Statistiken machen die Exporte weniger als zehn Prozent der Waren und Diensleistungen aus, die Kosovo importiert. Das meiste Geld wird auch nicht im Land selbst erwirtschaftet, sondern kommt aus der Diaspora. Eine der größten Herausforderungen für die kosovarische Gesellschaft bleibt der Anschluss an die regionalen Märkte in Südosteuropa. Die Kaufkraft des einheimischen Marktes ist nicht in der Lage, das Wirtschaftswachstum ausreichend zu fördern. Außerdem handelt es sich - abgesehen von dem maroden Zustand meisten Unternehmen - um Zulieferungsbetriebe. Hinzu kommt, dass die Produktionskapazitäten der wenigen Betriebe, die als Endproduzenten auftreten wie z.B. der Medikamentenhersteller Farmakos, auf die Bedürfnisse des ehemaligen Jugoslawiens ausgerichtet waren. Das Wegbrechen dieses jugoslawischen Marktes führte schließlich dazu, dass Farmakos gezwungen war, seine Produktion drastisch herunterzufahren.

Aus all diesen Gründen ist die Anbindung an die ausländischen Märkten von entscheidender Bedeutung für die kosovarische Wirtschaft. Diese Anbindung kann ohne regionale Integration keine Fortschritte erzielen. Kosovo verfügt über keinen direkten Zugang zum Meer, braucht also die Nachbarländer als Transitweg. Aber auch hier gibt es Schwierigkeiten. Kosovo hat es sich zum Ziel gesetzt, dem vom Stabilitätspakt initiierten „Memorandum of Understanding“ beizutreten, das die Schaffung einer Freihandelszone zwischen den Ländern der Region anstrebt. Während die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu Albanien sicherlich enorme Investitionen in die Infrastruktur erfordern, wird sich die Unterzeichnung eines bilateralen Freihandelsabkommens mit Serbien oder Mazedonien aufgrund der politischen Situation sicher als langwierig erweisen.

Anmerkungen

Übernahme ohne Kennzeichnung.

Auch Fußnote 545 dient nicht zur Klärung der Urheberschaft der Aussagen dieses Abschnittes.

Der Autor dieses Abschnitts der Quelle ist Pandeli Pani.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Jkr/Fragment 254 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-11 18:10:10 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 254, Zeilen: 28-33
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 8, Zeilen: li. Spalte: 9-31
Die Entwicklung auf dem Finanzsektor ist ebenfalls positiv. Die 1999 eingeführte „Bank and Payments Authority of Kosovo“ (BPK) hat sieben Banken eine Lizenz erteilt und 13 weitere Kreditinstitute für Kleinkredite registriert. In den letzten Jahren wurden 50.000 Neugründungen von kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen. Diese Unternehmen leisten einen wertvollen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung im Kosovo. Etwa 90 Prozent dieser [Unternehmen haben jedoch nur bis zu vier Beschäftigte und sind hauptsächlich im Handels- und Dienstleistungssektor tätig. Trotzdem beschäftigen sie, zusammen

mit den etwa 300 staatseigenen Betrieben 160.000 Menschen. Sie tragen dadurch zum Abbau der nach wie vor hohen Zahl der Arbeitslosen bei.546]

Die Entwicklungen des Finanzsektors sind ebenfalls positiv. Die „Banking and Payment Authoriy“(BPA), Ende 1999 eingeführt, hat sieben Banken eine Lizenz erteilt und 13 weitere Kreditinstitute für Kleinkredite registriert.

Bis Ende 2001 wurden alles in allem 40.942 private Unternehmen registriert, wodurch die kleinen und mittleren Unternehmen (SME) der am meisten florierende Teil der Wirtschaft des Kosovo wurde. 36.754 von diesen haben jedoch bis zu vier Beschäftigte und arbeiten hauptsächlich im Handels- und Dienstleistungssektor. Trotzdem beschäftigen sie, zusammen mit den 350 staatseigenen Betrieben, fast 161.000 Menschen. Dadurch reduzieren sie die außerordentlich hohe Zahl der Arbeitslosen.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Fortsetzung auf der Folgeseite.

Sichter
Guckar

[1.] Jkr/Fragment 254 104
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-12 21:28:33 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vetter 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 254, Zeilen: 104-108
Quelle: Vetter 2003
Seite(n): 78, Zeilen: 27-32
545 Die Anbindung an ausländische Märkte wird auch durch die ungeklärte Staatlichkeitsfrage blockiert. Insbesondere die Beteiligung am regionalen Marktgeschehen wäre für die kosovarische Wirtschaft besonders wichtig, weil die geringe Kaufkraft des einheimischen Marktes nicht dafür ausreicht, das Wirtschaftswachstum nachhaltig zu fördern. So wäre es sehr wichtig, Kosovos frühere Rolle als Stromexporteur wieder zu aktivieren. Die mangelnde Staatlichkeit blockiert auch die Anbindung an ausländische Märkte, die für die kosovarische Wirtschaft so wichtig ist, weil die geringe Kaufkraft des einheimischen Marktes nicht dafür ausreicht, das Wirtschaftswachstum nachhaltig zu fördern. So wäre es sehr wichtig, Kosovos frühere Rolle aus [sic] Stromexporteur zu reaktivieren.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130411181355

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