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Jkr/257

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 257 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-09 22:16:40 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 257, Zeilen: 1-22
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 8-9, Zeilen: 8: 3. Spalte unten; 9: 1. Spalte: 1ff, 2. Spalte 1ff
[Heute] findet nur noch die Hälfte der Arbeiter dort eine Anstellung. Die Gründe für diese Entwicklung sind komplex. Gemäß der UN-Resolution 1244 ist die UNMIK für die Verwaltung der Betriebe verantwortlich. Bis 2002 hielt sich UNMIK mit der Initiierung von Privatisierungsprogrammen zurück. Dabei wurde eine Art Ersatz, das so genannte Kommerzialisierungsprogramm mit dem Ziel geschaffen, die staatseigenen Betriebe zu befähigen, im Rahmen einer Marktwirtschaft fortzubestehen. Durch einen Angebotsprozess wurde der private Sektor ermutigt, die Betriebe auf einer langfristigen Vertragsbasis zu übernehmen. Ein solches Angebot muss einen Investitions-, einen Beschäftigungsund einen Umweltplan umfassen. Darüber hinaus wird der Nachweis für Business- und Regionalerfahrung verlangt. Das Kommerzialisierungsprogramm brachte Ressourcen und die Beteiligung des privaten Sektors in die Staatsbetriebe. Die ersten Ergebnisse zeigten jedoch, dass diese Leasingverträge, speziell für ausländische Investoren, nicht besonders attraktiv sind.

Mit der Entscheidung zur Gründung der KTA wurde ein neues Privatisierungsmodell auf den Weg gebracht. Bestimmungsgemäß hat die KTA die Verantwortung, die staatseigenen Unternehmen zu verwalten. Sie regelt den Besitz der Wirtschaftsgüter im Kosovo und ist bemächtigt, diese zu privatisieren. Im Aufsichtsrat der KTA sitzen drei Kosovaren, wobei einer davon ein Serbe ist, und drei UNMIK-Vertreter. Die Zuständigkeit der KTA umfasst neben der Verwaltung der Staatsbetriebe die Transformation der Betriebe in Aktiengesellschaften und die Reorganisation zahlungsunfähiger Betriebe.

Heute, im Jahre 2002, sind manche gar nicht mehr in Betrieb. Nur noch 30.000 Arbeiter finden dort eine Anstellung. Die Gründe für die Entwicklung sind komplex; dazu gehören ungelöste Eigentumsfragen, die ein Schlüsselproblem für die schnellstmögliche Privatisierung darstellen. Gemäß Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates ist UNMIK für die Verwaltung der Betriebe verantwortlich. Aber bis 2002 hielt sich UNMIK bei der Initiierung von Privatisierungsprogrammen zurück. Dafür wurde eine Art

[Seite 9]

Ersatz, das so genannte Kommerzialisierungsprogramm geschaffen, mit dem Ziel, die staatseigenen Betriebe zu befähigen, im Rahmen einer Marktwirtschaft zu funktionieren. Durch einen Angebotsprozess wurde der private Sektor ermutigt, die Betriebe auf einer langfristigen Vertragsbasis zu übernehmen. Ein Angebot muss fünf Bereiche abdecken: Investitionsplan, Beschäftigungsplan, Umweltplan, Business- und Regionalerfahrung und Konzessionskosten. Das Kommerzialisierungsprogramm, das immer noch in Kraft ist, brachte Ressourcen und die Beteiligung des privaten Sektors in die Betriebe. Die ersten Ergebnisse zeigten jedoch, daß diese Leasingverträge, speziell für ausländische Investoren, nicht sehr attraktiv sind.

Schließlich bereitete die UNMIK im Jahre 2001 den Weg für eine wirkliche Privatisierung, indem sie die Entscheidung traf, die „Kosovo Trust Agency“ zu gründen. Am 17. April überreichte SRSG Steiner der Regierung den Entwurf für eine entsprechende Verordnung über die Gründung der KTA.

Bestimmungsgemäß wird die KTA die Verantwortung haben, die staatseigenen Unternehmen zu verwalten. Das heißt, dass die KTA zukünftig den Besitz der Wirtschaftsgüter im Kosovo regelt und bemächtigt ist, diese Wirtschaftsgüter zu privatisieren. Die KTA wird einen Aufsichtsrat einberufen, in dem drei Kosovaren (einer davon ein Serbe) und drei Vertreter von UNMIK sitzen. Das Privatisierungsprogramm, zusammen mit einem Gesetz über Privatisierung, wird ein Hauptbestandteil für das Konzept eines anhaltenden Wirtschaftsaufschwunges im Kosovo sein. Der Handlungsspielraum der KTA umfaßt die Verwaltung der staatseigenen Betriebe im Interesse der UNMIK sowie die Transformation der Betriebe in Aktiengesellschaften, bis hin zur Reorganisation zahlungsunfähiger Betriebe.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Hindemith

[2.] Jkr/Fragment 257 31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-09 22:24:07 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Jkr, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 257, Zeilen: 31-39
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 9, Zeilen: 2. spalte: 10ff
Des Weiteren kann die KTA auf die „spin-off-Methode“ zurückgreifen, welche Aktien oder Teile des Kapitals zur Seite legt, bis die Eigentumsfrage geklärt ist. Die Privatisierung wird durch „spin-offs“ und durch freiwillige Auflösung betrieben, wobei die „spin-off-Methode“ zur Anwendung kommen kann, wenn ein Investor bereit steht. Dann können Wirtschaftsgüter der staatseigenen Betriebe in neue Tochterunternehmen überführt werden, um dann später an den Investor verkauft zu werden. Die Betriebe bleiben Teilhaber des neuen Unternehmens. Findet sich jedoch kein Investor, so wird die zweite Option, die freiwillige Auflösung, gewählt. In diesem Fall werden die Güter über eine Auktion an die Pri- [vatwirtschaft verkauft.] Des weiteren kann die KTA auf die „spinoff- Methode“ zurückgreifen, welche Aktien oder Teile des Kapitals zur Seite legt, bis die Eigentumsfragen geklärt sind. Die Privatisierung wird durch „spinoffs“ und durch freiwillige Auflösung betrieben, wobei die „spin-off-Methode“ möglich wird, wenn ein Investor bereit steht. Dann können Wirtschaftsgüter der staatseigenen Betriebe in neue Tochterunternehmen überführt werden, um dann später an den Investor verkauft zu werden. Die Betriebe bleiben Teilhaber des neuen Unternehmens. Wenn jedoch kein Investor bereit steht, dann muß die zweite Option, die freiwillige Auflösung, gewählt werden. In diesem Fall werden die Güter über eine Auktion an die Privatwirtschaft verkauft.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Fortsetzung auf der Folgeseite.

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20130409222959

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