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Jkr/263

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 263 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-12 21:14:20 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vetter 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 263, Zeilen: 2-10
Quelle: Vetter 2003
Seite(n): 66, Zeilen: 8-16
Betrachtet man Entwicklung seit dem Krieg 1999, so stellt sich zwangläufig die Frage, ob die von der internationalen Staatengemeinschaft bisher gegenüber dem Kosovo verfolgte Konzeption weiter beibehalten werden kann. Ein wesentlicher Aspekt dieser Konzeption besteht darin, die Frage nach dem künftigen völkerrechtlichen Status erst dann beantworten zu wollen, wenn die rechtsstaatliche Fundierung des Gemeinwesens, das Funktionieren der demokratischen Institutionen, die gegenseitige Toleranz der verschiedenen Volksgruppen und die marktwirtschaftliche Substanz der Volkswirtschaft eine bestimmte Qualität erreicht haben. Das Auftreten einer Delegation Kosovos beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in Thessaloniki im Juni, [...] sind einer guter Anlaß, eine Bilanz der Entwicklung seit dem Krieg von 1999 zu ziehen. Eine solche Bilanz führt zu der Frage, ob die von der internationalen Staatengemeinschaft bis dato gegenüber Kosovo verfolgte Konzeption noch sinnvoll ist. Ein wesentlicher Aspekt dieser Konzeption besteht darin, die Frage nach dem künftigen völkerrechtlichen Status der Provinz erst dann beantworten zu wollen, wenn das Funktionieren der demokratischen Institutionen, die rechtstaatliche Fundierung des Gemeinwesens, die gegenseitige Toleranz der verschiedenen Volksgruppen und die marktwirtschaftliche Substanz der Volkswirtschaft eine bestimmte Qualität erreicht haben.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

[2.] Jkr/Fragment 263 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-12 21:21:14 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vetter 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 263, Zeilen: 28-41
Quelle: Vetter 2003
Seite(n): 78, Zeilen: 6-16, 19-22
Offenbar spüren sie, dass der Transferprozess nicht mehr mit der politischen Entwicklung konform geht. Das Konzept „Standard vor Status“ droht kontraproduktiv zu werden. So stellte Steiner im April 2003 ernüchtert fest: „Ohne Zweifel haben die zentrifugalen Kräfte in diesem Jahr zugenommen.“ Eine Reihe von Problempunkten haben sich ergeben, die mit den bisherigen Konzeptionen allein nicht mehr bewältigt werden können. UNMIK hat sich zunehmend zu einem Fremdkörper in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Der bürokratisierte Apparat ist oft nicht in der Lage, schnell und flexibel zu reagieren. Korruption, Vetternwirtschaft und mitunter rassistische Verhaltensweisen von Ausländern gegenüber Albanern sorgen für zusätzlichen Konfliktstoff. Hemmend wirkt das Offenhalten der Statusfrage vor allem bei der Bewältigung der großen ökonomischen Probleme. Ausländische Investoren halten sich fern, solange der staatlich-politische Rahmen für ihr Engagement und damit auch die [Sicherheit ihrer Investitionen nicht gewährleistet sind.] [Zeilen 6-16]

Offenbar spürt er, daß der Transferprozeß nicht mit der politischen Entwicklung konform geht. Das Konzept "standards before status", sollte es unter seinem Nachfolger weiter Anwendung finden, droht kontraproduktiv zu werden. Schon im April stellte Steiner fest: "Ohne Zweifel haben die zentrifugalen Kräfte in diesem Jahr zugenommen."52 Verschiedene Gefahren türmen sich auf, die mit dem bisherigen Konzept allein nicht bewältigt werden können.

So entwickelt sich UNMIK mehr und mehr zum Fremdkörper in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Kosovos. Der riesige, bürokratisierte Apparat ist oft nicht in der Lage, schnell und flexibel zu handeln. Korruption, Vetternwirtschaft und mitunter rassistische Verhaltensweisen von Ausländern gegenüber Albanern im Innern dieses Apparats sorgen für Konfliktstoff nach außen.

[Zeilen 19-22]

Hemmend wirkt das Offenhalten der Statusfrage vor allem bei der Bewältigung der großen ökonomischen Probleme. Ausländische Investoren werden sich fernhalten, solange der staatlich-politische Rahmen für ihr Engagement und damit auch die Sicherheit ihrer Investitionen nicht gewährleistet sind.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130412212222

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