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Jkr/277

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 277 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-14 11:46:01 Guckar
Altmann 2001, Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 277, Zeilen: 1-22
Quelle: Altmann 2001
Seite(n): 20, Zeilen: li. Spalte: 2-5, 12-33, 40-45; re. Spalte: 2-5
[Darüber hinaus würde in] ihren Augen die Anerkennung gewaltsam agierender Sezessionsbewegungen nachträglich sanktioniert. Die Anerkennung eines unabhängigen Kosovo, dessen Grenzen gegen denn [sic!] Willen der Union Serbien und Montenegrio [sic!] als Rechtsnachfolgerin der BR Jugoslawien gezogen würden, liefe nicht nur den Prinzipien der KSZE Schlussakte von Helsinki zuwider.587 Sie könnte zudem die Stabilität der Region in Gefahr bringen. Nicht nur bei der oben angesprochenen ethnonationalen Teilung, noch mehr bei der Bildung eines souveränen Staates Kosovo könnten weitere Sezessionsbestrebungen in Mazedonien, im südserbischen Preševo-Tal und möglicherweise auch in Montenegro unter der dort ansässigen albanischen Bevölkerungen die Folge sein. Gerade der instabile, junge Staat Mazedonien wäre dabei besonders gefährdet. Sein Auseinanderbrechen würde bei allen Nachbarstaaten Begehrlichkeiten auslösen und eine völlig unkalkulierbare Situation in der Balkanregion heraufbeschwören. Nicht auszuschließen ist außerdem, dass es zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Zusammenschluss des unabhängigen Kosovo mit Albanien käme. Das entstehende „Großalbanien“ würde die politische Gewichtung grundlegend verschieben, da dieses Staatsgebilde eine nicht zu unterschätzende Anziehungskraft auf die in den Nachbarländern lebenden Albaner haben würde. Zu bedenken ist darüber hinaus der Aspekt, dass von der Anerkennung des als Folge eines Referendums selbständig gewordenen Kosovo die albanische Bevölkerung in den Nachbarländern eine Präzedenzwirkung ableiten und ähnliche Volksabstimmungen fordern könnten. Eine weitere Desintegration wäre die Folge davon.

587 [...]

[li. Spalte: 2-5]

Dies nicht nur, weil nach ihrer Ansicht eine solche Anerkennung gewaltsam agierende Sezessionsbewegungen nachträglich sanktionieren würde.

[li. Spalte: 12-33]

Die Anerkennung eines unabhängigen Kosovo, dessen Grenzen ohne Einwilligung der BR Jugoslawien/ Serbiens gezogen würden, liefe nicht nur den Prinzipien der Helsinki-Schlußakte zuwider. Es wird vielmehr befürchtet, daß ein souveränes Kosovo weitere Sezessionsbestrebungen im Nachbarland Makedonien, im Preševo-Tal (in Südserbien) und möglicherweise auch im angrenzenden Montenegro unter der dort ansässigen albanischen Bevölkerung verstärken oder wecken könnte. Gerade Makedonien scheint augenblicklich besonders gefährdet. Ein Zerfall dieses jungen Staates könnte Begehrlichkeiten und Auseinandersetzungen zwischen den benachbarten Ländern (Albanien, Kosovo, Serbien, Bulgarien und Griechenland) auslösen. Gegen eine Unabhängigkeit des Kosovo spricht auch das Argument, daß zumindest ein späterer Zusammenschluß Albaniens mit dem Kosovo, möglicherweise in Form einer Föderation, sehr wahrscheinlich sei. Das entstehende Großalbanien würde die politischen Gewichte grundlegend verschieben, da es zentripetal anziehend auf die in den übrigen Ländern verteilten Albaner wirken dürfte.

[li. Spalte: 40-45]

Von der Anerkennung eines als Folge eines Referendums selbständig gewordenen Kosovo befürchtet man nicht nur eine Präzedenzwirkung für die albanische Bevölkerung in Makedonien und Montenegro, eventuell sogar in Nordgriechenland, sondern auch für die bosnischen Serben in der Republika Srpska, [...].

[re. Spalte: 2-5]

Daß Montenegro sich ohnehin auf dem Weg Richtung Referendum befindet, würde sich in das Gesamtszenario weitgehender Desintegration fügen.

Anmerkungen

Fortgesetzte Übereinstimmungen mit der Quelle von vorheriger Seite. Im Wesentlichen wird der Inhalt der Quelle nacherzählt, mit einigen Umformulierungen, darunter Synonymersetzungen, Ausschmückungen aber auch Kürzungen.

Sichter
Guckar

[2.] Jkr/Fragment 277 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-23 15:28:42 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schoch 2003, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 277, Zeilen: 23-27
Quelle: Schoch 2003
Seite(n): 29, Zeilen: 1-3
Wenig spricht nach den Racheakten vom Sommer 1999 und den lediglich eingedämmten, gewalttätigen Übergriffen in den Jahren danach dafür, dass ein unabhängiges Kosovo die Rechte der noch im Kosovo verbliebenen Serben und anderer Minderheiten schützen, geschweige denn die Vertriebenen effektiv zur Rückkehr ermuntern würde. Wenig spricht nach den Racheakten vom Sommer 1999 dafür, dass ein unabhängiges Kosovo die Rechte der noch im Kosovo verbliebenen Serben und anderer Minderheiten schützen, geschweige denn die Vertriebenen zur Rückkehr ermuntern würde.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130414114707

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