Fandom

VroniPlag Wiki

Jkr/287

< Jkr

31.377Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 287 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-12 19:54:15 Guckar
Fragment, Gesichtet, Großmann 2005, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 287, Zeilen: 8-18
Quelle: Großmann 2005
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Um nach Beendigung des militärischen Einsatzes einer erneuten Konflikteskalation zu begegnen, entschied sich die internationale Staatengemeinschaft für die damals wohl einzig mögliche Lösung: Keine der beiden Streitparteien erhielt die Provinz zugesprochen, die Frage nach dem künftigen völkerrechtlichen Status wurde erst einmal vertagt und das Kosovo wurde komplett unter internationale Verwaltung gestellt. Das war notwendig, nachdem der Abzug der Serben im Kosovo ein Macht- und Kompetenzvakuum hinterließ, das es zu füllen galt. Es gab keine eigenständigen Strukuren [sic!] mehr, keine Institutionen, die für Sicherheit sorgten und kaum noch eine funktionierende Infrastruktur. Mit der UN-Resolution 1244 vom 10. Juni 1999 startete die UNO ihre bis dato größte internationale Mission. Um nach Beendigung des militärischen Einsatzes eine Deeskalation des Konflikts zu vermeiden, entscheiden sich die externen Staaten für die damals wohl einzig mögliche Lösung. Keine der beiden Parteien erhält das umstrittene Gebiet, die Fragen nach dem Status wird erst einmal vertagt und das Kosovo komplett unter internationale Verwaltung gestellt. Der Abzug der Serben hinterlässt im Kosovo ein Macht- und Kompetenzvakuum, das es zu füllen gilt. Es gibt keine eigenständigen Strukturen, keine Sicherheit, kaum noch funktionierende Infrastruktur. Mit der Resolution 1244 startet die UNO ihre bis dato größte Mission.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Guckar

[2.] Jkr/Fragment 287 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-05 16:33:53 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, Reiter 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 287, Zeilen: 18-24, 102-103
Quelle: Reiter 2003
Seite(n): 51, Zeilen: 27-36
Die Resolution stellt die rechtliche Grundlage für die Schaffung einer internationalen militärischen und zivilen Präsenz im Konfliktgebiet dar, durch die das Kosovo de facto zu einem internationalen Protektorat wurde. Ein grundlegendes Problem stellt die Tatsache dar, dass das Ergebnis des Luftkrieges gegen die BR Jugoslawien die für eine endgültige Konfliktbereinigung entscheidende Frage, nämlich die des künftigen völkerrechtlichen Status, unbeantwortet gelassen hat.612

612 Holger H. Mey: Der Kosovo-Konflikt. Eine vorläufige Analyse, in: Soldat und Technik, 10/1999

Die Resolution 1244 vom 10. Juni 1999 des UNO-Sicherheitsrates stellt die rechtliche Grundlage für die Schaffung einer internationalen militärischen und zivilen Präsenz im Konfliktraum dar, durch die das Kosovo de facto zu einem internationalen Protektorat wurde. Hinsichtlich des künftigen Status sieht die Resolution 1244 (unter ausdrücklichem Hinweis auf den Vertragsentwurf von Rambouillet/Paris, Februar/März 1998) eine substantielle Autonomie für das Kosovo innerhalb der BRJ vor.

Diese Ergebnisse des Luftkrieges gegen Jugoslawien im Kosovokonflikt haben aber gerade jene Fragen unbeantwortet gelassen, die für eine endgültige Konfliktbereinigung entscheidend sein werden.8


8 Siehe dazu Holger H. Mey: Der Kosovo-Konflikt. Eine vorläufige Analyse. In: Soldat und Technik, 10/1999.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Quelle Mey (1999) wurde nicht eingesehen. Sollte sich der Wortlaut dort auch so finden, wären die wörtlichen Übernahmen trotzdem nicht gekennzeichnet und das Fragment als Bauernopfer einzustufen.

Sichter
(Hindemith), Guckar

[3.] Jkr/Fragment 287 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-12 20:12:44 Guckar
Fragment, Gesichtet, Großmann 2005, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 287, Zeilen: 27-37
Quelle: Großmann 2005
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Die tragenden Säulen des internationalen Regimes im Kosovo sind die von der NATO geführte internationale Friedenstruppe KFOR und die UNMIK-Verwaltung der Vereinten Nationen. Sie sahen sich zu Beginn ihrer Tätigkeit einem heillosen Chaos gegenüber und hatten nur eine Chance, zu geordneten Verhältnissen zu kommen und die völlig traumatisierte Bevölkerung zu stabilisieren, indem sie ihre Maßnahmen und Tätigkeiten eng koordinierten. Wichtige Stellen mussten besetzt werden, um das Nötigste wieder in Betrieb nehmen zu können. Dabei zeigte sich bald ein Problem: die Führungspositionen, egal in welchen Bereichen, waren vorher mit Serben besetzt. Unter den Kosovo- Albanern gab es daher kaum ausgebildetes Fachpersonal für die Managementpositionen. Diese mussten also erst einmal von den internationalen Fachkräften übernommen werden. Politisch fand nach und nach ein Transfer der Zuständigkeiten auf die provisorischen Institutionen statt. Es gab erste Wahlen [und Gespräche mit Belgrad.] Die UN-Übergangsregierung UNMIK und die Kosovo-NATO-Truppe KFOR werden geschaffen und stehen einem heillosen Chaos gegenüber. UNMIK und KFOR arbeiteten in diesen Monaten besonders eng zusammen.

[...]

Es galt damals eine völlig traumatisierte Bevölkerung zu stabilisieren. Wichtige Stellen mussten besetzt werden, um das Nötigste wieder in Betrieb nehmen zu können. Dabei zeigte sich bald ein kosovarisches Problem: die Führungspositionen - egal in welchem Bereich - waren zuvor mit Serben besetzt. Unter den Kosovo-Albanern gab es daher kaum ausgebildetes Fachpersonal für die Managementfunktionen. Diese mussten also erst einmal von den Internationalen übernommen werden.

[...]

Politisch fand nach und nach ein Transfer der Zuständigkeiten auf die provisorischen Institutionen statt. Es gab erste Wahlen und Gespräche mit Belgrad.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. (Die Zeilen 25-27 sind nur der Vollständigkeit halber im Fragment dargestellt, können aber wohl kaum als Plagiatstext betrachtet werden.) Fortsetzung der Textübereinstimmungen auf der Folgeseite.

Sichter
Guckar


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130412200006

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki