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Jkr/301

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Der Kosovo-Konflikt. Vorgeschichte, Verlauf und Perspektiven. Zur Stabilisierung einer Krisenregion

von Jakob Kreidl

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jkr/Fragment 301 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-14 12:51:26 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Vetter 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 301, Zeilen: 1-10, 101-104
Quelle: Vetter 2003
Seite(n): 83, Zeilen: 10-25
[Als der albanische Parlamentspräsident Servet Pellumbi] bei einem Besuch in Priština gefragt wurde, ob Albanien weiterhin das Votum des kosovo-albanischen Untergrundparlaments für eine Unabhängigkeit Kosovos von 1991 unterstütze, sage er: „Jede Resolution hat ihre Bedeutung im jeweiligen Kontext. Die Klärung der Statusfrage ist ein Prozeß, der unter Beachtung des Willens der Bürger Kosovos mit internationaler Unterstützung gelöst werden muss.“643 Der ehemalige UNMIK-Leiter Steiner wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es im Parlament vom Albanien einen Konsens hinsichtlich der Politik gegenüber Kosovo gebe, die nicht ein wie immer zusammengefügtes „Großalbanien“ zum Ziel habe.644 „Große Lösungen“ nationaler Fragen stehen auf dem Balkan nicht auf der Tagesordnung.

643 UNMIK-Media-Monitoring, Local Media, 27.05.2003

644 In Kosovo-Info-Line vom 29. 05. 2003 wird Steiner wie folgt zitiert: „Ich kann nur wiederholen, was ich schon oft gesagt habe: Wir haben wirklich gute Freunde in Albanien, die uns sehr dabei helfen, voranzukommen.“

Als der albanische Parlamentspräsident Servet Pëllumbi bei einem Besuch in Prishtina von Journalisten gefragt wurde, ob Albanien weiterhin das Votum des kosovo-albanischen Untergrundparlaments für eine Unabhängigkeit Kosovos von vor zwölf Jahren unterstütze, antwortete er:

"Jede Resolution hat ihre Bedeutung im jeweiligen zeitlichen Kontext. Die Klärung der Statusfrage ist ein Prozeß, der unter Beachtung des Willens der Bürger Kosovos mit internationaler Unterstützung gelöst werden muß."67

Michael Steiner wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß innerhalb des Parlaments von Albanien einen Konsens hinsichtlich der Politik gegenüber Kosovo gebe.

"Ich kann nur wiederholen, was ich schon oft gesagt habe: Wir haben wirklich gute Freunde in Albanien, die uns sehr dabei helfen voranzukommen."68

"Große Lösungen" nationaler Fragen wie der albanischen, der serbischen, der kroatischen und der makedonischen stehen auf dem westlichen Balkan nicht auf der Tagesordnung.


67 Koha Ditore und Zëri vom 27.05.2003; zit nach UNMIK: Media Monitoring, Local Media, 27.05.2003

68 Kosovo-Info-Line, 29.05.2003.

Anmerkungen

Auch hier wurden sicherlich für die Zitate nicht die Primärquellen bemüht.

Kein Hinweis auf Übernahmen aus Vetter (2003), obwohl die Passagen fast unverändert geblieben sind.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

[2.] Jkr/Fragment 301 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-22 14:12:09 Graf Isolan
Altmann 2005, Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 301, Zeilen: 13-21
Quelle: Altmann 2005
Seite(n): 6, Zeilen: rechte Spalte: 11ff
Die internationale Staatengemeinschaft, vertreten durch den UN-Sicherheitsrat und die Kontaktgruppe, hat es bisher vermieden, die Frage eindeutig zu beantworten, welchen endgültigen völkerrechtlichen Status das Kosovo erhalten soll, das heißt mit welcher Zielsetzung der Chefunterhändler der UN, Martti Ahtisaari in die Shuttle-Diplomatie gehen soll. Obwohl allen Beteiligten unausgesprochen klar ist, dass letztendlich wohl an der unabhängigen Staatlichkeit des Kosovo kein Weg vorbeiführen wird, gibt es doch gravierende Unterschiede in den nationalen Interessen, die sich auf die Entscheidungsfreudigkeit und -findung niederschlagen. Die Internationale Staatengemeinschaft (IG), vertreten durch den UN-Sicherheitsrat und die Kontaktgruppe, hat es bisher - verständlicherweise - vermieden, die Frage eindeutig zu beantworten, welchen endgültigen Status das Kosovo erhalten soll, das heißt, mit welcher Zielsetzung die IG in die Shuttle-Diplomatie gehen wird. Obwohl allen Beteiligten unausgesprochen klar ist, daß an der unabhängigen Staatlichkeit des Kosovo letztendlich kein Weg vorbeiführt, gibt es doch Unterschiede in den nationalen Interessen, die sich auf die Entscheidungsfreudigkeit und -findung niederschlagen.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Das ungenannt bleibende Original ist trotz kleiner Abänderungen unverkennbar.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

[3.] Jkr/Fragment 301 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-03-23 19:02:53 Guckar
Altmann 2005, Fragment, Gesichtet, Jkr, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 301, Zeilen: 26-35
Quelle: Altmann 2005
Seite(n): 7, 8, Zeilen: 7b: 22-26, 38-42, 46-48; 8a: 1-8
Eine von außen aufgezwungene Lösung darf es nicht geben, weil diese keine Dauerhaftigkeit und damit keine Stabilität in der Region gewährleistet. Die weitere Entwicklung wird mit einer Vielzahl kleiner Verhandlungsschritte vollzogen werden. Nach dem bereits erreichten ersten Schritt, der faktischen Trennung des Kosovo von Serbien, soll der zweite Schritt die konditionierte Unabhängigkeit, also eine Eigenstaatlichkeit ohne volle Souveränität, darstellen, wobei rechtlich das Protektorat weiterhin von den UN bzw. von der EU geführt wird. In dieser Phase sollen alle bis dahin noch von UNMIK ausgeübten Funktionen an die Kosovo-Regierung abgegeben werden. [Seite 7b, Zeilen 22-26]

Eine von außen aufgezwungene Lösung darf es nicht geben, weil diese keine Dauerhaftigkeit und damit keine Stabilität in der Region gewährleistet.

[Zeilen 38-42]

Die weitere Entwicklung wird ein Stufenprozeß sein, zu dessen Ablauf die Internationale Balkankommission in ihrem April-Bericht bereits Vorschläge formuliert hat.

[Zeilen 46-48] Nach der bereits erreichten ersten Stufe, der faktischen Trennung des Kosovo von Serbien, soll die zweite Stufe

[Seite 8a]

»Unabhängigkeit ohne volle Souveränität« darstellen, wobei rechtlich das Protektorat weiterhin von den UN geführt wird, die Zuständigkeiten jedoch an die EU abgegeben werden. In dieser Phase sollen alle bis dahin noch von UNMIK ausgeführten Funktionen einer normalen Regierung an die Kosovo-Regierung PISG übertragen werden, [...]

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20130414125354

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