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Herausragende FundstellenBearbeiten

  • In der Arbeit gibt es kein Kapitel bzw. Unterkapitel ohne Plagiatsfundstelle.
  • Es gibt 1 Seiten mit mehr als 75% Plagiatstext. Darunter sind 30 Seiten, die zu 100% aus Plagiatstext bestehen: 69, 71, 73, 74, 79, 89, 95, 96, 97, 98, 99, 102, 103, 104, 105, 109, 111, 112, 117, 122, 123, 127, 129, 145, 146, 148, 156, 164, 167, 190. Als Beispiele:
  • Fragment 288 30: Der Autor übernimmt hier nicht nur einen ganzen Abschnitt ungekennzeichnet aus der Quelle Jurekovic (2003), sondern eignet sich in Fußnote 614 auch eine persönliche Beobachtung des Autors der Quelle an:
    • In der Dissertation heißt es: „Diesen Eindruck gewann der Autor bei einer Reihe von Gesprächen mit Repräsentanten von Albanern und Serben, die Ende September 2003 im Kosovo stattfanden.“
    • Bei Jurekovic (2003) steht: „Diesen Eindruck gewann der Autor bei Gesprächen mit führenden Repräsentanten von Albanern und Serben, die Ende September 2002 im Kosovo stattfanden.“

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Meyer Schlotter (2000): Es gibt sehr umfangreiche Übernahmen aus einer Publikation der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (dokumentiert in 96 Fragmenten). Auch die Gliederung der Dissertation lehnt sich an die Gliederung der Publikation an (siehe hier). Die Quelle Meyer Schlotter (2000) wird in der gesamten Dissertation einschließlich Literaturverzeichnis nirgends genannt. Beispiele für Fragmente:
  • Es gibt sehr umfangreiche Übernahmen aus verschiedenen Aufsätzen, die von Jens Reuter und Konrad Clewing in Buchform herausgegeben worden sind (DNB link, insgesamt 137 Fragmente). Beispiele:
  • Altmann (2005): Es gibt auf einigen Seiten des letzten Kapitels „Zusammenfassung und Perspektiven“ deutliche Übernahmen aus einer Publikation der Stiftung Wissenschaft und Politik. Diese Publikation wird in der gesamten Dissertation einschließlich Literaturverzeichnis nirgends genannt. Auch andere Arbeiten Altmanns sind Quellen ungekennzeichneter Übernahmen:

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Die für die Arbeit maßgebliche Promotionsordnung verlangt die Abgabe folgender Versicherung an Eides statt: (siehe § 5(3.) (S. 7) und S. 23): „Ich versichere an Eides statt, dass ich die der Fakultät für ... der Universität der Bundeswehr München vorgelegte Dissertation mit dem Thema ... ohne fremde Hilfe erstellt, bei der Abfassung keine anderen als die im Schriftenverzeichnis angeführten Hilfsmittel benutzt und die wissenschaftlichen Leistungen eigenständig erbracht habe.“
  • Auf den Seiten 323-330 findet sich in der Dissertation eine Zeittafel zum Kosovo (Anhang II). Wie alle anderen Anhänge, wurde auch diese Zeittafel nicht in die detaillierte Plagiatsdokumentation mit Fragmenten und Barcode miteinbezogen. Trotzdem fällt auf, dass der Teil der Zeittafel, der sich auf die Zeit vor 2003 bezieht (Seiten 323-329), in weiten Teilen wörtlich aus Reiter Selten (2003) stammt, ohne dass dieser Umstand in der Dissertation erwähnt wäre. Siehe z.B. Jkr/Fragment A323 01.
  • Im Vorwort (Seite 5: 33ff) wird die Wichtigkeit von „Gespräche(n) und Qualitätsinterviews“ für die Arbeit herausgestellt: „Für die Geschichte der Entwicklung des Konflikts, dann aber auch für die Untersuchung von Perspektiven besonders wichtig waren meine Gespräche und Qualitätsinterviews mit zahlreichen wissenschaftlichen und journalistischen Experten und den außerordentlich kompetenten Ansprechpartnern im Auswärtigen Amt in Berlin.“ Auffallend ist allerdings, dass auf diese Interviews in der gesamten Dissertation außer im Vorwort nur jeweils in Fußnoten Bezug genommen wird (FN 351, 357, 358, 364, 373, 375, 382, 421, 470, 614).

StatistikBearbeiten

  • Es gibt bislang 494 gesichtete Fragmente, die als Plagiat eingestuft sind. Bei 450 von diesen geht es um Übernahmen ohne jeglichen Verweis auf die verwendete Quelle („Verschleierung“ oder „Komplettplagiat“). Nur bei 44 Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die Dissertation hat 286 Seiten im Hauptteil. Auf 260 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 90.9% entspricht. Die 286 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 26
0% - 50% Plagiatsanteil 70
50%-75% Plagiatsanteil 53
75%-100% Plagiatsanteil 137
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen (siehe hier), wieviel Text der Dissertation gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind rund 58% des Textes im Hauptteil der Dissertation.
  • Insgesamt wurden als Plagiat eingestufte Übernahmen aus 67 Quellen dokumentiert. Von diesen sind 13 weder im Literaturverzeichnis noch sonst irgendwo in der Dissertation erwähnt.

IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, gelb=Bauernopfer)

Jkr col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

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