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VroniPlag Wiki

Jkr/Dublette/Fragment 283 31

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 283, Zeilen: 31-36
Quelle: NZZ 2003a
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Die Bereitschaft der kosovarischen Politiker, in einen Verhandlungsprozess einzutreten, wirkt hingegen ambivalent. Einerseits wird die baldige Entlassung in die Unabhängigkeit gefordert, andererseits wurden Direktverhandlungen mit Belgrad lange Zeit abgelehnt. Dabei scheint die tief verwurzelte Befürchtung, den serbischen Verhandlungspartnern aufgrund mangelnder politischer Versiertheit und Erfahrung unterlegen zu sein, eine nicht unerhebliche [Rolle zu spielen. Verschiedene ihrer Parlamentarier sind nach wie vor der Auffassung, dass die Statusverhandlungen bilateral zwischen den Kosovo-Albanern

und der internationalen Staatengemeinschaft geführt werden sollten. Verhandlungen mit Belgrad hätten ihrer Ansicht nach erst dann einen Sinn, wenn die Unabhängigkeit von der Staatengemeinschaft festgeschrieben sei. Dann könne mit Serbien technische Detailfragen der geklärt werden.]

Die Bereitschaft der kosovo-albanischen Elite, auf einen Verhandlungsprozess einzutreten, wirkt derweil ambivalent. Einerseits wird die Entlassung in die Unabhängigkeit so schnell als möglich gefordert und als Voraussetzung für andauernden Frieden auf dem Balkan bezeichnet. Dabei scheint der eingespielte psychologische Reflex, gegenüber Belgrad unterlegen zu sein, mit eine Rolle zu spielen. Immer wieder ist auch zu hören, dass erst die «Anerkennung einer historischen Schuld durch die Serben» das Klima für konstruktive Gespräche schaffe. Verschiedene Parlamentarier halten sogar fest, dass Verhandlungen mit Belgrad erst dann einen Sinn hätten, wenn die Unabhängigkeit von der internationalen Gemeinschaft festgeschrieben und von Belgrad nolens volens akzeptiert worden sei. [...] Aus dieser Perspektive ginge es in Direktgesprächen mit Belgrad lediglich darum, technische Detailfragen der Loslösung zu klären. Die eigentlichen Statusverhandlungen würden bilateral zwischen den Kosovo-Albanern und der Staatengemeinschaft geführt.
Anmerkungen

Kein wörtliches Zitat ausgewiesen. Fortsetzung auf der Folgeseite (ein Teil des Folgetextes ist dargestellt, um den Zusammenhang erkennbar zu machen).

Sichter
Guckar

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