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Jkr/Fragment 044 22

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 13-24
Quelle: Clewing 2000
Seite(n): 53, Zeilen: 5-20
Im Zweiten Weltkrieg trat mit der Zerschlagung Jugoslawiens durch die Achsenmächte im April 1941 vorübergehend eine Wende ein. Etwa zwei Drittel des Kosovos wurde italienisch besetzt und bald darauf an das von Italien seit der Invasion von 1939 komplet [sic] abhängige Albanien angeschlossen. Der Südosten wurde von Bulgarien annektiert, während das Gebiet um Mitrovica als autonomer, albanisch dominierter Kreis an das deutsch besetzte Restserbien gelangte. Nach den seit 1912 und 1918 gemachten Erfahrungen war dies für die albanische Mehrheit im deutschen und vor allem im italienischen Machtbereich eine „Befreiung“, erhielt sie doch Schulen, eine eigene Verwaltung und unter Italiens Ägide die Zugehörigkeit zum „eigenen“ Staat Albanien. Albanisch wurde nun Amtssprache. Wieder gab es aber auch Leidtragende dieser Entwicklung, in diesem Fall die serbische Minderheit. Die rasche Zerschlagung Jugoslawiens nach dem deutschen Angriff im April 1941 brachte für Kosovo eine völlige Umgestaltung der Lage. Das Gebiet der späteren Autonomen Provinz wurde dreigeteilt: gut zwei Drittel mit Prizren, Gjakova, Peja und Prishtina kamen unter italienische Besatzung und einige Monate darauf an das italienisch beherrschte Albanien. Die Kontrolle des Nordostens um Mitrovica wurde wegen dessen Rohstoffreichtums samt Vushtrria und Podujeva von der deutschen Besatzungsmacht beansprucht; das Gebiet bildete zusammen mit dem benachbarten Novi Pazar als eigener Bezirk mit faktischem Sonderstatus einen Bestandteil des von Deutschland okkupierten und von der Kollaborationsregierung Aćimović bzw. Nedić regierten Serbien. Der Südosten mit Gjilan und Kaçanik kam unter bulgarische Herrschaft. Im italienischen und deutschen Herrschaftsbereich besserten sich die Volksgruppenrechte der Mehrheit umgehend: die Kosovo-Albaner erhielten eigene Schulen und Beamte, Albanisch wurde Amtssprache. Leidtragende der Entwicklung gab es aber auch - die Kosovo-Serben, vor allem die Kolonisten.
Anmerkungen

Um einige Fakten gekürzt und trotz Bemühungen um eigene Formulierungen inhaltlich - teilweise bis in die Details - übereinstimmend. Eine Kennzeichnung als Übernahme unterbleibt, eine Quellenangabe fehlt vollständig.

Sichter
(Graf Isolan)

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