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Jkr/Fragment 052 19

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 19-33, 106
Quelle: Meier 1999
Seite(n): 176, 177, 178, Zeilen: 176: 10-12, 19-23 ; 177: 29-37; 178: 1-11
Als Ende 1989 serbische Wahlen stattfanden, wurden dazu auch oppositionelle Parteien zugelassen. Unter der Führung des Präsidenten des Schriftstellerverbandes des Kosovo, Ibrahim Rugova bildete sich um die Jahreswende 1989/1990 der „Demokratische Bund des Kosovo“, dem die Albaner in großer Zahl beitraten. Von ihm wird später noch die Rede sein. Am 2. Juli 1990 wollten die rechtmäßig gewählten Abgeordneten des Regionalparlaments des Kosovo ihren Sitzungssaal in Priština betreten, was ihnen jedoch von der serbischen Polizei verwehrt wurde. Darauf hin beschlossen die Abgeordneten die „Republik Kosovo“ als souveräne Einheit innerhalb Jugoslawiens auszurufen. Sie erklärten, dass das Kosovo als anerkannter „konstitutiver Faktor“ Jugoslawiens das Recht habe, gleiches zu tun wie fast alle jugoslawischen Republiken, einschließlich Serbien selbst.97 Die Reaktion Serbiens folgte auf dem Fuße. Drei Tage später wurden das Regionalparlament in aller Form als aufgelöst erklärt und die albanischen Medien verboten.98 Nachdem bereits die Regierung abgeschafft worden [war, hatte mit dieser Maßnahme die Autonomie der Region Kosovo, die durch die Verfassung von 1974 garantiert worden war, endgültig aufgehört zu bestehen.]

97 Viktor Meier, Im Streit um den Kosovo sucht Serbien den Konflikt, in: FAZ, 21. 07. 1990

98 Vgl. Jens Reuter, Die politische Entwicklung im Kosovo 1992/93, in: Südosteuropa, 1994, Nr. 1-2, S. 18f.

[Seite 176, Zeilen 10-12]

Zu den serbischen Wahlen Ende 1989 wurden auch oppositionelle Parteien und Gruppen zugelassen, [...].

[Seite 176, Zeilen 19-23]

So bildete sich um die Jahreswende 1989/90 unter der Führung des Präsidenten des Schriftstellerverbandes des Kosovo, Ibrahim Rugova, ein Demokratische Bund des Kosovo, dem in der Folge die Albaner massenweise beitraten.

[Seite 177, Zeilen 29-37]

Am 2. Juli 1990 wollten die rechtmäßig gewählten Abgeordneten im Regionalparlament des Kosovo ihren Sitzungssaal betreten. Doch dieser war verschlossen und der Eingang von serbischen Polizisten versperrt. Daraufhin beschlossen die Parlamentsangehörigen, auf den Treppen zu ihrem Sitzungssaal das Kosovo als „Republik Kosovo“ zu proklamieren, als souveräne Einheit innerhalb Jugoslawiens. Als Antwort auf serbische Beschuldigungen erklärten albanische Sprecher, es handele sich nicht um Separartion, sondern lediglich darum,

[Seite 178, Zeilen 1-11]

den gleichen Schritt zu vollziehen, den damals fast alle jugoslawischen Republiken getan hätten; auch Bosnien-Hercegovina und Serbien selbst hätten sich inzwischen als „souverän“ erklärt. Der Kosovo als anerkannter „konstitutiver Faktor“ Jugoslawiens habe das Recht, gleiches zu tun wie.143

Die Reaktion Serbiens folgte auf dem Fuße. Am 5. Juli 1990 wurde das Regionalparlament in aller Form als aufgelöst erklärt. Nachdem bereits die Regierung abgeschafft worden war, hatte mit dieser Maßnahme die Autonomie der Region Kosovo, garantiert durch die Verfassung von 1974, aufgehört zu bestehen.


143 V. M., Im Streit um den Kosovo sucht Serbien den Konflikt, in: FAZ, 21. 07. 1990.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme trotz zahlreicher wortwörtlicher Übereinstimmungen.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

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