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Jkr/Fragment 075 08

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 75, Zeilen: 8-22, 102
Quelle: Krause 2000
Seite(n): 8, Zeilen: 1-13, 101
Eine weitere Änderung in der deutschen Position trat Anfang Juni 1998 ein, als sich die Vertreibungen und die Flüchtlingstragödie im Kosovo weiter verschärften. Außenminister Kinkel gab die Hoffnung auf eine friedliche Konfliktlösung endgültig auf und erklärte, militärischer Druck und ein Eingreifen der NATO könnten notwendig werden. Unter dem Eindruck des immer stärker werdenden Flüchtlingsstromes, von dem insbesondere Deutschland betroffen war, forderte er bei einem Außenministertreffen am 4. Juni in Palermo die NATO dazu auf, schnell über ein militärisches Vorgehen im Kosovo zu entscheiden. Zudem forderte er entsprechende Maßnahmen, die geeignet seien, dass die nach Mazedonien und Albanien geflüchteten Kosovo-Albaner in der Region bleiben, denn Deutschland beherberge bereits 140.000 Menschen und konnte nach Kinkels Worten keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen. Vorrangig sollten die NATO-Truppen die Grenzen zum Kosovo von den Nachbarstaaten Mazedonien und Albanien aus sichern. Sollte sich die Lage weiter verschärfen, müsse die Allianz nach Wegen suchen, um im Kosovo selber einzugreifen. [...]143

143 Vgl. „Kinkel droht mit Eingreifen der NATO im Kosovo“, FAZ vom 05. 06. 1998, S. 1: [...]

Als sich die Flüchtlingstragödie im Kosovo täglich weiter verschärfte, gab auch Außenminister Kinkel Anfang Juni 1998 die Hoffnung auf eine baldige politische Lösung auf und kündigte an, daß militärischer Druck und eventuell ein Eingreifen der NATO im Kosovo notwendig werden könne. Bei einem Treffen der EU-Außenminister in Palermo forderte er am 4. Juni 1998 die NATO dazu auf, rasch über ein militärisches Vorgehen in der südserbischen Provinz zu entscheiden. Zudem müsse sichergestellt werden, daß die nach Mazedonien und Albanien geflüchteten Kosovo-Albaner in der Region blieben, denn Deutschland habe schon 140 000 Kosovo-Albaner aufgenommen und habe keine zusätzlichen Kapazitäten. Dem jugoslawischen Staatspräsident Milosevic müsse klar gemacht werden, daß sich die Staatengemeinschaft nicht an der Nase herumführen ließe. Auftrag der NATO-Truppen solle zuerst sein, die Grenzen zum Kosovo von Mazedonien und Albanien aus zu sichern. Wenn sich die Lage dann immer noch zuspitze, müsse die Allianz nach Wegen suchen, im Kosovo selber einzugreifen.18

18 Vgl. ”Kinkel droht mit Eingreifen der NATO im Kosovo”, in: FAZ vom 5.6. 1998.

Anmerkungen

Auch hier ist die Abhängigkeit von der ungenannt bleibenden Vorlage Krause (2000) deutlich erkennbar; nichtsdestotrotz aufgrund des größeren Anteils an Paraphrasierungen auf "KeineWertung".

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

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