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Jkr/Fragment 098 08

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen: 8-19, 101-106
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 14, Zeilen: 17ff
Der Sicherheitsrat der UN fasste am 31. März 1998 mit der Nummer 1160 seine erste Resolution zum Kosovokonflikt. Er forderte die Konfliktparteien auf, der Gewalt zu entsagen, den Dialog zu suchen und dem Kosovo einen verbesserten Status zu gewähren, und verhängte ein umfassendes Walfenembargo gegen „Jugoslawien einschließlich des Kosovo”. Diese Maßnahme bewirkte relativ wenig, als einerseits Serbien hochgerüstet war und über eine eigene Rüstungsindustrie verfügte, während andererseits die Grenzen des Kosovo zu Albanien und Mazedonien für die UÇK kein ernst zu nehmendes Hindernis boten, um sich mit Nachschub zu versorgen.193 Mit Blick auf eine mögliche Verschärfung des Embargos erklärte Russland, das zu dieser Zeit in der UN wie der OSZE und der Kontaktgruppe auf der Seite Serbiens stand, schon am 29. April, sich hieran nicht zu beteiligen.

193 Wortlaut der Resolution 1160 des UN-Sicherheitsrates vom 31. 03. 1998 in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Nr. 12, 1998, S. 1509-1511. Am Schluss der Präambel heißt es, der Rat werde nach Kapitel VII der UN-Charta, das mit „Maßnahmen bei Bedrohung oder Bruch des Friedens und bei Angriffshandlungen” [sic siehe Notiz 1] tätig. Dieser Verweis ist insofern zutreffend, als die einzelnen beschlossenen Maßnahmen den Artikeln 40 und 41 entsprechen, allerdings gibt es in der Resolution keinen Hinweis auf den für eine wie auch immer geartete militärische Intervention maßgeblichen Artikel 42. Der Wortlaut der Resolution 1160 ist auch im Dokumentenanhang dieser Arbeit nachzulesen (S. 410)

Der UN-Sicherheitsrat fasste am 31. März seine erste Resolution – 1160 (1998) – zum Kosovokonflikt. Er forderte dessen Parteien auf, der Gewalt zu entsagen, den Dialog zu suchen und dem Kosovo einen verbesserten Status zu gewähren, und verhängte ein umfassendes Waffenembargo gegen „Jugoslawien einschließlich des Kosovo”.40 Diese Maßnahme bewirkte insofern wenig, als einerseits Serbien hochgerüstet war und über eigene Rüstungsindustrie verfügte, während andererseits die Grenzen des Kosovo zu Albanien und Mazedonien für die UÇK kein ernst zu nehmendes Hindernis boten, um sich mit Nachschub zu versorgen. Mit Blick auf eine mögliche Verschärfung des Embargos erklärte Russland, das zu dieser Zeit in der UN wie der OSZE und der Kontaktgruppe auf der Seite Serbiens stand, schon am 29. April, sich hieran nicht zu beteiligen.

40 Resolution 1160 des UN-Sicherheitsrates vom 31. März 1998 (Wortlaut), in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 43, Nr. 12, 1998, S. 1509-1511. Am Schluss ihrer Präambel heißt es, der Rat werde nach Kapitel VII der UN-Charta tätig. Dieser Verweis ist insofern zutreffend, als die einzelnen beschlossenen Maßnahmen den Artikeln 40 und 41 entsprechen, allerdings gibt es in der Resolution keinen Hinweis auf den für eine wie auch immer geartete militärische Intervention maßgeblichen Artikel 42; vgl. Kapitel 4 dieses Reports.

Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt.

Notiz 1 zu Fn193: hier fehlt ein Verb, etwa „überschrieben ist,”.

Resolution 1160 (1998) steht in der Druckausgabe auf S. 332. S. 410 existiert nicht.

Sichter
Hindemith

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