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Jkr/Fragment 098 20

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen: 20-31
Quelle: Segbers Zürcher 2000
Seite(n): 383, Zeilen: 3-13
Die Position Russlands im Zusammenhang mit dem Kosovo-Konflikt war gekennzeichnet durch gelegentliche partnerschaftliche Ansätze, wobei stets eine gewisse Distanziertheit festzustellen war. Seit Beginn der Jugoslawienkriege 1991 wurde die Balkanpolitik von den USA unter Mitwirkung der EU-Europäer dominiert. Versuche, Russland einzubinden, etwa in der Kontaktgruppe für Bosnien, als Mitvorsitzender der Dayton-Konferenz oder als Teil der SFOR, waren in erster Linie ein Beitrag zur Gestaltung der Ost-West-Beziehungen.194 Vor dem Ausbruch des Kosovo-Krieges nahm Russland eine im Kern pragmatische aber flexible Haltung ein. Zwar wurden grundsätzliche Elemente westlicher Politik auf dem Balkan mitgetragen, aber in Einzelfragen immer wieder Distanz markiert und in machen Fällen eine eigene russische Position eingefordert.

194 Richard Holbrooke, To end a war, New York 1998, S. 311: “To the third co-chairman of the conference, Igor Ivanov had not played a major role, but he spoke next.”

Gelegentliche Partnerschaft, aber distanziert

Seit Beginn der Jugoslawienkriege 1991 wird Balkanpolitik von den USA unter Mitwirkung der EU-Europäer dominiert. Die Versuche, Russland einzubinden, etwa in der Kontaktgruppe für Bosnien, als Mitvorsitzender der Dayton-Konferenz oder als Teil der SFOR, waren und sind in erster Linie ein Beitrag zur Gestaltung der West-Ost-Beziehungen4.

Vor dem Ausbruch des Kosovo-Krieges nahm Russland in Bezug auf den Balkan eine im Kern pragmatische und flexible Zwar-Aber-Haltung ein: Zwar wurden grundsätzliche Elemente westlicher Politik auf dem Balkan mitgetragen, aber in Einzelfragen immer wieder Distanz markiert und in manchen Fällen eine eigene russische Position eingefordert [...]


4 Richard Holbrooke, der amerikanische Vermittler, bringt die spezifische Rolle Russlands, wohl unbeabsichtigt, deutlich in seiner Beschreibung der Dayton-Konferenz zur Geltung: „Der dritte Vorsitzende der Konferenz, Igor Ivanov [der russische Außenminister; die Verf.] hatte bei den Verhandlungen keine tragende Rolle gespielt. Trotzdem sprach er als nächstes.“ Richard HOLBROOKE, Meine Mission. Vom Krieg zum Frieden in Bosnien. München, Zürich 1996, S. 476.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Es ist bemerkenswert, wie der Kapiteluntertitel der Quelle in einen ganzen Satz in der Dissertation überführt wird.

Sichter
Agrippina1

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