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Jkr/Fragment 099 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 1-20, 30-33
Quelle: Segbers Zürcher 2000
Seite(n): 383, Zeilen: 16-39
[Zeilen 1-20]

[Die gelegentlichen Verkrampfungen in Einzelfragen können aber nicht] darüber hinweg täuschen, dass Russland, das auf dem Balkan weder eine kohärente Politik formuliert hat noch in der Lage war, diese mit finanziellen oder militärischen Ressourcen zu unterfüttern, in grundsätzlichen Punkten westliche Politik zumindest nicht konterkarierte. Mit der Verschärfung der Kosovo-Krise wurde diese Kooperation Russlands zunehmend notwendig, gleichzeitig aber schwieriger. Einerseits bedurfte es für Resolutionen des UN-Sicherheitsrates der Zustimmung der Vetomacht Russland, andererseits hatte die Erfahrung gezeigt, dass die internationale Gemeinschaft vom serbischen Regime ernster genommen wurde, wenn der Westen und Russland mit einer Stimme sprachen. Außerdem mag der von russischen, westlichen und serbischen Medien und Politikern immer wieder gern gepflegte Mythos der panslawischen Bruderschaft zwischen Russen und Serben dazu geführt haben, in Russland einen Vermittler zu sehen, der in Belgrad mehr Gewicht besitze als andere.

Im Verlauf der Kosovo-Krise formierte sich zusehends eine Gegenposition Russlands zu den immer deutlicher werdenden Drohungen der NATO. Als die NATO am 15. Juni 1998 unter dem Eindruck der fortdauernden Vertreibungen und Massaker eine demonstrative Luftwaffenübung, an der sich 83 Flugzeuge beteiligten, an der Grenze zum Kosovo durchführte, wurde diese westliche Drohgebärde umgehend durch einen Besuch von Milosevic in Moskau gekontert. [...]

[Zeilen 30-33]

In einer gemeinsamen Erklärung betonten der jugoslawische und der russische Präsident, dass sie eine friedliche Lösung des Konflikts mittels direkten serbisch-kosovarischen Gesprächen anstreben würden.

Diese gelegentlichen Verkrampfungen in Einzelfragen können jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass Russland, das auf dem Balkan weder eine kohärente Politik formuliert hat noch in der Lage wäre, diese auch mit finanziellen oder militärischen Ressourcen zu unterfüttern, in grundsätzlichen Punkten westliche Balkanpolitik zumindest nicht konterkarierte.

Mit der Verschärfung der Kosovo-Krise schien diese Kooperation Russlands zunehmend wünschenswert, gleichzeitig aber schwieriger zu werden: Einerseits bedarf es für Resolutionen des VN-Sicherheitsrates der Zustimmung der Vetomacht Russland, andererseits hat die Erfahrung gezeigt, dass die sogenannte „internationale Gemeinschaft“ vom serbischen Regime ernster genommen wird, wenn der Westen und Russland mit einer Stimme sprechen. Und drittens mag der von russischen, westlichen und serbischen Medien und Politikern immer wieder gern gepflegte Mythos der panslawischen Bruderschaft zwischen Russen und Serben dazu geführt haben, in Russland einen Vermittler zu sehen, der in Belgrad mehr Gewicht besitzt als andere. Mit der Verschärfung der Kosovo-Krise jedoch formierte sich zusehends eine russische Gegenposition zu den immer deutlicheren Drohungen der NATO. Als die NATO am 15. Juni 1998 unter dem Eindruck der fortwährenden Vertreibungen und Massaker ein Luftmanöver an der Grenze zum Kosovo durchführte, wurde diese westliche Drohgebärde ostentativ durch einen Besuch von Milosevic im Kreml gekontert. In einer gemeinsamen Erklärung betonten der jugoslawische und der russische Präsident, dass sie eine friedliche Lösung des Konfliktes mittels direkten serbisch-kosovarischen Gesprächen anstreben würden.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

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