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Jkr/Fragment 099 20

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 20-30, 33-42
Quelle: Reuter 2000d
Seite(n): 325, Zeilen: 10-30
[Zeilen 20-30]

Zu diesem Zeitpunkt waren die serbischen Truppen in Kosovo in der Defensive und Milošević selbst sah sich einem zunehmenden internationalen Druck ausgesetzt. Der russische Präsident Boris Jelzin wollte seinem jugoslawischen Amtskollegen zu Hilfe kommen und ließ seinen Außenminister Igor Ivanov ein doppeltes Nein verkünden. Moskau sagte nein zu einer wie immer gearteten Sezession Kosovos von Serbien, weil dies zu Blutvergießen und Krieg führen werde. Für Russland sei ausschließlich eine nicht näher definierte Autonomie Kosovos eine denkbare Lösung. Das zweite Nein betraf den Einsatz militärischer Gewalt von Seiten der internationalen Gemeinschaft. Kosovo sei Jugoslawiens interne Angelegenheit und Gewalt dürfe nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis Belgrads ausgeübt werden.

[Zeilen 33-42]

Wie schon im Bosnienkrieg blieb Moskau den Beweis schuldig, einen mäßigenden Einfluss auf Belgrad auszuüben. Es war wohl nur durch die oben beschriebenen Überlegungen und Tatsachen zu erklären, weshalb der Westen erneut auf Russland setzte, obwohl die westlichen Staaten doch wissen mussten, dass die serbischen Offensive in Kosovo unter der Begleitmusik der Moskauer Friedensbekundungen nur um so energischer weiterging. Milošević nutzte die mit Hilfe Moskaus gewonnene Atempause und entsandte im Juli 1998 neue Formationen von Armee und Miliz in das Kosovo. Zur Beruhigung der internationalen Öffentlichkeit erklärte er, die Offensive gegen die albanischen Terroristen stehe vor ihrem definitiven Ende.

Zu diesem Zeitpunkt waren nicht nur seine Truppen in Kosovo in der Defensive, auch er selbst war stärkstem internationalen Druck ausgesetzt. Boris Jelzin kam seinem jugoslawischen Amtskollegen zur Hilfe und ließ durch seinen Außenminister ein doppeltes „Njet“ verkünden. Moskau sagte nein zu einer wie immer gearteten Sezession Kosovos von Serbien, weil dies zu Blutvergießen und Krieg führen werde. Ausschließlich eine nicht näher definierte Autonomie Kosovos sei die Lösung. Das zweite Njet betraf den Einsatz militärischer Gewalt von Seiten der internationalen Gemeinschaft. Kosovo sei Jugoslawiens interne Angelegenheit und Gewalt dürfe nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis Belgrads geübt werden.

Wie schon im Bosnienkrieg blieb Moskau den Beweis schuldig, einen mäßigenden Einfluss auf Belgrad zu haben oder gar Frieden stiften zu können. Es ist schwer verständlich, weshalb der Westen erneut auf Russland setzte, obwohl man doch wissen musste, dass die serbische Offensive in Kosovo unter der Begleitmusik der Moskauer Friedensschalmeien nur um so energischer weiter ging. Milošević nutzte die mit Hilfe Moskaus gewonnene Atempause und entsandte im Juli 1998 frische Formationen von Armee und Miliz nach Kosovo. Zur Beruhigung der internationalen Öffentlichkeit erklärte er von Zeit zu Zeit, die Offensive gegen die albanischen Terroristen stehe vor ihrem definitiven Ende.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Im Text der Quelle ist dieses Fragment zusammenhängend. in der Dissertation gibt es einen kurzen Einschub, der mit einer anderen Quelle bestritten wird: Jkr/Fragment_099_01

Sichter
(Hindemith), Guckar

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