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Jkr/Fragment 101 03

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 3-16, 104-105
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 15, Zeilen: 17-28
Die Bemühungen Russlands gegenüber der jugoslawischen Regierung zeitigten nur bescheidene Erfolge 199 von nur kurzer Wirksamkeit, möglicherweise, weil nicht nachhaltig genug auf die Einhaltung von Zusicherungen gedrängt wurde. Die übrigen Staaten der Kontaktgruppe hätten aber auch, um dies zu ändem, Moskau mehr in die Verantwortung für die Einhaltung serbischer Verpflichtungen einbeziehen und damit seine Rolle innerhalb des Friedensprozesses stärken sollen. Dies hätte zum einem dem Selbstwertgefühl der ehemaligen Weltmacht Russland gut getan und zum anderen Milosevics Argumente gegen eine NATO-geführte Truppe deutlich entkräftet. Überdies hätte Russland noch am ehesten der serbischen Öffentlichkeit deutlich machen können, dass Milosevics Politik seinem eigenen Volk schade. Da jedoch zumindest die USA zu jener Zeit kein Interesse daran hatten, Russland auf der internationalen Bühne wieder in ein strahlendes Licht zu rücken, unterblieben solche Schritte.

199 Vgl. zur russischen Politik im Kosovokonflikt Wolf Oschlies, Slavische "Brüder und russische Balkanpolitik, in: Osteuropa, Nr. 6, 1999, S. 555-565

Dabei gab es nur bescheidene Erfolge von kurzer Wirksamkeit, möglicherweise, weil die Russen nicht nachhaltig genug auf ihre Einhaltung drängten. 45 Die übrigen Kontaktgruppenstaaten hätten aber auch, um dies zu ändern, Moskau mehr in die Verantwortung für die Einhaltung serbischer Verpflichtungen einbeziehen und damit seine Rolle innerhalb des Friedensprozesses stärken sollen. Darüber hinaus hätte Russland von vornherein die Beteiligung an der Führung der angestrebten Friedenstruppe angeboten werden müssen. Dies hätte gleichermaßen seinem Selbstwertgefühl wohlgetan, wie Milosevics Argumenten gegen eine NATO-geführte Truppe den Boden entzogen. Überdies hätte Russland noch am ehesten der serbischen Öffentlichkeit deutlich machen können, dass Milosevics Politik seinem eigenen Volk schadete. Da jedoch zumindest die USA zu jener Zeit kein Interesse daran hatten, Russland auf der internationalen Bühne wieder in ein strahlendes Licht zu rücken, unterblieben solche Schritte.

45 Vgl. zur russischen Politik im Kosovokonflikt Wolf Oschlies, Slavische „Brüder” und russische Balkanpolitik, in: Osteuropa, Jg. 49, Nr. 6, 1999, S. 555-565.

Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt trotz weitgehend wörtlicher Übernahmen

Sichter
Hindemith

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